Grundsätzliche Fragen zu T-Online DSL

Chris_Duse

Cadet 1st Year
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Hallo,

ich hab mal ein paae grundsätzliche Fragen zu T-Online und ich hoffe es kann mir jemand erklären was das für eine Sch..Schande ist.

Ich bin gestern zu einem verzweifelten Kumpel gerufen worden zwecks DSl einrichten.
Nun hab ich sowas in Firmen und im quasi professionellen Bereich schon öfters gemacht und wollte es dort auch richtig machen.

Also alten P3/500 rausgeholt (viel zu schnell, ich weiß, war halt grad zur Hand), zwei Netzwerkkarten rein und ein Linux-Firewall-OS aufgespielt (ich verwende die Astaro ASL V5, geht schön flott mit gutem WebAdmin, ist von der Logik aber gleich fli4linux+ipcop+squid+..).
Tja, und dann nix. Alles "richtig" konfiguriert aber Leitung ist down.

Dann hab ich mir mal angschaut wie der arme Kerl normalerweise ins Internet geht. Der baut eine PPP-Verbindung von seinem Rechner über den speziellen T-Online-"Router" zu der T-Online Gegenstelle auf, MIT Telephonnumer!!. Ja sind wir denn in den Zeiten der analogen Modems gelandet?

Dann erzählt mir der Kumpel auch noch das
- er von T-Online mitgeteilt bekommen hat das er nur mit einem Rechner ins Internet gehen darf (nix LAN hinter NAT)
- das deshalb der sogenannte Router nur einen LAN-Anschluss hat (was stimmt)
- das die Verbindung für 24h gesperrt wird wenn er sich von einem anderen Rechner (hinter der gleichen Telefondose, nicht irgendwo anderst!!) aus einwählt, was anscheinend auch schon mal der Fall war.
- wenn er einen zweiten Rechner anschließen will, er einen zweiten Telephonanschluss und einen zweiten DSL Vertrag braucht!

Bumm, das saß.
Gibts denn sowas?
Also meine Fragen?
- Wer kann das obig gesagte bestätigen?
- Gibt es eine Möglichkeit einen "normalen" Router (DSL-Modem-Hardwarerouter-NAT-LAN) anzuschließen?
- Wie kommt mein Kumpel schleunigst aus dem Vertrag raus (das ist doch Kundenverarsche)

Vielen Dank

Chris
 
das war früher mal so! ich wüßte jetzt aber nur noch von DSL mit Mehrplatznutzung!
 
Das ist einfach gesagt Unsinn dass man dann gesperrt wird. Fast jeder den ich kenne geht bei t-online mit Router und mehreren Rechnern online. Ist meines Wissens sogar vertraglich mittlerweile erlaubt.
Keine Ahnung warum ihm da so ein Mist erzählt wird. :rolleyes:
 
solche geschichten von/ über t-dsl hab ich noch nicht gehört. denn, warum bietet dann der spedmanager vont-dsl eine mehrplatzzugangsumbebung (anhang)?
ein router mit nur einem lan-anschluß? was soll der dann routen?
hat dein kumpel wirklich mit t-online telefoniert? und was für abenteuerliche technik incl. zugangsnummer hat er denn da?
 
Zuletzt bearbeitet:
Aha, ihr sagt also es ist grundsätzlich möglich mit einem LAN ins Netz zu gehen.
Aber ihr benützt anscheinend alle eine Software von T-Online, auch einen Router von T-Online?

Wie sieht es aus mit Standart-(Industrie)-Technik ala Linux-Hardwarerouter. Geht das?

Also keine Verbindung vom Rechner initialisieren sondern einfach alles den Router machen lassen und über den halt ins Intrernet gehen?

P.S. Der sogenannte T-Online-Router hat wirklich nur einen LAN Anschluss

Danke & Gruß

Chris
 
Hi,

mein Beileid für deinen Kumpel.

Mal abgesehen davon, dass ich von T-Offline nix halte. siehe hier.

Zunächst mal hat T-Online keine "eigenen" DSL-Anschlüsse. Das sind nur sog. "resale" von der Mutter (T-Com).
T-Online bietet nur DSL-Tarife an.

Deshalb sollte sich zumindest jeder Router bzw. jedes DSL-Modem zumindest mit der Gegenstelle synchronisieren. Dazu braucht er/es mit sichereheit keine Telefonnummer.

Diese wenn nicht rechtswiedriegen, doch zumindest sehr anstößigen Regelungen:
Dann erzählt mir der Kumpel auch noch das
- er von T-Online mitgeteilt bekommen hat das er nur mit einem Rechner ins Internet gehen darf (nix LAN hinter NAT)
- das deshalb der sogenannte Router nur einen LAN-Anschluss hat (was stimmt)
- das die Verbindung für 24h gesperrt wird wenn er sich von einem anderen Rechner (hinter der gleichen Telefondose, nicht irgendwo anderst!!) aus einwählt, was anscheinend auch schon mal der Fall war.
- wenn er einen zweiten Rechner anschließen will, er einen zweiten Telephonanschluss und einen zweiten DSL Vertrag braucht!
Sowas hab ich noch nie in meinem Leben gehört, das ist ja schlimmer wie bei 1&1.
Wann hat er den Vertrag eigentlich abgeschlossen?
War das eine Aktion(Anschluss + Tarif + Modem/Router) ?

Ich würde ihm raten so schnell wie möglich zu Kündigen.
Wenn er noch innerhalb 14Tage seit Vertragsabschluss ist, dann geht das ohne Angabe von Gründen.

Das ist:

1. ein totaler Knebelvertrag
2. Machen andere Anbiter mit Sicherheit bessere Angebote

Wenn er eine Rechtschutzversicherung hat, dan rate ich ihm den ganzen Vertragskram zu nehmen und zu einem Rechtsanwalt zu gehen.
 
nein, keine software und kein router von t-online. software: keine und router von us robotics. 4x lan + wlan. hat der komische "router" auch nen namen bzw. eine bezeichnung?
 
@hal9000

Das gibt es zum einen weil es frueher halt nicht erlaubt war an einem Anschluss mit mehreren Rechner online zu sein. Da musste man Mitbenutzerlizenzen zusaetzlich erwerben und Monatlich bezahlen.

Deswegen ist das im Speedmanager vorhanden.

Ja nen Router mit nur einem LAN anschluss gibt es. Das hat dann den Sinn das man ne Hardwarefirewall nutzen kann und es auf einen Rechner beschraenkt ist. ABer man kann ja ne Switch davorhaengen *g*
jcdenton2 schrieb:
Zunächst mal hat T-Online keine "eigenen" DSL-Anschlüsse. Das sind nur sog. "resale" von der Mutter (T-Com).
T-Online bietet nur DSL-Tarife an.
Ach du je, da nimmt es aber einer genau:rolleyes:

Als wenn das was machen wuerde, es ist und bleibt im endeffekt eine Firma, ob die das nun intern getrennt verwalten macht ja nun wirklich keinen Unterschied. Es ist ja absolut nicht vergleichbar wie z.B. mit Arcor oder 1&1 die wirklich resale Kunden sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
@MR.FReeZe

ja, früher war das so. aber das früher ist doch lange vorbei. so quasi die gute alte zeit ;) . da wär es besser, für kleines geld sich nen neuen router zu kaufen. und da sollte es solche antworten von t-online nicht mehr geben, es sei denn dort am telefon der kollege war total blöd, besoffen, zugekifft oder was sonst noch möglich wär.
 
hal9000 schrieb:
nein, keine software und kein router von t-online. software: keine und router von us robotics. 4x lan + wlan. hat der komische "router" auch nen namen bzw. eine bezeichnung?
Das hört sich ja vernünfig an und so wollte ich das ja auch machen (nur halt mit anderer Hardware) aber da geht nix.

Typ von dem Router und Vertrag wollte ich grad tel. nachfragen aber der Kumpel is weg und Handy ist falsch :-(

Bitte schaut den Therad heute mittag nochmal an, dann geb ich die Vertraglichen und Router Einzelheiten weiter.

Danke
Chris
 
@MR.FReeZe

Ach du je, da nimmt es aber einer genau:rolleyes:

Als wenn das was machen wuerde, es ist und bleibt im endeffekt eine Firma, ob die das nun intern getrennt verwalten macht ja nun wirklich keinen Unterschied. Es ist ja absolut nicht vergleichbar wie z.B. mit Arcor oder 1&1 die wirklich resale Kunden sind .
Ich wollte damit lediglich nur sagen, dass es 100%ige DSL-Ports der T-Com sind, die nicht irgendwie eingeschränkt sind, und somit zumindest die Synchronisation funktionieren müsste.
 
;)@jcdenton2

zu deinem problem, traurig aber nicht die regel. ich hatte nach 14 tagen alles geregelt, mit der post bekommen und eingerichtet. also, es geht auch anders. und ganz anders geht es auch bei anderen. z.b. arcor. ein kumpel mußte ja unbedingt wechseln. am ende war er drei monate ohne telefon und i-net. ich denk mal, jede firma macht mal scheiß. und der, den es trifft ist natürlich zu recht nicht erfreut.
 
So, jetzt gehts ein bißchen weiter.

Ich hab mich mal schlau gemacht wie der Typ ins Internet geht.

Der hat seinen "DSL-Router" am Rechner hängen (wo auch sonst ;-) und die Verbindung vom Rechner ins Internet läuft über eine DFÜ-Verbindung mit virtuellem (DSL)Modem und einem raspppoe-Treiber/Protokoll.

Deshalb auch die Telefonnummer 19.irgenwas, wie ich es noch aus analogen Modenzeiten kenne. Der baut also über das virtuelle Modem eine DFÜ-Verbindung auf und dadurch einen Tunnel zu seinem Provider-Gateway.

Ich kenne sowas nicht. In meinen Rechnern gibts nur TCP/IP und ich brauch auch keine Verbindung vom Rechner zum Provider aufnehmen. Was ist da los/ was soll das???

Mit der Technik kann ich bei meinem Hardware-Linux-Router, den ich einsetzen wollte, nicht dienen. Der kennt nur PPPoE (PPP over Ethernet) und PPPoA (PPTP over Ethernet) und von ner DFÜ-Verbindung weiß der auch nix.

Chris

Ach ja, der Vertrag ist frisch, die Technik 1 Woche alt und sollte DSL6000 sein was aber auch nicht richtig funktioniert da er zudem dauernd rausfliegt. Die Leitung wieder auf die vorherige Geschwindigkeit runterzusetzen weigert sich T-Online. Es scheint so als wollten die unbedingt noch einen Techniker herschicken befor sie endlich runtergehen, oder sonstwas.. was ein Frust
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (doppelpost)
wie heisst denn nun dieses ominöse "dsl-router" ding von der telekom? da muss doch irgendein name draufstehen oder auf der plakette stehen? t-dsl sinusxxx o.ä.

ich tippe darauf, dass in dem ding das dsl-modem schon integriert ist. um das teil dann durch den deinen linux-router zu ersetzen, bräuchte er also noch ein dsl-modem.
 
mr.e schrieb:
ich tippe darauf, dass in dem ding das dsl-modem schon integriert ist. um das teil dann durch den deinen linux-router zu ersetzen, bräuchte er also noch ein dsl-modem.

Ähm ja natürlich, habe ich vergessen zu erwähnen (is ja klar) wir haben noch das "alte" DSL-Modem (ohne Router) gehabt das auch funzt und das hing dann zwischen Linux-Kiste und Splitter.

Den Namen von dem Router-Teil hab ich immer noch nicht, ist aber was gant neues und wahrscheinlich auch in soner Kombination (Vertrag, Flatrate, Router-Modem) verkauft worden.

Aber was ist das mit dem raspppoe-Treiber/Protokoll???? Warum geht anscheinend dieser Blödsinn?

Also meine Lösung,

das Ding ist eine Mischung zwischen DSL-Modem und WLAN-Router. Für eine Ethernetverbindung ist das Teil sozusagen nur ein Modem, deshalb die DFÜ-Verbindung. Die Routerfunktionalität kommt nur für das WLAN zu tragen (deshalb nur ein LAN Anschluss)

Ist doch Schwachsinn was ich da schreib. Ich warte jetzt bis der Kerl wieder erreichbar ist und frag ihn nochmal aus. Nach seinen Worten haben schon zwei andere "Spezialisten" schlaflose Nächte. :-)

Aber im Ernst, ich bin als echt erstaunt was die Industrie und deren Verkaufswunder ahnungslosen Kunden aufs Auge drücken und kräftig abkassieren. Aber das ist ein Thema das ewig ist.

Gruß

Chris






*** edit by DunkelAngst ***
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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (doppelpost)
kannst du dir irgendwoher nen switch besorgen und dann mal alles auf dem klassischen weg aufbauen mit dem seltsamen router.

ürbigens roiuter und nur ein lan anschluss - siehe avm diese komischen fritz boxen da gibts das auch! die hat einen usb - einen lan und dann hat sie noch w-lan!

hast du schonmal versucht ob dieser linux router bei dri privat laufen würde.

und dieses vertragsgesabbelt ist absoluter bullshit der ist sogar so bullshit das grads wieder meine bullshit allergie und t-online allergie sich bermerkbar machen.

kündigen kann er den vertrag auf grund nicht erbrachter leistung im mehrbenutzerbereich außer da sollte wirklich so eine blödsinnige klausel drin stehen - das würd ich dann halt mal prüfen!
 
Also mit jedem x-beliebigen Router ist es doch möglich mehrere PCs ins I-net zu bringen, das mach ich schon seit 3 Jahren. Und sogar die Geräte der Rosa Mützen können das, hab vor kurzem auch DSL bei nem Kumpel eingerichtet. Router an das Modem und fertig, ist ne Sache von 30 Min. inkl. Router Konfig.
Man darf nicht alles glauben, was die Mützen erzählen, weil manche entweder keine Ahnung haben, oder bewusst den Kunden bescheissen um mehr Kohle abzuzocken.
 
Heavenwalker schrieb:
kündigen kann er den vertrag auf grund nicht erbrachter leistung im mehrbenutzerbereich
Mit solchen Rechtsauskünften wäre ich ganz vorsichtig, wenn du dich nicht ständig der Lächerlichkeit preisgeben möchtest. Erst einmal stellt sich der Sachverhalt so dar, dass mehrere "Fachleute" die Kundenanschlußseite nicht eingerichtet bekommen. Normalerweise bekommt man bei Bestellung eines DSL-Anschlusses - egal von welchem Anbieter - die Hardware nach Hause geliefert und darf dann selbst loslegen. Wenn es dann nicht funktioniert, ist es wohl kaum Schuld des Anbieters. Dieser bietet ja auch die Installation durch einen Techniker an - kostenpflichtig. Da viele aber glauben, nach 2 Wochen CB-Lesen beherrschen sie die Materie, entstehen Probleme, die einen Großteil des hiesigen Forums ausmachen.
Die Aussagen von Chris_Duse sind viel Hörensagen, nicht sehr präzise ("auch die Telefonnummer 19.irgenwas", "virtuelles DSL-Modem"->"Lan-Router mit einem Lan-Port"->"WLAN-Router") und lassen mehr Raum für Spekulationen als für wirkliche Hilfe.

Es wäre sinnvoll, sich die Vertragsunterlagen zu nehmen (denn dort steht die mitgelieferte Hardware drin) und erst einmal klarzustellen, um was für einen Anschluß es sich handelt. Dann noch einmal in Ruhe das Handbuch studieren, bei Fragen noch einmal hier ins Forum und schwups ... steht dem Internetzugang nichts mehr im Wege.
 
Die Lösung deines Problems:

Schau doch einfach mal in das Handbuch des Routers, die sind nämlich sehr gut! So wie ich das sehe, hat er entweder nen Sinus 1054, Sinus 154 DSL Basic 3 oder ein Gerät der Speedport-Serie.

Allen gemein ist, dass sie ein integriertes Modem haben.
Einfach ran an den Splitter, Zugangsdaten und Einstellungen im Webinterface des Routers vornehmen und den Client entsprechend einrichten (IP per DHCP oder fest und Gateway sowie DNS eintragen), voala fertig.
Die dafür benötigten Infos stehen im Handbuch.

Einfacher geht es kaum!

Zu den PPPOE Protokoll: Damals, wo DSL und ich noch jung waren, wurde die Verbindung meist über dieses Protokoll aufgebaut. Der Router wird dabei nur als DSL-Modem genutzt. Wieso nutzt dein Freund den Router nicht als Router?

Zu den anderen Problemen:
Entweder hat dein Freund da was falsch verstanden oder wurde schlecht beraten. Mehrfachnutzung ist erlaubt, im Handbuch des Routers sogar ausführlich beschrieben!
Ein Austausch des Routers ist kein Problem, aber wozu? Der Telekom Router sollte völlig ausreichen. Falls er weitere Rechner anschließen will, wirkt ein Switch Wunder.
 
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