News GTC 2019: Wie Sony Autos sehen lässt

nlr

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Sony ist mit seinen CMOS-Sensoren weltweit größter Zulieferer für Kameras in Smartphones. Das Unternehmen ist aber auch im Automotive-Segment aktiv und stellt dort spezielle CMOS-Sensoren zur Verfügung, die den hohen Anforderungen dieser Branche entsprechen. Auf der GTC 2019 gab Sony einen Einblick in die Materie.

Zur News: GTC 2019: Wie Sony Autos sehen lässt
 

Marcel55

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Klingt gut.
Aber das Auto der Zukunft wird wohl immer digitaler und damit immer anfälliger.
 

bensel32

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Warum immer anfälliger? Die Mechanischen Teile werden immer weniger und CPU´s und co. immer mehr. Ich sehe da jetzt keinen Grund, was da anfälliger werden soll. Es sei denn du meinst im Bezug auf Hacker. Aber da mach ich mir erstmal keine Sorgen.
 

morb

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Ich finde interessant, dass die tatsächlich an Lösungen für hohe Geschwindigkeiten arbeiten. Meiner Meinung nach krankt es an der Komplexität und die hätte man, zumindest auf Autobahnen, mit einer 130km/h Spur gut reduziert.

So sind sie aber gut vorbereitet für die 250km/h Premiumspur
 

Runaway-Fan

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Ich hätte gerne 10MP für den Nahbereich, 20MP für mittlere Entfernung und 50MP für die Fernsicht.
Die beschriebenen Erkennungsreichweiten (21m im Nahbereich bzw. 500m im Fernbereich) mögen zwar für Notfallszenarien ausreichend sein. Für komfortables Fahren sollte das Auto aber mehr als 500m weit gucken können.
Tesla hatte soweit ich weiß für die Front drei Kameras (60m, 150m und 250m). Ob sie inzwischen bessere verbauen, weiß ich aber nicht. Bosch verkauft für Assistenzsysteme in Autos (z.B. Volkswagengruppe) 1,2MP Kameras, die ca. 120-130m Reichweite haben. Hier gibt es aber natürlich noch nicht den Anspruch für autonomes Fahren.

Ich finde interessant, dass die tatsächlich an Lösungen für hohe Geschwindigkeiten arbeiten. Meiner Meinung nach krankt es an der Komplexität und die hätte man, zumindest auf Autobahnen, mit einer 130km/h Spur gut reduziert.
Ja, das ist interessant. Gerade weil die Elektroautomobilität ja die maximale Geschwindigkeit vermutlich für ein paar Jahre/Jahrzehnte deutlich reduzieren wird. Schon jetzt werden E-Autos i.d.R. bei 180km/h abgeriegelt. Und bei kleineren Wagen sind oft 140km/h das Limit.
Aber wenn das Auto weiter gucken kann, hilft das ja auch bei geringeren Geschwindigkeiten.
 

[wege]mini

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wow...na wenigstens wird hier ordenlich gearbeitet.

"Ist das Ziel hingegen die Abdeckung der Ferne, müsse bei einem mit 180 km/h auf der Autobahn fahrenden Auto eine Entfernung von 500 Metern abgedeckt werden. "

obwohl ich schon seit geraumer zeit kein auto mehr selbst fahre, kann ich aus den erfahrungen der gefahrenen autobahnkilometer sagen, der/die geneigte durchschnittliche autofahrer(in) versteht unter voraus schauendem fahren auf autobahnen maximal 150m, einige noch weniger :D

mMn werden die autonomen fahrzeuge ein quantensprung beim thema sicherheit.

kann natürlich auch sein, dass ich immer zu den falschen zeiten früher gefahren bin und heutzutage zu den falschen zeiten fahren lasse :evillol:

aber selbst von der rücksitzbank erscheint die autobahn eher ein persönliches schlachtfeld für profilneurotiker zu sein, als ein weg, der einen von a nach b bringt.

mfg
 
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Rickmer

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Ich hätte gerne 10MP für den Nahbereich, 20MP für mittlere Entfernung und 50MP für die Fernsicht.
Einfach zu sagen, aber mir fallen prompt ein paar Gründe ein, warum es vermutlich (noch) nicht mit diesen Auflösungen umgesetzt ist.

1) Ein Vielfaches der Kameraauflösung braucht auch ein Vielfaches der Rechenkapazität - und was aktuell in Tesla & Co verbaut wird ist schon heftig, das nochmal deutlich zu steigern zu können braucht Zeit und neue Technik.
2) Ich vermute mal das um die hohe HDR und Temperaturstabilität umsetzen zu können werden ziemlich große Pixel verbaut; so ein 20MP Fingernagel-Chip wie im Smartphone reicht da nicht. Das einen 50MP Sensor umso schwieriger.
3) Und das beides kombiniert sich an dem eigentlichen Problem: Der Kosten-Faktor. Deine oben geannten Wusch-Sensoren würden das Auto zweifellos nochmal mehrere tausend Euro teurer machen ohne das der Kunde einen für ihn sichbaren Vorteil entdecken kann - bei den anderen Herstellern funktioniert's doch auch, oder? -> Die Konkurrenzhfähigkeit des eigenen Produkts leidet.
 

digitalangel18

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Klingt gut.
Aber das Auto der Zukunft wird wohl immer digitaler und damit immer anfälliger.
Im Sinne von technisch anfälliger? Jein. Die Digitaltechnik unterliegt, im Gegensatz zu mechanischen Bauteilen, ja quasi keinem Verschleiß. Problematisch ist nur, wenn die teure Technik immer nur als komplettes Modul getauscht werden kann. Siehe z.B. LED Scheinwerfer. In 99,9% der Fälle werden sie das Auto überleben, geht aber doch mal was kaputt, tauscht man keine 10€ Glühbirne, sondern den kompletten 1000€+ Scheinwerfer.
 

[wege]mini

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Die Digitaltechnik unterliegt, im Gegensatz zu mechanischen Bauteilen, ja quasi keinem Verschleiß.

nur software hat keinen "verschleiß"

https://www.elektroniknet.de/halbleiter/lebensdauer-von-halbleitern-genauer-vorhersagen-1377.html
https://www.ht4u.net/forum/index.php?topic=27299.0

bei halbleitern gab es früher so eine regel, 10 grad mehr temp. und du hast halbierte lebensdauer. kA wie alt diese faustformel ist und wie stark sie noch gültig ist.

ob wir hier über 20, 30, 50 oder 10 jahre reden, hängt von unglaublich vielen faktoren ab.

so beständig wie eine dampfmaschine ist ein halbleiter natürlich nicht und selbst da gab es "kesselflicker". die sind aber für halbleiter leider nicht möglich. :)

mfg
 
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Rickmer

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so beständig wie eine dampfmaschine ist ein halbleiter natürlich nicht und selbst da gab es "kesselflicker". die sind aber für halbleiter leider nicht möglich.
Dafür haben wir ja heute Redundanzen und modular aufgebaute Systeme damit ein einzelnes ausgefallenes Bauteil nicht die Autobahn zum Schlachtfeld verwandelt und sich auch ohne immensen Aufwand austauschen lässt ^^

Bald ist dann sogar der Fahrer redundant und ausfallsicher ;)
 

Runaway-Fan

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Einfach zu sagen, aber mir fallen prompt ein paar Gründe ein, warum es vermutlich (noch) nicht mit diesen Auflösungen umgesetzt ist.
Das es aus diversen Gründen noch nicht so ist, weiß ich auch und stimme deinen Gründen entsprechend zu.
Ich meinte damit nur, dass autonomes Fahren immer noch in den Kinderschuhen steckt und noch sehr viel Zeit bis zur Massentauglichkeit vergehen wird. Und dann sind 10, 20, 50MP Kameras vielleicht Usus in der Branche.
Bis dahin leitet mich meine 1,2MP Kamera mit 200km/h über die Autobahn. :evillol:
 

Floha

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Was mich bei dieser ganzen Angelegenheit immer ein wenig stutzig macht ist etwas total simples:
Schmutz.

Ich habe mittlerweile mehrere Marken und Fahrzeuge mit Parkkameras hier gehabt. Natürlich sind die nicht vergleichbar, das ist mir bewusst. Aber selbst diese simplen Systeme sind teilweise bei Feuchtigkeit oder nach einer längeren Fahrt schon so beschlagen oder schmutzig gewesen, dass ich kaum noch was erkennen konnte.

Bin mal gespannt wie man das auf Dauer beim automomen fahren in den Griff bekommt, oder schon bekommen hat. Andere Positionen? Kleine Scheibenwischer?
 

Kinman

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[wege]mini

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Bin mal gespannt wie man das auf Dauer beim automomen fahren in den Griff bekommt, oder schon bekommen hat.

da geht es dann um redundanz, automatismen usw.

kein mensch würde z.b. mit einer kamera autonomes fahren machen und dann bei 130km/h einschlafen.

bis wir dann bei tier 3+ sind werden die autos ganz sicher (hoffentlich) untereinander "kommunizieren" und radar + laser wird wohl auch standart sein.

die kamera ist eigentlich nur dafür da, um die KI mit bildern zu füttern, die als 3te absicherung für die sensor werte da sind und damit das eigentlich schon kalkulierte ereignis nur verifizieren müssen. ← so als würde man einer fledermaus versuchen bei tag das sehen bei zu bringen weil man angst hat auf ihr zu reiten, da man den ultraschall nicht versteht :heilig:

fahrrad fahrer ohne KI unterstützung müssen ja z.b. mit einkalkuliert werden. in diesem scenario - auf autobahnen und schnellstraßen - sind sie aber eher "weiche ziele" :evillol:

mfg
 
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Daniel D.

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Jetzt würde ich nur gerne wissen, welche Autos welchen Sensor verbaut haben. 🤪
 

DeathShark

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Trotzdem wird es weiterhin Idioten auf den Straßen geben ... :(
Im Idealfall fahren irgendwann alle Autos vollständig selbstständig - ob dann Idioten drinsitzen oder nicht, wird dann keine Rolle mehr spielen.
Nicht nur in Sachen Sicherheit wären Straßen voller (vollständig ausgereifter) autonomer Fahrzeuge ein gewaltiger Fortschritt. Es bestünde etwa für viele Leute kaum noch die Notwendigkeit, ein eigenes Auto zu besitzen - Stichwort Uber. Ein fahrerloses Fahrzeug, dass man bei Bedarf einfach zu sich bestellen kann, würde die Notwendigkeit eines eigenen Autos vollständig eliminieren und ohne zu bezahlende menschliche Arbeitskraft auch günstig genug sein, um sich für alle zu rentieren.

Soweit wenigstens die Idealvision - natürlich werden die großen Automobilkonzerne nach wie vor so viele Fahrzeuge verkaufen wollen wie nur möglich. Und gerade in Deutschland gibt es genug Menschen, die auf eigene Autos niemals verzichten würden, selbst wenn es Tatsache ist, dass sie in den allermeisten Fällen den überwiegenden Teil der Zeit in parkendem Zustand verbringen und niemandem etwas nutzen :D
 

Hd5m

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mein amiga 4000 von mid 1980s läuft auch noch.

natürlich mussten kondis und andere teile getauscht werden. glücklicher weise ist das ja heutzutage kein problem und die cpu läuft wohl auch noch in 30 jahren.

dank des internets, gibt es sogar für alles baupläne und schaltungen. selbst alte hasen haben ihr wissen direkt weiter gegeben (wenn man mal sowas gebaut hat, will man nicht, dass es mit seinem tode stirbt) :evillol:

wie es mit den 14++nm teilen aus sieht, damit beschäftigt sich gerade die wissenschaft.

mfg
 
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