News GTC Europe 2017: Wie die Deutsche Bahn Mitarbeiter in VR trainiert

nlr

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#1
Die Deutsche Bahn schickt ihre Mitarbeiter in die virtuelle Realität, um sie kostengünstig und zeiteffizient zu trainieren. Im Rahmen der GTC Europe 2017 ließ sich die Tochtergesellschaft DB Training in die Karten schauen und erklärte, wo VR für die Deutsche Bahn Sinn ergibt und wo klassische Simulatoren die bessere Wahl sind.

Zur News: GTC Europe 2017: Wie die Deutsche Bahn Mitarbeiter in VR trainiert
 

Schnitz

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#2
Und an einem ausrangierten Zug kann man das auch nicht trainieren?

Könnten die nicht auch in VR mal die Reparatur einer Klimaanlage (95% Defekt bei mehr als 20°+) oder Heizung (99% defekt <15°+) trainieren?

Oder wie man das Boardbistro sauber hält?

Oder nicht an Wolfsburg vorbeifährt?

Oder pünktlich ist?

Oder 100m rechts und links vom Gleis die Bäume fällt damit Xavier nicht den ganzen Norden Ds vom Bahnnetz trennt?
 
Zuletzt bearbeitet:

rob-

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#3
Keine Sorge falls einem Piloten mal die Lichter ausgehen, ich bin MS Flightsimulator zertifiziert :D
Na wer möchte? :)
 
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#4
"Für das vielleicht naheliegendste Einsatzgebiet, der Simulation von Zugfahrten für Lokführer, ist VR nicht geeignet."

Ein klassischer Fehler, der im deutschen Sprachraum häufig vorkommt:
VR wird mit modernen, immersiven Head Mounted Displays gleichgesetzt.

In der englischen Literatur wird das Thema Virtual Reality unabhängig von den Ein- und Ausgabegeräten behandelt.
Demnach gehören Flug-, Fahr- sonstige Simulationen zu VR.
Ein Rennspiel am 21:9 Monitor mit Lenkrad gesteuert ist ebenfalls VR.
Was soll es auch sonst sein? Die Realität wird in einer virtuellen Umgebung nachgebaut.
Sich die Brille auf den Kopf zu setzten, die eigenen Bewegungen zu tracken macht natürlich nur dann Sinn, wenn ein besonders immersives Erlebnis erforderlich ist. Deswegen werden HMDs auch nie die Lösung für alles werden (zu mindest nicht auf absehbare Zeit).

Aber danke für den Artikel :)
 

Roche

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#5
Also die deutsche Bahn hat doch wohl genug Züge in irgendwelchen Werkstätten oder deren "Wartegleisen" stehen, an denen man auch ganz real trainieren könnte.
 

Aliosy

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#6
@Schnitz
am alten Zug trainieren? das wäre zu old school ^^

außerdem, man könnte ja noch Finger schmutzig machen, und das will ja keiner
 

Schnitz

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#7
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#8
FakeNews
Laut etlichen Mitgliedern hier ist VR Toter als Tot!

Daher kann es gar nicht sein dass Firmen auf VR setzten!!

:evillol:
 
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#9
Ahhh, jetzt haben wird schon Eisenbahn-Experten im Forum.
Was wäre, wenn die alten, ausgemusterten Züge nicht über die selbe Technik verfügen und man somit nur unnützes Wissen erlernt?
Oder wenn die Lagerung, der Transport der Mitarbeiter zu den Zügen, Hotel etc. teurer sind als die Verwendung von VR?
Was ist mit gefährlichen Situation wie der Stromabnehmer-Geschichte? Verletzungen der MAs riskieren -> negatives Image, Schmerzensgeld etc.
Wie soll man in der realen Welt, Was-Wäre-Wenn Szenarien durchführen, die demonstrieren, dass jmd stirbt wenn er ans falsche Kabel packt?
VR ist nix anderes als eine Weiterentwicklung von CAD / und 3D Programmen.
Mit Eurer Logik könnte der Architekt ja auch einfach 3 Häuser bauen und die beiden, die dem Kunden nicht gefallen werden abgerissen.
 

Roche

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#10
FakeNews
Laut etlichen Mitgliedern hier ist VR Toter als Tot!

Daher kann es gar nicht sein dass Firmen auf VR setzten!!
Ich liebe es ja, wenn User wie Du die Tatsachen einfach so verdrehen, wie sie ihnen in den Kram passen.

Die Aussagen, dass VR "tot" sei, beziehen sich doch in der Regel lediglich auf den Consumer Bereich. Und diesbezüglich ist das auch nicht unwahr. Bis auf eine kleine Nische von Enthusiasten, kümmert sich kaum ein Spieler um VR. Schlicht, weil die Hardware zu teuer ist und das Spieleangebot zu dürftig.

VR wird sich halt erst dann (wenn überhaupt) breit durchsetzen, wenn die Hardware entsprechend erschwinglich und quasi jedes größere Spiel auch damit kompatibel wird.
 
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#11
@Roche: Niemand verdreht hier Tatsachen. Dein Post (#5) impliziert, dass der Einsatz von VR für die Bahn keinen Sinn macht. Dabei wird gerade im Trainings und Ausbildungsbereich das große Potential gesehen und es gibt bereits etliche Beispiele dafür.
 

Mr_Tee

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#12
Die Aussprache ist ja fürchterlich, dann noch so schnell gesprochen wie manche indischen Kollegen, konnte ich mir nicht länger als 1 Minute anhören, sry. Aber cool was mit VR mittlerweile alles möglich ist. Das die Zugführer nicht damit trainiert werden können ist mir aber klar, an einem Nachbau des Führerhaus kommt die Experience von VR nun mal nicht ran.
 
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#13
Solange Autofahren billiger als Bahnfahren ist, machen die etwas grundlegendes falsch.

Die Bahn bzw. der ÖPNV wäre so eine rießige Chance bei der heutigen Verkehrs- und Abgasproblematik, die aber leider aufgrund falscher Politik nicht richtig ausgenutzt wird.
 

Dikus

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#15
Danke für den Artikel! Freu mich immer wieder was über VR Business Anwendungen zu lesen.

Warum nicht an alten Zügen üben:
1. In einem Seminar mit 20 oder mehr Angestellten/Azubis können so mehrere gleichzeitig die Übungen erleben und müssen dafür nicht Ihr Seminar Hotel verlassen.
2. Züge werden ins Ausland auch verkauft, da ist es dann einfacher die Software mit zu verschicken als ein weiteres ausrangiertes Modell.
3. Bei auftretenden Fehlern kann man die auch simulieren.

Dürften zumindest drei Gründe sein die mir adhoc einfielen...

VG
Dikus
 
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#16
Geil, wie bei jeder News zur DB hier gleich wieder die Bahnhater auftauchen, die offensichtlich Null Ahnung haben :D
 

Köf3

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#17
Warum VR?
Ganz einfach: es ist BILLIG. Weil man zum Training keine baugleichen Fz vorhalten muss, weil man kein Personal und kein Platz aufwenden muss, und weil es billiger ist als einen Zug für die Trainings aus dem Planbetrieb abzuziehen.

Die Bahn tut alles, noch mehr einzusparen. Dann gibt es eben Dellen (Rastatt!), Fehlkonstruktionen (TRAXX ME, BR 245), extrem unterdimensionierte und abgegammelte Infrastruktur und äußerst mangelhafter Service nicht nur in Havariefällen - ach ja, und Sperrungen ganzer Teilnetze wegen gut vorhergesagter Stürme, wie zuletzt bei Xavier.

Es geht um Kosteneinsparung. Die Bahn verrennt sich in absoluten Nebenschauplätzen ohne ihre Kernkompetenz zu erfüllen. Betriebsblindheit, Größenwahn und Inkompetenz - eine brandgefährliche Mischung. Kein Bahn-Rant, sondern Realität.
 
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#18
@ kantico
Die alten Zugwaggons haben wenigstens eine funktionierende Heizung.
Klimanalage? Fenster auf bei der Fahrt.
Eine 2. Klasse mit Abteilen.

Aber Hauptsache ICE und Preiserhöhungen, statt die Durchschnittsgeschwindigkeit aller Zugverbindungen und Strecken auf 150km/h zu erhöhen um Pünktlichkeit und Fahrzeiten gegenüber dem Auto deutlich attraktiver zu gestalten. Das würde auch der deutschen Stahlindustrie helfen, die mit speziellen Mischungen langlebiegere Gleise fertigen.

Die DB könnte aus alter Technik durch Funktion auch ohne VR was lernen.

Aber sonst kann ich dir Recht geben und die allgemeine VR Nutzbarkeit für Tests und Simulationen erhöht die Wissensbasis und in Zukunft sicher bei Roboternuzung, so fern solche Lösungen nicht nur kostenoptimiert eingesetzt werden.
 
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Schnitz

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#19
Ahhh, jetzt haben wird schon Eisenbahn-Experten im Forum.
Du bist keiner.

Was wäre, wenn die alten, ausgemusterten Züge nicht über die selbe Technik verfügen und man somit nur unnützes Wissen erlernt?
Das erste Los wird immer nur zu Erprobungszwecken genutzt und nicht in den aktiven Dienst gestellt, anstatt diese zu verschrotten oder in Nürnberg auszustellen kann man die auch für Übungen nutzen.

Oder wenn die Lagerung, der Transport der Mitarbeiter zu den Zügen, Hotel etc. teurer sind als die Verwendung von VR?
Den Zug zu den Schülern bringen - irgendeiner fährt immer in deren Richtung.


Was ist mit gefährlichen Situation wie der Stromabnehmer-Geschichte? Verletzungen der MAs riskieren -> negatives Image, Schmerzensgeld etc.
Man kann sowas auch mit Lichteffekten ala "Heißer Draht" simulieren.


Wie soll man in der realen Welt, Was-Wäre-Wenn Szenarien durchführen, die demonstrieren, dass jmd stirbt wenn er ans falsche Kabel packt?
s.o.

VR ist nix anderes als eine Weiterentwicklung von CAD / und 3D Programmen.
Blödsinn.

Mit Eurer Logik könnte der Architekt ja auch einfach 3 Häuser bauen und die beiden, die dem Kunden nicht gefallen werden abgerissen.
Nach Deiner Logik sollte jeder zu Hause bleiben und sich in Second Life als Nutte verdingen.
 

Selber

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#20
Was einige hier zu vergessen scheinen ist, dass die Weiterentwicklung von VR Geld kostet. Bessere VR Hardware kommt nur schneller, wenn der Mark dafür da ist. Das nicht jedes x-beliebige Spiel in VR funktioniert scheint auch nicht jeder zu wissen.

Find ich super, dass solche Trainingsmöglichkeiten genutzt werden.
 
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