News Haswell-EX: 18-Kern-CPU für 7.175 US-Dollar, 4 Kerne auch für $6.814

Ich weiss jedenfalls auf welche CPUs ich verweisen werde, wenn die "es gibt nicht genug Cores in der neuen Intel Skylake Reihe" Jammerlappen kommen..."4 Cores....das gibt es doch schon lange....das ist Null Fortschritt...das ist Mainstream...." :evillol:
 
Mal eben doppelt so viel RAM wie Festplatten-Kapazität in das Testteil eingebaut :D

Scheint ein ordentliches Gerät zu sein.
Bestimmt auch interessant für Privatpersonen...zumindest die, die ordentlich Kohle haben.
 
Marcel55,

Die Haswell-EX passen (elektrisch und logisch) nicht auf die Consumer Mainboards.
Für die mit tiefen Taschen gibt es im Consumer Segment die hier:

Haswell-E auf X99 Brettern:

Core i7-5820K
Core i7-5930K
Core i7-5960X Extreme Edition


Daraus entsteht dann sehr gerne die - Devils Canyon oder Haswell-E fürs Game Rig - Diskussion...
 
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Sagt mal, war das vor 10 Jahren auch schon so, dass Server CPUs den Mainstream Desktop CPUs so weit überlegen waren?

Die aktuell beste Desktop CPU ist schließlich nur der Bruchteil dessen, was aktuell an Leistung für ne CPU machbar ist. (klar, so viele Kerne sind am Desktop nicht praktisch, aber es geht mir ums Prinzip)

Ich meine, dass das z.B. damals zu Pentium 4 Zeiten ganz anders war und man durch den Konkurrenzdruck auch am Desktop das maximal mögliche bieten musste.

Aber seit es die ersten i5 und i7 gibt hat sich der Professionelle Markt enorm weiterentwickelt, wehrend der Desktop Consumer Makrt quasi still steht. Oder irre ich mich da?
 
Laggy.NET schrieb:

Nein nicht wirklich, aber für was brauchst du als Otto normal User 36 Virtuelle Kerne (18 Physische)? die E7 Serie sind für große Rechencluster gedacht z.b. Cloud Services, Supercomputer, Rederfarm, Große Virtualisierungsumgebungen. Dort wo eben eine hohe Parallelleistung gebraucht wird, vor 10 Jahre gab es diesen Markt in dieser Form noch nicht.
 
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Laggy.NET schrieb:
Aber seit es die ersten i5 und i7 gibt hat sich der Professionelle Markt enorm weiterentwickelt, wehrend der Desktop Consumer Makrt quasi still steht. Oder irre ich mich da?

Es geht halt immer weiter Richtung Parallelisierung und da hängt halt auch der Desktop-/Spielemarkt hinterher bzw. die Leistung wird da einfach nicht benötigt. Schreib hier grad an einem Thinkpad X220, da hat mit dem i5-2520M durch ne SSD keinen gefühlten Unterschied zu einem aktuellen i7-Notebook.
Auch mein FX-8350 daheim kann wohl noch 2 Jahre werkeln, ohne dass ich im Alltagsgebrauch groß einen Unterschied zu einem aktuellen Xeon merken werde. Und mit DX12 / Mantle / Vulkan wird die CPU in Spielen auch erstmal etwas unwichtiger werden.

Aber der Rubel muss halt rollen, also wirft wer kann alle 1-2 Jahre nen neuen Sockel raus, ohne dass sich an den CPUs bis auf die Effizienz groß was ändert.

Lediglich in Rechenzentren ist es sinnvoll, möglichst viel Leistung auf geringem Raum kühlbar und effizient unterzubringen, die Software dafür ist aber meist nochmal ordentlich teurer als die Hardware und kann diese auch ausnutzen.
 
hrafnagaldr,

ich schreibe noch regelmäßig auf meinem Intel Core Duo Yonah Notebook. Auch dabei merke ich keinen Unterschied zu Ivy Bridge ;) Kann das vielleicht daran liegen, dass einige Zeichen tippen mit CPU Leistung so gut wie nichts zu tun hat?
 
Eine Frage in Gaming-Richtung von einem Noob. Wenn diese Prozessoren sich hauptsächlich dafür eignen, viele Dinge parallel zu betreiben. Könnte man nicht möglicherweise je nach tatsächlicher Leistung einen solchen Server für ein Mehrfamilienhaus aufsetzen und Spiele auf leistungsschwächere Rechner im gesamten Haus streamen? Ich gehe davon aus, dass es nicht so einfach ist, aber grundsätzlich eine Anwendungsmöglichkeit?
 
Marcel55 schrieb:
Mal eben doppelt so viel RAM wie Festplatten-Kapazität in das Testteil eingebaut :D
Das ist bei durchaus üblich abseits der mickrigen Rechner für zuhause ;)

hrafnagaldr schrieb:
Es geht halt immer weiter Richtung Parallelisierung und da hängt halt auch der Desktop-/Spielemarkt hinterher bzw. die Leistung wird da einfach nicht benötigt
Solange man abseits einiger weniger High-End-Spiele es nicht benötigt oder auch einfach nicht gebacken bekommt das parallelisieren vernünftig in Code umzusetzen braucht man auch nicht so viele Kerne Privat.

DiePesto schrieb:
Könnte man nicht möglicherweise je nach tatsächlicher Leistung einen solchen Server für ein Mehrfamilienhaus aufsetzen und Spiele auf leistungsschwächere Rechner im gesamten Haus streamen?
Sowas gibt es für alles mögliche -Spiele mal ausgenommen- schon ewig. Das größte Problem ist momentan *noch* die Schnittstelle von virtueller Maschine zur Grafikkarte. Prinzipiell gibt es einen GPU-Passtrough in Verbindung mit Xen und Pro-GPU wie Quadro und FirePro, was aber auch (ohne Gewähr) ein entsprechendes BIOS voraussetzt.
Wenn du dir einen solchen Server beschaffst und ein paar gute Quadros reinpackst könnte das schon funktionieren. Das willst du aber nicht bezahlen :D
Siehe dazu auch: Terminal-Server und Thin-Clients.
 
Mr.Seymour Buds schrieb:
hrafnagaldr,

ich schreibe noch regelmäßig auf meinem Intel Core Duo Yonah Notebook. Auch dabei merke ich keinen Unterschied zu Ivy Bridge ;) Kann das vielleicht daran liegen, dass einige Zeichen tippen mit CPU Leistung so gut wie nichts zu tun hat?

Ich rede nicht von Schreiben, ich hab da auch mehrere Remotedesktops, Office Anwendungen, Browser und VPN-Clients im Einsatz.
Und selbst das ist schon überdurchschnittliche Nutzung.
Ergänzung ()

DiePesto schrieb:
Eine Frage in Gaming-Richtung von einem Noob. Wenn diese Prozessoren sich hauptsächlich dafür eignen, viele Dinge parallel zu betreiben. Könnte man nicht möglicherweise je nach tatsächlicher Leistung einen solchen Server für ein Mehrfamilienhaus aufsetzen und Spiele auf leistungsschwächere Rechner im gesamten Haus streamen? Ich gehe davon aus, dass es nicht so einfach ist, aber grundsätzlich eine Anwendungsmöglichkeit?

Theoretisch ja, nur braucht der Server dann eine oder mehrere Cloud-Gaming-Grafikkarten und ein leistungsfähiges Remote-Protokoll.
http://www.amazon.com/Nvidia-Gaming-Kepler-Graphics-900-12055-0020-000/dp/B00MGZRYO2

Wird teuer...
 
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Mr.Seymour Buds schrieb:
hrafnagaldr,

ich schreibe noch regelmäßig auf meinem Intel Core Duo Yonah Notebook. Auch dabei merke ich keinen Unterschied zu Ivy Bridge ;) Kann das vielleicht daran liegen, dass einige Zeichen tippen mit CPU Leistung so gut wie nichts zu tun hat?

Ich hab hier auch noch ein Macbook (Late 2006) mit einem Core 2 Duo (T72000 - 2x2GHz). Bei manchen Websites wird selbst das Verfassen von Forumsbeiträgen sehr zäh, wenn die Site mit JavaScript und Flash überladen ist, womit wir wieder beim Skalierungsproblem sind --> JavaScript wird in den Browser single-threaded ausgeführt ;)
 
Da die Frage öfter kam: Der 4 Kerner ist dehalb so teuer, da er 45MB Cache bietet (und eben einen hohen Takt + 8 Sockel + RAM-Ausbau). Der 4790k kommt hier auf 2MB pro Kern, der 8893v3 auf 11,25MB. Um dies zu erreichen muss Intel einen 18 Kern DIE verwenden und mal eben "nur" 12 Kerne deaktivieren. Mal von den lächerlichen 32GB RAM bei Sockel 1150 abgesehen. Das bekommt man hier mit einem Riegel hin oder zukünftig mit einem halben (64GB DDR4 DIMM lässt grüßen).
 
strex schrieb:
Weil es kaum einer braucht. MPI ist dein Freund, hat ja seinen Grund warum man nicht im HPC alles in ein System drücken möchte. Anonst Superdome X, Server von der Stange mit 48 Dimms pro Blade -> 1,5TB bei 32GB Module, 64GB eben mehr.



Das ist völlig egal, solche Systeme kommen von HP und Konsorten. Kaum einer kauft direkt bei Intel.




Der Rest ist eigentlich Dünnschiss in Text und braucht nicht kommentiert werden.

Kaum einer? Mag sein, aber AUDI/BMW/MERZEDES/EON/ENBW/VW/PORSCHE und andere sind eben nicht "einer" sondern erstmal sowieso schon selbst etwas mehr und zudem auch so "mehrere"

Wie oft die das brauchen ist auch nicht zu unterschätzen, die Warteschlange ist voll bis September daher sollten auch neue Systeme her - MPI oder nicht, die Kisten werden nirgends angeschlossen, die werden dahin getragen und wieder mitgenommen. Gebe zu, stecke was die absoluten Freaks hier angeht auch nicht komplett in der Materie, ich darf den Kram nur immer wieder auf Funktion prüfen und die Wartungen abnehmen bzw. teilweise sogar mal eine Kiste bewegen, allerdings gibt es an Beweglichen, allein aus Sicherheitsgründen auch schon nicht vernetzten Rechnern nichts besseres in meinen Augen.

Den Grund warum man alles in einem HPC haben möchte nehme ich auch gerne auf, das Wörtchen "man" macht hier allein schon den Unterschied: Die Allgemeinheit also - eben jene kann mit so etwas bitte genau was anfangen? Meinst du ernsthaft Hetzner oder sonstwer möchte das an die "Allgemeinheit" vermieten? Ich hoffe nicht, dass du jetzt ja sagst ansonsten bitte mit Begründung ohne Diffame Aussagen - mir wäre wirklich daran gelegen zu verstehen was das bringen soll.

Warum ich Riserkarten hasse weißt du ja nun auch, leider gibt es noch keine Vakuumtunnel und unsere Strassen haben nunmal ein paar Löcher bei denen das allerbeste Luftfahrwerk 0 nützen würde. Wenn man dann noch zusätzlich die "Lappen inside" auf korrekten Sitz überprüfen darf bevor das Feuer gezündet wird - lass mal...

Und wenn wirklich niemand bei Intel kauft, dann möchte ich gern mal erfahren wie die Sachen denn nun bei den Händlern landen die so etwas vertreiben - DORT wird nämlich eingekauft wenn gekauft wird, ansonsten wird eben gemietet soweit eben machbar und Wirtschaftlich und selbst das nicht bei "HP und Konsorten". Bytheway: Seit wann bitte baut HP eigentlich (anständige) Server-Mainboards? Meinst du die Bladereihe? Ich hoffe nicht....

/E: auch ich mag manchmal etwas sehr weit ausholen, versuche aber dennoch immer dem ganzen dann wieder einen Punkt zu geben - ich respektiere natürlich dass du das als "Dünnschiss" abstelmpelst, darf ich aber gleichezeitig erfragen was dich dazu qualifiziert? Daran wäre mir gelegen, ich bin offen für alles und versuche wie kein zweiter meinen Horizont permanent auch in der Freizeit zu erweitern.
 
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Faust2011,

so schlimm kann das nicht sein. Ich nutze noch täglich den uralten Yonah und siehe da, beim Browsen merke ich keinen Unterschied zu Ivy Bridge. Auch bei verscripteten Seiten und viel Flash. Alles läuft flüssig und butterweich. Es ist nun mal so, dass 95% der CPU Leistung bei Endverbrauchern im Alltag nie gebraucht werden. Übrigens ist selbst schon der Core Duo, der noch auf einer (modifizierten) Pentium Architektur arbeitet dual threaded. Auch ein uralter AMD 'Brisbane' 5050e verrichtet hier noch täglich arbeit, ohne lags oder so natürlich.

Dennoch begrüße ich natürlich diese Monster im Artikel, denn die sind der Wegbereiter für preiswerte Technologie für jeden. Wobei es dann noch Jahre dauert, bis die Software überhaupt hinterherkommt. Das konnte man ja (und kann man teils immer noch) an den multithreading-fähigen Anwendungen sehen.
 
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Mr.Seymour Buds schrieb:
hrafnagaldr,

ich schreibe noch regelmäßig auf meinem Intel Core Duo Yonah Notebook. Auch dabei merke ich keinen Unterschied zu Ivy Bridge ;) Kann das vielleicht daran liegen, dass einige Zeichen tippen mit CPU Leistung so gut wie nichts zu tun hat?

^^ ich hab auch n LG S1 GCG von Anno 2005 mit Core Duo , läuft mit SSD super aber dennoch deutlich langsamer als mein UX31A mit i5 IB. Ist bei weitem nicht dasselbe, wenn gleich es für das Alter des Gerätes mit SSD wirklich zru Rakete wird.

Mit 18 Kernen würde ich wohl meine Filme von X264 auf x265 konvertieren.
 
Krautmaster schrieb:
Mit 18 Kernen würde ich wohl meine Filme von X264 auf x265 konvertieren.

Na, für sowas passen die Haswell-EX CPUs ja wie die Faust aufs Auge. Gerade auch die Vektorbefehle in Form von AVX2 (wo bleibt AVX-512?) sollen hier helfen (sofern es die Software unterstützt), auch wenn dann die CPUs ihren Takt drosseln.
 
Marcel55 schrieb:
Scheint ein ordentliches Gerät zu sein.
Bestimmt auch interessant für Privatpersonen...zumindest die, die ordentlich Kohle haben.

Nein, vollkommen uninteressant für Privatpersonen. Auch für die mit Kohle.

Sogar uninteressant für die meisten Unternehmen.
 
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