Jetzt war ich wohl nen bissl zu laut.

. Vom Prinzip her wollte ich nur "annährend" die Funktionsweise einer Surround-Sound-Lösung erklären, da d. Topic ansonsten nach wie vor offen gewesen wäre. Jetzt hier gleich mit zwei "Urgeisteinen" von FB über guten Sound zu plaudern, hätte ich nicht erwartet

(dann hätte ich mein laienhaftes Wissen auch anders formuliert...)
Back to topic. Ich erlaube mir einfach, an Morgoths Beitrag anzuschliessen. Die Verwendung von Dipol-Lautsprechern sollte vom Einsatzfeld einer Surround-Lösung abhängig gemacht werden. Während sich Dipol-Lautsprecher hervorragend zur Wiedergabe der von Morgoth beschriebenen Ambience-Effekte eigenen, liegen die Vorteile der Direktstrahler eindeutig bei der Musikwiedergabe. Aus diesem Grund bieten viele Dipollautsprecher über die Möglichkeit, beide Modi zu betreiben. Allerdings bin ich bei meiner Antwort von der Tatsache und dem Anspruch an ein kostengünstiges System (Teufel Concept E/EM) ausgegangen. Und hier bezieht sich 7.1 eben auf 7 Direktstrahler.
Das Direktstrahler ortbar sind, habe ich nicht bestritten. Bisher bin ich jedoch davon ausgegangen, d. dies teilweise sogar gewollt ist. Bei der Musikwiedergabe spielt die "Ortbarkeit" eines Instrumentes doch eine grosse Rolle, oder täusche ich mich da? Bisher dachte ich, d. eben aus diesem Grund für Musik Direktstrahler eingesetzt werden. Hier wäre es schliesslich grausamm, ein Instrument oder Stimme nicht richtig orten zu können.
@ Morgoth .... können wir das Wort Fehler mit "Kompromiss" ersetzen?
Hinsichtlich der Subwoofer-Positionierung bitte ich meine laienhafte Beschreibung zu entschuldigen. Allgemein wollte ich auch hier nichts anderes sagen, als d. die Subwooferhersteller (hier z. B. Teufel ->
http://www.teufel.de/files/anleitung_concept_m.pdf) u. a. die Phasenverschiebung dazu nutzen, den Subwoofer hinsichtlich der räumlichen Positionierung anzupassen. Mit der verzögerten Basswiedergabe hast Du recht. Hier war meine Wortwahl nicht entsprechend und richtig, für den Laien jedoch am einfachsten zu verstehen.
Zum Thema Eckaufstellung hätte ich auch noch etwas hinzuzufügen. Wenn ich meinen Teufel Concept M Subwoofer in eine Ecke stelle, wird der Schalldruck, ich nenn es mal "angenehm" erhöht. Mache ich dies mit meinen Yammi, ist die ganze "Akkustik" im Eimer. Was passiert? Der dicke Yammi ist anscheinend so am hämmern, d. sich Basswellen faktisch gegenseitig auslöschen. Die von Morgoth beschriebenen Raummoden (Boden, Decke, Wände) werden so angeregt, d. Bassreflexionen und Eigenschwingungen sich ungünstig auf die Akkustik auswirken. Die optimale Aufstellung eines Subwoofer hängt von so vielen Faktoren ab (Bauart, Front-Strahler, Downfire...) d. kurz keine pauschalisierende Antwort zu geben ist. Wichtig ist jedoch zu wissen, den passenden Subwoofer für die passende Räumlichkeit zu finden. So wird der Downfire-Subwoofer schnell zum Problem, wenn z. B. auf Parkett oder Laminat positioniert. Gerade im Altbau zeigt sich der klassische Front-Fire Subwoofer wesentlich flexibler. Auf Betonboden im Neubau darfs hingegen dann auch ein netter Downfire sein. Leider unterliegt das aktuelle Subwooferdesign einem leichten Downfire Hype.
@ Pat
Die zwei zusätzlichen Kanäle werden einen entsprechenden DSP vorausgesetzt aus den 5.1 Informationen der Originalquelle errechnet. Jedes 5.1 Spiel kann dementsprechend auf 7.1 hochgerechnet werden. Ohne jede weitere Spieleunterstützung.