Hausbauprojekt

Zuna83

Cadet 1st Year
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Aug. 2016
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Hallo zusammen,
meine Freundin und ich realisieren uns gerade den Traum vom Eigenheim.
Es läuft auch alles sehr gut, allerdings haben wir jetzt von der Telekom die Rückmeldung erhalten, dass unser Glasfaseranschluss erst Sep/Okt 2020 ausgebaut wird. Einzugstermin ist für Mai 2019 geplant :)
Das Problem an der Geschichte ist, dass wir uns in einem Fördergebiet befinden und den Hausanschluss komplett bezahlt bekommen würden. Nun müssten wir (sofern wir nicht auf das Internet verzichten möchten) die 799€ für den Hausanschluss zahlen.

Da wir aktuell in einem Doppelhaus der Schwiegereltern quasy unmittelbar vor unserem Neubau wohnen (Hinterhofbebauung) und unsere jetzige Wohnung nicht weiter vermietet werden wird, hatte ich die Idee unseren vorhandenen Internetanschluss irgendwie in unser neues Haus zu leiten. Somit könnten wir dann die 1,5 Jahr überbrücken und würden uns den teuren Neuanschluss sparen.

Habt Ihr eine Idee wie das machbar wäre? Entfernung sind ungefähr 40m.

Über Eure Ratschläge würden wir uns sehr freuen, vielleicht kommen wir ja doch noch um die 800€ drum herum :)
 
Ein einfaches Ethernetkabel welches witterungsbeständig ist?

Solange du über keinen öffentlichen Grund musst, ist die Sache doch extrem einfach.
 
40m übern Hof kann man eigentlich gut mit WLAN überbrücken. Im Neubau denn eine WLAN-Bridge und gut ist. Eventuell mit Richtfunk arbeiten.

Oder eben wie von @fireblade_xx und @RedGunPanda vorgeschlagen ein Kabel ziehen. Aber Achtung: hier ggf. auf den Potentialausgleich/Blitz achten oder auf LWL setzen.
 
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Leerrohr, n ordentliches CAT 7 Kabel, zwei Feldstecker ... das ist doch alles?!
 
Skizze bitte.

FritzBox im Keller anstöpseln und über Ethernetkabel...

Bitte kein Ethernetkabel im Außenbereich (VDE & Blitzschutz), außer im Erdreich (in min. 80cm Tiefe), wenn dann nur intern.
 
Nilson schrieb:
40m übern Hof kann man eigentlich gut mit WLAN überbrücken. Im Neubau denn eine WLAN-Bridge und gut ist. Eventuell mit Richtfunk arbeiten.

Oder eben wie von @fireblade_xx und @RedGunPanda vorgeschlagen ein Kabel ziehen. Aber Achtung: hier ggf. auf den Potentialausgleich/Blitz achten oder auf LWL setzen.
Ich würde es auch erstmal mit einer WLAN- Brücke versuchen. 40m über offenes Feld sollte WLAN locker schaffen.
Mit 2 baugleichen Routern und - notfalls - einer stärkeren antenne.
 
Na ja, jede halbwegs professionelle und beständige Installation wird sich auch in etwa in diesem Preisrahmen bewegen.

Wenn ihr jetzt nicht direkt die €800 zahlen wollt (sondern Euch Hardware in ähnlichem Wert zulegen möchtet, die dann nach 1 1/2 Jahren nur noch als Staubfänger genutzt wird), erkundigt Euch nach einen günstigen LTE-Tarif. Anderes erachte ich für nicht wirtschaftlich sinnvoll.

Einfach so eine Leitung ziehen ist nicht. Das wird hier gleich sowieso noch breit getreten, insofern brauche ich mich erst einmal nicht dazu zu äußern.
 
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Ich würd ausflippen mit WLAN 1,5 Jahre... machs gleich richtig, zieh 'n Kabel, das erspart dir garantiert die ein oder andere Stunde an Zeit und Nerven!

@Twostone wieso sollte das nicht gehen? Ich hab das son Kabel bei uns zum Gartenhaus gelegt (ca. 30 Meter). Das läuft seit 3 Jahren ohne Probleme!?
 
RedGunPanda schrieb:
@Twostone wieso sollte das nicht gehen? Ich hab das son Kabel bei uns zum Gartenhaus gelegt (ca. 30 Meter). Das läuft seit 3 Jahren ohne Probleme!?

Dann ist bei dir im Umkreis von 100m auch noch kein Blitz eingeschlagen. Wenn das passiert, kannst du davon ausgehen, das alle Geräte, die per Netzwerkkabel miteinander verbunden sind, kaputt gehen. (Also auch über Switche, Router etc.)
 
Wieso buchst du mit dem Hausanschluss bei der Telekom nicht gleich noch einen Magenta Tarif dazu? Dann bekommst auf die 799 Euro immerhin 300 Euro Rabatt. Außerdem verzögert sich so ein durch die Telekom angekündigter Ausbau gerne mal. Du solltest dich also nicht darauf verlassen, dass das wirklich in 1,5 Jahren tut.
 
RedGunPanda schrieb:
wieso sollte das nicht gehen? Ich hab das son Kabel bei uns zum Gartenhaus gelegt (ca. 30 Meter). Das läuft seit 3 Jahren ohne Probleme!?
Dein Gartenhaus wird vermutlich auch keine eigene Erdung haben und mit Strom über den Hausanschluss versorgt. Und selbst dann hast du bei Gewitter ggf. ein Problem.
 
Telefonkabel oder ein Ethernetkabel in einem KKR50 oder in einem steifen Leerrohr ins alte Haus legen.
An die erste Dose hinter dem APL anschließen (nicht den verblombten Kasten aufmachen!) und somit hast du den Anschluss in dein neues Haus verlängert.
Da machst du ganz normal weiter mit der Fritzbox etc.
Wenn dein regulärer Anschluss kommt entfernst du das einfach wieder.
Kabel brauchst du nicht mal ausbuddeln.
 
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Sorry, aber das ist doch Quatsch! Jedes Provisorium kostet, bietet aber keine Garantie, dass dann sorgenfreier Betrieb in jeder Lage möglich ist.
Es geht um kanpp 800 Euro. Wenn ich diese Summe in Relation zur Summe setze, die das ganze Haus kostet, sind das Peanuts. Auch dann, wenn das Geld knapp [geworden] ist.
 
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RedGunPanda schrieb:
@Twostone wieso sollte das nicht gehen? Ich hab das son Kabel bei uns zum Gartenhaus gelegt (ca. 30 Meter). Das läuft seit 3 Jahren ohne Probleme!?
Kein Problem, wenn auf gleichem Grundstück und die Gartenhütte vom Haus aus elektrisch versorgt wird. Bei angrenzendem Grundstück mit eigener Versorgung ist das verboten. Potentialtrennung oder fachgerecht ausgeführter Potentialausgleich mit Genehmigung des EVU wären die einzig legalen Wege...
 
Ach bitte Leute. Blitzschutz ist nun wirklich ein anderes Thema. Bleibt bitte bei Potentialdifferenz und Ausgleichsströmen. Blitzschlag ist nunmal eher ein "nicht vorhersehbares, zufälliges Ereignis".

Verlust des Versicherungsschutzes, Personengefährdung, etc. ist in diesem Falle bei Mißachtung der technischen Regeln eine vorsätzliche Handlung.
 
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Und wie schon oben geschrieben gibt es bei Buchung eines Tarifs (um den man bei einem Glasfaseranschluss ja auch nicht rumkommt, da man ja nur bei der Telekom buchen kann) 300 EUR Guthaben. Rechne das gegen das Kabel und etwaige Hardware dann ist die Differenz nicht mehr groß. Dafür liegt das Kabel dann sauber von Anfang an geplant drin, Du musst nicht nachträglich durch die Gebäudehülle und hast ne sauber Lösung von Anfang an.
 
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Du brauchst für alles Hardware, das kostet alles.
WLAN ist sehr Witterungsabhängig, das kann bei schlechtem Wetter schon mal komplett ausfallen bei 40m Distanz.
Ich würde wohl D/W-Lan Kombi probieren. In der alten Wohnung eine Steckdose beim Router ins mit D-Lan ins Wohnungsnetz sepisen, dann eine 40-50m Kabeltrommel und am Ende der Trommel, welche dann idealerweise direkt am oder im neuen Haus ist, den zweiten D-Lan Adapter einstecken, derein WLAN baut.
Letztliche hängt es von deiner/eurer Nutzung ab. Als Gelegenheits Zocker oder bissl Youtube Gucker mag das in Ordnung sein. Aber selbst wenn ihr nur regelmässig Onlinegames zockt, dann beisst lieber in den sauren Apfel und macht den Hausanschluss, sonst werdet ihr nicht glücklich mit welchem Provisorium auch immern.
Und ohne da jetzt wem ans Bein zu pinkeln, aber wenn die Telekom behauptet dass das Glas Sep/Okt 2020 kommt, rechne lieber mit Jun 2021. Spreche das aus Erfahrung.
 
Zumal sie dir dann evtl. auch gleich ein Leerrohr legen können für den späteren Glasfaseranschlsuss....
 
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