Bericht HDD, SSD und RAM teurer: Der „historische“ Speicher­engpass ist da

Eine Alternative (Ist natürlich Euch überlassen), ist die Kombination aus einer „X3D-CPU“ und 1 Riegel. Dazu hat ja Computerbase einen Artikel darüber geschrieben. Nebenbei ist 1 Riegel derselben Kapazität verglichen mit 2 Preislich günstiger. Teilweise geht die Schere bei 16GB bis zu 40€ auseinander. Der Leistungsverlust ist auch im einstelligen % recht überschaubar. Später könnte man noch den 2 Riegel kaufen, wenn der Preis wieder sinkt.

Ich baue mir gerade so einen System auf.

Wenn ihr Kritik darauf anstoßen wollt, ist mir das eigentlich egal. Ich finde die Kombination super hinnehmbar. Aber für die ein oder anderen scheint es wahrscheinlich nicht zu schmecken. Ist jeden selbst überlassen.
 
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Easy1991 schrieb:
Für mein 7800x3d 250€
Den kriegt man aktuell bereits für 280 Euro bzw. Boxed für rund 320 Euro, immer noch 40 Euro günstiger als aktuell der 5800X3D.^^

Also wenn ich keinen PC hätte und jetzt unbedingt einen neuen bräuchte dann vermutlich wegen dem Preis mit dieser CPU trotz der Speicherpreise, so wie ComputerBase es beim 7700X3D mit Single-Rank "vorgeschlagen" hat.^^
 
Das wird irgendwann so knallen, wenn die KI Firmen merken was sie da angerichtet haben, denn es kann sich ja keiner mehr Hardware kaufen außer ihnen , um ihre Dienste in Anspruch zu nehmen. Sogar große Unternehmen schrecken vor Hardwarekäufen zurück oder schieben sie auf.
Das wird herrlich wenn die Blase platzt und Hardwarepreise danach in den Keller fallen. Dann wird gekauft und zwar ordentlich!
 
Die Lebensdauer von RAM ist ziemlich hoch und wird mit 100.000-200.000 Betriebsstunden angegeben, sprich 11-22 Jahre.
Da frage ich, ob es bald neue Standards geben wird, die den RAM mit neuen Mainboards physikalisch inkompatibel machen werden.


Kann mir nicht vorstellen, dass die Hersteller es gut finden, wenn RAM im Gegensatz zu z.B. GPUs solange verwendet werden wird.


Abgesehen davon: Das Angebot schafft Nachfrage.
Wenn große SSDs kommen, wenn das Netz immer schneller wird, dann werden Filme in Zukunft mit noch höherer Auflösung gestreamt.

Gleiches gilt für YouTube.
Waren früher 480p oder 720p normal, wird heute mindestens in 1080p gestreamt. Gerne auf in 4K.

Und irgendwo muss das gespeichert werden.

Das gleiche gilt für Foto und Video Bibliotheken.

Die Handyaufnahmen werden auch immer größer.

Ich bin skeptisch, ob die Nachfrage derart einbrechen wird.


Zumal auch das Thema Sicherheit eine Rolle spielen wird und sich Länder unabhängig von den USA bzw. amerikanischeren Unternehmen machen wollen.

Sprich: Nur weil es datacenter in den USA oder China gibt, heißt das nicht, dass neue gebaut werden.

Ich glaube an günstigen Speicher, wenn ich ihn sehe.
 
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Meanwhile warte ich einfach drauf, dass der gewünschte Laptop einfach überhaupt mal zu kaufen ist. Auch zu absurden Preisen.
 
Puh, gut das ich noch 32gb ddr4 3600mhz crucial micron b-die vor 4 bis 5 Jahren ausversehen doppelt bestellt hatte.

Jetzt liegen die Teile als Backup hier herum.
 
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Qyxes schrieb:
Jetzt liegen die Teile als Backup hier herum.
Und warum nicht einbauen?
Auf Speichermodule gibt es doch lange Garantie vom Hersteller, von daher hast du kein Risiko.
Oder geht es nicht da ansonsten die gewünschte Taktfrequenz und Timing nicht erreicht werden?

@Topic Ich wäre für die aktuelle Speicherausstattung um die 2000 € los, das ist einfach nur verrückt was da abgeht mit den Preisen.
 
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Ja wegen Taktfrequenz und Timing
 
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Phoenixxl schrieb:
Da frage ich, ob es bald neue Standards geben wird, die den RAM mit neuen Mainboards physikalisch inkompatibel machen werden.
Spätestens bei DDR6 steht ein Wechsel auf CAMM2-Formfaktor im Raum. Dann sind nicht einmal alte RAM-Kühler (WaKü und Co.) mehr kompatibel:
Wenn Du dann aber ein Modul pro Board hast (hoffentlich wird der Layout, also Abstand CPU->CAMM2, standardisiert), dann wären sogar Kombi-Kühler (auch WaKü) für CPU+RAM denkbar.

P.S.: laut Käsekönig ab 2028 (denke sogar 2029 wären nicht allzu pessimistisch) und alles noch offen:
https://www.caseking.de/blog/ddr6-ram
 
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Ich muss sagen, dass ich Meldungen über neue Rekordpreise bei Speichern inzwischen kaum noch wahrnehme. Ob Speicher nun 500€, 1000€ oder 2000€ kosten, macht für mich mittlerweile kaum noch einen Unterschied. Irgendwann ist einfach eine Grenze erreicht, ab der der Großteil der Käufer weder einzelne Komponenten noch komplett neue Systeme zu solchen Preisen kauft.

Ich habe mich deshalb bereits im dritten Quartal letzten Jahres, als die ersten Meldungen über massive Preissteigerungen aufkamen, mit allem eingedeckt was ich in absehbarer Zeit brauche.

Mein etwas düsteres Ich hofft inzwischen fast schon, dass sich die Preise noch einmal vervielfachen und der Markt komplett gegen die Wand fährt, weil irgendwann einfach kein Consumer mehr bereit ist, diese Preise zu bezahlen. Ich weiß, das wird vermutlich nicht passieren - aber das Thema geht mir mittlerweile wirklich auf den Keks.

Notiz an mich: Zukünftige Speicherthemen nicht mehr kommentieren 😄
 
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Berserkerbase schrieb:
denn es kann sich ja keiner mehr Hardware kaufen
Seltsam, ich finde alle Komponenten (für ca. 2000€) um meinen neuen PC zusammen zu bauen (sofort lieferbar). Zwar ohne RTX 5090, aber die brauche ich sowieso nicht, meine historische RTX 4070 würde auch dafür ausreichen und im aktuellen PC brauche ich sie dann nicht mehr. Der ist ja entweder so grauenhaft lahm, dass er nur noch zum Surfen nutzbar ist (dafür reicht auch die IGP) oder er ist kaputt und muss deshalb ersetzt werden. Sonst gibt es keinen Grurd, ihn zu ersetzten. Weder für 1500€ noch für 3000€.

Aber wehe, man hätte vor 6 Monaten die 2000€ für den neuen PC (der ja damals angeblich schon so unerschwinglich teuer war) in Nvidia, AMD, Intel und Micron Aktien investiert, dann wäre heute der neue PC fast durch den Gewinn finaziert. Die Komponenten sind bis heute nicht um 1280€ teurer geworden wie im Januar.

Berserkerbase schrieb:
Sogar große Unternehmen schrecken vor Hardwarekäufen zurück oder schieben sie auf.
Wo ist das Problem? Musst Du Dich als AN jetzt mit leistungsschwacher HW herum schlagen, die Dein AG bis zum Endgültigen HW-Ausfall weiter betreibt anstatt Dir, wie früher, alle 3-5 Jahre einen neuen Laptop/PC hinzustellen?

Berserkerbase schrieb:
Das wird herrlich wenn die Blase platzt und Hardwarepreise danach in den Keller fallen. Dann wird gekauft und zwar ordentlich!
Fragt sich von wem. Was will ich mit 256 GB Ram und einen Threadripper (der 9950X(3D) ist schon günstig). Weder Grafikkarten noch (große, also eher 16TB M.2) SSD werden dann den Markt schwemmen.

blueGod schrieb:
Irgendwann ist einfach eine Grenze erreicht, ab der der Großteil der Käufer weder einzelne Komponenten noch komplett neue Systeme zu solchen Preisen kauft.
Wenn mein Haupt-PC kaputt geht (der ist aber erst 7 Jahre alt), dann wird halt etwas Neues gekauft. Da nichgt gleichzeitig alle SSDs abrauchen werden, bleibt es beim Mainboard, CPU, Ram und dem üblichen Krimskrams außen herum. Ob die Kiste dann 48GB oder (wieder) 64 GB Ram haben wird, entscheidet sich spontan und hängt mehr von der CPU/deren Speicherinterface wie vom Preis der Ram-Riegel ab.

blueGod schrieb:
Mein etwas düsteres Ich hofft inzwischen fast schon, dass sich die Preise noch einmal vervielfachen und der Markt komplett gegen die Wand fährt, weil irgendwann einfach kein Consumer mehr bereit ist, diese Preise zu bezahlen.
Das wäre zwar auch meine Hoffnung, aber aus ganz anderen Gründen (Ressourcenverschwendung und Erziehung der SW-Entwickler, vorhandene HW endlich mal wieder auszunutzen).
 
massaker schrieb:
Spätestens bei DDR6 steht ein Wechsel auf CAMM2-Formfaktor im Raum. Dann sind nicht einmal alte RAM-Kühler (WaKü und Co.) mehr kompatibel:
CAMM2 ist der Treppenwitz der letzten Jahre. Wer da nicht schon alles von Implementierungen gesprochen hat, inkl. Hauptplatinenhersteller aus dem Standrechnerbereich, und nun stehen wir da, im 2. Halbjahr 2026, und es gibt genau ein lahmes Modul in zwei Ausbaustufen:

https://geizhals.de/?cat=ramsysdep&xf=7501_LPCAMM2&pagesize=30&promode=true
 
blueGod schrieb:
weil irgendwann einfach kein Consumer mehr bereit ist, diese Preise zu bezahlen. Ich weiß, das wird vermutlich nicht passieren - aber das Thema geht mir mittlerweile wirklich auf den Keks.
Das wird deshalb nicht passieren weil es genau umgekehrt abläuft, die Preise passen sich dem an was die Kunden bereit sind zu bezahlen.

Und bei einem limitierten Angebot kann man die Preise an einen kleineren Kundenkreis so anpassen der bereit ist mehr zu bezahlen als andere da die Verkaufszahlen sowieso begrenzt sind.

Zu Zeiten von COVID stand man kurz vor der Situation das bei den Grafikkarten trotz der hohen Preise es fast nicht mehr möglich war überhaupt eine zu kaufen, zumindest von den besseren.

Ist so nicht eingetreten aber viel hätte nicht mehr gefehlt, es waren immer mehr Grafikkarten gar nicht mehr lieferbar.
 
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grabeskuehle schrieb:
Die zwei 32gb Corsair Vengeance DDR4 3200 Kits die ich drin habe sind jetzt ab je 222€ zu haben.
Das ist mehr als das doppelte, als was ich 2020 dafür gezahlt habe.
Also ich hatte damals (2019) insgesamt ca. 350 € für 4x 8GiB (zwei 16er Kits) mit Top Timings DDR4-3600 16-16-16-16-32-48 innerhalb von einigen Monaten Abstand bezahlt. Das war damals noch recht teuer.

Mein damaliger Ryzen 7 2700X schaffte damals nur DDR4-3200 14-14-14-14-30-44.
Später mit dem Ryzen 7 5800X3D liefen dann die o.g. DDR4-3600 16-16-16-16-32-48.

Das ist jetzt bereits 7 Jahre her. Weitere 7 Jahre wird die Hardware bestimmt noch laufen.
 
Gravlens schrieb:
Und bei einem limitierten Angebot kann man die Preise an einen kleineren Kundenkreis so anpassen der bereit ist mehr zu bezahlen als andere da die Verkaufszahlen sowieso begrenzt sind.
Na ja, irgendwann kommt der Punkt, wo selbst diejenigen mit super viel Geld oder hoher "Kredittoleranz" sagen. Nee, jetzt reicht es. Entweder verschwindet die Hardware dann vom Endkundenmarkt, weil der Kundenkreis zu klein geworden ist oder es müssen die Preise sinken, wenn man den Endkundenmarkt in irgendeiner Weise doch noch bedienen soll - trotz stark verknapptem Angebot.

An COVID hat man gesehen, dass es anscheinend immer noch genug Leute gibt, die vollkommen entgleiste Preise für Grakas zu zahlen bereit sind.
Die jetzige Krise betrifft aber weit mehr Produkte und ist auch umfassender. Das kann so kein Dauerzustand sein, wenn 95% der Käufer (Endkunden und Unternehmen) entweder gar nicht oder nur unter extrem großen Schmerzen Hardware kaufen können.
Und im Gegensatz zum Privatmenschen, der hobbymäßig am PC unterwegs ist, können Unternehmer nicht ewig auf neue Hardware verzichten oder daran regelrecht bankrott gehen.

Wenn - übertrieben gesprochen - die Gesellschaft zusammenbricht, aber dafür KI-Farmen for nothing laufen, ist niemandem geholfen. :freak:
 
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Raptor85 schrieb:
Na ja, irgendwann kommt der Punkt, wo selbst diejenigen mit super viel Geld oder hoher "Kredittoleranz" sagen. Nee, jetzt reicht es. Entweder verschwindet die Hardware dann vom Endkundenmarkt, weil der Kundenkreis zu klein geworden ist oder es müssen die Preise sinken, wenn man den Endkundenmarkt in irgendeiner Weise doch noch bedienen soll.
Die Preise liegen aktuell dort, wo sie liegen, weil sich dort das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage einstellt.

Werden die in den Endkundenmarkt gelieferten Einheiten weniger, werden die Preise weiter wachsen. Selbst wenn die Mengen gleich bleiben, werden die Preise weiter wachsen, weil die Anzahl derer, die Ersatz für defekte Teile beschaffen müssen, mit der Zeit wächst.

Nur null Durchsatz kann man durch steigende Preise nicht erreichen. Das geht tatsächlich nur, wenn man den Zulauf komplett kappt.
 
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okay, dann weiß ich ja wie lange ich mind. meinen etf auf halbleiterkrams halten kann
 
Sitze hier mit einem 5900X und 128 GB DDR4-RAM ... und das wird wohl noch auf absehbare Zeit so bleiben, da jeder Wechsel der CPU DDR5 nach sich ziehen würde. Nachdem ich das Gerät zu 50 % privat und beruflich brauche, war der RAM großzügig ausgelegt. Zum Glück ... der Flusi 24 läuft und für das meiste Andere reicht die Leistung vollauf, wie Stardew Valley, Mini Metro etc.

Ein Vorteil des Alters + Kind nicht mehr allem und jedem dh dem letzten Stand hinterherjagen zu wollen.
 
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incurable schrieb:
Werden die in den Endkundenmarkt gelieferten Einheiten weniger, werden die Preise weiter wachsen. Selbst wenn die Mengen gleich bleiben, werden die Preise weiter wachsen, weil die Anzahl derer, die Ersatz für defekte Teile beschaffen müssen, mit der Zeit wächst.
Bis selbst die absolut dringenden Ersatzkäufe nicht mehr finanzierbar sind, weil sonst das Geschäft zusammenbrechen würde (Gehälter z. B. nicht mehr gezahlt werden könnten).
Das sind natürlich nur Überlegungen in einem absoluten Extremszenario. Das kann und darf so auf breiter Front nicht passieren!

Ich denke, die Krise spitzt sich noch etwas weiter zu und dann kommt ab 2028 oder spätestens ab 2030 die Entspannung. Eine Zeit lang kann die Gesellschaft das schon mitmachen, wenn die Preise hoch bis sehr hoch sind. Aber wie gesagt: Das kann so kein Dauerzustand sein, der sich nach und nach immer weiter bis zur Unendlichkeit verschlimmert.
Dann müssen halt mehr Kapazitäten geschaffen werden um KI UND alle anderen Märkte mit Produkten zu vertretbaren Preisen zu versorgen.

Irgendwann wird auch die KI auf ein betrieblich gesundes Maß zurechtgestutzt sein.
Im Moment kauft und reserviert man ja immense Mengen an (noch zu produzierender) Hardware mit einer Wette auf die Zukunft.
Ob man diese ganzen KI-Farmen, die ja überwiegend noch gar nicht existieren, wirklich profitabel wird auslasten können, ist alles andere als sicher.
 
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Die Krise ist vermutlich schneller vorbei als man heute denkt. Die KI Blase wird irgendwann platzen wie alle Tech Blasen der letzten Jahrzehnte. Eine ordentliche Korrektur an den Märkten ist eh überfällig und wird vermutlich mit einer Wirtschaftskrise einher gehen. Genug politische Unsicherheiten, die das noch befeuern könnten gibt es ja aktuell weltweit auch. Dann bricht die Nachfrage ein und gerade die Speicherhersteller werden Probleme bekommen, die zuvor allzu eilig Milliarden in die Ausweitung der Produktion gesteckt haben.
 
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