Dann eben: "Brauchen wenige Menschen und sehr wenige RAM-Bausteine ;-)
"Die PCGH-Empfehlung: Ordentlich verarbeitete RAM-Kühler, die einen guten Kontakt zu den Speicherchips haben, sorgen für eine deutliche Abkühlung - das haben Tests gezeigt. Die gelegentlich anzutreffende Behauptung, dass Kühlkörper die Hitzeabfuhr behindern, ist also falsch.
Da RAM im Normalfall aber auch ohne Kühlkörper stabil betrieben werden kann und nicht überhitzt, können Sie beim Speicherkauf zu den Modulen greifen, die Ihnen von den spezifizierten Werten und dem Preis-Leistungs-Verhältnis am meisten zusagen - unabhängig von dem Vorhandensein eines Kühlers. Den Griff zu Modulen mit einem Kühlkörper oder die Installation eines RAM-Kühlers aus dem Zubehörmarkt empfehlen wir dann, wenn RAM-Overclocking mit angehobenen Spannungen betrieben werden soll und mit erhöhten Temperaturen im Gehäuse - etwa aufgrund der Übertaktung weiterer Komponenten und der Verwendung von Grafikkarten mit einem offenen Kühlkörper und Axiallüftern - zu rechnen ist."
http://www.pcgameshardware.de/RAM-H...t-PCGH-Basiswissen-Special-der-Woche-1119855/
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Im Allgemeinen sind die sogenannten Heat-Spreader nutzlos, nämlich wenn man seinen Hauptspeicher nicht übertaktet und tatsächlich JEDEC-konforme Standardriegel gekauft hat. SDRAM-Speicherchips vertragen vergleichsweise hohe Temperaturen, meistens mehr als 80° Celsius.
Theoretisch könnte eine bessere Kühlung im Normalbetrieb Vorteile bieten, denn es existieren auch für DRAM-Zugriffe Mechanismen wie „Thermal Throttling“: Der Speicher-Controller legt immer wieder mal Pausen ein, um die Speicherchips nicht zu überhitzen. Falls ein Temperatursignal vom DIMM zurückgemeldet wird und es der Speicher-Controller beziehungsweise das Mainboard-(BIOS) auch auswerten, könnte ein Vorteil durch bessere Kühlung herausspringen. Einige Computer schreiben deshalb den Einsatz von DIMMs mit Thermofühlern vor, etwa manche Server und Apple-Rechner. Der Temperatursensor (TS) ist hierbei oft im Flash-Chip für das SPD-EEPROM integriert und kommuniziert via System Management Bus (SMB/I2C) mit dem Chipsatz.
Normale PC-Mainboards werten die DIMM-Temperatur aber bisher nicht aus. Auf vielen DIMMs mit Heat-Spreadern bringen Letztere schon deshalb keine Vorteile, weil sie mit recht dickem, doppelseitig klebendem Band angebracht sind. Hier dürfte die Wärmeleitung sogar so schlecht sein, dass die Konstruktion eher nachteilig wirkt. Das Blech hat dann bloß dekorativen Charakter und soll bei manchen Modulen die Tatsache verbergen, dass die aufgelöteten Chips eigentlich nicht für die vom DIMM-Hersteller versprochenen Taktfrequenzen oder Latenzzeiten ausgelegt sind. Nicht selten ist das bei sogenannten Overclocker-Riegeln der Fall, die ihre angegebenen Daten erst erreichen, wenn sie mit erhöhter Betriebsspannung laufen. Wer einfach nur zuverlässiges RAM sucht, sollte DIMMs mit Standard-Parametern kaufen, etwa PC3-10600-999 (DDR3-1333, CL9, 1,5 Volt) – egal, ob mit oder ohne Kühlblech, solange sie mit der normalen Spannung laufen. (ciw)"
http://www.heise.de/ct/hotline/RAM-mit-Schutzblech-1447103.html