HEDT vs. Mainstream: Viele wurden falsch beraten!

@Holt Oben in meinem Link aus #79 (den du dir wohl nicht angesehen hast oder ihn nicht verstanden hast) ist der 2990WX in 2 16-Kern Konfigurationen gebencht. Einmal mit der CC-Konfiguration Speicherzugriff+kein Speicherzugriff (4+0) und in der Konfiguration Speicherzugriff+Speicherzugriff (2+2). Wie man hier über alle Benchmarks sehen kann, führt die fehlende Speicherbandbreite bei diesen Cores nur marginal zu Leistungsverlusten und ist durch die Bank im Messtoleranzbereich. Was allerdings deutlich sichtbar ist, ist der Murks den der Windows Scheduler fabriziert. 32 Kerne zu 32 Kerne + SMT führt generell zu LeistungsVERLUST, während Linux entweder keinen Verlust zeigt oder sogar noch 25-40% zulegen kann. Mal ganz von der Ineffizienz beim scaling abgesehen und der Generelle Vorsprung von Linux.
Das ist NICHT SPEICHERBEDINGT, denn es ist in absolut jeder Konfiguration auf dem 2990WX sichtbar. Auch auf anderen Architekturen mit ähnlich vielen Cores macht Windows Probleme.
Windows Scheduler -> Kernschrott.
 
ghecko schrieb:
Windows Scheduler -> Kernschrott.
Dann nutze bitte nur Linux! Im übrigen sollte bekannt sein, dass der Unterbau von Linux weit besser parallelisiert ist als der von Windows, da hat man eben bei der Entwicklung immer mehr Wert auf Klicky-Bunty gelegt. Synchronisierungen zwischen den SW Threads und damit den Kernen der CPU, ist aber leider auch nicht gerade die Stärke der Zen Architektur mit ihren CCX und bei TR mit seinen viele Dies fällt dies besonders ins Gewicht.

Task Scheduler hin oder her, RYZEN und insbesondere TR, vor allem mit 4 aktiven Dies, ist eine Architektur die nur gut funktioniert wenn jeder Kerne möglichst unabhängig von den anderen auf einen eigenen Teil der Daten arbeiten kann, ohne viel Interaktion mit den anderen Kernen, so wie es bei Cinebench der Fall ist. Gerade Spiele brauchen aber viel Interaktion zwischen den Kernen, wenn einer schießt, muss der Getroffenen ja auch umfallen und wenn bei Autorennen der einen dem anderen in die Karre fährt, kann der nicht einfach so weiterfahren, es müssen also ständig Informationen ausgetauscht werden und da sind die monolithischen Intel Dies einfach klar im Vorteil, weil es weniger Latenz bei der Kommunikation zwischen den Kernen gibt, erst recht bei den kleinen Mainstream CPUs mit maximal 8 Kernen. Lässt sich Intel den eben auch teuer bezahlen.

Es gibt nicht die generell beste CPU, welche CPU die Beste ist, hängt vom jeweiligen Einsatzzweck ab und daher ist das ganze Thema dieses Threads eben auch totaler Unsinn. Zumal es auch keine wirklich Zukunftsfähigkeit gibt, denn man weiß nie in welche Richtung die Entwicklung geht. Derzeit ist ein Rennen um mehr Kerne in Gang, morgen schafft vielleicht ein Hersteller den Durchbruch bei den graphene-based Chips und dann reden wir in 5 Jahren davon, dass eine CPU mit weniger als 20GHz unbrauchbar ist. Oder man bekommt noch kleinere Strukturen hin und alles unter 64 Kernen ist praktisch nur noch Schrott. Wer weiß schon was die Zukunft bringt? Man kann entweder jeweils die neuste CPU kaufen, dann verliert man jedesmal Geld weil die alten Hardware immer einen gewissen Wertverlust hat oder man kauft so viel Leistung wie man wohl für die nächsten paar Jahre brauchen wird und wenn es nicht mehr reicht, macht man ein Upgrade. Jetzt komplett oversized zu kaufen um damit möglichst lange auszukommen, ist aus eine unsichere und meist zu teure Lösung.
 
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Holt schrieb:
Auch wenn es vergebene Liebsmühe sein dürfte, denn du singt nur nur das AMD über alles Lied, aber hier sind wir dann wieder genau bei dem was ich im Post #75 geschrieben habe. Der Scheduler kann nur vermeiden die Kerne der beiden Dies zu nutzen die keine direkte RAM Anbindung haben, wenn deren Nutzung die Performance so massiv senkt.

Ein letztes mal für den Herrn Intel-Fanboy:
Es hat nichts mit der Speicheranbindung zu tun. Denn Epyc ist ebenfalls betroffen.

"Systems with three or more nodes, however, are still impacted, which is why we’re seeing the issue hit both Epyc 7551 and Threadripper 2990WX. "

https://www.extremetech.com/computi...an-double-amd-threadripper-2990wx-performance

https://www.extremetech.com/extreme/283771-amd-comments-on-threadripper-2990wx-scheduling-issues

Holt schrieb:
Nur hat man dann eben nur einen überteuerten 2950X, weil eben dann nur noch 16 der 32 Kerne genutzt werden kann, da man eben die fehlende direkte RAM Anbindung der anderen beiden Dies nicht per SW kompensieren kann, egal wie oft du dies bestreiten möchtest.

Was Bullshit ist, denn: Die Speicheranbindung ist eben NICHT das Problem. Sonst wäre Epyc nicht ebenfalls betroffen. Und weil das so ist, kann es auch gefixt werden.
 
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Holt schrieb:
Dann nutze bitte nur Linux! Im übrigen sollte bekannt sein, dass der Unterbau von Linux weit besser parallelisiert ist als der von Windows, da hat man eben bei der Entwicklung immer mehr Wert auf Klicky-Bunty gelegt. Synchronisierungen zwischen den SW Threads und damit den Kernen der CPU, ist aber leider auch nicht gerade die Stärke der Zen Architektur mit ihren CCX und bei TR mit seinen viele Dies fällt dies besonders ins Gewicht.

Nein, daran liegt es nicht wirklich. Denn auch Linux ist out of the Box genauso lahm wie Windows, außer man nutzt spezielle Distributionen. Das Linux so schnell sein kann liegt schlicht und ergreifend daran, dass man sich einen eigenen Kernel, optimiert auf die eigene Hardware backen kann und erst dann erreicht man die wirklich guten Ergebnisse.

Windows dagegen muss auf einem Singlecore bis zu einem 32+x Core mit dem gleichen "Kernel" laufen können und das ist auch das Problem von Microsoft, denn sie können nicht einfach Windows auf einen TR mit 32 Kernen optimieren, denn dann laufen die quad-, hexa-, octacore viel langsamer als sie eigentlich laufen könnten. Dabei ist halt das Problem wenn man in die eine Richtung optimiert, verschlechtert man sehr oft die anderen Richtungen und dann muss man aufpassen das dadurch die anderen Konfigurationen keinen allzugroßen Nachteil erleiden. Meine Vermutung ist, das Windows momentan eher auf Dual bis Quadcore optimiert ist, da diese Prozessoren einfach die absolute Masse stellen.

Im übrigen ein sehr gutes Beispiel was Optimierungen ausmachen können, war, wenn ich mich richtig erinnere der Phenom X6 in Battlefield, da war dieser langsamer als ein Quadcore, weil der Spielehersteller die falsche Maske angewandt hatte.

Um jetzt den Bogen zum TE zu schließen, die Argumentation ist meiner Meinung nach mehr als wie an den Haaren herbeigezogen. Der TE beschreibt einen Ausnahmefall als allgemeingültig, dabei ist aber eher genau das Gegenteil der Fall.

Was unterscheidet eine HEDT Plattform von einer konventionellen? Meist sind das mehr Cores mit weniger Takt und OC Potential, mehr Lanes, mehr RAM.

Das ist aber genau das Szenario bei dem sich die Katze in den Schwanz beißt, denn zum Kaufzeitpunkt muss die genutzte Software auch einen Vorteil aus der Hardware ziehen können und das ist, selbst mit dem Stand heute, in mehr als 95% eben nicht der Fall. Denn klammert man den Bereich Videobearbeitung mal aus, dann gibt es selbst heute kaum Software die wirklich Multicorefähig ist und aus dieser Fähigkeit einen Nutzen ziehen kann. Es ist zum Beispiel kein Argument, dass der Firefox inzwischen soviele Treads anlegt wie "CPUs" vorhanden sind, aber einen wirklichen Nutzen hat dies nicht. Denn in 99% der Fälle liegt die Last bei x-1 bei 0 Prozent und nur ein Tread, der aktive, verursacht eine gewisse Last - mit Ausnahme des Startes mit vielen Tabs. Die meisten Programme die ein normaler Anwender nutzt sind halt Singletreadlastig.

Ich sehe es ja bei mir, ich bin Student und nutze meinen Computer halt auch entsprechend und bis auf Photoshop laufen meine Programme, taktnormiert, auf einem Dualcore genauso schnell wie auf einem Hexacore, aus dem einfachen Grund, dass ich und auch die meisten anderen keine Programme nutzen, die von Multicore solange mehr als 1 daraus Vorteile ziehen. Man sieht es ja auch an den Benches die CB veranstaltet, da werden Programme genutzt, von denen die meisten Anwender noch nie etwas gehört haben - aber das sind halt die wenigen Programme die die Vorteile einer Multicoretechnik zeigen.

Ich nutze schon seit einer kleinen Ewigkeit Multimonitor und daher ist auf dem Monitor rechts oben immer der Taskmanager aktiv und dieser zeigt mir eine Auslastung an die nur wenig entfernt vom Idle ist, obwohl ich damit arbeite und teilweise mehr als 12 Programme gleichzeitig geöffnet habe.

Die einzigen Anwendungen die bei mir eine gewisse Last erzeugen können sind nur Spiele und nur diese sind es die mich davon überzeugt haben, einen Desktoprechner zu nutzen. 1. wegen der Grafikkarte und dem höheren Takt der CPU, denn Spiele sind bei mir die einzige "Anwendung" die einen Desktop notwendig machen und diesen vom Status lautlos zu hörbar befördern können. Aber selbst dabei ist es so, dass ich vorzugweise Spiele spiele, die schon etwas älter sind, genauer gesagt eigentlich nur WoW, Diablo und ggf. Witcher 3 und auch diese, insbesondere die ersten 2, können mit Multicore nicht wirklich was anfangen.

Kommen wir zu den Lanes, man muss sich schon eine ziemlich extreme Konfiguration basteln, damit bei einer Konsumerplatform die Lanes nicht mehr reichen. Für 99,9% der Nutzer, mich eingeschlossen, sind die Lanes mehr als ausreichend.

Der nächste "Vorteil" wäre der RAM, selbst die billigste Kofiguration von anno dunemal konnte schon 16 - 32 GB und in welchen normalen Situationen sollte dies bei einem Consumer denn nicht reichen. Daher ist auch dieses Argument nicht wirklich schlüssig.

Ich selbst habe mit einem 5 Jahre alten Rechner (i7 3770k + Nvidea Titan) bis vor kurzem sehr gut arbeiten und spielen können. Ich habe diesen nicht aufgerüstet weil mir die Leistung nicht gereicht hatte, sondern weil 5 Jahre um waren und ich gerade ein bisschen Geld übrig hatte. Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich bis auf die Grafik keinen wirklich großen Unterschied bemerken konnte, denn schon damals wie heute gammelte die CPU auf den Idlewerten rum.

Daher ist mein Fazit zu den Thesen die der TE postuliert hat, es trifft nur eine ganz geringe Menge von Usern die wirklich aus einer HEDT einen Vorteil hätten ziehen können, aber für die meisten wäre es eine Geldverschwendung pur gewesen. Auch wenn der TE sagt, das er OC betrieben hat, er und auch kein Händler kannn diese Werte garantieren und somit sind diese OC Ergebnisse eher in der Lokus zu befördern.

Für die meisten ist es eher sinnvoller sich die aktuell notwendige Leistung zu kaufen, als einen Haufen Geld, egal ob AMD oder Intel zu kaufen und zu hoffen das es evtl. für die Zukunft etwas bringt.

Einen alten Lehrsatz den ich leider nicht vergessen kann ist, normale Multitreadprogrammierung ist ziemlich einfach, sinnvolle Multitreadprogrammierung dagegen ziemlich schwer und leistungsteigernde Programmierung in den meisten Anwendungen eher unmöglich.

Auch sollte man icht vergessen, dass sich in den letzten Jahren bezüglich der IPC sind nicht wirklkich etwas getan hat und es dadurch zu Vorteilen zu den oversizenden Konfigurationen gegeben hat. Dreht man das Rad ein bisschen in die Vergangenheit, dann sieht man ganz schnell, dass die Aussage des TE nicht wirklich stimmen kann. Denn ich kann mich noch sehr gut an den Aufschrei erinnern als der P4 auf den Markt kam und erstmals die langsamte CPU nicht schneller war als die schnellste der Vorgängergeneration. Hätten wir diese Zeiten noch, dann würde fast jedem auffallen, dass die Argumentation des TE an den Haaren herbeigezogen sein muss - und dies sogar ohen jegliche Software bemühen zu müssen..
 
JNS-K schrieb:
Auch sollte man icht vergessen, dass sich in den letzten Jahren bezüglich der IPC sind nicht wirklkich etwas getan hat und es dadurch zu Vorteilen zu den oversizenden Konfigurationen gegeben hat. Dreht man das Rad ein bisschen in die Vergangenheit, dann sieht man ganz schnell, dass die Aussage des TE nicht wirklich stimmen kann. Denn ich kann mich noch sehr gut an den Aufschrei erinnern als der P4 auf den Markt kam und erstmals die langsamte CPU nicht schneller war als die schnellste der Vorgängergeneration. Hätten wir diese Zeiten noch, dann würde fast jedem auffallen, dass die Argumentation des TE an den Haaren herbeigezogen sein muss - und dies sogar ohen jegliche Software bemühen zu müssen..

Ich beziehe mich ja gerade auf die letzten Jahre. Und ich sage auch jetzt schon mal wieder sehr fett voraus:
IPC-Steigerungen wird es in Zukunft noch viel weniger geben! Denn der x86-Drops ist relativ ausgelutscht, zudem gibt es um die 5 Ghz bekanntlich eine Taktmauer.

Also...... Freunde, ihr werdet euch noch ehrfürchtig an diesen Post zurückerinnern ;)
Nennt mich doch einfach "Orakel"...2013, 2019....still moving on :D

Aber ich mache da niemand einen Vorwurf..entweder "man hats" oder eben nicht
 
JNS-K schrieb:
Denn auch Linux ist out of the Box genauso lahm wie Windows, außer man nutzt spezielle Distributionen. Das Linux so schnell sein kann liegt schlicht und ergreifend daran, dass man sich einen eigenen Kernel, optimiert auf die eigene Hardware backen kann und erst dann erreicht man die wirklich guten Ergebnisse.
Auch du hast dir meinen Link nicht wirklich angesehen:
Toggled via the BIOS was SMT as well as various CCX configurations and each step of the way comparing the Windows Server 2019 Build 17733 performance to that of Ubuntu 18.04 LTS with the Linux 4.18 kernel in various multi-threaded benchmarks supported under both operating systems.
Das war ein stinknormaler Ubuntu-Build ohne speziell angepassten Kernel. Man hätte auch jede andere Distro nehmen können, die Ergebnisse wären mit demselben Kernel vergleichbar gewesen.
JNS-K schrieb:
denn sie können nicht einfach Windows auf einen TR mit 32 Kernen optimieren, denn dann laufen die quad-, hexa-, octacore viel langsamer als sie eigentlich laufen könnten.
Ein gutes Task Scheduling bedeutet mit Nichten, dass es auf Dual und Quadcore zu Performanceproblemen gegenüber den größeren Prozessoren kommen muss. Im Gegenteil, nur sind hier die Vorteile geringer. Auch das ist in dem Benchmark ersichtlich den du dir nicht angesehen hast.
Wo die Schere wirklich auseinander geht ist bei der Software. Die muss parallelisierbar sein, die Aufgabe des Kernels ist es nur, Ressourcen zu verwalten. Wenn die Software auf schnelle SC optimiert sind (ob man hier von Optimierung oder Faulheit spricht sei dahingestellt), läuft sie beschissen auf einem langsamen MC, egal ob unter Linux oder Windows. Ist die Software auf MC optimiert sollte sie unter Windows wie Linux auf MC-Prozessoren eine nahezu identische Performance liefern, wenn die Kernel die Ressourcenverwaltung gleich gut bewerkstelligen. Und hier sieht man deutliche Unterschiede. Das liegt aber nicht daran, dass Linux stark auf MC optimiert ist, sondern daran, das der Scheduler von Windows noch nie mit MC über 10 Kerne auf einer breiten Basis konfrontiert wurde.
Holt schrieb:
Dann nutze bitte nur Linux!
Danke für den Rat, aber er kommt 15 Jahre zu spät.

Was ich eigentlich damit sagen will: Ich finde es nicht fair, dass TR überall die Schuld an der miesen Performance unter Windows bekommt, obwohl hier eindeutig ersichtlich ist, WER seine Hausaufgaben nicht gemacht hat.
8 Jahre Quadcore war eine sehr angenehme Zeit für Microsoft.
 
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fragemann schrieb:
Also...... Freunde, ihr werdet euch noch ehrfürchtig an diesen Post zurückerinnern ;)
Nennt mich doch einfach "Orakel"...2013, 2019....still moving on :D
fragemann schrieb:
Aber ich mache da niemand einen Vorwurf..entweder "man hats" oder eben nicht
Wie schon im Programmieren Bereich vom Forum festgestellt, du bist einfach unfehlbar und besser als alle anderen hier, die nicht auf HEDT setzen, weil sie die Leistung nicht brauchen.

Um so entsetzter bin ich ja, dass deine HEDT Plattform grade nicht so laueft, aber du slebst nicht weisst, wie das Problem dann zu loesen ist, siehe deinem Thread "USB Plug&Play geht nach einiger Zeit nicht mehr" . Da kannst du doch nicht das Forum hier fragen, man wird doch falsch beraten und du kannst doch alles und das auch noch besser.

Was genau sollte der Thread hier jetzt ausser der Selbstbeweihraeucherung bewirken? Fuehlst du dich jetzt besser wo du nochmal offen Kund getan hast, wie dumm scheinbar alle Kaufberatungen und Kaeufer hier sind und waren?
 
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fragemann schrieb:
Ein letztes mal für den Herrn Intel-Fanboy:
Dafür geht es auf meine Ignoreliste!
fragemann schrieb:
Es hat nichts mit der Speicheranbindung zu tun. Denn Epyc ist ebenfalls betroffen.
Und hierfür auch, denn bei EYPC hat jedes Die eine eigene RAM Anbindung, der hat ja auch 8 RAM Kanäle (bei 2 pro Die), während TR nur 4 RAM Kanäle hat, eben 2 für nur der Dies. Wer dies nicht weiß und trotzdem so blöd argumentiert, mit dem muss nicht echt nichts mehr zu tun haben und dessen Unsinn will ich nicht mehr lesen.
 
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nutze selber den 2990WX, Holt hat absolut recht, die Skalierung der Leistung ist sehr stark von der benutzen Anwendung abhängig, der WX ist keine Spiele CPU, sondern eher ein Arbeitstier.
Ich habe mal getestet, beim neuesten Passmark bisschen was über 23K erreicht mit 2990WX, non OC, wieso weshalb, weiß ich nicht, ist mir auch egal.
Dafür ist er in meinen Anwendungen schneller als Intel für das gleiche Geld.
 
fragemann schrieb:
Die CPU hat damals um die 500 gekostet, das Mainboard 250, 32GB RAM gab es für 280€ ;)

Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich auf diese Provokation (bezogen auf den gesamten Thread) eingehe. Grundlegend finde ich es nicht gerade fein die gesamte Kaufberatung und alle Leute die da mitwirken als dumm darzustellen, das gehört sich nicht.

Zusätzlich wollte ich das Thema mal neutral als Denkanstoß betrachten, hat der TE eventuell rechnerisch doch Recht? Gut, da der TE und ich grundlegend verschiedene Nutzungsverhalten haben ist ein Vergleich eventuell nicht sinnvoll. Da der TE aber auch alle über einen Kamm schert werde ich das auch einfach machen.

Ich habe mir Mitte 2014 folgende Plattform geholt:

CPU: i7 4790K für 294,24€
Board: Asus H97 Pro für 89,45€
RAM: 16GB Crucial für 114,94€ + weitere 16GB für 69,85€ (etwas später)

Summe: 568,48€

Als Zocker war die Plattform Topp, hat bis ins Jahr 2018 gereicht, musste aber wegen defekt des Boards getauscht werden. Von der Leistung (Stock vs. Stock) tut sich da nichts, müsste beim zocken ein Unentschieden sein.

Wie gesagt 2018 ein Upgrade wegen defekt. Plattform neu:

CPU: i7 8700 für 262,79€
Board: MSI Z370 PC Pro für 115,75€
RAM: 16GB G.Skill für 169,90€

Summe: 548,44€

Macht gesamt über die Jahre 1116,92€

Lege ich die Daten vom TE zu Grunde (ja ich berücksichtige die Rechnung für CPU und Board) liegt seine Summe bei 1017,97€. Beim RAM kann ich nur seinen Schätzwert von 280€ nehmen, siehe Zitat oben.

Was aber dazu kommt, was der TE anscheinend außer acht lässt, der Verkaufswert der alten Plattform. Für RAM und Prozessor habe ich hier im Forum 300 Euro bekommen, das Board ist als defekt bei eBay weggegangen für 15€.

Somit liegen wir bei meinen 2 Plattformen für insgesamte Kosten von 801,92€

Seine Plattform für 1017,97€ bleibt bestehen. Sicherlich habe ich weniger Arbeitsspeicher in meinem jetzigen System, aber ich habe ja auch noch 200 Euro Luft.

Leistungstechnisch dürfte der i7 8700 etwas stärker sein (Stock vs. Stock).


Möglich das 2014 der 4930K keine schlechte Wahl war. Ich persönlich bin allerdings günstiger gefahren mit meiner Variante. Bin dazu leistungstechnisch besser geworden, zumindest im Bezug auf mein Nutzungsverhandlungen.
 
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abcddcba schrieb:
Wie schon im Programmieren Bereich vom Forum festgestellt, du bist einfach unfehlbar und besser als alle anderen hier, die nicht auf HEDT setzen, weil sie die Leistung nicht brauchen.

Um so entsetzter bin ich ja, dass deine HEDT Plattform grade nicht so laueft, aber du slebst nicht weisst, wie das Problem dann zu loesen ist, siehe deinem Thread "USB Plug&Play geht nach einiger Zeit nicht mehr" . Da kannst du doch nicht das Forum hier fragen, man wird doch falsch beraten und du kannst doch alles und das auch noch besser.

Wo habe ich behauptet, dass ich unfehlbar bin? Ich habe das magische Händchen bei der Plattformwahl und der Voraussage von IPC und co, von USB-Expertise war aber nie die Rede mein lieber ;)
Ergänzung ()

Holt schrieb:
Dafür geht es auf meine Ignoreliste!
Und hierfür auch, denn bei EYPC hat jedes Die eine eigene RAM Anbindung, der hat ja auch 8 RAM Kanäle (bei 2 pro Die), während TR nur 4 RAM Kanäle hat, eben 2 für nur der Dies. Wer dies nicht weiß und trotzdem so blöd argumentiert, mit dem muss nicht echt nichts mehr zu tun haben und dessen Unsinn will ich nicht mehr lesen.

Hä? Ja, Epyc hat 8 RAM-Kanäle und ist trotzdem genauso vom Performance-Impact mit WIndows betroffen wie TR, der nur 4 hat. Also kann es kaum am am Speicherinterface von TR liegen wie du behauptest

Von dem hier nun der Unsinn kommt, das kann sich jeder selber denken.
Ergänzung ()

Flomek schrieb:
Möglich das 2014 der 4930K keine schlechte Wahl war. Ich persönlich bin allerdings günstiger gefahren mit meiner Variante. Bin dazu leistungstechnisch besser geworden, zumindest im Bezug auf mein Nutzungsverhandlungen.

Naja, aber vergiss nicht, dass ich ebenfalls noch
300-450€ bekommen werde für MB+CPU+RAM ;)

Und wenn du das runterrechnest.... ;) Und dieses Jahr gehts dann eben auf einen 32 Core 7nm Threadripper.
 
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Dafür musst du es aber auch verkaufen, wir reden jetzt ja nur über den Zeitstrahl von 2014 bis heute. Und... Ich behaupte 450 Euro sind vielleicht etwas zu hoch angesetzt ;)

Dazu würden dann auch wieder Anschaffungskosten kommen. Also wenn du den Bogen schlagen möchtest, dann auch richtig.
 
Flomek schrieb:
Dafür musst du es aber auch verkaufen, wir reden jetzt ja nur über den Zeitstrahl von 2014 bis heute. Und... Ich behaupte 450 Euro sind vielleicht etwas zu hoch angesetzt ;)

Naja, schau dich auf Ebay um, allein die 32GB RAM bringen ganz gut was ;) Und klar muss ich verkaufen, aber was meint ihr, wie die Leute schauen werden, die jetzt (weil ihr alter 4 Kerner aus allen Löchern pfeift) 6-Kerner kaufen, während es bald im Mainstream wohl 16 Kerne geben wird mit Ryzen 3000+ hoher SC-Leistung dank 7nm? ;)
 
Klar, wenn Ryzen 3xxx kommt könnte es einen gewaltigen Preissturz geben im Gebrauchtmarkt.

Aber das sind ja aktuell Spekulationen, damit können wir nicht rechnen. Ich wollte lediglich darstellen, das deine Aussage nicht allgemeingültig ist. Das ist ja die Kernaussage deines Themas, hätte man 2014 auf HEDT, explizit 4930K, gesetzt hätte man weniger bezahlt als andere die auf Mainstream gesetzt haben. Nur darum geht es, und diese Aussage ist nicht richtig.

Warum ist es nicht richtig? Weil du von deinem Nutzungsverhalten auf das Nutzungsverhalten aller anderer schließt, also auch auf mich. Deswegen verstehe ich die gesamte Intuition deines Themas nicht. Freu dich über den super Kauf 2014. Hättest du Pech gehabt in der Silicon Lottery und dein 4930K hätte kein OC mitgemacht würde deine Ausgangslage eine andere sein. Mühselig darüber zu spekulieren über das "was wäre wenn".

Fakt ist, nur weil man auf Mainstream gegangen ist hat man nicht zwangsläufig mehr bezahlt. Manche ja, manche nein, manche genausoviel. Von dieser Grundlage auf eine falsche Beratung zu schließen ist für mich fragwürdig und bedarf definitiv keinen 5 Seiten Thread.
 
Flomek schrieb:
Fakt ist, nur weil man auf Mainstream gegangen ist hat man nicht zwangsläufig mehr bezahlt. Manche ja, manche nein, manche genausoviel. Von dieser Grundlage auf eine falsche Beratung zu schließen ist für mich fragwürdig und bedarf definitiv keinen 5 Seiten Thread.

Naja, lass mich den Sinn dieses Threads verdeutlichen...ich denke was deutlich wurde ist, dass Menschen, die vermeintlich ungewöhnlich Konfigurationen wählen, nicht immer so "verrückt" sind, wie es scheint.

Man wurde halt auch hier 2013 dann doch ziemlich schräg angeschaut, obwohl es so verrückt nicht war. Dabei war das durchaus rational durchdacht, denn ich habe bewußt abgewartet, was Intel mit dem 22nm Mainstream-Ivy so zaubert: Und das war ernüchternd. Keine 5-6 Ghz, sondern am Ende noch gesunkene Übertaktung. Und da wusste ich: "Hier ist die nächsten Jahre nicht viel drin, wenn jetzt schon alles so aus dem letzten Loch pfeift"
 
fragemann schrieb:
Hä? Ja, Epyc hat 8 RAM-Kanäle und ist trotzdem genauso vom Performance-Impact mit WIndows betroffen wie TR, der nur 4 hat. Also kann es kaum am am Speicherinterface von TR liegen wie du behauptest

Von dem hier nun der Unsinn kommt, das kann sich jeder selber denken.


Ja, das macht er gerne.

Tatsachen verdrehen bzw. einem die Worte im Mund umdrehen und dann einen auf überlegen machen und ignorieren.

Das ist dann der zweite Schritt, wenn man die Leute mit der wall of text nicht klein kriegt.
 
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Es ist ganz unterhaltsam zu sehen wie hier einige aneinander vorbei diskutieren.
Wenden wir uns einmal von den persönlichen Standpunkten ab und sehen wir uns mal an wie Programme mit CPU-Kernen skalieren, sofern sie für parallel computing ausgelegt sind Link (Amdahlsches Gesetz)
Dabei sieht man relativ gut, dass Code sehr gut optimiert werden muss, um wirklich signifikant über 16-64 Kerne zu skalieren. Das ist nur in sehr wenigen Fällen wirklich umsetzbar.
Was das Gesetz nicht abbildet ist die sinkende single thread Leistung bei erhöhung der Kernanzahl. Dadurch verschiebt sich der für den Otto-Normalverbraucher nutzbare Bereich auf knapp 4-32 Kerne.
Was auch nicht beachtet wird ist der Fakt, dass man mehrere Programme auf einmal ausführen kann/wird. Da werden 4 Kerne schnell mal zu wenig, daher wären in solchen Fällen mehr als 4 Kerne besser.
Kein normaler Nutzer hat heutzutage nur ein einziges Programm offen... 8-16 (32) Kerne werden sich daher im laufe der nächsten paar Jahre WAHRSCHEINLICH als nützlich erweisen, sofern der Windows Sceduler mitspielt lol.

Ich hol schonmal Popcorn.
 
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Nochmal: hinterher kann man immer sagen: "Schau her, ich hab alles richtig gemacht"
Das ist hinterher so schön einfach.

Aktuell sieht es so aus:
Sockel 2066 kostet aktuell bei Inetl in form eines i9-9900X ~1000€
TR4 kostet aktuell bei AMD in form eines TR2950X ~850€
Intel 9700K ~430€
Ryzen 7 2700x ~320€
+ Teure Mainboards

man zahlt also für HEDT mehr als das doppelte.
wer hauptsächlich Spielen will (hier 95%) wäre Dumm wenn er eine HEDT Plattform kauft!
 
florian. schrieb:
man zahlt also für HEDT mehr als das doppelte.
wer hauptsächlich Spielen will (hier 95%) wäre Dumm wenn er eine HEDT Plattform kauft!

Naja, im Moment würde ich jedem dazu raten, auf Ryzen 3000 zu warten ;) Evtl dann mit 16 Cores und das passt dann auch in Sachen Zukunftssicherheit

Und im Zweifelsfall "ich muss jetzt dringend was kaufen" (als Nicht-Hardcore-Zocker, der 240 FPS benötigt) würde ich zu einem 1950X raten - der kostet quasi das selbe wie ein 9900K ist aber deutlich zukunftssicherer ;)

Wer aber hauptsächlich Office und co macht - der kann auch getrost zu einem Ryzen 3 1200 greifen für 75€ - das ist dann unschlagbar.

So sehe ich das ;)
 
Singlecore-Leistung wird auch in Zukunft nicht egal sein. Es wird nach wie vor viele Rechenoperationen geben, die hauptsächlich über einen Kern laufen.
Und zwischen nem 1950X und nem 9900X liegen da schon Welten mMn.

Für die Zukunft kaufen, birgt immer ein Risiko. Da ist man mit regelmäßigen Upgrades auf der sichereren Seite.

So sehe ich das. ;)
 
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