HEDT vs. Mainstream: Viele wurden falsch beraten!

fragemann schrieb:
Man kann auch zum 1950x oder 2950x greifen ;) Das kostet nicht viel mehr, man kann damit alles zocken (niemand braucht 300 FPS, WHQD+4k sind GPU-limitiert), ist in Anwendungen viel schneller und sehr zukunftssicher unterwegs!

Ich glaube du siehst du etwas zu einfach. In WQHD kann definitiv eine CPU limitieren, selbst ein 5Ghz 8700K, je nachdem wie die Settings gewählt werden. Auch ist die Anschaffung einer HEDT-Plattform für reine Zocker nur eins: Geldverschwendung. Man profitiert weder von einem Quadchannel Interface, noch von mehr CPU-Kernen (eher verliert man dadurch Leistung in Spielen, da geringerer Takt), zahlt am Ende aber wesentlich mehr für den eigentlichen Unterbau, obwohl man das gesparte Geld besser in eine GPU hätte investieren können.
 
SKu schrieb:
Auch ist die Anschaffung einer HEDT-Plattform für reine Zocker nur eins: Geldverschwendung.

Naja, ich bin wirklich gespannt, wie ein 1950x in 6 Jahren in Games performen wird, der aktuell gerade mal 150€ mehr kostet als ein 8700k ;) Denn auch dort wird die Multicore-Unterstützung vorangehen.
 
Geht nicht darum...
Du kannst nicht Unverständnis zeigen, warum nicht alle 128 Kern Cpu kaufen, koste es was er wolle, aber nicht verstehen wozu man 300 fps brauch.
Beides wäre im Grunde "zukunftssicher". Ob man Anspruch daran hat, ist die andere Frage. Du hast ihn scheinbar ohnehin nicht, als Gelegenheitsspieler.

Dennoch... mehr Kerne sind NICHT unbedingt besser! Selbst bei Deinen Anwendungen nicht! Selbst der 7960X (16 Kerne) ist flotter in Handbrake (Videoencoder) unterwegs als der Threadripper mit 32 Kern.
Anders beim Rendering... Da kommt Intel wiederum nicht ran.
Entscheidend ist wofür brauch ich das, welche Kompromisse kann ich eingehen.
 
Prollpower schrieb:
Selbst der 7960X (16 Kerne) ist flotter in Handbrake (Videoencoder) unterwegs als der Threadripper mit 32 Kern.

Was sich aber schnell ändert, wenn man mehrere Handbrake-Instanzen aufmacht und mehrere Filme parallel transcodet ;)

Ich bin darüber hinaus übrigens immer ein Freund von schieren Reserven. Es gibt Momente, da will ich einfach parallel zocken, 3 VMs betreiben und 2 Videos rendern. Und das geht nicht auf einer Nicht-HEDT CPU ;)
Darum dann auch direkt der Griff zum dicksten TR demnächst
 
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Das ist dann aber nur ein spezieller Anwendungsfall von vielen, der bei DIR eine Rolle spielt. Wenn jetzt aber jemand NUR mit der Plattform spielt, der benötigt keine HEDT-Plattform, weil sich ihre Leistungsvorteile hierbei nicht entfalten können.

Was würde mir also ein Threadripper mit 16, 32 oder gar 64 Kernen bringen, wenn er am Ende langsamer in Spielen wäre als ein 6-Kerner mit mehr Takt?
 
SKu schrieb:
Was würde mir also ein Threadripper mit 16, 32 oder gar 64 Kernen bringen, wenn er am Ende langsamer in Spielen wäre als ein 6-Kerner mit mehr Takt?

Dass er diese CPU 10 Jahre wird behalten können und weiterhin alles zocken können wird. Das wäre der Vorteil.

Wenn jemand ein richtiger Spiele-"Freak" ist und ihm Updates sowieso nichts ausmachen, er auf jeden FPS schielt etc. etc., ja gut...dann.... Aber das sind ja auch nicht alle ;)
 
Sagt der, der sich 2013 eine neue CPU kaufte...
Sry. ich kann mir den Sarkasmus einfach nicht verkneifen...

Keine Ahnung was Du uns eigentlich hier erzählen willst...
Wenn Du WIRKLICH einen notwendigen Anspruch auf diese Reserven hättest, würdest Du nicht mit einer 6 Jahren alten 6-Kern CPU rumgurken und uns erzählen Du brauchst dann unbedingt einen 64 Kern.
Möglich das Du Dir alles etwas phantastischer vorstellst als es eigentlich ist.

Wie gesagt, wenn Du neben daddeln willst ist der 32 Kern ohnehin fürn Arsch, alle Reserven die Du Dir einbildest zu haben. Teilweise läuft ein spiel wohl so schlecht, das Du Dich freust, wenn Du eine 30 FPS Spitze hattest!
Also schaltest Du 3/4 ab und dann? VM geht nicht, encoden geht nicht...
 
Kuck dir das mal an und komm zu deinem eigenen Schluss.

 
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Prollpower schrieb:
Sagt der, der sich 2013 eine neue CPU kaufte...

Ich könnte diese CPU auch noch 3 Jahre weiternutzen, müsste nur Geduld mitbringen ;)
Ich brauche nichts zwingend (theoretisch habe ich viel Zeit), aber es ist natürlich schön, wenn es schneller geht.
Und so langsam geht mir die Geduld eben aus. Darum das Upgrade.

Und der TR wird eben wieder x Jahre zukunftssicher sein ;)
 
fragemann schrieb:
Dass er diese CPU 10 Jahre wird behalten können und weiterhin alles zocken können wird. Das wäre der Vorteil.

Das kommt auf den Anwendungsfall drauf an und inwiefern die Software hier mitspielt.
Wenn der 6-Kerner schon jetzt mehr Leistung pro Kern zur Verfügung stellt, dann werden die nächsten Produktgenerationen hier nicht schlechter ausfallen. Wenn meine Software also mehr vom Takt als von reinen Kernen profitiert, update ich doch lieber alle 2-3 Jahre die CPU und nehme das Performance-Plus pro Kern mit als mir direkt zum Anfang eine teure CPU anzuschaffen, von der ich überhaupt nicht profitieren kann und werde.

Nehme ich jetzt mal den 8700K mit 5Ghz, den ich nutze und würde mir stattdessen einen Threadripper 2990WX für 1.700€ kaufen, wäre der 8700K aufgrund des Taktes schon jetzt schneller als es der 2990WX je sein wird. Warum sollte ich also (der 8700K kostete auch schon 350€) wesentlich mehr für eine CPU hinlegen, die mir nichts bringt außer viel Geld zu kosten? Dann warte ich doch lieber auf die nächste CPU-Generation von AMD/Intel, die mir in dem Preisgefüge dann mehr Leistung zur Verfügung stellt für einen Bruchteil des Preises.
 
HEDT hatte früher 3 Vorteile, mehr Kerne, mehr PCIE-Lanes (SLI/Crossfire), mehr RAM möglich (Quad-Channel außen vor). Genau diese Gründe waren es warum auch Gamer sich eine HEDT-Plattform gekauft haben.
Heute gibt es 1,5 Vorteile, noch mehr Kerne und noch mehr RAM zur hälfte, da bis 128GB RAM auf Z390 geht.
SLI ist tot und die Extra Lanes braucht man selten.
Also reicht für die meisten Gamer und die Adobe Fraktion meist ein Ryzen 2700x od. 9900K auf der Cosumer-Plattform aus.
 
SKu schrieb:
update ich doch lieber alle 2-3 Jahre die CPU und nehme das Performance-Plus pro Kern mit

Klar, wenn man bereit ist alle 2 Jahre zu updaten - geht das problemlos!

Aber gerade in der Zeit 2011 bis zum Erscheinen von Ryzen tat sich ja kaum etwas - und darum ging es ja in dem Post hauptsächlich. Rückwirkend war der 6-Kerner genau richtig, da er - wie gesagt - selbst heute nach 6 Jahren nicht wirklich viel langsamer ist als ein moderner 6-Kerner.
 
Wenn man nicht gerade Prosumer ist, ist eine HEDT-Plattform schlichtweg schöner Luxus. Kann man haben, muss man aber nicht.

Ich persönlich werde vermutlich früher oder später auf eine HEDT-Plattform wechseln, wenn auch eher aus produktiven Gründen. Spiele sind mir da ziemlich egal.
 
Sahit schrieb:
Sehe das ähnlich wie Deathangel008. Das Hauptproblem stellt hierbei da das Intel aufgrund von AMDs fehlender Konkurrenz ewig bei 4 Kernern geblieben ist, das war so 2013 aber nicht absehbar.
Viele Kerne gab es auch mit LGA1366 und dann noch ordentliche PCIe Unterstützung.
Das Gleiche gab es mit AM2+ und AM3, was 2010 im performanten Phenom II X6 mündete, bevor der Bulldozer 2011 trotz 8 Integer Kernen dann doch zum Rückschritt wurde.

AMD hatte hier lange eine wettbewerbssfähige Plattform. Man muss nur die Tests richtig lesen und wie intel den Markt über seine Machenschaften dominierte.

NameHere schrieb:
SLI ist tot und die Extra Lanes braucht man selten.
Das ist nicht wahr. Wer sein System ordentlich aufbauen möchte, verzichtet auf das onboard Geraffel und nutzt Steckkarten. Verfügbare 38 PCIe Lanes waren schon 2006 gut und sind es auch heute. Das die Hersteller High End nur auf SLi und Crossfire als Verkaufsargument reduzieren, was auch die Slot Anordnung sichtbar auf fast allen Mainboards macht, zeigt, wie wenig High End der Computer eigentlich ist.

SKu schrieb:
Was würde mir also ein Threadripper mit 16, 32 oder gar 64 Kernen bringen, wenn er am Ende langsamer in Spielen wäre als ein 6-Kerner mit mehr Takt?
In dem Microsoft aus dem Hintern kommt und seinen Sheduler mal optimiert. Man könnte glauben, Multicore Systeme seien Microsoft unbekannt.
Das Gleiche gilt auch bei AMD für die Hardware, die ihren Turbo ordentlich anpassen müssen. Das hat nämlich auch schon beim Phenom II X6 nicht sauber funktioniert und manch Anwendung unter dem fehlenden Turbo, der schlechten Kernzuweisung und Rumgehopse einbrach. Deswegen läuft der Phenom II auch heute auf allen Kernen ohne diese halbgaren Zusatzfunktionen festgelegt auf die notwendige Kernanzahl im Maximaltakt deutlich besser.

Microsoft und die Softwareschmieden müssten anfangen mal klüger zu programmieren, indem Anwendungn auch mitteilen sollen, ob sie Singlecore sind oder nicht, wieviel Ressoucen sie benötigen und für die Abwärtskompatiblität eine Datenbank in ihr OS einpflegen, die alte Anwendungen auf einen Kern fixiert.

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Im Allgemeinen sieht man aber, wenn schon Workstations 2005 mit 4 Kernen nicht mal bei Microsoft so richtig ankamen, dann entwickelt man bei solchen Entwicklern auch nicht auf Serverhardware oder einer Workstation und skaliert auch nicht intelligent Betriebsysteme und Software runter bis auf gängige Einkerner, wenn diese zum Einsatzzeitpunkt die Kernanwendungen darstellen. Sonst hätte man eine vorgeleistete Arbeitsgrundlage erarbeitet, auf der ein Betriebssystemhersteller mit den Prozessorherstellern gut für die Zukunft aufbauen könnte.
 
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fragemann schrieb:
Aber gerade in der Zeit 2011 bis zum Erscheinen von Ryzen tat sich ja kaum etwas - und darum ging es ja in dem Post hauptsächlich. Rückwirkend war der 6-Kerner genau richtig, da er - wie gesagt - selbst heute nach 6 Jahren nicht wirklich viel langsamer ist als ein moderner 6-Kerner.

Jetzt stelle ich mir dir Frage was du dann mit dem Thread erreichen willst. Niemand von uns hat ne Glaskugel. Keiner kann sagen wie sich der CPU-Markt entwickelt. Was wäre z.B. wenn in den nächsten 3 Jahren Cloudgaming einen solchen Durchbruch erringt das jeder daheim nur noch nen kleines Ultrabook etc. hat und jedes Game damit zocken kann. Oder Intel ne neue CPU Architektur ausm Hut zieht die 7-8GHz läuft das bei reduziertem Stromverbrauch und auch noch sehr kleinen preisgünstigen Chips mit entsprechender Fertigung eventuell <5nm.

Da niemand in die Zukunft schauen kann sind für mich Mainstreamplattformen wenn die Leistung reicht der weg den man nehmen sollte.

* Für alle die denken was ich geraucht habe: bitte nicht zu ernst nehmen soll mit absicht Überspitzt dargestellt werden :D*
 
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1. Der Fortschritt wird höchstwahrscheinlich nicht mehr so langsam laufen, wie in der Zeit als AMD quasi keine Rolle mehr gespielt hat.

2. Man weiß nie, ob nicht jemand den heiligen Gral findet bzw. etwas erfindet, das einen großen Leistungssprung bringt.

3. Komischer Thread.



Ich würde auch sagen, man fährt besser damit, sich zweimal in acht bis zehn Jahren ein topaktuelles System der oberen Mittelklasse zu kaufen als nur einmal ein Ultra-Highend-System.

Wobei ein TR-System für mich aufgrund der SC-Leistung noch nicht mal Ultra-Highend ist. Das wäre dann schon eher der 18-Kerner von Intel. Und dafür sind es dann schon eher 3-4 mal neue CPU+MB(+RAM)-Kombi. Wobei der aufgrund der "nur" 18 Kerne diese Bezeichnung eigentlich auch nicht verdient.

Bleibt als Ultra-Highend-CPU also nur noch der Achtzehnkerner für 3000€. Damit hat man dann gaaaaanz lange Ruhe... oder eben auch nicht.
 
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syfsyn schrieb:
ein hexacore wie den ci7 7800x geht für max 320€ über die theke wo man 2013 für nen ci7 4930k an die 1000€ zahlte (gebr nicht wirklich billiger der 5820k ist eher vergleichbar)


Der 4930k lag bei 450-500€, der 4960X war für knapp 1000€ zu haben.
 
fragemann schrieb:
Rückwirkend war der 6-Kerner genau richtig,
Rückwirkend hät ich mir auch ganz andere Aktien kaufen sollen.
Rückwirkend ist es immer einfach Fehler festzustellen.

hier werden also alle falsch beraten?
aktuell wird meist zu einem AMD 2600 oder 2700x geraten.
2600 fürs Budget, 2700x für die Kerne.

wie werden denn deiner Meinung nach Spieler aktuell richtig Beraten?
TR mit 32 Kernen als Spiele PC?
 
Spieler nehmen sich aktuell einen Prozessor mit 16 Threads, im Budget-Bereich eher um die 12 Threads. Wenn man oft wechselt kann man auch einen nativen Hexa- oder Octacore nehmen.
Enthusiasten, die in die Zukunft investieren tun kaufen sich spätestens ab Zen 2 so oder so 24 Threads aufwärts.
 
Je nachdem wie lange man vor hat sein System zu nutzen, also bis man ein neues kauft, sollte man eben entweder zukunftssicher auswählen, oder eher aufs Budget schauen.

Jemand der eh in 3-5jahren wieder was neues will (oder eventuell früher aufrüsten), braucht sich ja nicht unbedingt jetzt 16 Kerne zu kaufen, wenn die eh kaum genutzt werden können.

Wenn du nur alle 10 Jahre mal einen neuen pc kaufen willst, dann ok, ist es natürlich sinnvoller jetzt etwas mehr auszugeben.

Ich bin ja auch froh dass ich mir damals einen core 2 Quad gekauft habe, statt einem höher getakteten core 2 Duo. Mit dem Quad Core habe ich es immerhin bis heute noch ausgehalten. beim Dual Core wäre schon vor einigen Jahren ein neues System nötig gewesen.

Allerdings geht es hierbei auch nur um vielleicht 100 euro Unterschied.

Aber selbst da kenne ich welche die sich lieber einen 8600k gekauft haben statt 8700k, weil man ja "die 12 Threads eh nicht braucht aktuell".

Edit: man muss allerdings auch sagen, dass sich ja die letzten 10 Jahre wenig getan hat. die ersten Quad Core kamen glaube ich 2006, und bis Ende 2017 blieb es bei 4 kernen im Mainstream bei Intel.
Dann gab es plötzlich den Sprung von Intel auf 6 und 2018 auf 8 Kerne, 2019 eventuell 10 Kerne, dank Ryzen.
 
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