Sahit schrieb:
Sehe das ähnlich wie Deathangel008. Das Hauptproblem stellt hierbei da das Intel aufgrund von AMDs fehlender Konkurrenz ewig bei 4 Kernern geblieben ist, das war so 2013 aber nicht absehbar.
Viele Kerne gab es auch mit LGA1366 und dann noch ordentliche PCIe Unterstützung.
Das Gleiche gab es mit AM2+ und AM3, was 2010 im performanten Phenom II X6 mündete, bevor der Bulldozer 2011 trotz 8 Integer Kernen dann doch zum Rückschritt wurde.
AMD hatte hier lange eine wettbewerbssfähige Plattform. Man muss nur die Tests richtig lesen und wie intel den Markt über seine Machenschaften dominierte.
NameHere schrieb:
SLI ist tot und die Extra Lanes braucht man selten.
Das ist nicht wahr. Wer sein System ordentlich aufbauen möchte, verzichtet auf das onboard Geraffel und nutzt Steckkarten. Verfügbare 38 PCIe Lanes waren schon 2006 gut und sind es auch heute. Das die Hersteller High End nur auf SLi und Crossfire als Verkaufsargument reduzieren, was auch die Slot Anordnung sichtbar auf fast allen Mainboards macht, zeigt, wie wenig High End der Computer eigentlich ist.
SKu schrieb:
Was würde mir also ein Threadripper mit 16, 32 oder gar 64 Kernen bringen, wenn er am Ende langsamer in Spielen wäre als ein 6-Kerner mit mehr Takt?
In dem Microsoft aus dem Hintern kommt und seinen Sheduler mal optimiert. Man könnte glauben, Multicore Systeme seien Microsoft unbekannt.
Das Gleiche gilt auch bei AMD für die Hardware, die ihren Turbo ordentlich anpassen müssen. Das hat nämlich auch schon beim Phenom II X6 nicht sauber funktioniert und manch Anwendung unter dem fehlenden Turbo, der schlechten Kernzuweisung und Rumgehopse einbrach. Deswegen läuft der Phenom II auch heute auf allen Kernen ohne diese halbgaren Zusatzfunktionen festgelegt auf die notwendige Kernanzahl im Maximaltakt deutlich besser.
Microsoft und die Softwareschmieden müssten anfangen mal klüger zu programmieren, indem Anwendungn auch mitteilen sollen, ob sie Singlecore sind oder nicht, wieviel Ressoucen sie benötigen und für die Abwärtskompatiblität eine Datenbank in ihr OS einpflegen, die alte Anwendungen auf einen Kern fixiert.
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Im Allgemeinen sieht man aber, wenn schon Workstations 2005 mit 4 Kernen nicht mal bei Microsoft so richtig ankamen, dann entwickelt man bei solchen Entwicklern auch nicht auf Serverhardware oder einer Workstation und skaliert auch nicht intelligent Betriebsysteme und Software runter bis auf gängige Einkerner, wenn diese zum Einsatzzeitpunkt die Kernanwendungen darstellen. Sonst hätte man eine vorgeleistete Arbeitsgrundlage erarbeitet, auf der ein Betriebssystemhersteller mit den Prozessorherstellern gut für die Zukunft aufbauen könnte.