Heimnetzwerk 130m via PowerLan?

fuxl66

Cadet 3rd Year
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Juli 2016
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Hallo,

Ich versuche in einem alten Bauerhaus eine Netzwerkverbindung von Weinhalle bis ins Wohnhaus zu erstellen.
Im Wohnhaus befindet sich ein Router des Internetanbieters.
In der Weinhalle ist ein bereits ein Netzwerk mit einem AVM Router und einem Switch zur Steuerung der Weintankkühlung erstellt. Nun sollen beide Netzwerke (Im selben IP Bereich) miteinander verbunden werden um vom Wohnhaus den Status der Kühlung abfragen zu können. Die Distanz zw. beiden Gebäuden beträgt ca. 130m.

1.Versuch: Es ist bereits eine Telekomleitung von A nach B verlegt. An beiden Enden ein RJ45 Stecker montiert. Es kam keine Verbindung zustande. LAN geht nur bis 100m....stammt daher das Problem?

2.Versuch: DLink PowerLan. Hier kam keine Verbindung zu Stande.

Sollte eine der beiden Versuche funktionieren bzw. welche Möglichkeiten habe ich noch?

Wäre für ein paar Ideen dankbar!

mfg
Markus
 
Was ist eine Telekomleitung? Hat die Telekom die Leitung gelegt?
Nur weil RJ45 Stecker dran sind, heisst es ja nicht, das die auch richtig gekrippt sind... Kabel vorher gecheckt?

Bei PowerLAN müssen beide Einheiten im gleichen Stormkreis sein, darf keine Sicherung dazwischen sein.

Wenn du das ganze gewerblich nutzt, dann lass es von jemand machen der Ahnung davon hat!
 
Eine "Telekom"Leitung ist halt keine Ethernet-Leitung. Keine 8 Adern, paarweise verdrillt und geschirmt, sondern schlechtestenfalls bloß zwei Kupferadern, fertig. RJ-45 Stecker am Ende hin oder her.
Ich würde mal die Dose aufschrauben und mal schauen, was da überhaupt angeschlossen ist.
Ggf. - falls das vorhandene Kabel in einem Leerrohr verlegt wurde, könnte man ja "richtiges" Cat7 Ethernet Kabel durchziehen...

Ggf. die Möglichkeit prüfen, auf halber Strecke einen Verstärker oder Switch einzubauen.... mit Stromversorgung natürlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich vermute mal, mit Telekomleitung meint er das handelsübliche Kable mit roten und grünen Adern... komme gerade nicht auf die Bezeichnung. Ich persönlich würde auch sagen, Glasfaser legen um die Strecke zu bewältigen. Was man da allerdings nimmt, weiß ich jetzt nicht.

Meines Wissens kann man Glasfaser nicht selbst crimpen oder zusammen bauen (bin mir aber nicht sicher) und dann halt die entsprechenden Adapter auf beide Enden, fertig.

Gruß, Domi
 
Devolo spricht bei DLAN von bis zu 300 m.
Da sollte man vielleicht nicht zu billig einkaufen. Wie ist denn die Spezifikation bei DLink?

Da ja offenbar eine Stromleitung vorhanden ist, könnte auch ein Repeater gesetzt werden.
 
Danke für eure Antworten. Bauliche Massnahmen sind nicht möglich. Es handelt sich um Erdkabel. Also ohne Leerverrohrung.
Mit Telekomleitung meinte ich eine Telefonleitung. 8 adrig, denke ich jetzt mal. Muss ich nochmals abklären. An beiden Enden war/ist keine Dose montiert. Ein Elektriker hat an beiden Enden einen RJ45 montiert.
OK es ist kein CAT Kabel aber es müsste auch keine Topperformance liefern. Es rauschen auch nur ein paar KB drüber.

lt. Elektriker ist auch keine Sicherung vorhanden und PowerLAN sollte doch 300m in der Theorie bewältigen können.
Bringt es was AVM PowerLAN zu testen? Sind die besser?
 
Auch ein achtadriges Telefonkabel ist kein Ethernetkabel. Ich selbst habe damit in einer Wohnung mit Längen unterhalb von 20 Metern schon 100 Mbit/s realisiert, andere haben auch 1 Gbit/s geschafft, aber nicht auf DER Länge. Mit echtem Cat Kabel könnten die 130m schaffbar sein.
Zu PowerLAN werden sich andere äußern.
 
DLAN-Adapter 1200+ von Devolo könnten dein Problem wahrscheinlich lösen, aber genau kann dir das keiner sagen, weil die Qualität deines Stromnetzes unbekannt ist. Es könnte aber klappen, weil Devolo 300m max. Entfernung zwischen 2 Adaptern angibt - du must es einfach mal probieren.
Die Telefonleitung der Telekom ist nicht als Netzwerkkabel über 130m Entfernung geeignet.
 
Zuletzt bearbeitet:
fuxl66 schrieb:
PowerLAN sollte doch 300m in der Theorie bewältigen können.

Und WLan sollte in der Theorie 1750 MBits oder teils noch mehr liefern können :evillol:

DLan hat genauso wie WLan im Gebäude, viele Störfaktoren die die Leistung beeinträchtigen. Daher hilft bei beiden nur ausprobieren.
 
Hmm, hast du die Dlan mal in der Wohnung probiert ob die dort eine Verbindung untereinander herstellen?

Sind ja idR die ersten Schritte 2 nahe gelegene Steckdosen wählen und den Knopf zum verbinden / Kennwort austauschen drücken. Wenn da die Verbindung besteht (ggf angezeigt durch Leuchtdiode oder Webinterface), kommt die Verbindung automatisch wieder zustande wenn die beiden "sich finden".

Beispiel
Meine 1200er von Devolo bekommen ne Verbindung vom 2. OG / 1. Sicherungskasten bis ins EG / 3. Sicherungskasten. Zwar nur rund 5-10 Mbit aber das funzt & noch wichtiger stabil.
 
DiaPolo schrieb:
Hmm, hast du die Dlan mal in der Wohnung probiert ob die dort eine Verbindung untereinander herstellen?

Sind ja idR die ersten Schritte 2 nahe gelegene Steckdosen wählen und den Knopf zum verbinden / Kennwort austauschen drücken. Wenn da die Verbindung besteht (ggf angezeigt durch Leuchtdiode oder Webinterface), kommt die Verbindung automatisch wieder zustande wenn die beiden "sich finden".

Beispiel
Meine 1200er von Devolo bekommen ne Verbindung vom 2. OG / 1. Sicherungskasten bis ins EG / 3. Sicherungskasten. Zwar nur rund 5-10 Mbit aber das funzt & noch wichtiger stabil.

Ja die Verbindung klappt untereinander!
Heisst das also es können doch Sicherungen dazwischen sein?
 
fuxl66 schrieb:
Ja die Verbindung klappt untereinander!
Heisst das also es können doch Sicherungen dazwischen sein?

es klappt sogar oft auf fremden stromnetzen durch übersprechen.

habe im keller der nachbarn (eigener zähler/anderer stromkreis) mal meinen powerlineadapter angeklemmt und hatte noch immer 30-35 MBit/s. sollte theoretisch gar nicht klappen.
 
Jep, Sicherungen sind (nach meiner Erfahrung und unserer Hütte) Latte. Die neuen DLans ab den 650ern gehen auf alle 3 Adern, also der Schutzleiter hat immer ein Signal was er wieder an die anderen Kabel "überträgt". Bei devolo heist die Technik range+, unten sind paar FAQ´s http://www.devolo.de/article/dlan-1200-powerline/

Bei mir / bei meiner Test-Konfig musste das Signal zwangsläufig an der Zentralen Einspeisung der Stadtwerke "überspringen" da die Sicherungskästen ja völlig getrennt sind.
 
Sicherungen sind DLAN ziemlich egal, Stromzähler aber nicht. Solange sich alles einem Hausanschluss und hinter einen Zähler befindet nimm einfach gute Adapter von Devolo oder AVM und du wolltest eine Verbindung bekommen.
 
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Da es dir ja um eine optimale Verbindung geht, würde ich zuerst die DLAN-Lösung testen. Sind damit mehr als 100MBit/s erreichbar, würde ich diese Lösung wählen. Bei geringerer Datenrate, wäre die Lösung von t-6 mit 2x ALLNET ALLMC115 vorzuziehen. Damit sind allerdings maximal 100MBit/s möglich.

Stabil sind beide Lösungen, die 2x Devolo DLAN 1200+ sind jedoch ca. 80EUR billiger als die 2x ALLNET ALLMC115.

Eventuell würden auch die Devolo 650+ ausreichen, diese sind nochmal ca. 40EUR billiger, als die 1200+.
 
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Stabil ist PowerLine nicht wirklich. Sobald jemand irgendwo eine Mikrowelle/Waschmaschine oder sonstiges anschaltet, geht die Datenrate in den Keller und du musst beten, dass deine Geräte sich danach wieder auf eine stabile Verbindung einigen. Wie VDSL2 läuft, weiß ich nicht.
Aber Richtfunk und Poweline sind nicht wirklich 100% stabil. Da kann es immer so Interferenzen etc. kommen. Ich spreche aus eigener Erfahrung: Wir betreiben ca. 24 Powerline-Clients. Da gibt es immer wieder mal nicht näher nachvollziehbare Zickereien.
 
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