News Heimnetzwerk: Woher ist euer WLAN-Router und wie hängt der PC dran?

Siebenschläfer schrieb:
Das geht bei GPON und DOCSIS gar nicht anders.
Klar, schon ewig. Alle aktive Technik ist Kundensache und kann vom Kunden nach Belieben getauscht werden. Bei xPON und DOCSIS muss man sie nur dem Anbieter bekannt machen.
 
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RevAngel schrieb:
Absatz "Rechtslage in Deutschland".
Und natürlich geht es, sowohl bei Glasfaser als auch bei Kabel / DOCSIS. Du bekommst mehr oder weniger willig die Zugangsdaten dafür beim Provider. So ist zumindest die Rechtslage.
Die "Rechtslage in Deutschland" beschreibt den Anschluss von Endgeräten des Kunden.

Wer anschließend technisch die Kontrolle über das dann angeschlossene Endgerät ausübt, bestimmt die technische Spezifikation der verwendeten Anschlusstechnologie. Das ist bei GPON und DOCSIS immer der Betreiber der Infrastruktur. Alles klar?
 
rezzler schrieb:
Klar, schon ewig. Alle aktive Technik ist Kundensache und kann vom Kunden nach Belieben getauscht werden. Bei xPON und DOCSIS muss man sie nur dem Anbieter bekannt machen.
@Siebenschläfer
Seufz
Ergänzung ()

DLMttH schrieb:
Ja, nimm die Sache mit der Sicherheitslücke auf WAN-Seite des Routers auch raus. Echte Modems (wie sie "anscheinend" in Deutschland bei FTTH existieren) haben keine WAN-IP, kein NAT, kein Sicherheitsrisiko für dein Heimnetz. Da gibt's absolut keine Begründung für Panik. Da müsstest du ja größte Angst vor Haushalten in Verwandtschaft und Bekanntschaft haben, die nicht mehr taufrische Fritz!Boxen, Speedports oder gar TP-Link-Router haben oder es wäre zumindest Dauerthema.

Die Realität ist genau anders herum: Netzbetreiber wie EWE haben bei ihren verwaltbaren (aber trotzdem nicht nattenden) XON-Medienkonvertern, die aus dem Support fallen, Angst um die Sicherheit ihres Management-Netzes oder zumindest um eine Betriebsprüfung im Zusammenhang mit diesem. Konkret dass sich der Konverter aus dem Heimnetz des Kunden was einfängt, was eine Gefahr für das Managementnetz des Providers darstellen könnte. Null Relevanz für die Sicherheit des Endkunden.
Ich gebe zu du machst gute Argumente. Aber ich nehm das trotzdem nicht raus.
Ich hab viel mehr geschrieben, aber such einfach mal nach 2016 TR69 Telekom Router
Was spricht dagegen das ein vergraulter Mitarbeiter oder social engineering dafür sorgt das so etwas ähnliches wieder passiert? Klar, kommt ein Angreifer dann nur aufs Modem, aber das reicht doch um den Anschluss still zu legen. SET PLOAM=0000001111111111 save reboot. Zack, Ruhe. Und ich bin mir nicht sicher das ich daran glauben mag das inzwischen die meisten TR69 Geräte der Provider entweder nur im pull modus arbeiten oder die Kryptografie-Schlüssel häufig oder überhaupt geändert werden (falls sie überhaupt genutzt werden, weil auth über HTTPS und Kennwort ist ja so viel einfacher).

Und das Argument das das Modem nicht erreichbar ist... Wie kommt dann der Provider für eventuelles Provisioning, Diagnosen oder ein Firmware-Update drauf? Da ist nix Magie vom Port zum Modem. IP (wenn man sie kennt kann man sie spoofen).

Ich würd fast n Kasten Bier verwetten das Team Magenta bis heute noch kein reines Management-Netz und Firewall-Regeln hat, die eventuelle IP*s dieses Management-Netzes nicht von außen durchleiten würden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ranayna schrieb:
Naja, ein passenderer Vergleich waere sowas wie ein ADAC Forum, wo alle Autobesitzer sich tummeln.
Seit wann bildet die Userbasis hier bitte die durchschnittlichen PC-User ab? In welchem Universum leben hier einige? Guckt euch mal die restlichen Ergebnisse an und vergleicht beispielsweise mal die durchschnittliche Hardwareausstattung hier mit der bei der Steam Survey oder so. Die User hier sind ungefähr vergleichbar mit den oberen 15% der globalen und vielleicht 30-40% der deutschen PC-User. Da passt schon eher das Motorsportforum und nicht ein ADAC-Forum :-). Wobei ein ADAC-Forum schon voraussetzt, dass Leute sich mit dem Thema beschäftigen.

Wie gesagt, 70% Fritzboxen ist schon hart, ich hatte bis vor kurzem auch eine im Einsatz und fühlte mich da immer "unvollständig" an der Front. Das Ding ist doch sehr unflexibel, z.B. fehlende Unterstützung für vLANs und diverse andere Power-User-Optionen, die längst nicht nur kommerziellen Usern vorbehalten sein sollten. Unifi kriegt es (mehr oder weniger... Bugs usw.) für ähnliche Preise schließlich auch hin.
Ergänzung ()

G00fY schrieb:
CB ist alles andere als eine Spezialisten-Website. Hier gehts um allgemeine Consumer-Hardware.
LOL, ich würde sagen die Wahrheit liegt dann doch eher in der Mitte, wenn man sich mal anschaut, wie die Signaturen der meisten hier so aussehen oder was bei Fabians Sonntagsumfragen so angeklickt wird. Bei der Wahl der Prozessoren oder RGB-Beleuchtung wird teilweise mehr Geld extra oben draufgelegt als so manche Netzwerkgeräte in der Anschaffung schon kosten würden.

G00fY schrieb:
Niemand prahlt hier ja auch mit seiner FritzBox. Ist halt ein gängiges "langweiliges" Gerät welches das macht was es soll und auch im Heimbereich gute WLAN Performance bietet. Verstehe daher diese drastische Aufregung bzw. Abneigung nicht.
Das stimmt. Was ich auch vergessen habe, ist, dass viele noch bei Mutti wohnen und/oder die FB von ihren Providern gestellt/vermietet bekommen.
 
Benj schrieb:
Wie gesagt, 70% Fritzboxen ist schon hart, ich hatte bis vor kurzem auch eine im Einsatz und fühlte mich da immer "unvollständig" an der Front. Das Ding ist doch sehr unflexibel, z.B. fehlende Unterstützung für vLANs und diverse andere Power-User-Optionen, die längst nicht nur kommerziellen Usern vorbehalten sein sollten.
Das ist deine Meinung. Scheinbar kommen aber viele Leute auch ohne sowas gut aus :)
Benj schrieb:
Unifi kriegt es (mehr oder weniger... Bugs usw.) für ähnliche Preise schließlich auch hin.
Die hatten (haben?) ja auch lange Zeit Probleme mit hier üblichen Anschlüssen mit DS-Lite.
Benj schrieb:
Das stimmt. Was ich auch vergessen habe, ist, dass viele noch bei Mutti wohnen und/oder die FB von ihren Providern gestellt/vermietet bekommen.
Würd ich so nicht sehen. Aber eine FritzBox/Router allgemein ist halt ein zentraler Punkt. Wenn man da rumbastelt/Ausfall erzeugt bekommen es alle im Haushalt mit. Sobald man nicht mehr allein wohnt kommen da Probleme auf. Davon ab, das sowas halt einfach funktionieren sollte und auch für Otto-Normal nachvolllziehbar sein sollte. Was AVM/Fritz! ja mMn recht gut hinbekommt.
 
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Benj schrieb:
In welchem Universum leben hier einige? Guckt euch mal die restlichen Ergebnisse an und vergleicht beispielsweise mal die durchschnittliche Hardwareausstattung hier mit der bei der Steam Survey oder so.
...
Wahl der Prozessoren oder RGB-Beleuchtung wird teilweise mehr Geld extra oben draufgelegt als so manche Netzwerkgeräte in der Anschaffung schon kosten würden.
Steam Survey zählt weltweit und würde sicherlich deutlich anders aussehen wenn man nur den deutschsprachigen Raum betrachtet. Ich denke schon das sich auf CB viele durchschnittliche PC-User zusammenfinden. RGB Beleuchtung etc. ist doch schon lange im Massenmarkt angekommen und hat rein gar nichts mehr mit nerdigem Casemodding o.ä. zu tun. Genauso wie sich viele Menschen mit entsprechendem Geld High-End PC Hardware kaufen und trotzdem keine "PC-Spezialisten" sind oder sich in irgendeiner weise professionell damit befassen. Hardware und Mobile treiben Gaming-Umsätze
 
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Jetzt hätte ich mir noch die Frage gewünscht, von welchem Hersteller denn der WLAN Router ist oder ob direkt im Gerät integriert.

Ich nutze zwar eine ältere AVM Fritz Box (6591) als Modem, aber als WLAN Router nutze ich ein anderes günstigeres und besseres Gerät (ASUS BE50). Den Mondpreis der neuen Geräte möchte ich nicht zahlen.
 
Siebenschläfer schrieb:
Das ist zu exotisch für ein Boomer-Forum mit 90+ % Fritzbox/Telekom/Gigaset-Zielgruppe.
Benj schrieb:
Wie gesagt, 70% Fritzboxen ist schon hart, ich hatte bis vor kurzem auch eine im Einsatz und fühlte mich da immer "unvollständig" an der Front.
Ich sehe nicht, was das mit Boomern zu tun hat oder sonst ein Mangel ist. Hab alles Mögliche mit WRT und anderen Custom-Firmware durch, incl Rumgelöte an Routern zum Flashen und für nen Serial-Port. Viel Theorie hinter Netzwerktechnik mit Telematik-Vorlesungen sowieso.

Irgendwann kommt dann mehr und mehr Arbeit ins Spiel. Arbeit, bei der ich als Informatiker tagtäglich an Dingen arbeite, die ich dann doch etwas spannender finde. Dazu kommt dann die Erkenntnis, dass ich mit dem ganzen Kram von früher am Ende auch "nur" Internet an meinem Endgerät hatte und Zugriff auf meinen Heimserver. Da soll ich dann nach Feierabend mich noch mit technischem Kram beschäftigen, den ich weniger spannend finde und bei dem irgendwie der Weg das Ziel ist?

Mittlerweile ist seit Monaten mein Smarthome in meiner neuen Wohnung nicht fertig eingerichtet und ich frag mich, warum ich mir nicht eine fertige Bridge kaufe. Einmal war ja so ein Homeassistant ganz spannend. Sogar mit selbstgebauten Adaptern (incl eigener Software/Firmware) für billige Funksteckdosen, um wie Zigbee auf dem MQTT auszusehen. Aber nochmal? Genauso langweilig, wie nochmal diesen ganzen Netzwerkkram zu machen.
 
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gaelic schrieb:
Gibt es dazu eine Quelle? TW (Terawatt
Sorry hab mich da vertan, ich meinte natürlich TWh, danke für deine Anmerkung.

Ist relativ einfach herauszubekommen über Google, ein Super VDSL Anschlusskasten soll 500 bis 1000W verbrauchen und ca. 7600 davon hat wohl die Telekom umgerüstet, das ganze 24 h pro Tag und pro Jahr, da kommt schon ordentlich was zusammen. Als Quelle habe ich mal einen Artikel dazu gelesen,den ich nicht mehr wiederfinde, allerdings spuckt Google Recht schnell etwas dazu aus, wenn man Super VDSL und Stromverbrauch Telekom eingibt. Selbst CB hat dazu eine News geschrieben.

https://www.computerbase.de/news/in...m-vectoring-erhoeht-den-stromverbrauch.52780/

Cu der Pry
 
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Pry_T800 schrieb:
Ist relativ einfach herauszubekommen über Google, ein Super VDSL Anschlusskasten soll 500 bis 1000W verbrauchen und ca. 7600 davon hat wohl die Telekom umgerüstet, das ganze 24 h pro Tag und pro Jahr, da kommt schon ordentlich was zusammen.
Thx, aber selbst wenn man mit 1000W rechnet kommt man "nur" auf ca 66GWh pro Jahr:
1 * 7500 * 8760 = 65700000kWh =~ 66 GWh
Nicht zu vernachlässigen, aber um einen Faktor 1000 unter den TWh. 1000W sind jetzt nicht Nichts, aber nicht dramatisch.
 
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Pry_T800 schrieb:
Sorry hab mich da vertan, ich meinte natürlich TWh, danke für deine Anmerkung.

Ist relativ einfach herauszubekommen über Google, ein Super VDSL Anschlusskasten soll 500 bis 1000W verbrauchen
Find ich jetzt etwas übertrieben. Mit Vectoring (100 MBit/s) waren die im Leerlauf/ohne Kunden und ohne großartige Lüftung bei 100-150W. Hab das mit SV allerdings nicht weiter verfolgt, muss ich mal nachschauen.
 
Mal kurz eine Ergänzung zu den Problemen, die Doppel-NAT aufwerfen kann, weil ja doch einige hier damit unterwegs zu sein scheinen: Auch wenn sich theoretisch alle Geräte, die am inneren Router hängen, finden sollten, tun sie das nicht immer. Während dedizierte NAS überwiegend zu funktionieren scheinen, ist die Windows-Datei-/Ordnerfreigabe so ein Kandidat, der dann oft nicht gefunden wird. Es gibt Leute, die sich ein NAS kaufen, nur weil die in Windows eingebaute NAS-Ohne-Zusatzrechner-Methode nicht zu funtionieren scheint, dabei funktioniert die, wenn man die NAT-Kaskade entfernt.
Ergänzung ()

DLMttH schrieb:
...

Ein Glasfasermodem ...
Sofern es wirklich nur ein Modem ist, worauf du keine Garantie hast, nur weil der ISP den Begriff dafür verwendet. Als ich anno dazumnal von Vodafone-Kabel zu 1&1-VDSL wechselte, hatte ich bei 1&1 die Wahl zwischen einem "Router", womit eine Fritz!Box 7430 oä bezeichnet wurde, und einem, deren (1und1) Bezeichnung, "Modem", womit eine Fritz!Box 7412 bezeichnet wurde. Was ist eine 7412? Ein Router. Als die Telekom anno dazudazumal VDSL überhaupt einführte, so kurz nach dem deutschen Verbot des Routerzwangs, schickte die Telekom ihren VDSL-Kunden üblicherweise haufenweise Speedports und bezeichnete, genau wie 1und1 mit der 7412, diejenigen iher Speedport-Router, die nur einen einzigen Intranet-Ethernet-Port hatten als "Modem" - auch da warens Router und nicht nur Modems.

Bei Vodafone kann man den Router, der als Modem bezeichnet wird, wohl wenigstens in den Bridge-Modus versetzen, aber da wir in 15 Jahren VDSL unter der Bezeichnung "Modem" von den ISPs haufenweise Router bekommen haben, wäre ich tatsächlich auch vorsichtig damitl, ob da wirklich nur ein Modem kommt, oder der ISP den Begriff Modem "kreativ" einsetzt.

Für die ISPs hats halt den Vorteil, dass sie einen Gerätemietkostenunterschied mit dem Begriffsunterschied vereinen können, während sie gleichzeitig immer einen Router für das Festnetztelefon brauchen, das seit 15 Jahren immer VOiP ist. Vielleicht bringt das Glasfaserzeitalter jetzt die Möglichkeit, ein wirkliches Nur-Modem zu bekommen, aber solange man einen Festnetztelefonanschluss mitbestellt, würde ich den Router unter der Bezeichnnung Modem erwarten.
 
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Interessant, dass mobiles Internet (4G & 5G) hier so eine Rarität ist (2,6%)...

Nutze seit 3 Jahren einen 5G 500/70 MBit Tarif und erreiche an meinem Standort 24/7 den maximalen Speed. Trotzdem hochzufrieden, da leider kein Anbieter per Kabel hier mehr als 100MBit liefert…
 

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5G Modem/Router (5G CPE IDU FWA),

und zwar ein ZTE MC888D mit der (besseren) alten FW wo man mit Script noch Cell bzw Band/Frequency Lock machen kann.

der versorgt die ganze Wohnung,
kabelgebundenes I-Net gibts bei uns nicht mehr.

kostet derzeit keine 15 € / Monat,
für einen 500/100 Mbit/s DL/UL Mobil Sprach Tarif,
die SIM steckt halt im Modem statt im Phone.

"unlimited traffic/high speed uncapped"
bzw um genau zu sein "5 Terabyte Fair Use" .

Ist aber hauptsächlich für 1x stand PC und 1x Tablet,
weil sämtliche phones haben eh ihren (eigenen) Unlimited Tarif.

und ja, richtig geraten, ich wohne nicht in DE.

leider gibt's dafür hier in AT kaum was für Privatkunden was deutlich schneller als 1000 Mbit/s wäre. und so günstig wie meinen 500er bekommt man eigentlich sonst auch nix, das war ein limitiertes Schnäppchen normal zahlt man das 2 bis 3 fache dafür
 
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WhoDat schrieb:
Ich bin eher sehr verwundert, weshalb man für jedes Gerät n Kabel legt.
Es reicht ein Kabel vom Core-Switch in jeden Raum, von dort wieder mit Switch weiter zu den Endgeräten.
Ich habe bspw. einen Core-Switch mit 24 Ports im Rack, der ist nahezu voll, davon gehen 8 Ports auf ein Patchfeld in 4 Räume mit Doppeldose. Hinter der Dose hängt wieder ein Switch mit meist 8 Ports, der zu den einzelnen Geräten führt. Von den Kabeln für jedes Gerät bleibt am Ende kaum was über, es sind nur kurze Strecken zu überwinden, da muss nichts groß verlegt werden. Dafür ist ja die strukturierte Verkabelung da.

WLAN ist für mich keine Lösung. Es hat zu viele Nachteile, besonders in den hohen Frequenzen, die physikalischen Ursprungs sind. Um bspw. WiFi 7 nutzen zu können, reicht es nicht, dass es der AP kann, der Client muss es auch können. Da ist ein Kabel günstiger und im Zweifel mit 1/2,5/5/10/25/40 Gbit auch deutlich schneller, vor allem aber konstant schnell.
 
KitKat::new() schrieb:
Sparsamer, zuverlässiger, schneller - daher: alles was ans Kabel kann, kommt ans Kabel.
Bleibt dann auch mehr Kapazität für die tatsächlich mobilen Geräte.

Sparsamer?
Von wie viel kWh reden wir da im Jahr? 1 kWh im Jahr? 5 kWh? Wie lange musst du da sparen, bis du die Kosten fürs LAN-Kabel wieder drin hast? Von der Nervigkeit des Verlegens und der Hässlichkeit von Kabeln ganz zu schweigen.

Zuverlässiger?
Keine Defizite erkennbar mit ’ner vernünftigen WLAN‑Verbindung. Bezüglich Ping ist das Kabel vllt. 5% besser, wenn überhaupt, kann man fast als Placebo abtun. Wenn man nicht gerade kompetitive Ego-Shooter oder RTS zockt, ist das mMn total vernachlässigbar.

Schneller?
Nur wenn du kein gutes WLAN hast. : D

Ich seh eigentlich kaum Vorteile und fast nur Nachteile an LAN, der einzige Grund wäre mMn wirklich nur, wenn die WLAN-Kapazitäten nicht ausreichen würden.

@Dr.MaRV klingt auch bei dir mehr enthusiastisch als notwendig.
 
RaptorTP schrieb:
bei Lust und Laune trenne ich beide Netzte und muss halt dann vieles wieder einrichten.
Solche Einwürfe sind immer schwierig, weil die sowohl den falschen Workaround als auch keine Ursachen-Analyse haben. Kann niemand außer Dir was mit anfangen. Noch schlimmer, es verleitet Andere zum Falschen. Also entweder eigenen Thread und dann schaut man sich das an. Oder irgendwie andere Formulierungen finden. Oder anders formuliert: Das WLAN in seine Frequenzbänder aufspillten wird bei Dir nicht helfen bzw. gar nicht nötig sein. Oder anders formuliert: Das ist Müll, den Du da irgendwo gelesen hat. Bitte so nicht weiter verbreiten!
RaptorTP schrieb:
Mehr Usability statt Enshitification
Das Problem ist die Interoperabilität. Das sind Software-Bugs. Das ist ein Bereich zwischen User-Experience und Field-Testing.
luckysh0t schrieb:
da die Frage sich auf Geräte, die am Router angeschlossen sind, bezieht
Die Intention der Frage ist aber klar, geht um die Clients im Heimnetz, folglich ohne die aktive (und passive) Infrastruktur.
urdin schrieb:
Die Umfragen sind technisch auf dem niveau von 2000
Das ist einfach nur eine Bewertung. Diese muss man irgendwie nachvollziehen können. Oder anders formuliert: Muss man schon etwas konkreter ausführen, also wenigstens ein Beispiel mit dem was Dich stört und dem was es sein könnte, siehe dieses Beispiel …
silentdragon95 schrieb:
das Modem ist allerdings eine FritzBox
BloodGod schrieb:
eine LAN Verkabelung wird meiner Meinung nach immer obsoleter.
Irgendwo/wie müssen die WLAN-Access-Points angeschlossen werden. Die Bauträger wollen sich einfach die Dosen-Einsätze sparen. Einfach nicht mitmachen.
anexX schrieb:
Handys ausgeklammert - wenn die nen LANport hätten würd ich die auch noch per LAN betreiben xD). :smokin:
Handys mit USB-Host erlauben über einen Adapter auch Ethernet. ;)
pseudopseudonym schrieb:
Wie/ob das mit dem Tausch geht, müsste ich auch erstmal rausfinden. Ich weiß nur, dass da irgendwas geht, wenn man den richtigen SFP hat.
Du musst auf einen ONT wechseln. Dann geht der Rest genauso wie bei DSL.
Luccabrasi schrieb:
Immer wieder waren Geräte offline
Luccabrasi schrieb:
Von der WLAN-Abdeckung möchte ich gar nicht reden
Schon merkwürdig. Keine Probleme in der Richtung hier, WLAN-Abdeckung und -Geschwindigkeit genau gleich oder sogar besser als mit meinen TP-Links. Bei solchen Problemen wirklich besser immer einen eigenen Thread aufmachen. Dann kann sich die Community das anschauen bzw. man kann drauf verlinken bzw. irgendwann hat vielleicht jemand eine Idee.
boarder-winterman schrieb:
Das sind selbst für ein Computerforum für meiner Ansicht nach 95%+ der Leute hier ziemlich irrelevante Fragen
@rezzler @TomH22 @Arne @Kuristina das waren nur Beispiele. Man könnte wirklich tolle Sachen bei einer solchen Umfrage herausfinden, gerade auch die Enthusiasten binden, die ja hier im Forum die Fragen beantworten sollen.

Ich empfinde die aktuelle Umfrage für völlig verblödet – andere Formulierung finde für so was Hingerotztes gerade wirklich nicht. Was diese Sonntagsumfragen überhaupt sollen … mein Eindruck: Ihr wollt eigentlich gar nichts erfahren – über Eure Leser bzw. von Euren Nutzer lernen –, sondern nur Traffic generieren und als Nebenprodukt das Unterforum bewerben. Ja, dafür passt es. Danke für nix.

Und fachlich falsch ist diese Umfrage hier auch noch. Müll erster Sahne. Nehmt die Rückmeldungen wenigstens Ernst, versucht anstatt Widerwort zu geben, die in was sinnvolles zu transformieren. Und macht es dann in zwei Jahren besser, wenn diese Sonntagsumfrage wieder kommen „muss“. Oder stellt Euch doch wenigstens vorher der Community und stellt solche Umfragen zur Vorab-Diskussion bzw. das nochmal jemand drüber schaut, also sprachlich (Fehler: „woher“) aber auch inhaltlich (Fehler: DSL-Technologie und WLAN-Aufbau).

Und einem Soziologen wie @FabianX2 würde ich wirklich nicht widersprechen, im Gegenteil versuchen von dem zu lernen, also nachfragen! Der hat sowas nicht nur ordentlich gelernt, und mehrere Professoren waren der Meinung, dass er es kann, der macht das auch laufend. Ist also gerade kein Sonntagsfahrer.
WhoDat schrieb:
da leg ich mir doch keine Kabel durch die Bude.
In den letzten 20 Jahren sind bei Neubauten und Grundsanierungen strukturierte Verkabelungen entstanden, das bedeutet, man hat in jedem Zimmer auch LAN. Geht also weniger um LAN verlegen, sondern LAN auch wirklich nutzen.
BernmanHH schrieb:
Passt irgendwie grade zum Thema. Ich überlege vom Fritzökosystem auf unifi umzusteigen. Hat es jemand gemacht? Lohnt es sich vom wlan her? Finde das Mesh ist nicht gut vom Fritz umgesetzt. Der Wechsel zum besseren Accespoint funktioniert echt schlecht. Ich würde aber die Fritzbox als Telefonzentrale weiter behalten wollen. Aber da gibt es ja Probleme mit dem doppelten Nat. Hat da wer Erfahrung?
Heben wir einige Threads hier im Unterforum zu. Wäre wirklich ein eigener Thread wert, also was bei Dir am FRITZ!-Mesh klemmt. Aber auch weil es auch noch weitere Alternativen gibt. Wie bereits geschildert, kannst Du die FRITZ!Box in den Modus IP-Client versetzen plus Portweiterleitung des Internet-Routers für Telefonie aktiv halten; dann bleibt die Dein Telefonie-Router. Bei DSL holst Du Dir als Modem dann was extra …
TomH22 schrieb:
Theoretisch kann man ja sogar mehrere logische PPPoE Verbindungen über einen physischen Link betreiben, allerdings wäre mir kein Provider bekannt, der das unterstützt.
1&1
Benj schrieb:
Ein VW Golf funktioniert auch und trotzdem nennen in einem Motorsportforum nicht 70% eine langweilige Kompaktkutsche ihr Eigen.
Die Frage ist wirklich, was man mehr braucht. Falls ja, dann holt man sich eine Router-Plattform mit genau diesem mehr. Weiß nicht, ob der Vergleich mit Autos und Motorsport passt – besonders Golf GTI (oder gar die GTE) Fahrer verstehen den Satz vermutlich nicht einmal. Was wäre denn Dein Traum-Router? Habe ich bestimmt hier. Und rate mal, was ich als Daily-Driver nutze, also sowohl Auto als auch Router!

VLANs hast Du dann gechrieben. Ich brauche nur ein Heim-Segment indem sich alle sehen. Und ein Gast-Segment bei dem jeder Client isoliert ist. Also was genau noch?
wuesty schrieb:
noch nie davon gehört
Double-NAT ist auch der falsche Begriff. Du hast eine Router-Kaskade …
Ranayna schrieb:
Soeine Gigaset Go Box kostete damals ueber 100 Euro.
Bekommt man heute für 15 € inklusive Versand. Aber ja, eine gebrauchte FRITZ!Box 7520 ist nicht viel teuerer.
Ranayna schrieb:
das Aergernis das WinBox, wie der Name suggeriert, nur unter Windows funktioniert...
Hast ja auch noch „WebFig“. Manche MikroTiks kommen inzwischen mit halbwegs ordentlichen „QuickSets“.
Ranayna schrieb:
Das "perfekte" Netzwerk, umgesetzt mit anderer Hardware, wuerde mindestens 1.000 Euro kosten, plus Verkabelungsarbeiten und VerkabelungKonfigurationssaufwand.
Naja, der Gebraucht-Markt ist eigentlich mit DrayTek, Lancom und MikroTik voll und Du bekommst das locker für 100 €. Selbst ein OPNsense mit eigener Hardware aufbauen kostet heute keine 100 € mehr.
G00fY schrieb:
Niemand prahlt hier ja auch mit seiner FritzBox.
Prahl-Modus an: Boah. Hier. Hab sogar DNSv6-Server abgeschaltet. Mach das mal bei Deiner Gurke.
Ranayna schrieb:
Ich habe mich auf dem hAP seit dem Abschluss der Konfiguration auch noch nie wieder eingeloggt.
Machte MikroTik im Jahr 2020 schon automatische Firmware-Updates? Ich glaube das kam erst später. Solltest also mal wieder drauf und checken, ob die neuste Firmware drauf ist.
Siebenschläfer schrieb:
Gehört inzwischen D-Link. Dadurch ist Linksys heute nicht anderes als eine uralte Version von Cisco Small Business. Das ist der nächste Haken: Cisco hat hat mehrere Unterbuden, nämlich auch Cisco Small Business. Die Router von jener Abteilung sind kaum anders als viele Prosumer-Schienen.
 
Zuletzt bearbeitet: (vier Hyperlinks ergänzt; Grammatik)
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