Heimserver/HTPC

gc_alpha

Cadet 4th Year
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Jan. 2011
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Moin,

ich habe derzeit eine Synology Diskstation DS110j und einen Raspberry Pi und möchte diese durch einen Heimserver/HTPC ersetzen.

Die Diskstation benutze ich hauptsächlich als NAS, Backupplatte, als eigene Cloud (bit torrent sync) und um per DLNA dem Raspberry Pi auf dem xbmc drauf ist Filme und Musik zu liefern.

Mittlerweile reicht mir aber die Performance der Diskstation nicht mehr aus und weitere Festplatten lassen sich nicht vernünftig unterbringen. Zudem bin ich dabei Erfahrungen mit Linux zu sammeln und sehe das als willkommene Gelegenheit da weiter zu machen!

Durch sehr viele Threads habe ich mich schon durchgelesen, konnte mir aber bisher noch kein vollständiges Bild davon machen was ich brauche.
Wichtig wäre mir vor allem eine gute Performance als NAS bzw auch für bit torrent sync (wobei das nicht all zu riesige Anforderungen hat) und natürlich das xmbc oder etwas vergleichbares bei der full HD wiedergabe gut läuft.


Komponenten:
CPU
Hier habe ich verschiedenste Sachen gelesen. Atom N280, AMD E350, AMD Athlon II X2 240, Intel Pentium G620.

Mainboard
Irgendwas im ITX Format für 40-60€?

ggf. Grafikkarte
Besser Intern oder? Als Anschluss braucht es zwingend einen HDMI Anschluss für den Fernseher.

RAM
4-8GB RAM. Standard Markenram z.B. von Kingston.

Festplatten
Habe ich derzeit 2x2TB und 1x3TB sowie ggf. 1x250GB 2,5" als Systemfestplatte.

BluRay/DVD LW
ggf. Brauche es derzeit nicht aber vielleicht in Zukunft.

Gehäuse
Ein mini-ITX Gehäuse. Z.b.:
http://geizhals.de/bitfenix-prodigy-schwarz-bfc-pro-300-kkxsk-rp-a788894.html

Netzteil
Konsens scheint zu sein das ein 300w Bronze (oder besser) Markennetzteil empfehlenswert ist. Z.b.:
http://geizhals.de/be-quiet-system-power-7-300w-atx-2-31-bn140-a871337.html


Passt die Richtung? Was wäre die richtige CPU/MB/RAM Kombi?

Danke :)


[Edit] Budget liegt so bei 200-300€
 
Die richtung passt soweit schon mal, Die richtige CPU / MB / RAM Kombi ist eben von deinen vorlieben und dem Budget und dem OS abhängig.
Du solltest ein Board wählen bei dem du aufjedenfall genug Anschluss möglichkeiten für die Festplatten und eventuell das BlueRay laufwerk hast.
Die meisten Atom Boards z.b. bieten da nicht mehr als 4 SATA Ports
 
Schau Dich doch mal bei den AMD Trinity/Richland-Prozessoren mit passendem Mainboard (z.B. Asrock, habe ich in letzter Zeit gute Erfahrungen gemacht) um. Die sind im Leerlauf richtig sparsam, haben genug Power für Deine Aufgaben und die Grafik ist auch noch so, daß man damit ganz prima einen HTPC bauen kann, weil im Gegensatz zu Intel die Treiber einfach besser sind - immernoch!
Dann kannst Du auch auf eine Grafikkarte verzichten, denn die APUs von AMD haben da eigentlich ziemlich viel Dampf - da laufen sorag ältere Spiele sauber.
8GB RAM würde ich auf jeden Fall empfehlen!

Der Rest, eher Geschmackssache. Die Mainboards haben aber bis zu 6x SATA III und 4x USB 3.0 - da sollte auch kein Problem auftreten, vorausgesetzt ist der 75er Chipsatz, mindestens.

Prozessoren:
http://www.heise.de/preisvergleich/?cat=cpuamdfm2
Mainboards:
http://www.heise.de/preisvergleich/?cat=mbfm2&xf=544_ASRock~317_A75#xf_top
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verwende eine Atom NAS lösung mit Ubuntu da ich keine HTPC brauche hab ich mich für einen Intel Atom mit 4gb RAM entschieden und nicht für AMD.
Da wbjc2007 schon die GPU zur Sprache brachte ist da ein AMD wirklich wohl ne gute wahl.
 
HP Pro Liant N40L / N54L ist vielleicht eine Überlegung wert.
Man muss nur eine Low-Profile Single-Slot PCI-E GraKa nachrüsten für den HDMI-Port.
 
1. verdammt gute Entscheidung auf einen PC zu wechseln.

2. Komponenten
Ich würde zu einer kleinen AMD APU greifen, dazu ein FM2(+) Board und 4GB RAM.
Zuerst ein Board mit den passenden Anschlüssen raus suchen (USB 3.0, SATA, SDPIF?, Dual LAN?, WLAN?). Achtung: eSATA und mSATA sind i.d.R. shared ports, bei Verwendung fällt jeweils 1 interner Port weg. Ansosnten kannst du noch 2-4 SATA Anschlüsse über einen PCIe Controller nachrüsten.

Dann eine APU nach Restbudget auswählen.

Als Gehäuse Bitfenix Prodigy oder Fractal Design Node 304. Das Prodigy ist größer, aber dafür zugänglicher. Dafür lässt es sich mit dem zusätzlichen 230mm Frontlüfter super leise kühlen. Im Node 304 wirds mit 6 Platten eng, dafür sind schon 3 gute Lüfter und eine 3-Stufen Lüftersteuerung integriert.

Das 300W System Power passt dafür wunderbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da das Prodigy nicht wirklich klein ist würde ich gleich auf µATX aufbauen.

Atom N280, AMD E350, AMD Athlon II X2 240, Intel Pentium G620.
Pentium G3220 und ein einfaches B85 Brett und 4GB Ram.
Kein 24p bug mehr leicht zu kühlen und reichlich power aber kein 3d support (falls das wichtig ist).

Geht denn BR mit Linux mittlerweile vernünftig?
nein. Auch unter Windows geht es nur mit Kaufsoftware
 
Zuletzt bearbeitet:
wbjc2007 schrieb:
Schau Dich doch mal bei den AMD Trinity/Richland-Prozessoren mit passendem Mainboard (z.B. Asrock, habe ich in letzter Zeit gute Erfahrungen gemacht) um.

kann ich auch empfehlen

das ASrock FM2A85X-ITX bietet 7x SATA6gb intern (+1x eSATA extern, welcher allerdings wohl mit einem der internen geteilt wird), dazu der A4-5300 (der sollte für auch für ein raid5 reichen) oder ggf. schon nen A6/A8

die interne graka sollte für HD-wiedergabe auch ausreichend sein

habe selbst nen A8-5500 in besagtem ASrock board, alles mit 6x3 TB WD Red im Fractal Design Node untergebracht...war zwar anfangs ne riesen fummelei, aber machbar

kleine anmerkung meinerseits: wenn du ne AMD APU nimmst, leg dir gleich mal nen besseren kühler zu, die sind nämlich recht laut
 
Vielen Dank schon mal!

Als Betriebssystem würde ich glaube ich Debian nehmen.


Was haltet ihr hiervon:

Komponenten:
CPU
AMD A6 Series A6-6400K 2x 3.90GHz So.FM2 BOX
http://www.mindfactory.de/product_info.php/AMD-A6-Series-A6-6400K-2x-3-90GHz-So-FM2-BOX_856380.html
~50€

Mainboard
ASRock FM2A85X-ITX AMD A85X So.FM2 Dual Channel DDR3 Mini-ITX Retail
http://www.mindfactory.de/product_i...Dual-Channel-DDR3-Mini-ITX-Retail_830341.html
~80€

Grafikkarte
(Intern, siehe CPU/MB)

RAM
8GB Corsair XMS3 DDR3-1600 DIMM CL11 Single
http://www.mindfactory.de/product_info.php/8GB-Corsair-XMS3-DDR3-1600-DIMM-CL11-Single_810481.html
~60€

Festplatten
Habe ich derzeit 2x2TB und 1x3TB sowie ggf. 1x250GB 2,5" als Systemfestplatte.

BluRay/DVD LW
ggf. Brauche es derzeit nicht aber vielleicht in Zukunft.

Gehäuse
Fractal Node 304
http://www.mindfactory.de/product_i...304-Wuerfel-ohne-Netzteil-schwarz_819144.html
~70€

Netzteil
be quiet! System Power 7 300W ATX 2.31
http://geizhals.de/be-quiet-system-power-7-300w-atx-2-31-bn140-a871337.html
~30€



=========
~50€ CPU/GPU
~80€ Mainboard
~60€ RAM
~70€ Gehäuse
~30€ Netzteil
=~ 290€



JamesFunk schrieb:
Geht denn BR mit Linux mittlerweile vernünftig?
Wofür steht BR?


[EDIT] mATX durch mini ITX Mainboard ersetzt. Habe ich jetzt erst gemerkt...
 
Zuletzt bearbeitet:
Von den Mainboards mit dem 85er Chipsatz bin ich nicht so begeistert, da diese kaum mehr bieten als die mit dem 75er Chipsatz - vor Allem sowas wie SLI-unterstützung, was Du aber wahrscheinlich nicht brauchen wirst. Die Details weiß ich jetzt nicht mehr so genau, aber den Aufpreis kann man sich meistens sparen, ohne dabei auf (Rechen-)Leistung verzichten zu müssen.

Hier habe ich noch eine Info zu den Chipsätzen:
http://www.techpowerup.com/reviews/AMD/FM2_APU_Preview/2.html

Die "kleineren" chipsätze/Mainboards haben meist eine etwas einfachere Spannungsversorgung für den Prozessor, was die Boards vor Allem im Leerlauf sparsamer macht, potentiell. Wenn Du nicht übertaktest reicht das aber vollkommen aus! Erst recht dann, wenn Du nicht den Hungrigsten Prozessor draufschnallst!
Das Board hier sollte Dir, meine ich, genügen:
http://www.heise.de/preisvergleich/asrock-fm2a75-pro4-m-90-mxgmh0-a0uayz-a845220.html
Oder der große Bruder:
http://www.heise.de/preisvergleich/asrock-fm2a75-pro4-90-mxgku0-a0uayz-a845185.html
 
Zuletzt bearbeitet:
es geht hier ja auch vor allem um die 8 (bzw. 7) nativen SATA-ports, sowas bietet kein anderer chipsatz
wenn der TE mit weniger zurecht kommt, kann er sich den aufpreis natürlich sparen
 
Ich habe in der Ursprünglichen Aufzählung nur 5 gezählt - da langert auch as kleinere...
Ich empfehle sowieso den "Wildwuchs" der Festplatten einzudämmen! Je weniger Laufwerke desto übersichtlicher ist's und genauso sinkt auch die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls!
 
es kann aber nicht schaden, auch einen blick in die zukunft zu werden ;D

ausserdem war das board nur ein beispiel, weil ich damit schon erfahrung gesammelt habe
 
@d4nY: Na wenn man mal davon ausgeht, daß er da ein bisschen Speicherplatz schaffen will kommt er um neue Platten eh nicht rum - mehr als 3 Platten mit z.B. 4TB (im RAID 5-Verbund) ergeben kaum Sinn, da dann schön längsam Probleme mit nicht mehr korrigierbaren Datensätzen auftreten können. Da sollte man dann schon eher Profiequipment verwenden, also Platten und Controller. Dann spielen wir aber in einer ganz anderen Liga.
Wenn man also 3 Datenplatten annimmt, 1 optisches Laufwerk und eine Systemplatte, dann kommt man auf 5 Laufwerke - und da reichen dann 6 SATA-Ports eigentlich aus...
Außer unser lieber gc_alpha will sich 2 RAIDs in einem Rechner mit 6 Platten antun und das alles mit Software-RAID?!?

Wie dem auch sei, ich hab' meine Tipps gegeben, was dann wirklich dabei rauskommt muß ja eh jeder selbst für sich entscheiden. Wenn man mal beim Machbaren und Bezahlbaren bleibt, finde ich, sollte man mit dem kleineren Chipsatz durchaus vernünftige Ergebnisse erreichen.

Vor Allem wenn dann z.B. das Betriebssystem auf einem USB-Stick installiert wird, was ja bei so NAS-Linuxen manchmal durchaus Sinn ergibt. Gerade wenn Erfahrungen im Bereich Linux gesammelt werden sollen. Eine Installation ist da auf einem 32GB-Stick alles andere als ein Problem. Und schon ist wieder ein SATA-Port frei!
;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
JamesFunk schrieb:

Danke. Ich dachte bei dem ganzen Gerede über CPUs das dass eine Abkürzung für irgendwas aus dem Bereich wäre. ;-)


wbjc2007 schrieb:
@d4nY: Na wenn man mal davon ausgeht, daß er da ein bisschen Speicherplatz schaffen will kommt er um neue Platten eh nicht rum - mehr als 3 Platten mit z.B. 4TB (im RAID 5-Verbund) ergeben kaum Sinn, da dann schön längsam Probleme mit nicht mehr korrigierbaren Datensätzen auftreten können. Da sollte man dann schon eher Profiequipment verwenden, also Platten und Controller. Dann spielen wir aber in einer ganz anderen Liga.
Wenn man also 3 Datenplatten annimmt, 1 optisches Laufwerk und eine Systemplatte, dann kommt man auf 5 Laufwerke - und da reichen dann 6 SATA-Ports eigentlich aus...
Außer unser lieber gc_alpha will sich 2 RAIDs in einem Rechner mit 6 Platten antun und das alles mit Software-RAID?!?

Wie dem auch sei, ich hab' meine Tipps gegeben, was dann wirklich dabei rauskommt muß ja eh jeder selbst für sich entscheiden. Wenn man mal beim Machbaren und Bezahlbaren bleibt, finde ich, sollte man mit dem kleineren Chipsatz durchaus vernünftige Ergebnisse erreichen.

Vor Allem wenn dann z.B. das Betriebssystem auf einem USB-Stick installiert wird, was ja bei so NAS-Linuxen manchmal durchaus Sinn ergibt. Gerade wenn Erfahrungen im Bereich Linux gesammelt werden sollen. Eine Installation ist da auf einem 32GB-Stick alles andere als ein Problem. Und schon ist wieder ein SATA-Port frei!
;-)

Bei den Mainboards mit 75er Chipsatz von dem Link den du oben gepostet ( http://www.heise.de/preisvergleich/?cat=mbfm2&xf=544_ASRock~317_A75#xf_top ) habe ich nur die Angabe gefunden das diese über 4 x SATA 6gb/s und 1 x eSATA Anschlüsse verfügen.
Stimmt die Angabe nicht oder gibt es auch 75er mit 6 SATA/eSATA Anschlüssen?

Passt denn meine Zusammenstellung denn jetzt so?
 
Also das hier hat 6x SATA, zum Beispiel.
http://www.heise.de/preisvergleich/asrock-fm2a75m-dgs-r2-0-90-mxgpt0-a0uayz-a987711.html

Ansonsten finde ich Deine zusammenstellung ok. Vielleicht nimmst aber eher den A8-5600, der hat 4 Kerne und ist aus meiner Sicht besser für so "Server"-Geschichten geeignet. Ohne ins Detail gehen zu wollen, die 2 "Kerne" verhalten sich nicht immer so "flüssg" wie 2 richtige Kerne bei Intel oder den älteren AMD-Prozessoren, da diese sich gewissen Recheneinheiten teilen und nur bestimmte Recheneinheiten wirklich 2 Mal vorhanden sind. Da würde ich wirklich eher einen 4-"Kerner" nehmen, der 2 vollständig unabhängige Einheiten mit je 2 "Kernen" bieten kann.
Falls Du Dich da näher dafür interessierst kann ich Dir bei bedarf mal ein par Links/Erläuterungen hier reinstellen.
 
wbjc2007 schrieb:
Also das hier hat 6x SATA, zum Beispiel.
http://www.heise.de/preisvergleich/asrock-fm2a75m-dgs-r2-0-90-mxgpt0-a0uayz-a987711.html

Ansonsten finde ich Deine zusammenstellung ok. Vielleicht nimmst aber eher den A8-5600, der hat 4 Kerne und ist aus meiner Sicht besser für so "Server"-Geschichten geeignet. Ohne ins Detail gehen zu wollen, die 2 "Kerne" verhalten sich nicht immer so "flüssg" wie 2 richtige Kerne bei Intel oder den älteren AMD-Prozessoren, da diese sich gewissen Recheneinheiten teilen und nur bestimmte Recheneinheiten wirklich 2 Mal vorhanden sind. Da würde ich wirklich eher einen 4-"Kerner" nehmen, der 2 vollständig unabhängige Einheiten mit je 2 "Kernen" bieten kann.
Falls Du Dich da näher dafür interessierst kann ich Dir bei bedarf mal ein par Links/Erläuterungen hier reinstellen.

Passt das von dir aufgeführte Mainboard denn? Das ist ja im µATX Format (steht das µATX für micro ATX?) und das Gehäuse ist ausgelegt für dtx und Mini ITX

Ja, daran hätte ich Interesse! Auch gerne einen konkreten Vorschlag für eine Board/CPU 4 Kern Kombi wenn dir da was einfällt!
 
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