pacifico schrieb:
Nachdem ich die Thermostate ausgewechselt habe, gab es eine Rückzahlung von meinem Vermieter....
Es ist egal ob über einen Verteilungsschlussel oder per Zhaoer abgerechnet wird.
--- Wer weniger verbraucht, zahlt weniger.
Also langsam nervt es wirklich. Du kannst dein Thermostat auch, kurz bevor du die Wohnung verlässt selber nach unten drehen. Und wenn du nach Hause kommst, wieder nach oben. Und klar spart man da Geld, wie viel ist abhängig vom Heizverhalten und vielen anderen Faktoren.
Ich stelle also nichts in Frage. Ich stelle nur in Frage, wie hoch diese Ersparnisse sind. Mir geht es lediglich um den Zeitraum, an dem so ein Teil, wie das im Artikel beschriebene Thermostat, sich ausgezahlt hat. Und ich bezweifle wirklich, dass 80 Euro nach 10 Jahren wieder reingeholt wurden. Diese smarten Dinger sind also purer Komfort, das geht JETZT alles schon ohne.
Ansonsten wäre dir bekannt das solche Thermostate nicht 80 Euro kosten sondern eher 30 Euro...
Hast du den Artikel überhaupt gelesen? Das Thermostat kostet 80 Euro.
Wie bei eautos oder Solaranlagen haben die meisten Skeptiker nur wenig Detailkenntnisse und wollen sich auch gar nicht mit dem Themen auseinandersetzen. Die Diskussion wird nur geführt damit man alles so lässt wie es schon immer gewesen ist. Oder weil man sich am Stammtisch gut fühlt wenn man die Position der ahnungslosen Mehrheit teilt...
Wir können gerne eine vernünftige Diskussion führen wie Erwachsene aber hier fragwürdige Anspielungen zu machen, darauf habe ich keine Lust.
Nur für dich, ich bin großer Freund von E-Autos, Solar und Windkraft. Auch wenn das E-Auto wirtschaftlich betrachtet, noch zu teuer ist, wird es den Verbrenner ablösen. Und das ist auch gut so, denn die Effizienz ist dem Verbrenner overall, komplett überlegen, je nach Rechnung um den Faktor 7-10.
PV würde ich mir gerne aufs Dach bauen, wenn ich das Geld derzeit hätte und ich auch den Stromverbrauch, denn mit 2800kwh pro Jahr, ist das derzeit noch kein Thema für mich. Interessant wird das für mich, wenn eine WP meine alte noch gut funktionierende Öl-Heizung ablösen muss.
So wie mein Schwiegervater der mir erzählt das eautos keine Reichweite hätten während er in dem Artikel zum Mercedes EQS mit 1000km Reuchweite rumblättert.
Also einen EQS als E-Auto anzuführen, um die Reichweite eines "normalen" E-Autos zu beweisen, ist absolut lächerlich. Die Realreichweiten von einem Citroen E-C3 oder einem Hyuandai Inster, also Kleinwagen im Preissegement von 20-25k, sind im Sommer, real bei 200-250km auf der Autobahn, innerstädtisch 300. Bedeutet, E-Autos im Preisbereich eines "Volkswagen" haben in meinen Augen zu kurze Reichweiten fürs Pendeln. Ich fahre 100km pro Tag zur Arbeit (Hin/Zurück) da kann ich jeden zweiten Tag an die "Tanke". Darauf hätte ich wenig Lust, gerade für den Preis.
Um die Verbrenner-Fanatiker zu überzeugen, sollte man sich wirklich mit dem Thema auseinandersetzen und nicht blind, das glauben, was die E-Auto-Fanatiker von sich geben.
Ich kann jedenfalls das Argument, E-Autos hätte jetzt schon genügend Realreichweite, nicht nachvollziehen. Selbst bei einem Arbeitsweg von 50km, müsste bei den oben genannten Autos, alle 4-5 Tage zur "Tanke" und dort 30 Minuten mindestens aufladen.
Unter der Top-10 der besten E-Autos, mit der besten Reichweite auf purer Autobahn, ist der VW-ID 7, mit 360km, der ist der günstigste und fängt bei 52k an. Ich kann nur für mich sprechen aber in der Preisregion kaufe ich mir keine Autos.
https://efahrer.chip.de/e-wissen/reichweite-auf-der-autobahn-das-sind-die-top-10-e-autos_109536
Und ein Auto, egal welche Antriebsart, brauch ich nicht für eine Stadt, da würde ich immer günstiger, umweltfreundlicher und meistens sogar schneller mit den Öffis zur Arbeit kommen. Einer der wenigen Youtuber, die wirklich glaubhaft das ganze Thema reflektieren aus dem E-Auto-Lager, ist Car-Maniac. Der kritisiert als der größte E-Auto-Youtuber ziemlich viel an E-Autos, insbesondere die teure Ladeinfrastruktur plus den Bezahl-Dschungel. Ein Thema was derzeit auch sehr abschreckend ist, da muss die Politik endlich durchgreifen. Ein E-Auto macht nur wirtschaftlich Sinn, wenn man eine PV-Anlage auf dem Dach hat, eine Wallbox oder günstig auf der Arbeit aufladen kann. Erst dann, wirst du den Aufpreis eines E-Auto gegenüber eines Verbrenners rechtfertigen können.
Mir geht es wirklich nur um die Wirtschaftlichkeit und die ist in den meisten Fällen noch nicht gegeben aber E-Auto werden übernehmen, ob Deutschland möchte oder nicht. China subventioniert ihre E-Autos und drückt auf den Europäischen-Markt, auch ein Grund warum wir Zölle gegenüber Chinas-E-Auto-Branche erheben, weil die sonst, den Einheimischen platt machen würden. Die Verkaufen in China, umgerechnet- E-Autos für 10k Euro, da stellt sich dann nicht mehr die Frage ob Verbrenner oder E-Auto.
Ich gehe davon aus das du dich mit dem Thema nur sehr oberflächlich auseinandersetzt
Ich hoffe in meinen Ausführungen zum E-Auto, erkennst du durchaus, dass ich absolut nicht oberflächig mit den Themen umgehe. Ich betrachte das ganze in erster Linie wirtschaftlich und nicht ideologisch. Leider fehlt es beiden Lagern, oft an einem neutralen Blick, also der E-Auto-Stammtisch ist ebenso in seiner Bubble wie der Verbrenner-Stammtisch.
Im Idealfall, rechnet man für sich selber alles mal aus, egal welches Thema und glaubt nicht jedem gehypten Thema ohne eigene Kosten-Nutzen-Rechnung.