Herunterfahren dauert ewig

sooo,

@ruthi91 @Donnerkind @Ranayna es handelt sich um eine Cruicial MX500 4TB und wenn ich versuche ein Firmware update zu bekommen, dann tilt die seite cruicial.de ... Ich weis zwar dass Micron Cruicial eingestellt hat, aber ich dachte dass ich dennoch Software bekommen würde :D irgendwelche Ideen? Ach ja die SSD ist ziemlich voll (ca. 100gb Freier Speicher)

@Tanzmusikus eine WD Red 3TB ist laut CrystalDiskInfo mit Vorsicht zu geniesen, aber da sind eh keine wichtigen Daten drauf ... ich verstehe aber nicht so ganz, wie eine Daten HDD die nix mit dem direkten System zu tun hat (also da liegen auch keine Eigenen Dateien oder sonst irgendwelche Win Dateien) den start oder das herunterfahren verlangsamen können, kannst du da nochmal ein paar sätze erläutern :)

@Hauro okay wie genau muss ich diese Skripte verwenden um ergebnisse zu bekommen? Ich bin kein IT Mensch ... ich kann den Code zwar grob überfliegen und die Kommentare drinn lesen, aber wo muss ich das einbauen damit Windows das beim Starten oder Herunterfahren loggt oder liest du nur logs aus die sowieso erstellt werden? Kannst du hier vielleicht auch nochmal ein paar takte zu erklären, ich würde es gerne verstehen.

ich hab jetzt auf jeden fall mal angefangen Treiber updates zu machen, (auser Firmware SSD magels download, und Realtek Audiotreiber (der Wollte irgendwie auf anhieb nicht) hab ich jetzt relativ neue Treiber drauf und muss jetzt dann wohl mal neu starten, da zumindest der Chipsatztreiber erst beim neustart aktiv wird (behauptet zumindest das Installationsprogramm :D )
 
Okay ich hab gerade mal einen Neustart nach den Treiber Updates gemacht und kann vermelden Windows zu Windows habe ich nur ca 1 1/2 Minuten benötigt, was für mich gerade ein spitzen wert ist. Ist also definitiv möglich dass die Treiber das Problem waren. Falls es die Tage wieder auffällt, melde ich mich hier nochmal, falls sich das Problem damit erledigt hat, Vielen dank an alle Konstruktiven Beiträge :)

Das mit dem Skript würde mich aber dennoch weiterhin interessieren wie man das anwenden muss und was es genau tut.
 
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Pyrukar schrieb:
okay wie genau muss ich diese Skripte verwenden um ergebnisse zu bekommen?

Ablauf
  1. Die PowerShell als Administrator ausführen.
  2. Das Skript per "Copy and Paste" einfügen und die Eingabe-Taste drücken.

Alternative:
  1. Ein PowerShell-Skript erstellen.

    Dazu das Skript in eine Text-Datei kopieren, die die Dateinamenserweiterung .ps1 (Windows Powershell Skript) hat.

    Z.B. allerletztes Start-Ereignis.ps1 und allerletztes Herunterfahr-Ereignis.ps1
  2. Eine Verknüpfung erstellen und als Ziel

    "C:\Program Files\PowerShell\7\pwsh.exe" -NoExit -NoProfile -ExecutionPolicy Bypass -File "<Pfad>\allerletztes Herunterfahr-Ereignis.ps1"

    eintragen.

    Falls PowerShell 7 nicht installiert ist:
    %SystemRoot%\system32\WindowsPowerShell\v1.0\powershell.exe
  3. Die Verknüpfung als Administrator ausführen.
PS:

Ich habe die zwei Skripte mal mit der Dateinamenserweiterung .txt angehängt. Sie lassen sich wie jede Textdatei öffnen. Sie enthalten das Skript aus Beitrag #20. Um sie zu verwenden, ist die Dateinamenserweiterung .txt zu entfernen.

Write and Run PowerShell Script Without Scripting > Using bypass
There are many ways to run a Windows PowerShell script when the execution policy is set to Restricted. But the easiest way is to launch Windows PowerShell with the bypass execution policy. Here is the command:

powershell -executionpolicy bypass

Habe die beiden Dateien auf VirusTotal hochgeladen - die Verhaltenserkennung läuft aktuell noch.

https://www.virustotal.com/gui/file...94b8fbb25c65e617b94e112577b3700d21e07e0d44d3/

https://www.virustotal.com/gui/file...ca46ba2368b4f3053ac5263226c802a5eca7bea6148c/


Pyrukar schrieb:
Das mit dem Skript würde mich aber dennoch weiterhin interessieren wie man das anwenden muss und was es genau tut.

Die Skripte habe ich ursprünglich verwendet, um mir die letzte Zeit und Dauer des Hoch- und Herunterfahren anzeigen zu lassen. Mit Hilfe einer KI habe ich dann die Prozesse anzeigen lassen, die den Prozess verzögern.
 

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Und braucht er immernoch für Runterfahren ähnlich lange wie Hochfahren?
Hochfahren kann man noch besser beeinflussen, also gucken ob Indizierung/Prefetch/Superfetch aktiv ist (oder testweise deaktivieren) und wieviele Programme im Autostart sind.
Aber elendig langes Runterfahren kenne ich eigentlich nur wenn noch Updates oder etwas aus Domäne/Netzwerk festhängt und Windows das nicht abgewürgt bekommt.

Ich würde noch die Datenträgerbereinigung in den Raum werfen, da du die Installation schon "ewig" in Betrieb hast. Im Prinzip kannst du da bei allem den Haken setzen.
1793651060164.png
 
@ruthi91 Danke für den hinweis, aber ich glaube ich hab meine Datenträgerhygiene im Griff. Habs gerade mal wieder gemacht, schadet ja nix aber waren nur ca 1,2GB wobei 1,1 GB ein Win Update backup war ... also vermutlich etwas was weniger als 2 Wochen alt ist.
Meinen Autostart habe ich üblicherweise auch im griff ... aber hier hat das Skript von @Hauro doch erstaunliches hervorgehoben: Verzögerer HWinfo32 (+143,3s) beim Start. (das Herunterfahren Skript hat keine verzögerungen ergeben.

das witzige ist, auf dem Benutzer auf dem ich gerade Angemeldet bin ist HWinfo nicht im Autostart und sollte eigentlich nur bei Bedarf starten. Ich habe es auf meinem Spielebenutzer im Autostart weil ich da temperaturen im Tray haben will, aber nicht auf dem Benutzer den ich nach dem Neustart geöffnet habe ... was ließt das Skript denn da aus? Ich habe (lange nach dem Systemstart) den Spielebenutzter angemeldet ergo da durfte HWinfo dann starten ... aber nicht beim Systemstart und Anmeldung meines Standardbenutzers. Falls das sich doch irgendwie in den Autostart gemogelt hat, dann würde ich es da liebend gerne Rauskicken :D
 
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Ist die Programmversion von HWinfo aktuell?
Falls du da ne aufwendige config für Reihenfolge/Farben hast, dann sicher die config Datei und dann installier es mal neu, bzw. als 64bit Version?
Wenns nicht hilft, dann probier "Autoruns Sysinternals" und dann kannst du es damit rauslöschen.
 
ruthi91 schrieb:
Ist die Programmversion von HWinfo aktuell?
sicher nicht ... also jetzt schon aber davor nicht :D
aber ich glaube ich erinnere mich gerade daran was der Übeltäter hier ist ... HWinfo ist wohl ziemlich unschuldig und wurde ggf missbraucht oder zumindest ein schwarzer Peter zugeschoben ...

ich habe eine Uralt Variante von Aquacomputer auf dem PC und die ist tatsächlich im Autostart weil sie Lastgesteuert meine WaKü regelt. Wenn ich mich nicht Irre hat Aquacomputer hier auf die Auslesedaten von HWinfo32 zurückgegriffen ... Da war doch mal was mit dem "Trojaner" der für HWinfo und somit auch für Aquacomputer die Systemdaten ausließt und dafür sich Kernellevel Zugriff verschafft. Der wurde doch irgendwann von WinDefender als Trojaner erkannt und ich hab damals glaube ich eine Ausnahme hinzugefügt und das dann wieder vergessen ... Das könnte aber durchaus sein, das es sich dabei um genau das Handelt was ich jetzt mit dem Skript bzw. auch mit Autorums wieder sehe ... oder irre ich mich?

1793654484267.png

Ergänzung ()

Ach ja ich kann außerdem Vermelden: Ich hab inzwischen mehrfach den PC hoch und runter gefahren und idR nur ca 90sek zum Hochfahren gebraucht ... für mich ein ganz ordentlicher Wert wenn man bedenkt, dass ich im Eingangspost von 5-8 Minuten berichtet habe und das Runterfahren hat in den bisher 4 Fällen seit dem Treiberupdate keinmal gezickt ergo ich hoffe mal, dass es wirklich nur irgend ein Treiber war der sich beim Runterfahren aufgehängt hat :D
 
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Pyrukar schrieb:
@Tanzmusikus eine WD Red 3TB ist laut CrystalDiskInfo mit Vorsicht zu geniesen, aber da sind eh keine wichtigen Daten drauf ... ich verstehe aber nicht so ganz, wie eine Daten HDD die nix mit dem direkten System zu tun hat (also da liegen auch keine Eigenen Dateien oder sonst irgendwelche Win Dateien) den start oder das herunterfahren verlangsamen können, kannst du da nochmal ein paar sätze erläutern :)
Optische als auch Magnetische Datenträger könnten u.U. mit der Zeit teildefekt sein.
Z.B. bekommt ein CD/DVD-LW noch Strom & wird vom OS gestartet, aber es kann gar nicht mehr lesen, weil der Motor hin ist. Die Platine ist aber noch intakt. Oder eine Festplatte wird zwar erkannt, aber der Lesekopf läuft nur in 30% der Fälle an. Oder ein SATA-Kabel ist defekt & stört die Kommunikation. Auch eine SSD kann Defekte aufweisen, die man so nicht direkt merkt, wenn man sie nicht/kaum benutzt.

Überprüfen kann man dies, indem man diese Geräte benutzt oder vom Mainboard trennt (z.B. Stecker zieht).
Ist der Bootvorgang deutlich schneller (z.B. 60 sek), wenn nur ein Gerät getrennt wurde, könnte das ein Indiz für ein Problem sein - muss aber nicht. Manchmal braucht dieses Geräte auch einfach länger.

ich verstehe aber nicht so ganz, wie eine Daten HDD die nix mit dem direkten System zu tun hat ... den start oder das herunterfahren verlangsamen können
Ganz einfach: Ist der Datenträger angeschlossen am Mainboard, ist er direkt mit dem System verbunden.
Per USB verbundene Geräte lassen sich ggf. abziehen, NVMe SSDs & eingebaute Festplatten eher nicht.

Optische Anschlüsse sind tendenziell unproblematisch, da keine elektrische Verbindung zum Board besteht.
Aber Optische Laufwerke (CD, DVD, BR, usw.), die über das Netzteil des PCs angeschlossen sind, können darüber auch im Worst Case den PC deutlich stören oder sogar das Funktionieren verhindern.

Grüße
 
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