Highend-System fürs Büro - erst mal ohne Grafikkarte!

alexito

Cadet 4th Year
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Hallo zusammen,

ich möchte mir in den nächsten Wochen einen neuen Rechner für mein Büro zusammenstellen und bräuchte Eure Unterstützung. Wie der Titel schon verrät plane ich das Ganze zunächst mal ohne separate Grafikkarte. Das hat den Hintergrund, dass ich hier einen Rechner (E8400) am Laufen habe, indem eine 9800 GTX+ (1024Mb) eingebaut ist und die ich eigentlich gerne weiter verwenden möchte.

Nun, ich schildere Euch mal, wie ich mir das so vorstelle (FAQs habe ich gelesen) und würde sehr gerne Eure Meinung in Bezug auf die Vorgehensweise und einzelne Komponenten dazu lesen. Vorab ein paar Antworten auf die Standardfragen:



Maximales Budget?
1.000 € - 1.400 €

Geplante Nutzungszeit/Aufrüstungsvorhaben?
4 Jahre

Verwendungszweck?
Bürotätigkeiten, Photoshop, ... Windows soll einfach flüssigst laufen

Gaming?
Vielleicht mal'ne Runde Trackmania oder FSX

Ist noch ein alter PC vorhanden?
Ja. Da ich den neuen Rechner (um Ausfallsicherheit zu haben) erstmal parallel aufsetze kann ich aus dem alten Rechner aber erstmal keine Komponenten verwenden. Später dann die Grafikkarte, Blu-Ray-Brenner und zwei, drei Daten-Festplatten (Samsung SP2504C).

Besondere Anforderungen und Wünsche?
Mein jetziger Rechner ist absolut leise. Diese Anforderung muss der Neue unbedingt auch erfüllen.



Habe mir jetzt mal nen Schwung Zeitschriften organisiert und hier im Forumein bisschen gelesen. Ich habe leider nicht sooo viel Zeit mich bis ins letzte Detail mit der Materie auseinanderzusetzen, daher kommt jetzt eine erste (vorsichtige) Aufstellung von mir mit der Bitte um Eure kreative Einschätzung.

Board: Asus P8Z68-V Pro/GEN3
CPU: i7 2600k
RAM: Kingston 2x 4GB HyperX DDR3-1600 (BESSER 16GB? ALTERNATIVEN?)
Lüfter: Hier bin ich blank
Festplatte: Auch hier bin ich blank. Ich brauch aber unbedingt zwei SSD. Ich denke mal 128GB + 256GB.
Gehäuse: Hier habe ich mal drei zur Auswahl. Wie Ihr schon sehen könnt, vom Design alles sehr schlicht: Fractal Design XL USB 3.0 // Lian Li Z70 // Lian Li PC-90B
Habe ich sonst noch was vergessen?


Also, ich Danke schon mal für Euren Support. Bin offen für jede Hilfe, Empfehlung, Einschätzung, ...

alexito
 
Highend würde aber bedeuten = Sandy-bridge-E ;)

CPUs gibt es ab 315€ aufwärts

http://geizhals.at/de/?cat=cpu2011&sort=p

dazu natürlich noch ein passendes Board und den Rest kannst du von oben übernehmen.

Für 1.400€ könnte man durchaus schon was gutes zusammenstellen

Wenn du viel Photoshop arbeitest dann ganz klar so viel RAM wie geht ;)

ps: SB ist mittlerweile auch ein Jahr alt. Da wirste dann mit deiner geplanten Nutzungszeit von 4 jahre eher nicht so hinkommen wenn man sich quasi 'schon veraltete hardware' kauft.
Dann doch lieber SB-E.
 
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Also wenn du Photoshop benutzt und mehr als 100€ zur Verfügung hast, finde ich sind 16 GB RAM auf jeden Fall Pflicht. Einfach den günstigsten 1333 RAM nehmen. Meistens sind auch 2x 8GB Kits billiger als ein 16GB Kit
 
Sorry, aber für ein bisschen Photoshop und mehrheitlich Office Betrieb langen ~500€ auch. (gut mit Case und großer SSD wirds teurer)

i5 2500
Arock Z68 Board
8GB Speicher
256GB SSD
Antec P280 https://www.computerbase.de/news/gehaeuse/antec-entlaesst-silent-gehaeuse-p280-in-den-markt.33577/
HR Macho Kühler
Dazu noch ein schön leises und effizientes NT

Fertig ist das Office System.


@WEWzulu
Die 350€ in das lüfterlose System kannst du gernauso gut aus dem Fenster werfen. Lüfter auf 700 min^-1 hörst du genauso wenig und du hast nicht einen Rattenschwanz an Problemen, die der passive Betrieb nach sich zieht.
 
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@Sherman: wenn der TE etwas ausführlicher seine Arbeit beschreiben würde die er ausüben will könnte man ihm da sicherlich besser weiterhelfen ;)

So sind jedenfalls die Vorgaben und die Anforderungen von ihm Highendsystem / Photoshop / Nutzungsdauer 4 Jahre
 
Wie intensiv werden den die Programme benutzt? wie oft? welches material?
 
theblade schrieb:
@Sherman: wenn der TE etwas ausführlicher seine Arbeit beschreiben würde die er ausüben will könnte man ihm da sicherlich besser weiterhelfen ;)

So sind jedenfalls die Vorgaben und die Anforderungen von ihm Highendsystem / Photoshop / Nutzungsdauer 4 Jahre

Ist ja auch egal, wenn man 1400€ ausgeben will, soll man das tun... schnell genug kann ein PC nicht sein und selbst bei Büroarbeiten bringen High-End-Komponenten einen so großen Geschwindigkeits-VOrteil, dass man sich wünscht alle PC wären so schnell....
Dieses Speed-Gefühle macht, dass man viel besser und konzentrierter arbeiten kann, wenn man z.B. nicht mal auf das "aufwachen" der Festplatten etc warten muss sondern der PC das macht was man will und dass sofort.... Das ist meiner Meinung nach das Geld echt wert.
 
Ausfallsicherheit
Damit erledigt sich ein SSD-RAID schon von selbst, niemals mit Consumer-Hardware aufbauen - zumal in einem Office-PC extrem oversized.
Das viele Geld würde ich eher in eine NAS box als bequeme Backup-Lösung stecken!

Der neue Sandy-Bridge E ist zwar schön, aber auch schön teuer.
Das Argument mit der veralteten 1155 Plattform zieht nicht, weil der neue SB-E technisch auf exakt gleichem Niveau steht.
Sowohl Mainboard-Chipsatz als auch CPU bieten gegenüber dem i2600K nichts grundlegend neues, einzige Kaufargumente wären
* mehr und schneller angebundener Speicher (8 Slots, QuadChannel)
* Hexacore (12 Threads) verfügbar

Das braucht man aber weder für Word, Excel noch gelegentlichen Photoshop-Einsatz.

Ganz pauschal sinnvoll und preislich angemessen dürfte sein:
* i7-2600(k)
* Z68 Mainboard mit gewünschter Ausstattung
* 16 GB DDR3-1333 / 1600
* 256 Samsung SSD 830 Series (alternativ Micron m4)
* Eco Datenplatte(n) (Samsung F4, WD Caviar Green, etc) entkoppelt
-> leise und ausreichend schnell
* 450 -550 W Netzteil 80+ silber (Cougar, BeQuiet, Seasonic, etc)

Dazu ein leiser Tower-Kühler und achte auf ausreichende Durchlüftung des Gehäuses und passende Lüftersteuerung. Entweder extern oder vom Mainboard.

Dann hast du einen auf Jahre hinaus mehr als schnellen, leisen und zuverlässigen PC.

Preislich dürften unter 1000€ reichen.
 
Hallo zusammen,

so schnell hätte ich jetzt nicht mit so vielen Antworten gerechnet. Danke schon mal dafür.

Zu der Frage "Highend" und "Büro" ... sorry für die Verwirrung. Mein "Highend" bezieht sich zum einen auf die Performance (muss jetzt aber z.B. nicht die aller aller schnellste CPU sein). Daher meine Wahl auf den 2600K. Zum anderen bezieht sich das auf wertige Komponenten.

Meinen letzten PC habe ich vor 5 Jahren zusammengebaut und mit der einen Anpassung hier und da (CPU, Speicher, ...) läuft der Rechner auch heute noch optimal. Man könnte jetzt sicherlich sagen, dass mein jetziger Rechner absolut ausreichend für meine tägliche Arbeit ist. Aber es sind ein paar vermeintliche "Kleinigkeiten" (mehr Speicher, SSD, usw.) die mich dazu veranlasst haben einen kompletten neuen Rechner aufzusetzen. Und die schon erwähnte Ausfallsicherheit erfordert ersteinmal, dass ich zwei Rechner paralle betreibe.

Sagt mal, geht das mit der Grafikkarte so wie ich mir das vorstelle? Also könnte ich den neuen Rechner erstmal nur mit der "Grafik" der CPU betreiben?

Um meine Tätigkeiten etwas genauer zu beschreiben. Letztendlich ist es wirklich nur das: Photoshop, Office- und Entwickler-Tools. Ich arbeite an zwei Bildschirmen (DELL U2711 + Eizo S1910).

Ich hoffe das bringt etwas mehr Klarheit.
Ergänzung ()

WEWzulu schrieb:
Ist ja auch egal, wenn man 1400€ ausgeben will, soll man das tun... schnell genug kann ein PC nicht sein und selbst bei Büroarbeiten bringen High-End-Komponenten einen so großen Geschwindigkeits-VOrteil, dass man sich wünscht alle PC wären so schnell....
Dieses Speed-Gefühle macht, dass man viel besser und konzentrierter arbeiten kann, wenn man z.B. nicht mal auf das "aufwachen" der Festplatten etc warten muss sondern der PC das macht was man will und dass sofort.... Das ist meiner Meinung nach das Geld echt wert.

Letztendlich ist es genau das. Ich sitze den ganzen Tag vor diesem Gerät und freue mich dann einfach wenn alles perfekt läuft.
 
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Dieses Speed-Gefühle macht, dass man viel besser und konzentrierter arbeiten kann

Das Gefühl garantieren ausreichend RAM, eine schnelle SSD und sorgfältige Konfiguration.
Ob dann in der Kiste ein 100€ i3-2120 oder 500€ i7-3930 steckt, werden 95% der Nutzer nicht erspüren.
(In sämtlichen Single-Thread und auf Benutzereingaben wartenden Anwendungen sind die nämlich exakt gleich schnell)

Sagt mal, geht das mit der Grafikkarte so wie ich mir das vorstelle?
JA, das braucht entweder ein H67 oder Z68 Mainboard.
Für das High-End Gefühl muss selbstverständlich ein sündhaft teures Z68 Mainboard mit Vollausstattung rein! :lol:
 
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Sunnyvale schrieb:
Damit erledigt sich ein SSD-RAID schon von selbst, niemals mit Consumer-Hardware aufbauen - zumal in einem Office-PC extrem oversized.
Das viele Geld würde ich eher in eine NAS box als bequeme Backup-Lösung stecken!

Wenn man sich nen RAID-Controller sucht, der in seiner Kompatibilitäts-Liste SSDs mit z.B. 64 GB hat, dann kann man ein RAID6 auch aufsetzen und in Workstations verwenden. (Der TE hat ja auch von 384GB SSD-Speicher gesprochen) Wenn man sich 9 solcher 64GB SSDs kauft, kommt man auch 384GB-Speicher-Volumen ( 8x 64GB = 512GB - 2x 64GB macht zeimlich genau 384GB plus eine SSD in Reserve)... Der Preis ist natürlich ne andere Sache die Performance aber auch^^. Man muss selbstverständlich aber den Ernstfall, also eine kaputte SSD, proben und wissen was man tun muss. Dann spricht meiner Meinung nach nichts gegen einen solchen Setup, wenn man ein WE Zeit und genung Geduld und Geld hat...
 
Mehr habe ich nicht zum Ausdruck gebracht, ein RAID gehört in die Hand von Profis - die wählen dann Controller und SSDs passend und konfigurieren Dir das wasserdicht. Haften dann übrigens auch für Fehler.
Damit ist das Budget an dieser Stelle ausgeschöpft, für den Rest des Systems nimmt der TE einen Kredit bei der Hausbank ;)

Von Consumer SSDs am Fake-Raid des Mainboards sollte man tunlichst die Finger lassen, wenn im Anforderungsprofil das Zauberwort Ausfallsicherheit ins Auge sticht.
Für Fragen vor dem Crash steht Ernst@at im Festplatten-Unterforum sicher gern zur Verfügung.

Sollte sich eine 256er SSD als zu klein erweisen, kommt eben später eine zweite (größere) und inzwischen günstigere Platte dazu. Der Rechner wird dadurch ja zum Glück nicht lauter wie bei HDDs.
 
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Sunnyvale schrieb:
Mehr habe ich nicht zum Ausdruck gebracht, ein RAID gehört in die Hand von Profis - die wählen dann Controller und SSDs passend und konfigurieren Dir das wasserdicht. Haften dann übrigens auch für Fehler.
Damit ist das Budget an dieser Stelle ausgeschöpft, für den Rest des Systems nimmt der TE einen Kredit bei der Hausbank ;)

Von Consumer SSDs am Fake-Raid des Mainboards sollte man tunlichst die Finger lassen, wenn im Anforderungsprofil das Zauberwort Ausfallsicherheit ins Auge sticht.
Für Fragen vor dem Crash steht Ernst@at im Festplatten-Unterforum sicher gern zur Verfügung.

Sollte sich eine 256er SSD als zu klein erweisen, kommt eben später eine zweite (größere) und inzwischen günstigere Platte dazu. Der Rechner wird dadurch ja zum Glück nicht lauter wie bei HDDs.

Da gebe ich Dir Recht. Ein RAID System werde ich nicht benötigen. Habe ein paar externe Platten, auf die ich regelmäßig Backups mache. Ich meinte mit Ausfallsicherheit eigentlich auch etwas anderes. Prinzipiell könnt ich ja auch hergehen und meinen alten PC upgraden (Mainboard, CPU, Festplatten, usw.) Aber das ist mir zu riskant und dauert mir auch zu lange (vorallem mit der Neuinstallation der Software), da ich den Rechner jeden Tag benötige. Daher würde ich den neuen Rechner parallel aufbauen und erst wenn dieser einwandfrei läuft umswitchen. Das meinte ich mit Ausfallsicherheit. ;)
 
Also hast du wichtige Daten und/oder einen monetären Nachteil wenn der Rechner still steht.

Ja, das sind alles Teilaspekte der Ausfallsicherheit ;)
 
Das mit dem Umbau kannst Du auch anders machen. Virtualisiere einfach Deinen aktuellen PC, bau um, hau BS drauf (alles flott erledigt) und starte Deine Virtualisierung. Danach kannst Du dann ganz gemütlich alles zuende Konfigurieren, während Du die tatsächlichen Arbeiten noch auf der Virtualisierung machst - und behälst als Sicherheit immer die Virtualisierung.
Ergänzung ()

http://geizhals.at/de/564317
 
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