ThePlayer schrieb:
Also laut neusten Zahlen stellt es für rund 50% der deutschen Haushalte ein großes finanzielles Problem dar, unerwartete Ausgaben wie einen kaputten Kühlschrank oder Waschmaschine zu ersetzen dar.
Da muss man aber sehr genau schauen, wie sich die Zahlen zusammensetzen. Ich kenne auch ein paar sehr gut verdienende, die das Geld mit beiden Händen aus dem Fenster werfen, wo eine unerwartete höhere Ausgabe auch nicht einfach gestemmt werden kann. Das ist so ein Beispiel für, am Ende des Monats ist das Konto leer, aber es ist ein Ausgabenproblem, wo man sehr gut optimieren kann. Aber ja, die Zahl der Leute mit ernsthaften finanziellen Problemen nimmt zu.
ThePlayer schrieb:
Selbst Gaming geht mit so einer Kiste dann aber nur ältere Games.
Wenn man sich die Topliste von Steam anschaut, wird man wahrscheinlich in dem Preisbereich auch da viel spielen können. Okay, sind auch meist ältere Spiele, aber auch mit wenig Geld wird man nicht vom Gaming ausgeschlossen, da stimme ich dir zu.
ThePlayer schrieb:
Ich habe heute morgen an einen Bekannten eine Mail auf Englisch geschrieben. Ich war aber zu faul diese direkt auf Englisch zu verfassen oder aus dem deutschen selbst zu übersetzen. Habe dafür LeChat und chatgpt benutzt. Von daher gibt es schon nutzen. Auch wenn ich mich Frage ob es nicht besser wäre es selber zu machen statt sein Englisch verkümmern zu lassen.
Ist ein valides Beispiel. Das ermöglicht auch Menschen, dessen Sprachkenntnisse nicht so gut sind, solche Dinge zu verfassen. Geht mir aber häufig auch so. Ich schreibe oft in ChatGPT vor, hab da ein eigenes Projekt für angelegt. Und in der Ereinnerungsfubnktion hinterlegt, dass ein "#" am Ende des Promps mir eine korrigierte Version ausgeben soll plus die Fehler ausflisten soll, die ich gemacht habe. So hat man durchaus einen Lerneffekt, auch wenn man ChatGPT nutzt. Ist auch ganz interessant, wenn man nach einiger Zeit nachfragt, was typische Fehler sind, die man macht.
- Faxe - schrieb:
Also alle, die sowieso schon genug haben um damit zu spekulieren. Wie gesagt, am Ende kommt gesamtgesellschaftlich nichts an.
Ich habe es dir schon in einem anderen Post geschrieben.... Das stimmt nicht, da es für viele Menschen normaler Teil Ihrer Altersabsicherung ist. Und auch Versicherungen, Fongs, Rentenversicherungen etc. zu den beteiligten gehören.
Und sorry, man muss nicht reich sein, um zu investieren. Im Umkehrschluss ist es als normaler Arbeitnehmer fast unmöglich, nennenswert vermögen Aufzubauen, wenn man nicht investiert. (Gibt natürlich mehr als Aktien). Auch wenn man nicht viel geld hat, macht es z.B. extrem viel Sinn, wenn man monatlich eine kleine Summe z.B. in einen ETF investiert und die meisten ETFs haben auch einen gewissen Teil, der vom AI Boom profitiert.
Nur weil Deutsche so Investitionsfaul sind und Geld lieber auf dser Bank liegen haben, heißt es nicht, dass es International auch so ist. Sehr viele Menschen investieren weltweit. Nicht einfach um zu spekulieren, sondern oft konservativ über Jahrzehnte, um sich im Alter abzusichern. Ist vielleicht auch der Grund, warum Altersarmut in Deutschland so ein Thema ist. Wenn man sieht, dass sich Leute auf die Staatliche Rente verlassen, muss man sich nicht wundern, dass viele Angst vor dem Alter haben. Wenn man konservativ und breit diversifiziert über Jahrzehnte investiert, kann man ziemlich gut Vermögen aufbauen, auch mit kleinen Summer. Man muss nur rechtzeitig anfangen. Das ist aber so ein typisch deutsches Denken, dass nur die oberen 1% sich an der Börse die Nase vergolden Lassen.
Je nach Datengrundlage investieren in den USA z.B. 25- bis 60% der Menschen in Aktien und Wertpapiere. Gehen wir von 25%% aus, sind das alleine in den USA 85 Millionen Menschen, die direkt investieren und noch viel mehr über indirekte Wege. Zu sagen, es werden ein paar wenige Leute sehr reicht und alle andere gehen leer aus, ist einfach falsch.