Raijin
Fleet Admiral
- Registriert
- Nov. 2007
- Beiträge
- 18.285
Meinem Chef ist HomeOffice leider ein Dorn im Auge. Nicht nur weil wir Anfang 2020 neue, größere und teurere Räumlichkeiten bezogen haben, sondern auch weil es vereinzelt zu vermeintlichem Mißbrauch der neugewonnenen Freiheit kam. Bei uns wurde HomeOffice mit der Devise erteilt, dass daheim 1:1 wie im Büro gearbeitet wird. Das heißt keinerlei Flexibilität bei der Arbeitszeit. Insbesondere bei Mitarbeitern mit Familie führt das natürlich gerade beim HomeSchooling zu Konflikten und da waren eben 2(!) Mitarbeiter während der nach wie vor 100% geltenden Bürozeiten ab und zu nicht erreichbar - egal ob nachgearbeitet wurde oder nicht. Der Arbeitgeber muss sich daher auch anpassen und darf bzw kann nicht 1:1 dasselbe Konzept @ home wie @ office absetzen. Mittag wäre ein weiteres Beispiel. Ich esse zu Hause so gegen 1400, lange nach der offiziell geltenden Mittagspause......
Für mich persönlich führt das dazu, dass ich beinahe schon ein schlechtes Gewissen bekomme, wenn ich meinen von Krebs genesenen Vater NICHT mit dem Bus zur Nachuntersuchung ins Krankenhaus fahren lasse, sondern mich für 1-2h in Teams als "abwesend" kennzeichne (mit Info an den Gruppenleiter) und meinen Vater selbst hinfahre, dafür aber über 2h Arbeit hinten dranhänge...
Ich hoffe dennoch, dass HomeOffice bestand haben wird, aber eher "bei Bedarf" oder zB 2 Tage die Woche, aber nicht komplett und über einen längeren Zeitraum. Auf Dauer verschwimmen bei mir nämlich die Grenzen und "Feierabend" wird zum fließenden Begriff, weil ich nicht wirklich abschalten kann.
Für mich persönlich führt das dazu, dass ich beinahe schon ein schlechtes Gewissen bekomme, wenn ich meinen von Krebs genesenen Vater NICHT mit dem Bus zur Nachuntersuchung ins Krankenhaus fahren lasse, sondern mich für 1-2h in Teams als "abwesend" kennzeichne (mit Info an den Gruppenleiter) und meinen Vater selbst hinfahre, dafür aber über 2h Arbeit hinten dranhänge...
Ich hoffe dennoch, dass HomeOffice bestand haben wird, aber eher "bei Bedarf" oder zB 2 Tage die Woche, aber nicht komplett und über einen längeren Zeitraum. Auf Dauer verschwimmen bei mir nämlich die Grenzen und "Feierabend" wird zum fließenden Begriff, weil ich nicht wirklich abschalten kann.