Homeserver so okay?

J

jumijumi

Gast
Hallo Leute,
Ich bin langsam da angelangt, wo ich so viele Geräte im Netzwerk hab, das ich einen zentralen Datenspeicher möchte, und nicht immer alles auf USB-Sticks herumtragen und Daten doppelt und dreifach haben. -> Homeserver
Als Software habe ich mich für Windows Home Server 2011 entschieden, wegen der vielen Einstellungsmöglichkeiten.

Aber erstmal muss die Hardware stehen:
Drück mich! :D

Ich hätte gerne eine SSD als Bootdrive, damit das System schnell da ist.
Wie viel GB brauch ich ungefähr? Die HDD ist nur für die Daten, da reichen mir 2,5TB erstmal, kann ich ja immer noch nachrüsten.
Dann würde ich auch gerne HD-Videos (manchmal auch 3D) durch Netzwerk streamen (Gigabit-LAN), reicht der D2700 dafür? Oder sollte ich eine "richtige" CPU nehmen.
Die Schmerzgrenze des Systems liegt bei 450-500€.
Es sollen insgesamt 3 PCs, zwei Blueray-Player, eine Wii, eine XBOX und zwei Smart-TVs eingebunden werden. Aber vorallem geht es mir um die Backup-Funktion und das ich die HDDs aus den PCs rausschmeißen kann, da die Daten auf den Server kommen.

Danke für euer Feedback


P.S.
Haben wir eigentlich keine Homeserver FAQ?
 
Zuletzt bearbeitet:
der Link zur Wunschliste geht nicht ;)
Und ich denke der D2700 sollte reichen, ich hab ähnliches mit gerade einmal einem Pentium3 betrieben, allerdings unter Linux.

Edit:
Der Ram passt nicht, du brauchst Notebookspeicher (SO-DIMM). Ich würde desweiteren besonders auf die sparsamkeit der Module achten, da so ein Homeserver ja in der Regel 24/7 läuft und es sich dann besonders lohnt, darauf zu achten.
Und nimm lieber nur ein einziges RAM-Modul, das spart auch noch Strom. 8GB wirst du wohl kaum brauchen, wenn eine gesamte Blue-Ray gerade einmal 25GB fasst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Mainboard nutzt SODIMM, du hast DIMMs in der Liste
Fürs Streaming reicht ein Atom locker, fürs Transcoding falls gewünscht, nicht.
 
SSD würde ich nur nehmen, wenn es es wirklich über hast!
Weil die paar Sekunden bringen bei einem Server nicht viel bei der bootzeit, vorallem laufen solche Server meistens 24/7 bzw von morgens bis abends
 
Das Gehäuse ist viel zu klein und das Mainboard hat nur 2xSATA. Ein paar Platten sollten schon reinpassen und auch anzuschliessen sein.

Der Atom ist IMHO zu lahm, ich würde eher einen Pentium/Celeron G nehmen. Das Netzteil passt, evtl. auch das be quiet Pure Power 300W, das ist leiser.

Gehäuse vielleicht auch was gedämmtes mit ordentlicher Festplattenentkopplung, z.B. das Fractal Define R3 oder Mini. Kommt natürlich darauf an, wo der Server stehen soll.

Eine SSD ist IMHO Unsinn und bringt nicht viel, man kann den Server auch einfach in den Ruhezustand oder Standby schicken.

4GB reichen auch, wenn keine zusätzliche Software auf dem Server läuft. 8 GB kosten aber auch nicht die Welt.

Hier mal ein Vorschlag: http://geizhals.at/de/?cat=WL-225729.

Edit: Und das Backup nicht vernachlässigen. Am einfachsten die gleiche Festplattenkapazität nochmal als externe Platten einplanen. Dafür kann man dann USB 3.0 nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn du nur nen Datenserver willst, würd ich kein Windows Server, sondern ne Linux Distri nutzen.

Außerdem ist das NT ziemlich oversized. Evtl. nen PicoPSU?
 
Eine PicoPSU ist deutlich teurer, das holt man durch den gesparten Strom nicht so schnell wieder rein.
 
hey

ich habe ungefähr die selbe Problematik wie du - mehrere PCs im Haushalt und Ferneseher on mass.

ich habe zu einem e350 baord gegriffen da mir die ATOM boards zu wenig SATA anschlüsse geboten haben!
und bei dem Gehäuse muss ich den Vorredner zustimmen - da hat nur eine 3,5" HDD platz
 
also ich habe für meinen server nen E-350 genommen und der reicht dicke aus. dazu habe ich ne linux distri. dazu muss man aber sagen, dass er "nur" in der ecke steht und arbeitet.

einige wollen noch nen bildschirm dran packen und daran "arbeiten". kann ich nur abraten. zu dem wage ich es zu sagen, dass linux (z.b. ubuntu) doch deutlich flexibler ist als windows. vor allem was fernzugriffe angeht.

man muss sich nur hin und wieder mal ein wenig hinsetzen und sich durch den linux-konsolen kram kauen. aber wenn er erstmal läuft, läuft er auch wirklich...

4gb würden auch dicke reichen...
 
Searinox schrieb:
also ich habe für meinen server nen E-350 genommen und der reicht dicke aus. dazu habe ich ne linux distri. dazu muss man aber sagen, dass er "nur" in der ecke steht und arbeitet.

einige wollen noch nen bildschirm dran packen und daran "arbeiten". kann ich nur abraten. zu dem wage ich es zu sagen, dass linux (z.b. ubuntu) doch deutlich flexibler ist als windows. vor allem was fernzugriffe angeht.
Der E-350 ist bei gleichem Preis halt schon um einiges langsamer. Linux ist nur etwas, wenn man sich auch damit auskennt. Ein Windows Server läuft auch problemlos und Fernzugriff ist dort auch kein Problem. Der Homeserver hat sowieso die Verwaltungskonsole, die auf einem Clientrechner läuft, oder man nimmt den Remote Desktop.

jumijumi schrieb:
@rille
so?
http://geizhals.at/eu/?cat=WL-225732
habe nun einen 630T und einen Macho genommen ->passiv
Die T-CPUs brauchen im Leerlauf genauso viel wie die normalen. Und bei Voll-Last ist der Unterschied auch nicht groß. Also eher die normale Version nehmen, ist preiswerter und etwas schneller.

Der Macho ist etwas übertrieben, ein Scythe Samurai ZZ reicht vollkommen. Bei dem Gehäuse wird man auch den Boxed-Kühler aber auch nicht hören. Die Lüftersteuerung der Asrock-Boards ist auch brauchbar und steuert zusätzlich zur CPU zwei Gehäuselüfter.
 
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