HP Akku nur noch 11% Kapazität?

Leute sind wir doch mal ehrlich, Akkus sind Verbrauchs- und Gebrauchsgegenstände.
Lagerung im Kühlschrank mag ja die Alterung verzögern, es verzögert aber auch erheblich die Nutzbarkeit. Besonders lustig wenn man unterwegs feststellt, dass das gute Stück (Notebook) nicht geht weil der Akku Zuhause neben der Wurst liegt.
Nach 4-5 Jahren ein neuer Akku für 70 - 100 Taler ist nicht die Welt bei einem Gerät das mal 1000 gekostet hat. Der Kauf z.B. eines Notebooks ist auch nicht die rationalste wenn man ihn doch nur als Desktopersatz benutzt.
Egal wie gut oder schlecht es für den Akku ist ihn im Gerät zu lassen, über den Lebenszeitraum von einem Notebook ist er bei allen Eventualitäten am sinnvollsten genau dort aufgehoben. Es bringt doch auch nix wenn der Akku sich zwar super bequem ausruht, aber eben nur halb voll is wenn man ihn braucht.
 
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Danke für die zahlreichen Antworten. :)

Der Akku und der Laptop sind von 2007, ich weiß nicht wie da der Stand der Akku Technick von HP war. Jedenfalls handelt es sich hier um einen HP COMPAQ 443885-001 Li-ion 6 Zellen Akku, 10,8V 55Wh.

Ich habe jedenfalls nie daran gedacht den Akku zu entfernen auch nicht als er die letzten 2 Jahre kaum genutzt in der Docking station stand. War dann wohl fahrlässig von mir. Gut wenn man nichts mehr machen kann, werde ich beim nächsten Akku diesen bei 50% für ein Monat immer im Kühlschrank lagern müssen :)

Wie sieht es denn jetzt bei neueren Notebook aus? Generation 2010-2011 muss man hier den Akku auch entfernen im Netzbetrieb?
 
makiyt schrieb:
Daher: Akku IMMER raus, wenn stationär. Bei 50% Kapazität in einem dunklen,kühlen Ort lagern.
Das ist zwar theoretisch optimal, aber für die meisten die ihr Notebook regelmäßig (mehrmals pro Woche) nutzen vollkommen in-praktikabel.
Ich nutze mein Notebook (Dell Latitude E6400) fast täglich. Wenn ich nach Hause komme kommt es in die Docking-Station und wird aufgeladen. Da bleibt es dann bis zum nächsten Einsatz. Mein Haupt-Akku hat nach ca. 1,5 Jahren ca. 10% Verschleiß.

Grundsätzlich: Ein Akku ist ein Verschleißteil. Man kann natürlich offensichtliche Fehler (z. B. die angesprochen Hitze) vermeiden aber je mehr man ihn benutzt desto schneller geht er kaputt. Damit muss man sich abfinden.
Beim Auto kommt ja auch niemand auf die Idee weniger zu bremsen, damit die Bremsscheiben länger halten. ;)
 
@saeftel, stimmt natürlich. Das mit "bei 50% im Kühlschrank lagern", war nur für längere Lagerzeit gemeint.
Selbst habe ich den Akku bei meinem aktuellen NB zu 95% der Zeit im NB drin, da ich das Notebook nur mobil brauche und so gut wie nie am Netz betreibe.
 
saeftel schrieb:
Der Kauf z.B. eines Notebooks ist auch nicht die rationalste wenn man ihn doch nur als Desktopersatz benutzt.

Naja das stimmt aber in meinem Fall war es die einzige Lösung. Da sich mein Arbeitsplatz während der Ausbildung (Industriekaufmann) alle 2-3 Monate geändert hat. So bin ich mit meinem "Arbeitsgerät" immer herumgewandert. :D
 
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saeftel schrieb:
... Lagerung im Kühlschrank mag ja die Alterung verzögern, es verzögert aber auch erheblich die Nutzbarkeit. Besonders lustig wenn man unterwegs feststellt, dass das gute Stück (Notebook) nicht geht weil der Akku Zuhause neben der Wurst liegt.
:daumen:
 
Hab zwei Notebook Akkus hier liegen von 2005. Der Primärakku hat noch 60% und der zweite hat noch 80%. Die richtige Lagerung ist gar nicht so kompliziert wie es sich anhört.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator

Bei beachten der Grundregeln lässt sich ein vernünftiger Akku ohne Probleme 4 Jahre nutzen!
Das Überleben der Akkus im Netzbetrieb ist vielmehr eine Sache der Ladeelektronik, bzw. die Software die diese steuert.
Kühlschrank halte ich für unnötig.
Viel wichtiger ist es Überladen und Tiefentladung zu vermeiden.

Gruß
 
Klar, wenn man das NB täglich nutzt, dann muss man ihn ja sogar drinlassen, weil das gute Stück ja auch mal aufgeladen werden muss :)

Bei mir liegt der Akku halt auf dem Schreibtisch, wenn ich das NB einpacke, pack ich automatisch den Akku dazu, das ist für mich so wie Schlüssel und Handy mitnehmen.

Ansonsten guck ich halt auch, dass keine Tiefentladung stattfindet und versuche ihn halt zu schonen. Finde es aber nicht sehr anstregend, an den Akku zu denken :)
 
Meine Freundin hat nun schon den 2. Akku auf die Art und Weise (dauerhaft am Netz und Akku drin) ziemlich geqäult. Von dem 1 Jahr alten Akku sind mittlerweile nur noch 65% Gesamtkapazität über. Tja und ich rede mit einer Wand wenn ich ihr sage das sie den Akku zumindest rausnehmen soll. Naja ist ja ihr Notebook und mehr als reden kann ich nicht.

Aber ich persönlich nutze meinen Akku auch irgendwie jeden 2. Tag. Bisher habe ich über den Verlauf von 3/4 Jahr ca. 2% Verlust der Gesamtkapazität.
 
du kannst alle zellen leicht austauschen. wenn se schon kaput ist kaputter gehts ja ned ist die devise.
bau se aus hol dirn lötkolben und merk dir die verpolungen . dann schaus du wie viel accus das sind und rechnest somit vie stärke von denen aus meistens sind es 3,7V accus dann kaufs du se dir nach holst dir bisl lötsinn
nen lötkolben draht und haust diese wieder zusammen.

bei mir hats wunderbar geklappt hab nen HP DV 6150 .

natürlich gebe ich dir keine garantie dafür und wenn was kaput geht naja dann wars das halt ^^
 
Kann ich auch so ein billig Akku für 20€ (ebay) kaufen? 12 Monate Garantie. Der Shop sitzt in D und hat gute Bewertungen...

Hochleistungs Li-Ion Akku, 10,8V / 5200mAh
aus hochwertigen Qualitätszellen

Würde jedenfalls passen :)
 
Ok aber ob der HP Battery Check bei einem nicht orignal Akku dann funktioniert? Kann mir sicherlich keiner sagen oder?
 
Ob ein nachgemachter Akku da funktioniert weiß ich nicht, ich weiß aber, dass die Analyse übers Bios laufen soll. 1x weil ichs bei HP iwo nachgelesen haben und es kommt schonmal im Bios direkt eine genaue Fehlermeldung bezüglich des Akkus :)
Hab mir auch überlegt einen nachgemachten zu holen, da der Akku noch 35% hat und ich ihn nur als Arbeitsplatz unterwegs nutze und nicht auf Akku langt mir das "noch".
Ich habe meinem Bruder das selbe Notebook wir mir organisiert, er hatte den Akku immer drin und ich habe ihn laut "Internetgebrabbel" meist rausgenommen... sind aber beide gleich "schrott" nach 2 Jahren. Die meinungen darüber gehen eh soweit auseinander :P

http://h20239.www2.hp.com/techcenter/battery/battery_ts.htm
"Equipped with a microchip, Smart Batteries maintain and report their own status, thus providing users with accurate information, whether they use different batteries in the same notebook or the same battery in different notebooks." Wie vermutet Akku abhängig, ich würde es mal ausm Bauch heraus bezweifeln. Hab gelesen, die nachgemachten Akkus hätten nicht die extra Sicherheitsfunktionen ect. wie bei den Originalen. (dass da da die gängigen Sicherheitsmechanismen drin sind versteht sich)

Wenn du dir einen holst kannst du das Ergebniss mal hier einfügen, falls jmd bei einer Suche über den Thread stößt.



Grüße
 
makiyt schrieb:
Moderne Laptop-Akkus können ca. 700 Mal aufgeladen werden, danach sinkt die Kapazität auf etwa 80%.

Richtig. Ein kompletter Ladezyklus bedeutet aber: Einmal von 0% auf 100% geladen.
Diese kurzen Ladezyklen (98% -> 100%) schaden modernen Akkus kaum. Vielmehr findet sich sowas bei Thinkpads wieder, bei denen man wie hier bereits erwähnt wurde die Ladeschwellen einstellen kann. Die Tage, an denen ich den Akku wirklich komplett entleert habe, waren wohl wesentlich schädlicher als die kurzen Zyklen.

Mein Laptop ist beispielsweise seit einem 1/2 Jahr in Betrieb und hing überwiegend am Netz. Tatsächlich hat der Akku allerdings "nur" 60 komplette Zyklen auf dem Buckel. Kann man hier sehen (und zusätzlich auch die eingestellten Ladeschwellen. Laptop hängt gerade am Netz und wird faktisch nicht weiter geladen)

UkatA.png


saeftel schrieb:
Leute sind wir doch mal ehrlich, Akkus sind Verbrauchs- und Gebrauchsgegenstände.

Seh ich genauso. Akkus sind kalkulierbare Verschleißteile und gut. Da piss ich mir nichts in's Hemd nur um die Lebensdauer (unwesentlich) zu erhöhen.
 
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