Wie die Website GSMArena in einem Bericht über den Unibody des HTC Sensation schreibt, scheint das Gerät gar nicht über diesen zu verfügen. Denn dem würde die Rückabdeckung widersprechen, die die ganze Rückseite einnimmt und komplett entfernt wird, um beispielsweise Akku oder SIM-Karte einzusetzen, anders als noch beim HTC Desire HD.
So entstehen die elektromagnetischen Wellen der Antennen bei Kontakt der Vorrichtungen, die jeweils im Akkudeckel und dem Gehäuse des Gerätes verbaut sind. Schon während der Vorstellung stellten einige Nutzer die Haltbarkeit sowie die Qualität der Antennenlösung in Frage.
Also für mich ist das eindeutig ein "Unibody", da ja ersichtlich die Frontabdeckung (beim Lautsprecher) und der Seitenrahmen mit der Rückseite entfernt wird. Es handelt sich um ein einzelnes Aluminiumteil inklusive zweier Plastikapplikationen (vermutlich gerade um die Empfangsqualität zu erhöhen), welches eben nicht fest mit dem Display verbunden ist.
Im Übrigen finde ich die Meldung ist journalistisch ziemlich unqualifiziert in Anbetracht der - ja auch in anderen Kommentaren schon erwähnten - erheblichen finanziellen Einbußen, die mit einer solchen Nachricht einhergehen können. Erstaunlich ist, dass als einzige Quelle für die Probleme Youtube-Videos herhalten müssen, deren Echtheit zumindest nicht beweisbar ist. Da fällt mir der etwas alberne "Reality-Check" irgendeiner Fernsehsendung ein, die wohl des öfteren Fake-Internet-Videos "entlarvt". Zumindest einer der zahlreichen seriösen Tests zu dem Gerät hätte das Problem entdecken müssen oder man müsste versuchen es zu verifizieren, bevor man eine solche Meldung publiziert.
Dass "einige Nutzer" die Haltbarkeit des Geräts in Frage stellten hat mit dem Thema gar nichts zu tun (abgesehen davon, dass die HTC Geräte wegen des verbauten Metalls für gute Haltbarkeit bekannt sind) und was unter der "Qualität der Antennenlösung" zu verstehen ist, ist nicht erkennbar.
Wie schon von anderen Kommentatoren bemerkt, ist der Satz über elektromagnetische Wellen völlig unverständlich und es ist nicht nachvollziehbar, was damit ausgesagt werden soll.
Für die Zukunft wäre meiner Ansicht nach eine etwas strengere Qualitätskontrolle wünschenswert, bevor ein scheinbar in fünf Minuten zusammengeschriebener Artikel mit Links zu zwei Youtube-Videos und einem nicht hinterfragten Bericht veröffentlicht wird.