News ID. Polo: Volkswagen enthüllt Design sowie Modellvarianten und startet Vorverkauf

STM64 schrieb:
Kaum jemand pendelt wirklich dreistellige km pro Strecke. Im Schnitt pendeln die Leute 17,2 km zur Arbeit.
Für die meisten dürfte die Reichweite absolut ausreichen. Wenn man weder zu Hause noch auf der Arbeit eine Lademöglichkeit hat, ist das natürlich nicht das optimale Auto. Allerdings wird auch nie ein Auto alle glücklich machen können.

Das ist das Problem der selektiven Wahrnehmung. Ein Durchschnittswert ist nichtssagend. Ich kenne nur Menschen, die pendeln weitaus mehr als 17,2km zur Arbeit. Was sagt mir jetzt der Durchschnittswert? Gar nichts. Man sollte nicht so tun, nur weil es manche nicht betrifft, das die allgemeingültig ist. Ein Polo ist natürlich kein Langstreckenfahrzeug. Aus meiner Sicht daher nur ein Fahrzeug für den Stadt- und reinen Nahverkehr.

Ich sehe da aber jetzt keinen größeren Mehrwert als zu einem mittlerweile völlig veraltetem Corsa-E von Opel. Der einzige Pluspunkt ist der niedrigere Einstiegspreis. Ich denke, der Polo wird vor allem bei den Flottenverträgen bei Dienstwagen gut ankommen. Diese Fahrzeugklasse ist oftmals bei Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich dort anzutreffen.
 
bersi84 schrieb:
im Vergleich zu der mittlerweile variantenreichen Konkurrenz in dem Segment.
Von welcher "variantenreichen Konkurrenz in diesem Segment" mit bessere Daten sprichst du?
Konkrete Beispiele wären angebracht sonst ist das nur sinnentleertes Gelaber.
 
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Da fällt mir nur ein Wort ein - unterwältigend!
Nix was die Konkurrenz zu dem Preis schon lange in gleichwertig oder besser bietet. Renault 5 oder Citroen e-C3 waren bei mir ja in der engen Auswahl.

Habe zwar noch auf die Ankündigung gewartet aber letztendlich ist es doch der BYD Atto 2 geworden. Für 7000€ mehr ein weit größeres Auto mit 64kWh Akku und LFP, viel mehr Features direkt dabei, 6 Jahre Garantie (8 auf Akku) und Inspektionen sind in etwa gleich teuer.
Einzig Vollkasko darf man das Teil nicht versichern aber gut, dafür spare ich n riesen Batzen Geld und muss mich nicht mit der VW Software herumschlagen wie beim Cupra meines Arbeitskollegen oder dem Touareg meines Schwiegervaters.

VW hat es sich einfach zu lange gut gehen lassen und hätte die Einnahmen besser in R&D statt Dividende gesteckt.
 
Mosed schrieb:
Warum soll das ein teurer Spaß werden? Es geht um Langstrecke - da muss man auch mit einem Verbrenner mal was Essen oder auf Toilette.
War da nicht die Rede von 300km? Das würden einige kaum als Langstrecke bezeichnen, die sind in Deutschland je nach Verkehrslage unter zwei Stunden fahrbar.

Nicht falsch verstehen, viele fahren solche Strecken so gut wie nie, man muss aber auch die andere Seite akzeptieren. Zumindest für deutsche Verhältnisse, kannst du mit dem ID.Polo weder schnell noch weit fahren, was nun mal je nach Fahrweise ein absolutes NoGo sein kann.
 
der Taschenrechner links und recht am Lenkrad ist wirklich schwer anzusehen, hoffe das schreckt nur mich ab.
 
Diablokiller999 schrieb:
Nix was die Konkurrenz zu dem Preis schon lange in gleichwertig oder besser bietet. Renault 5 oder Citroen e-C3 waren bei mir ja in der engen Auswahl.
Also wenn man die technischen Daten vergleicht verstehe ich nicht wie du auf "gleichwertig oder besser" kommst. Der e-C3 ist sowieso ein ganz billig gebautes Auto und auch technisch unterlegen, der Renault 5 ist eher auf ID.Polo Niveau aber technisch nicht wirklich besser und bietet deutlich weniger Platz.
 
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Macerkopf schrieb:
1. Also in meiner Rechnung sind nicht nur die Betriebskosten enthalten, sondern auch die Anschaffungskosten und wenn ich sowieso nicht viele Kilometer fahre, dann hält sich der Spareffekt bei öffentlichem Laden mehr als in Grenzen. Hinzu kommt der zusätzliche Zeitaufwand für die Planung der Ladestopps und das laden selber, wenn deine Zeit keinen Wert hat, dann ist das deine Sache, ich hab besseres zutun als mir irgendwelche Routen vorab anzuschauen und mich 20min an eine Ladestation zu stellen. Mal davon abgesehen das es nach wie vor Probleme bei den Ladestationen gibt, Karten werden nicht akzeptiert, Ausfall von Ladestationen etc. Wir sind also weit davon entfernt, von einem reibungslosen Ablauf sprechen zu können. Was am Ende billiger ist, hängt von viele Faktoren ab und lässt sich so pauschal garnicht beantworten. Die Anschaffungskosten von Elektroautos sind Stand heute aber immernoch deutlich höher als die eines vergleichbaren Verbrenners.
Realistisch immer vom schlechtestmöglichen auszugehen, ist es nicht. Man läd für ca. 40 Cent, wenn man ein Abo hat.
Mein letztes Auto brauchte 10 l / 100 km E10. Bei den heutigen Preisen sind wir dann bei 20€ / 100 km. Unser Hybrid hier verbrauchte letzten Monat ganze 15 l Benzin. Alles andere bin ich rein elektrisch gefahren. Die Erparnis ist gigantisch, zumal meine drei Speicher auch noch etwa 40% den Hybrid-Akku befüllen. Man muss sich halt umstellen: jedes mal Kabel dran. Aber ganz ehrlich, die Lebensqualität sinkt dadurch nicht.
Dann läd man niemals von 0-100% den Akku. Man macht eine Teilladung. Also ist hier der zeitliche Bedarf schon mal geringer. In der heutigen Zeit, wo jeder Dorf-Lidl eine Ladestation hat, ist es auch nicht erforderlich neben dem Auto zu warten.
Gebrauchte und brauchbare Elektroautos gibt es auch wie Sand am Meer. Ein Renault ZOE ist locker unter 100k km für 10000€ zu bekommen. Es ist ja immer der Irrglaube, dass die Elektroautos der Vorgeneration quasi unfahrbar wären. Mir ist natürlich klar, dass wir auf CB unter 1200 km Winterreichweite und 200 kW Ladeleistung gar nicht weiter kommen.
 
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xexex schrieb:
War da nicht die Rede von 300km?
jetzt ist die Frage was bedeutet "Langstrecke" denn für den durchschnitts deutschen?

Wir wohnen im Ruhrgebiet. Wohin fährt man denn so für ne Woche oder nen langes Wochenende hin? An die Nord oder Ostsee. Sind von hier aus ca. 300km Richtung holländische Küste. Ostseeküste ist von hier aus so ca. 500 km.

Das schaffst man alles mit lockeren 2 Stopps. Da reden wir nicht von langen Pausen.

Über 500-600km fährt man dann schon recht selten. Von hier aus sind es knapp 900km Richtung Österreich. Naja da fährt man dann aber auch locker 6-7 Stunden Auto. Da kann mir keiner erzählen, dass es schlimm ist, wenn man 3-4 Pausen einlegt.
 
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SKu schrieb:
Das ist das Problem der selektiven Wahrnehmung. Ein Durchschnittswert ist nichtssagend.
Beides ist problematisch.

Klugschnack-Modus an/

Selektive Wahrnehmung ist subjektiv und in der Regel nicht valide.

Ein Durchschnitt ist ein netter Anhaltspunkt, gehört aber für eine fundierte Analyse angereichert, bspw. um Informationen nur Verteilung (Normalverteilung oder nicht?) und zur Ausreißerbehandlung (enthalten oder nicht?).

Der Median wäre ergänzend schon etwas interessanter. Wichtig ist auch die Verteilung auf Kohorten oder zumindest Infos auf Percentil-Ebene, mindestens Quartil-Ebene.

Ohne das und mehr ist ein Durchschnitt informativ in der Tat nur ein sehr durchschnittlicher Aspekt. 😉

Klugschnack-Modus aus/
 
SKu schrieb:
Das ist das Problem der selektiven Wahrnehmung. Ein Durchschnittswert ist nichtssagend. Ich kenne nur Menschen, die pendeln weitaus mehr als 17,2km zur Arbeit. Was sagt mir jetzt der Durchschnittswert?

Klar gibt es auch Leute, die weitaus mehr pendeln.
Das habe ich ja auch gar nicht abgestritten.

Allerdings muss man auch ganz klar sagen, dass nur jeder 10te Arbeitnehmer in DE mehr als 50km pro Strecke pendelt. Über 100km ist es dann jeder 20te. Und selbst da wären 330km beim Kleinen und erst recht die 455km beim großen Akku ausreichend.
 
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_Lukas_ schrieb:
Es ist ja nur die Peak Ladeleistung angeben. Also für 5-10min. Danach sinkt die Leistung rapide.
Es sind ja gerade "nur" 105KW angegeben, weil die Hersteller nach der neuen Euro 7 Norm NICHT mehr den Wert der Peaks angeben dürfen.
 
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xexex schrieb:
War da nicht die Rede von 300km? Das würden einige kaum als Langstrecke bezeichnen, die sind in Deutschland je nach Verkehrslage unter zwei Stunden fahrbar.
Klar doch. Ein Schnitt von >150 km/h ist total realistisch/Alltag und das übliche Fahrverhalten. ;)
Vor allem mit einem Polo.
Abgesehen davon, dass der als E keine 300 km schafft, wenn du 150+ fährst.

Wenn man nach den 300 km auf 80 % SoC schnellladen muss geht es ja anschließend noch weiter. Wäre man am Ziel kann man da dort AC laden und sich mit anderen Dingen beschäftigen.
Daher Langstrecke...
 
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wertertzu schrieb:
Ja klar, 42k€ für nen Polo in der "großen" Variante, ohne Sonderausstattung:
Anhang anzeigen 1725269
Dann doch lieber Porsche fahren:


Aus der Computer Welt gesprochen, wer würde eine 5060 neu kaufen, wenn man für etwas mehr eine gebrauchte 4090 bekommen könnte.
Dir ist klar, dass in der Launch Edition die ganze Sonderausstattung drin ist?
 
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Jadedrache schrieb:
Die Reichweitendiskussionen sind wieder typisch deutsch. Man muss wirklich mal eine Struchliste führen wie oft man täglich mehr als 250 km gefahren ist. Und selbst dann wird die Welt nicht unter gehen, wenn man 25 min am Lader spazieren geht.
Mein Grandland Hybrid 4 schafft übrigens 50 km rein elektrisch. Das reicht zumindest bei mir für 90% aller Fahrten. Und ich lade den am normalen Schuko auf der Straße direkt vor meinem Haus.
Naja, du siehst die ganze Sache sicherlich deshalb so entspannt, weil du zum einen "nur" einen Plugin-Hybriden fährst (d.h. im Ernstfall auch per Verbrenner weiterkommst) und zum anderen zuhause quasi deine eigene Lademöglichkeit hast.

250km Reichweite als Maximum ist jetzt wahrlich nicht der Oberbrüller, aber als Minimum im Winter für die meisten Pendler insbesondere in urbaneren Gebieten halt auch wieder völlig ausreichend, vorallem, wenn man entweder ne eigene Lademöglichkeit hat oder solange mit der Reichweite hinkommt, dass man bspw. beim Einkaufen (sofern ne Lademöglichkeit vor Ort oder in der Nähe ist) das Einkaufen mit dem Laden verbinden kann. Bei einem entsprechenden Preis hat also selbst die Variante mit kleinem Akku eine gewisse Zielgruppe...

Wiegesagt, der eUP! war damals wohl echt ein beliebtes Elektroauto. Und bei dem sah das Reichweiten- und Ladethema wirklich weit übler aus. Auch solche Shitboxen wie der Dacia Spring oder der Leapmotor T03 verkaufen sich wie geschnitten Brot... Und auch wenn der ID.Polo erheblich mehr kostet, so bekommt man halt auch erheblich mehr geboten.

... und nein, mir würde der kleine Akku auch nicht reichen. Ich liege mit 30-50km einfacher Strecke aber auch erheblich überm Schnitt.

Jadedrache schrieb:
Ich sehe das komplett gleich. Eine Rückfahrkamera oder zumindest Sensoren gehören in jedes Auto. Man sieht durch die Heckscheibe nichts, wie weit man an einem Hinderniss ist.
Eigentlich müsste der ID.Polo zumindest für hinten Parkpiepser auch in der Basis haben, mWn. ist das nämlich (und das sage ich echt ungerne) eine echt sinnvolle Vorgabe für alle Neuwagen und vorallem Modelle die ab 07/24 erstzugelassen wurden bzw. auf den Markt kamen.

Ich rede ja aber auch explizit von einer Rückfahrkamera. Klar, Piepser sind besser wie garnix, aber gerade im städtischen Bereich kann die relativ gefahrlose Nutzung der letzten 20-30cm durchaus darüber entscheiden, ob man ohne Parkrempler in die Lücke kommt... Erfahrungsgemäß sind Parkpiepser nämlich meist arg überempfindlich.

Vom geringeren Unfallrisiko gegenüber Personen und Gegenständen beim Rückwärtsfahren ganz abgesehen (nen kleinen Poller übersieht man schnell mal :D).
 
Monarch2 schrieb:
PS: fahre selbst ein Auto mit max. 80 kW Ladeleistung und deutlich schlechterer Ladekurve trotz 64 kWh-Batterie.
Liest sich nach Niro. :D Man gewöhnt sich dran, aber manchmal schielt man schön neidisch an die Nachbarsäule wenn da ein Audi oder EV6 mit über 200kw lädt.

SKu schrieb:
Das ist das Problem der selektiven Wahrnehmung. Ein Durchschnittswert ist nichtssagend. Ich kenne nur Menschen, die pendeln weitaus mehr als 17,2km zur Arbeit. Was sagt mir jetzt der Durchschnittswert? Gar nichts.
Der Durchschnitt ist eben keine selektive Wahrnehmung sondern der Durchschnitt.
Wenn du Leute kennst die weiter fahren, dann ist genau das selektive Wahrnehmung.
Ich kenne auch welche die weitaus weniger als 17,2km fahren. Das ist auch selektive Wahrnehmung.
Heißt unterm Strich der ID.Polo für die allermeisten ein brauchbares Auto.

Diablokiller999 schrieb:
Das ist leider ein Mini-Auto. Wenn ich da den Fahrersitz auf mich einstelle, kann hinter mir nicht mal mehr ein Kind sitzen. Aber ansonsten geiles Auto!
 
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iGameKudan schrieb:
Eigentlich müsste der ID.Polo zumindest für hinten Parkpiepser auch in der Basis haben, mWn. ist das nämlich (und das sage ich echt ungerne) eine echt sinnvolle Vorgabe für alle Neuwagen und vorallem Modelle die ab 07/24 erstzugelassen wurden bzw. auf den Markt kamen.
Also zumindest bei den derzeitigen Varianten im Konfigurator ist bei allen die "Einparkhilfe - Warnsignale bei Hindernissen im Front- und Heckbereich" Serienausstattung.
Ob dies auch beim Einstiegsmodell so sein wird, habe ich leider nicht gefunden.

Optional kann man die Parkassistenten dazubuchen (die dann "fast" selbsständig ein- und ausparken können).
Ergänzung ()

Drummermatze schrieb:
Liest sich nach Niro. :D Man gewöhnt sich dran, aber manchmal schielt man schön neidisch an die Nachbarsäule wenn da ein Audi oder EV6 mit über 200kw lädt.
Ist halt der Vorteil der 800V Systeme. Die können bei gleicher Stromstärke mit doppelter Leistung laden.
Und damit gleiche Zellbelastung bei doppelter Ladeleistung im Vergleich zu den 400V Systemen.
 
Mosed schrieb:
Klar doch. Ein Schnitt von >150 km/h ist total realistisch/Alltag und das übliche Fahrverhalten. ;)
Vor allem mit einem Polo.
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Der Polo schafft 190km/h die Stunde, der GTI 240km/h. Weil es ein Kleinwagen ist, darf er nicht auf die linke Spur? "Üblich" ist das was man üblich fährt und es schleicht in Deutschland nun mal nicht jeder mit 100 km/h über die Autobahn.

Mosed schrieb:
Abgesehen davon, dass der als E keine 300 km schafft, wenn du 150+ fährst.
Eben!

Genau das ist doch der springende Punkt wieso Kritik erlaubt sein muss. Jemand der sein Auto in der Stadt bewegt wird mit dem Polo "wunschlos" glücklich sein, aber jemand der es gewohnt ist eine 100km Strecke auf der Autobahn schnell fahren zu können, sicherlich weniger.

Da helfen dann auch Argumente mit Pinkelpause wenig, denn eine 30minütige Pinkelpause brauchen nach 1h Fahrt die wenigsten. Im Kleinwagensegment ist die Reichweitenproblematik leider noch größer als bei den hochpreisigen Karren, da reden wir dann nicht von Urlaubsreisen, sondern von 100km hin und zurück.
 
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Stoerdienst schrieb:
Also zumindest bei den derzeitigen Varianten im Konfigurator ist bei allen die "Einparkhilfe - Warnsignale bei Hindernissen im Front- und Heckbereich" Serienausstattung.
Ob dies auch beim Einstiegsmodell so sein wird, habe ich leider nicht gefunden.
Muss er eigendlich, wenn ich diesen Artikel (Und andere die in die gleiche Richtung gehen) richtig verstanden habe:
https://www.autozeitung.de/automatische-bremssysteme-181544.html

Scheint inzwischen fuer Neuwagen Pflicht zu sein.
 
SKu schrieb:
Okay, wenn die Pendelstrecke vornehmlich aus Fahrten über die BA besteht, dann ist die Angabe der WLTP nichtssagend. Ich fahre selbst E-Auto (IONIQ 6) und bei dem stehen 617km auf dem Papier. Der schafft aber bei 80% Ladestand bei überwiegender BA bei 120km/h im Sommer 380km.
Von 10-80% sind ca. 430km. Da sind 380km im Verhältnis zur ausgerechneten WLTP-Reichweite bei Autobahngeschwindigkeiten garnicht mal so schlecht.

SKu schrieb:
nur realistisch betrachtet wird so ein Polo, selbst mit der größeren Batterie, eben keine 300-400km auf der BA schaffen - im Winter schon gar nicht.
Und bei fast niemandem besteht der Arbeitsweg quasi nur aus Autobahnfahrten. Sondern immer aus einem gewissen Mix außerorts, innerorts UND halt der Autobahn. Jenachdem, wie dicht der Verkehr ist, kommt man ja mittlerweile im Berufsverkehr oft nicht mal mehr an die 120 ran... Und bis ca. 100km/h hält sich der Verbrauch auch noch arg in Grenzen.

SKu schrieb:
Ich kenne nur Menschen, die pendeln weitaus mehr als 17,2km zur Arbeit.
Kenne ich auch, ich selbst wiegesagt auch. Aber der Schnitt fährt halt so wenig...

SKu schrieb:
Was sagt mir jetzt der Durchschnittswert? Gar nichts. Man sollte nicht so tun, nur weil es manche nicht betrifft, das die allgemeingültig ist. Ein Polo ist natürlich kein Langstreckenfahrzeug. Aus meiner Sicht daher nur ein Fahrzeug für den Stadt- und reinen Nahverkehr.
Der Durchschnittswert sagt dir in dem Fall, dass für Vielfahrer bzw. Langstreckenpendler der ID.Polo mit kleinem Akku einfach das falsche Auto ist.

Jadedrache schrieb:
Gebrauchte und brauchbare Elektroautos gibt es auch wie Sand am Meer. Ein Renault ZOE ist locker unter 100k km für 10000€ zu bekommen.
Also auch wenn ich durchaus Sympathien für Renault habe (drei meiner fünf bisherigen Autos waren von denen), einen Zoe würde ich wahrlich nicht mehr kaufen, wenns nicht absolut billig sein muss, es nicht das einzige Auto im Haushalt ist und man ne eigene Lademöglichkeit hat.

Der ist nämlich schon echt klein (unter Clio-Größe) und ist mit maximal 50kW CCS-Laden und einer 10-80%-Ladezeit von knapp einer Stunde jetzt wahrlich kein reisetaugliches Auto.
https://ev-database.org/car/1205/Renault-Zoe-ZE50-R135#charge-table
Ergänzung ()

Stoerdienst schrieb:
Also zumindest bei den derzeitigen Varianten im Konfigurator ist bei allen die "Einparkhilfe - Warnsignale bei Hindernissen im Front- und Heckbereich" Serienausstattung.
Ob dies auch beim Einstiegsmodell so sein wird, habe ich leider nicht gefunden.

Optional kann man die Parkassistenten dazubuchen (die dann "fast" selbsständig ein- und ausparken können).
Laut der Tabelle hier gibts die Parkpiepser im Frontbereich serienmäßig wohl nur ab der Trend-Variante. Da eine Rückfahrkamera oder Parkpiepser wiegesagt aber bei neuen Modellen oder ab EZ07/24 serienmäßig verbaut sein müssen, müsste die Life-Basis definitiv Parkpiepser hinten haben.
 
Stoerdienst schrieb:
Ist halt der Vorteil der 800V Systeme. Die können bei gleicher Stromstärke mit doppelter Leistung laden.
Sind aber auch immer nur theoretische Werte. Wir haben gerade unseren EV6 zurückgegeben und satteln auf Cupra um. Der hat entsprechend eine viel niedrigere theoretische Ladeleistung, die Ladekurve ist aber dafür konstanter. Wir werden vermutlich jetzt länger zum Laden brauchen, aber ich glaube der Unterschied ist am Ende marginal.
 
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