Test iGPUs von AMD im Vergleich: Radeon 780M vs. Z1 Extreme (ROG Ally) vs. Radeon 680M

...wie unglaublich effizient der Z1 ist? Hätte nicht gedacht, dass der fast die gleiche Performance wie ein 7940HS, der deutlich mehr TDP benutzt, hat.
 
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Mich würde ja mal interessieren wie weit der M2 schon an Intels und AMDs iGPUs herangekommen ist.
Mir kommt das so vor, als ob Apple wesentlich größere Entwicklungsschritte hinlegt.
 
Der M2 ist in einer wesentlichen Eigenheit anders, der hat ne menge Speicher On Die... das macht viel aus wenn du gerade auf igpu schaust. Die typischen behelfsgrafikkarten die dann eben für multimedia und office in erster Linie ausgelegt sind haben maximal den cache der doch sehr begrenzt ist on die und der Ram ist in der Bandbreite halt immer eine Beschränkung. das Sind nicht etwa Produkte, die auf höchstmögliche Geschwindigkeit für Spiele optimiert sind, sondern kompromissprodukte aus immer mal wieder schneller werden, kosten nicht in die höhe treiben, und billiger Speicheranbindung.

Wenn du dann zu Geräten schaust mit custom SOC wie zum Beispiel beim Steam Deck, wird da mit anderen Prämissen herangegangen. Oder auch bei diesem einen Intel/AMD igpu auf Vega Basis Zwitter damals. Und schon merkst du, das eben durch entsprechende Kombination der Komponenten mit anders gesetzten Prioritäten ganz andere Möglichkeiten herauskommen.

"Die CPU und die RAM-Chips sind zusammen in einem System-in-Package untergebracht (TSMC 2.5D Packaging). Es sind Konfigurationen mit 8, 16 und 24 GB Speicher sowie 8 oder 10 aktiven GPU-Cores verfügbar."
https://de.wikipedia.org/wiki/Apple_M2

Der Seicher so nahe an den Recheneinheiten mit so einer Anbindung und der MEnge vor allem auch hat enorme vorteile, dann aber auch Nachteile, da man das nach dem Bau nicht verändern kann. Es sind Produkte, die auch ohne Erweiterbarkeit designt sind - der gesamte dazu gedachte SPeiche rist ja schon on chip.

Durch die Kurzen Wege lässt sich auch strom sparen.

Also an sich ist das zusammenkleben von Teilchips (aus kostengründen) auch nichts neues :-) ermöglicht aber solche Designs, wobei das Stacking relativ neu dazugekommen ist. Das nebeneinander pappen gabs aber schon zu Zeiten der Intel 4 Kerner flaute. Nur, das es da in der Hinsicht wohl einfach nicht genug Bedarf gibt für so fette igpu Leistung, das da schon jeder auf dem Zug aufgesprungen wäre. Wer viel Grafikleistung will, hat immer zur dedizierten GPU gegriffen.
 
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In einem Interview mit TechPowerUp hat David McAfee die Frage nach Phonix für AM5, wie folgt beantwortet
... Ich habe ein 65-W-Raphael-Desktop-System, das ich bei der Arbeit mit drei angeschlossenen Bildschirmen verwende, und es ist großartig. In einem SFF-Gehäuse ist es ein phänomenales Desktop-System für die Arbeit. Aber nicht jeder muss mit mir einer Meinung sein. Wenn es Leute gibt, die einen Phoenix-basierten APU-Desktop wollen, ist das in Ordnung, wir werden auch diese Leute unterstützen.

Natürlich hat er keine Termine genannt

Auf die Frage warum sich Phoenix verzögert hat, nannte er das Power Management Framework und die dafür erforderliche Feinabstimmung als ein Grund.
 
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Bei F1 23 gibt es mit RDNA 3 ganz offensichtlich noch einiges an Optimierungsbedarf. Ansonsten würden die P1-Werte nicht derart einbrechen. Auf der anderen Seite schmeckt RDNA 3 Cyberpunk 2077 richtig gut, ganz anders als noch mit RDNA 2. Aber im Durchschnitt aller getesten Benchmarks sieht man wunderbar, dass der Generationssprung in Sachen Performance sehr dürftig ausfällt. Hardwareprobleme sei dank.
Ergänzung ()

MichaG schrieb:
Interessant! Es wirkt so, als wäre die 780M nur eine übertaktete 680M. Leistung steigt minimal und Stromverbrauch und Takt in ähnlichem Maße. Wo sind da die Architekturverbesserungen von RDNA 2 auf RDNA 3?
Tja RDNA 3 hat nun einmal auch ein waschechtes Hardwareproblem. Mal sehen, ob bei der für 2024 angekündigten Ryzen 8000 APU mit den neuen "Navi 3.5" CUs eine spürbare Besserung eintritt.
 
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Notebookcheck hat nochmals mit den offiziellen Treibern nachgemessen: Es tut sich rein gar nichts. Mit selbem RAM liegt die Performance von 680M und 780M sogar gleich auf. Profitieren kann aber die 760M, da es hier im Vergleich zur 660M von 6 auf 8 CUs geht. Diese liegt in 3DMark nur 17% hinter der 780M, in den Gaming Benchmarks sogar nur 11%. Aber etwas ähnliches haben ja schon AMDs offizielle Benchmarks gezeigt. Man ist hier definitiv vollkommen Bandbreitenlimitiert.
 
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