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NewsIm Test vor 15 Jahren: Nvidias 3D Vision für mäßiges Spielen in 3D
Ob für Spiele oder Filme, 3D war vor 15 Jahren das Schlagwort. Mit der 3D Vision (Test) bot Nvidia eine 3D-Shutterbrille für Gaming mit kompatiblen Monitoren und Grafikkarten an. Das Ergebnis war durchwachsen: Wenn die Technik funktionierte, dann sah sie toll aus, wenn nicht dann unbeeindruckend bis störend.
Nice! Wie der Preis bzw. die auflaufenden Zusatzkosten für Highend moniert wurden. Wenn man nur gewußt hätte. Auch welch totes Pferd bei 3D geritten wird.
Kann ich sehr dunkel dran erinnern, einfach weil es außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten gelegen hat, ich es entsprechend wenig verfolgt habe.
In Betracht dessen, dass wir heute VR Brillen und "gescheite" HMDs in Brillen-Form haben, ist es erstaunlich, wie lange wir solche teuren Insellösungen brauchten, damit überhaupt irgendwas damit lief.
3D Vision war ja der zweite Aufguss. Bereits gute 10 Jahre davor (1998) war Elsa mit der Revelator am Markt, ebenfalls eine Shutterbrille - aber für Röhrenmonitore. Auch hier brauchte man wenigstens 120Hz Wiederholrate, was nur High-Emd CRT in brauchbaren Auflösungen geschafft haben.
Bei mir steht aktuell ein 17“ Trinitron, der 120Hz in 800x600 packt und die Revelator liegt bereit
Irgendwie schade dass das so im Sande verlaufen ist. 3D-Gaming gibt's ja heute nur noch so richtig in VR, und das ist auch ne Nische. Ich weiß Samsung hat letztens einen Monitor rausgebracht der 3D ohne Brille können soll, aber von dem hab ich seitdem auch nix mehr gehört.
Diese 3D Zeugs wurde damals ja immer wieder neu aufgelebt.
Meine ASUS V8200 T5 Deluxe (GeForce3 Ti500) hatte auch so eine "3D"-Brille dabei.
War halt eine nette Spielerei...
Auf den meisten Monitoren leider nur solala, auf einem DLP Beamer aber grandios gewesen. Bin erst später auf BlueHeaven 3D Brillen umgestiegen, da diese noch besser waren und hatte das ganze auch nur verkauft, weil ich INSGESAMT kaum noch Filme auf meiner Leinwand gesehen hatte und mir das verstauben zu schade war.
Insgesamt war der Effekt allerdings gefühlt gleichauf wie in einem (guten!) 3D Kino.
Leider hatten sich die passiven Brillen mehr durchgesetzt, da diese günstiger waren, zuhause allerdings kaum umsetzbar gewesen, erst recht auf einer Leinwand. Am kleinen Monitor war der Effekt sowieso kaum beeindruckend.
Nvidia 3D Vision hat mich schon sehr begeistert. Die Tiefenwirkung in Spielen und Filmen war so überzeugend, dass ich mein Set nie verkauft habe. Noch heute setze ich es regelmäßig.
Es gibt dazu eine aktive Community. Im AVS Forum, auf Discord und in Subreddits gibt es aktuelle Profile, Workarounds und Open-Source-Wrapper wie TriDef3D um auch aktuelle Games räumlich erlebbar zu machen.
Das Prinzip war doch recht simpel. Die FPS haben sich halbiert, was sich bei guter Umsetzung, dennoch "ok" angefühlt hat. Um dem entgegenzuwirken, konnte man einfach eine weitere 480 kaufen und sich mit SLI einen Großteil der FPS zurückholen.
Problem...Framepacing. Auch Gsync hat es noch nicht gegeben.
Da ist man heutzutage schon deutlich komfortabler unterwegs.
3D Vision 2 war für mich das beste Spielerlebnis was ich je hatte. Spiele wie Grim Dawn, Borderlands, die Metro Reihe, DSA Drakensang, The Witcher 3, usw. usw. wurden von mir in 3D regelrecht verschlungen.
Selbst VR konnte mich nicht mehr so abholen, trauere meine 3D Vision 2 Zeit immer noch sehr hinterher 🥲
Hatte damals mit Elsa und dann auch mit Nvidia und ihren Shutterbrillen meinen Spaß. Man musste sich halt wie mit den heutigen 3D Brillen halt darauf einlassen und Interesse dafür haben, sonst ist es halt nichts. Meist gab es die Elsas wie auch die Nvidias oft als Bundle zu den GPUs dazu, die 3D Vision Kits wahren am Ende nicht wirklich teurer.
Übrigens ist es heute wie damals eben auch, das viele Menschen aufgrund individuellen Sehvermögen und Verträglichkeiten mehr oder weniger bis gar nicht in den Genuss von 3D per stereoskopischer Technik kommen können, da sind und wahren solche Test's auch kaum was Wert und macht auch die Verbreitung schwierig. Hauptsächlich ist aber stets das tragen einer Brille der Grund das sich es nie wirklich durchgesetzt hat ( laut Studien aus Bequemlichkeit ).
Meine Frau hat seit Jahren ne Brille und rennt lieber gegen ne Wand als die auf aufzusetzen ... Da wirds erst recht nichts mit VR 🫣
Ich jedefalls hab heut Nacht unter der Q3 mal wieder.... die Zeit vergessen und plötzlich war's halb 3 🫣.
Das Ganze heutzutage mal mit DLSS und Framegen wäre interessant. Fand den 3D Effekt damals schon sehr ansehnlich bei Starcraft 2. Jetzt hätte man die nötige Hardware dafür, war damals einfach zu früh im Markt.
So ein Monitor ist bei mir noch in Betrieb. Ein Acer. Aber 3D wurde nur früher eher sporadisch genutzt, aktuell ist es nur ein Monitor mit 120Hz. Man sieht aber, was sich in den letzten Jahren so getan hat.
"Die Technologie steckte im Jahr 2010 noch zu sehr in den Kinderschuhen, um vollends zu überzeugen."
ELSA Revelator versteht nicht ganz wie dieser Satz im Fazit gemeint ist 😄
Hab eine hier und bin noch bisschen am testen. Andere Graka, anderer Treiber und eben auch das gleiche Problem: welches Game zeigt die besten Ergebnisse! 😁
Ich hätte zwar eine shutterbrillle, das war aber damals noch der Vorgänger von dem hier abgekupfert wurde.
An die Elsa Revelator erinner ich mich noch gut.
In earth 2150 war die gigantisch.
Da sah man die Raketen richtig süß dem Röhrenbildschirm raus kommen.
In unreal Tournament dagegen war das Teil ultimativer Kopfschmerzgarant...
Hatte ich damals mit ner Riva TNT 2 und 2 Voodoo 2 12 MB.
Ende der Ausbildungszeit war schon super.
Geld, Hotel Mama und viel tolle Hardware
Außer man hat seinen alten 3D-TV von damals nicht weggeschmissen, dann klappt das natürlich auch heute noch. Ich zock viel lieber am TV als mit meiner Quest 3.