News iMac 21,5 Zoll (2017): Zurück zum klassischen PC mit Sockel-CPU und SO-DIMM

immortuos schrieb:
Und wie viele Leute brauchen 5k? Insbesondere auf der kleinen Fläche.
Die meisten Leute haben ja noch nicht mal 1440p, von 2160p noch garnicht angefangen, viele wollen das auch garnicht.

In 5-10 Jahren wird 8k Standard sein. Seit wann reden wir hier von brauchen. Welches Auto muss den 200ps haben. Ich bin noch bei fhd und wäre dennoch Nicht abgeneigt einen 5k zu haben. Auch wenn ich daran noch nicht gesessen habe. Aber grundsätzlich muss das ein tolles Display sein.
Ergänzung ()

ThanRo schrieb:
Kommt darauf an. Wenn der Rechner sich verhältnismäßig unkompliziert reparieren/aufrüsten ließe würde er zumindest nicht gleich aus dem Rennen sein. Allerdings hast du insofern recht, daß ein AIO-System immer nur ein Kompromiß sein kann. Von daher würde ich mir privat so ein Gerät (ob nun von Apple oder nicht) vermutlich eher nicht anschaffen.

Was mich bei Apple stört ist die komplette Philosophie dahinter. Apple-Geräte sind in den meisten Fällen prinzipiell so designt, daß der Nutzer von Anfang an zumindest stark entmutigt wird selbst Hand anzulegen. Ersatzteile sind im Vergleich eher schwierig zu bekommen und der Austausch selbst wird dem Nutzer auch nicht gerade unnötig leicht gemacht.


Du hast es verstanden ohne herablassend zu wirken wollen. Es ist eine Philosophie und wohl fast jeder Apple Nutzer liebt, dass er gar nix machen braucht. Und er ist glücklich wenn er Dinge wie RAM wechseln o.ä machen kann. Persönlich empfinde ich es prinzipiell auch eher schade, diese ganzen tollen Dinge auf dem Markt zu finden, die alle nicht für das eigene Gerät gehen.

Und dennoch würde ich drübernachdenken, wenn Geld eine eher untergeordnete Rolle in meinem Leben spielen würde und ich ansonsten einem 7er BMW etc. hätte.

Genug Leistung hätte das Ding wohl in der bestausgerüsteten Version. Die gpu wäre evtl zu wenig. Und wenn es so wäre könnte ich mir wohl auch eine pro Version leisten. Ich glaube ich hätte einen Rechner, der so gut wäre wie nix zu vor bei mir. Und im Vergleich zu meinem eumel Gerät das aktuell da ist, sowieso eine vierzehntausendfachung (bitte nicht wörtlich nehmen )an Leistung. (I7960-480gtx-12 RAM). Ich würde den Tausch aber wagen trotz nicht aufrüstbarkeit, ja denke schon.:p.

Da muss jeder selber wissen, wie er im Vergleich dazu steht. Es ist also doch eine Frage von Preis Leistung und sich auch mal dann ein bis zwei Jahre mit etwas zufrieden geben können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Corros1on schrieb:
Bei mir stehen in der Arbeit und Zuhause die Tower unter dem Schreibtisch(en) und zusätzlich hängen meine beider 4K Monitoren an einem Gestell, dass am Schreibtisch montiert ist. Bei mir nimmt im Geschäft die Monitore und Tower keinerlei Platz weg.
Das Schöne bei allen meinen Monitoren ist nicht nur die Auflösung, sondern die haben alle einen schmalen Rand und haben keinen Balken an der Unterseite des Bildschirms und kann Tassen und Gläser unter den Monitor stellen im der Arbeit😉.
Herzlichen Glückwunsch für eine zufriedenstellende Lösung.
Ist ja nicht so, dass ich in Frage gestellt habe, dass eine andere Lösung möglich wäre.
Noch negiert es, warum ein iMac nicht trotzdem eine gute Lösung ist.
Per VESA-MOUNT wäre das nebenbei auch mit iMac möglich. 😉
Plus 2 4k Monitore und ohne Tower und etwas auf dem Tisch.
 
pcpanik;20158073Als mein iMac kam habe ich den ins Netzwerk gehängt schrieb:
Ja, in 2 Minuten. Festplatte im alten PC ausbauen, in den neuen PC rein, fertig.
Entgegen aller Mythen muss man in 99 % der Fälle auch gar nichts unternehmen hinsichtlich Lizenz usw. (bin selber erstaunt darüber).
 
nebukadnezar.ll schrieb:
Für alle die nichts besseres zu tun haben, als dan Mac komplett einmal auseinanderzubauen und den CPU bzw. den RAM zu tauschen. Achja, zusammenbauen muss mal ja den Mac auch wieder. Wo war nochmal die ganz kleine Schraube? Hm, und diese passt die Schraube hier nicht rein. Wart mal, ich hol schnell den Hammer: "Schatz, kannst Du mal aus meiner Werkzeugkiste den Hammer holen - bei Deinem Mac geht die Schraube nicht mehr rein."
Achja, das hat iFIXit bereits alles zusammengefasst.

https://www.ifixit.com/Teardown/iMac+Intel+21.5-Inch+Retina+4K+Display+(2017)+Teardown/92170

Steht doch jedem frei sowas zu kaufen. Die meisten werden eh nach 1-2 Jahren einen neuen kaufen, oder ein Mac Book oder sowas... Apple Kunden sind keine klassischen "Upgrader" sondern eher das Klientel, was gesehen werden möchte und hip ist man nunmal meistens nur mit einem der neuesten Modelle (es gibt auch andere...). So, Sarkasmus mal beiseite:

Von daher wird - wie gesagt - eh kaum einer das Ding auseinander nehmen, ist eher ein "Gimmick"... Königlich bezahlen lässt sich Apple die Hardware allemal, da kann man auch gleich zur überteuerten Höchstausstattung greifen :), und nen 21" IMac... hmpf
 
immortuos schrieb:
Jep ist mir auch scheißegal ob dank Apple solche Ressourcen verschwendet werden wenn Leute nach Ablauf der lächerlich kurzen Garantie den Kasten entsorgen müssen.
Ich meine who cares? Die Umwelt juckt doch eh keinen nicht wahr?
Mit dieser Aussage wäre ich ganz ganz vorsichtig, denn ich behaupte, es gibt mehr Idioten, dich sich immer die neusten, besten Grafikkarten, CPUs,... holen müssen, im Vergleich zu dem, wie oft ein Mac neu gekauft wird. Und weiters behaupte ich, dass Apple dank ihres Recyclingprogramms weniger durch Upgrades Schaden an der Umwelt verursacht als oben genannte "Enthusiaten".
(womit ich nicht sage, dass Apple und deren Consumer unschuldig sind!!!)

Zum Thema upgraden... ich weiß ja echt nicht, wie das hier ein Großteil von euch macht, aber ich baue für mich (und Bekannte) Computer, die so alt werden, dass man sie im inneren komplett tauschen muss. Das einzige, dass ggf. in der Lebenszeit des Computers upgegradete wird, ist die Festplatte.
Mein Computer hat leider seinen 7. Geburtstag (wäre Anfang Dez. gewesen) nicht erlebt, er verschied vor knapp 2 Wochen (vermute, das MB hat sich verabschiedet). Sinnvoll upgraden ist da nicht mehr. Wenn ich irgendwann mal in naher Zukunft Zeit finde, wird MB, CPU, RAM und in meinem Fall die Boot-Platte getauscht.
Der Computer meiner Frau erlebt vielleicht noch den 7. Geburtstag - waren Zwillinge, aber zweieiig. ;) Der wurde aber auch nicht so beansprucht wie meiner. :D

Auf der andere Seite besitze ich seit 3 Jahren ein MacBook. Womit ich weniger Probleme hatte als mit meinem Computer im selben Zeitraum. Auf meinem Computer lief bis zuletzt Win7, weil Win10 für mich eine Katastrophe ist (mag jeder anders sehen). Das Problem beim Computer ist aber, dass irgendwann der Support der Programme für Win7 eingestellt wird. Dann kann ich für mich entscheiden, was für mich das geringere Übel ist...
Apple hat durchaus Vorteile, die jeder individuell beurteilen muss... für mich war die "große Enttäuschung" bei den neuen iMacs die verkrüppelte GPU. Aber Preis/Leistungstechnisch sind die iMacs trotzdem ganz sicher die Apple-Geräte, für die man den geringsten Apple-Aufschlag zahlt.
 
Plumpsklo schrieb:
Mir ist aber auch klar, dass dekadente Mac-User so ein Tun als Voodoo ansehen. Echte Männer machen das aber nun mal. Und wenn eine Person eine Schraube nicht in ein hierfür vorgesehenes Gewinde platzieren kann, dann hat diese Person wirklich größere Probleme als einen defekten iMac.

Tja echte Mac Männer kümmern sich eben um ihre Partnerinnen da der Mac einfach läuft, während PC User immer noch herumfrickeln (müssen) 😜
 
@Hakubaku Bei einigen Punkten hast du Recht, bei anderen nicht. Sich alle eins zwei Jahre einen neuen Mac zu kaufen ist Schwachsinn. Mag zwar Leute geben die das machen aber der Großteil der Mac User nutzt seine Geräte 3-5 Jahre. Die Beweggründe sind aber größtenteils dieselben. Die Geräte sehen gut aus und sind von Apple. Ob das bessere Gehäuse und das Ökosystem den fast doppelt so hohen Preis rechtfertigt, ich sage nein. Aber..

die Konkurrenz ist einfach zu blöd und zu gierig. Als Beispiel: Asus Zenbook 3 Deluxe vs Macbook Pro 13 non Touchbar

i5/256 kostet aktuell 1499€. CPU ist dieselbe wie im 13er Pro. Die Iris Plus ist locker 30-40% schneller.
Die SSDs schaffen 2-3000 mb/s w/r, die Konkurrenz ist meistens im Bereich von 1000 mb/s. Das Display ist das Beste was man aktuell in einem Notebook bekommt, nur das 4K Display von Dell kommt da ran. Leider sparen viele Hersteller am Display, selbst bei Geräten Jenseits der 1000€. Die SSD im Asus ist tauschbar, dass Asus hat mehr Anschlüsse, hat einen Fingerprint Reader, 2 Jahre Garantie. Schafft aber bei 50% Helligkeit gerade mal 5-6h. Das Macbook schafft deutlich mehr.

Wenn ich jetzt noch den Wertverlust einbeziehe, dann ist das Macbook über 2-3 Jahre inkl. Apple Care sogar gleich teuer oder sogar günstiger. Was ich damit sagen will, als anspruchsvoller Kunde wird man fast schon zu Apple getrieben. Der einzige Lichtblick sind die Surface Geräte, aber die Kosten fast dasselbe und sind nicht wirklich besser.
 
Zuletzt bearbeitet:
querer007 schrieb:
Mit dieser Aussage wäre ich ganz ganz vorsichtig, denn ich behaupte, es gibt mehr Idioten, dich sich immer die neusten, besten Grafikkarten, CPUs,... holen müssen, im Vergleich zu dem, wie oft ein Mac neu gekauft wird. Und weiters behaupte ich, dass Apple dank ihres Recyclingprogramms weniger durch Upgrades Schaden an der Umwelt verursacht als oben genannte "Enthusiaten".
(womit ich nicht sage, dass Apple und deren Consumer unschuldig sind!!!)

Mag ja sein dass Apple vielleicht (oder auch nicht, ist ja alles Marketinggeblubber dessen Inhalt niemand nachprüfen kann) ein gutes Recycling Programm hat, das macht ihre Produktpolitik aber kein bisschen besser. Bei einem normalen PC kannst du jedes Teil selbst tauschen, ob Grafikkarte, CPU, SSD, RAM, Mainboard, Netzteil, was auch immer, im Mac kannst du froh sein dass du RAM tauschen kannst, jetzt beim kleineren noch mit vergleichsweise lächerlich hohem Aufwand auch noch die CPU, sonst nichts. Apple Produkte sind als Wegwerfartikel konzipiert und damit eine extreme Umweltsünde, da hilft auch das beste Recyclingprogramm nichts.
Insbesondere die Macbooks sind dahingehend eine absolute Frechheit, CPU, RAM, SSD, Mainboard, alles auf einer Platine verlötet. RAM oder SSD defekt --> komplettes Logic Board tauschen. Wer sowas unterstützt nur um ein hübscheres Notebook zu haben ist genauso verantwortlich, denn es geht auch anders.
Und bevor da wieder das Argument kommt dass Apple das ja bestimmt tauschen kann: ja klar können die, dazu müssen die Teile aber auch erstmal verpackt und wer weiß wohin geschickt werden, dort wird das Zeug getauscht und zurückgeschickt, wieder super für die Umwelt. Wenn das ganze ausserhalb der Garantiezeit passiert kommen dazu noch horrende Kosten nur für sowas lächerliches wie einen Tausch der SSD dazu. Kann man unterstützen, muss man aber nicht. Da bastelt man sich lieber einen Hackintosh und scheißt auf die dreckige Wegwerfpolitik seitens Apple.
Aber man sieht hier ja im Thread schon eine Menge Leute denen das egal ist, denen geht es nur um eines:
pcpanik schrieb:
ein Alu-Gehäuse in dem alles ansprechend und leise verpackt is
Scheiß auf die Umwelt und darauf dass das unnötig ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sagte ja, dass es das nicht großartig für Apple und deren Consumer besser macht, aber du scheinst so ein Problem mit Apple zu haben, dass du einfach übersiehst, dass zwar bei nem "normalen" PC alles besser tauschbar ist, aber was glaubst, wo die Teile landen, die ausgetauscht werden?
Wenn ich einen Apple nicht mehr verkaufen kann, er komplett defekt ist, kann ich ihn zu Apple zum recyclen bringen (was dann wirklich passiert, steht natürlich auf einem anderen Blatt), aber die GraKa kannst in Afrika suchen gehen, da gibt's nix, was recyelt wird...
Muss die neue GraKa, CPU,... nicht auch verpackt in den Handel? Müssen die nicht auch verschickt werden? Und allein der Müll, der anfällt, wenn du dir ne neue GraKa holst: Zig Plastikverpackungen für Kabel, unnötige viele Kartons und Beipackzettel - da würd auch ein PDF reichen...

Auch wage ich zu bezweifeln, dass du heute einen Workstation-Laptop bekommst, bei dem du selbst alles tauschen kannst (aber da kenn ich mich viel zu wenig aus, wennst so ein Teil kennst, darfst du gern verlinken).

Nochmal, damit das auch klar ist: ich finde Apple in dieser Hinsicht auch sehr shizophrän. Einerseits den guten Grünen raushängen lassen und dann so unreparierbare Geräte bringen. Grad diese Abo-Modell in Amerika, um jedes Jahr das neueste iPhone zu bekommen, ist ja ein Hohn. Das ändert aber nix daran, dass einfache Aufrüstbarkeit nicht zwangsläufig Umweltschonung bedeutet.

Ich wage auch zu bezweifeln, dass hier die meisten User ihren Computer 7 Jahre oder länger unverändert haben.
(ich hab damals ne 250 GB SSD und 2TB HDD, die sind verglichen, mit dem, was man heute bekommt extrem langsam, trotzdem flutschte mein System - und das meiner Frau tut es immer noch.)
 
@querer
Das ist Image, dass ist Marketing. Glaubst du so ein Erbsenzähler Unternehmen wie Apple, welches Jahr für Jahr versucht noch mehr Gewinne zu erwirtschaften, koste es was es wolle, interessiert sich für die Umwelt und Nachhaltigkeit? Die interessieren sich auch nicht für die armen Schweine bei Foxconn.
 
hudini9911 schrieb:
Die interessieren sich auch nicht für die armen Schweine bei Foxconn.
Und Steuerzahlungen auf Gewinne im Ausland bei Einführung des Kapitals halten sie für Unrecht.
Sind damit aber sicher nicht alleine und es ist (nahezu) unmöglich ein faires Smartphone zu kaufen :(.
Daher kaufe ich nur noch direkt chinesische Telefone mit offiziellem Cyanogen/Lineage OS. Damit wird zumindest nicht die Horde an Unternehmen mit finanziert, welche das für die Aktionäre ausnutzen.
(OK, ganz konsequent bin ich auch nicht, beim letzten Vertrag gab es ein iPhone dazu, welches im Verkauf halt leider am meisten einbringt und die Tarifkosten damit im europäischen Vergleich zumindest nicht gleich zum heulen verleitet.)
 
immortuos schrieb:
Insbesondere die Macbooks sind dahingehend eine absolute Frechheit, CPU, RAM, SSD, Mainboard, alles auf einer Platine verlötet. RAM oder SSD defekt --> komplettes Logic Board tauschen. Wer sowas unterstützt nur um ein hübscheres Notebook zu haben ist genauso verantwortlich, denn es geht auch anders.

Dann guck dir die Ultrabooks von anderen Herstellern an. Asus Zebook ... Ebenfalls alles verlötet. Aber mein Zenbook hat für mich 4,5 Jahre seinen Dienst getan, nun nutzt es meine Mutter und ich nutze mein MacBook. Das Zenbook von meinem Vater hat immerhin 3 Jahre durchgehalten und war danach unbrauchbar (verlötete SSD kaputt). Die Acer-Notebooks, die meine Eltern vorher hatten selten mehr als 2 Jahre überlebt. Wenn MacBooks 5 Jahre und länger durchhalten ist das mit dem Umweltverbrechen halb so wild.
 
querer007 schrieb:
Das ändert aber nix daran, dass einfache Aufrüstbarkeit nicht zwangsläufig Umweltschonung bedeutet.

Nein, aber es bedeutet das schlechte Aufrüstbarkeit unnötige Umweltbelastung bedeutet, das war alles was ich damit aussagen wollte. Und das liegt nur an Apple und den Leuten die den Mist dann auch noch kaufen. Denn wie gesagt wenn alles verlötet ist musst du bei einem Teildefekt gleich alles entsorgen/tauschen lassen, das kann man nicht wegdiskutieren und verhindert dass ich mir jemals wieder einen Mac kaufen werde (eben solange es so bleibt).
Der Schritt zumindest die CPU wieder zugänglich und gesockelt zu machen ist ein Anfang, aber bei mir kann ich eben alles einzeln bei einem Defekt tauschen, das geht beim Mac nicht und das ist das Problem.
Mag ja sein dass viele ihre Hardware nicht lange nutzen, das liegt dann aber im Gegensatz zu Appleprodukten nicht an der fehlenden Softwareunterstützung für alte Geräte oder einem Defekt an einem einzelnen Teil das das ganze Gerät unbrauchbar macht, sondern einfach nur daran dass man mehr Leistung braucht, das geht einem bei Apple aber auch nicht anders ;)

Dezor schrieb:
Dann guck dir die Ultrabooks von anderen Herstellern an.

Was interessieren da Ultrabooks? Das ist doch genau das Problem welches ich meine, wenn man sowas unbedingt braucht ist man selbst auch verantwortlich, aber es geht mit dickeren Notebooks eben auch anders. Ultrabooks sind genauso eine Umweltsünde wie die Macbooks, ich hab aber auch keins ;)
Es gibt genug Notebooks wo man noch alles austauschen kann, die Leute sind nur zu faul und bequem geworden die 1-2 Kg mehr mitzutragen, das ist alles.
 
Ich fahre regelmäßig mit dem Fahrrad zur Uni (16 km) wenn es das Wetter zulässt. In meinen Fahrradrucksack passt mein MacBook Pro 13" (late 2016) gerade noch rein. Ein dickeres Notebook würde nicht mehr passen. Außerdem hätte ich keine Lust, ein dickeres Notebook mit ins Labor zu schleppen. Kurz gesagt: Ja, ich bin zu bequem, ein dickeres Notebook zu kaufen und dann mit dem Auto zu fahren ;)
 
Aktuelle Mobil-CPUs gibt es nur als BGA, selbst wenn man wollte: Tauschbar mit Sockel geht nicht. Das ist aber nicht nötig, weil der Leistungszuwachs in ein paar Jahren ggü. neuer Hardware lächerlich ist und sich wirtschaftlich nicht lohnt. Und CPU-Defekte sind sehr selten (Spoileralarm: Gleich meldet sich jemand, der schonmal ne defekte CPU hatte).

Bei RAM ist es ähnlich, wobei die wahnwitzigen Aufpreise bei Apple einen DIY-Tausch sehr attraktiv machen. Jedenfalls werden selbst in den nächsten 10 Jahren keine zweistelligen GB bei RAM nötig sein, um ein lauffähiges Betriebssystem zu haben; wer keine RAM-hungrige Software, VMs o.ä. nutzt, kommt mit 4 oder 8GB locker aus.

Ein Massenspeicher sollte unbedingt wechselbar sein, weil HDD/SSDs einem Verschleiß unterworfen sind und alleine schon aus Datenschutzgründen hätte ich persönlich meine Bedenken. Aber weil Apple alles dünner haben will, gab es keine Alternative zur direkten Montage.
 
querer007 schrieb:
Mit dieser Aussage wäre ich ganz ganz vorsichtig, denn ich behaupte, es gibt mehr Idioten, dich sich immer die neusten, besten Grafikkarten, CPUs,... holen müssen, im Vergleich zu dem, wie oft ein Mac neu gekauft wird. Und weiters behaupte ich, dass Apple dank ihres Recyclingprogramms weniger durch Upgrades Schaden an der Umwelt verursacht als oben genannte "Enthusiaten".
(womit ich nicht sage, dass Apple und deren Consumer unschuldig sind!!!)

Zum Thema upgraden... ich weiß ja echt nicht, wie das hier ein Großteil von euch macht, aber ich baue für mich (und Bekannte) Computer, die so alt werden, dass man sie im inneren komplett tauschen muss. Das einzige, dass ggf. in der Lebenszeit des Computers upgegradete wird, ist die Festplatte.
Mein Computer hat leider seinen 7. Geburtstag (wäre Anfang Dez. gewesen) nicht erlebt, er verschied vor knapp 2 Wochen (vermute, das MB hat sich verabschiedet). Sinnvoll upgraden ist da nicht mehr. Wenn ich irgendwann mal in naher Zukunft Zeit finde, wird MB, CPU, RAM und in meinem Fall die Boot-Platte getauscht.
Der Computer meiner Frau erlebt vielleicht noch den 7. Geburtstag - waren Zwillinge, aber zweieiig. ;) Der wurde aber auch nicht so beansprucht wie meiner. :D

Auf der andere Seite besitze ich seit 3 Jahren ein MacBook. Womit ich weniger Probleme hatte als mit meinem Computer im selben Zeitraum. Auf meinem Computer lief bis zuletzt Win7, weil Win10 für mich eine Katastrophe ist (mag jeder anders sehen). Das Problem beim Computer ist aber, dass irgendwann der Support der Programme für Win7 eingestellt wird. Dann kann ich für mich entscheiden, was für mich das geringere Übel ist...
Apple hat durchaus Vorteile, die jeder individuell beurteilen muss... für mich war die "große Enttäuschung" bei den neuen iMacs die verkrüppelte GPU. Aber Preis/Leistungstechnisch sind die iMacs trotzdem ganz sicher die Apple-Geräte, für die man den geringsten Apple-Aufschlag zahlt.

Marti schrieb:
Tja echte Mac Männer kümmern sich eben um ihre Partnerinnen da der Mac einfach läuft, während PC User immer noch herumfrickeln (müssen) 😜


Als Witz ok, und bei der anti Stimmung auch super ok. An sich aber auch ein wenig übertrieben. Sind doch beides gute Systeme mit Pros und Contras.
 
immotuos schrieb:
Aber man sieht hier ja im Thread schon eine Menge Leute denen das egal ist, denen geht es nur um eines:
Zitat Zitat von pcpanik Beitrag anzeigen
ein Alu-Gehäuse in dem alles ansprechend und leise verpackt is
Scheiß auf die Umwelt und darauf dass das unnötig ist.

@immortous, mehr fiel Dir jetzt nicht mehr dazu ein?

Lass mich überlegen, was mag wohl besser wieder zu verwerten sein?
Ein Rechner aus Glas, Alu und die par Komponenten die sich daraus sauber entfernen lassen, wobei der Hersteller Dir anbietet alles zurück zu nehmen und dies dann entsprechend zu verwerten, oder ein Haufen Kabel-,Plastik-, Metallverbund, Plastik-Monitor, etc. eines PCs, wo die ganzen Hersteller deiner billigen Einzelkomponenten zwar fröhlich überall ROHS und Co. drauf schreiben, aber mit dem Verkauf an die Großhändler nichts mehr damit zu tun haben?! Recycling kostet Geld.

Und was den Versand angeht: was braucht mehr Platz auf den Containern und nachher beim Transporteur etc.? Deine ganzen Einzelkomponenten plus Monitor oder die All-In-Ones und MacBooks, die bereits sehr optimiert verpackt sind .... geile Umwelt- und CO2 Bilanz für den selbst gebauten PC bisher.

Zur Produktpolitik: die wenigsten brauchen dauernd einen neuen Mac. Einfach einen passenden kaufen, viele Jahre benutzen, für gutes Geld weiter verkaufen oder eben zu Apple zum recyceln. Fertig. Was könnte einfacher und für die Umwelt besser sein? Hab meinen Mini 4 Jahre benutzt und er verrichtet weiter seinen Dienst ....
Wie oft tauschen andere ihre PC Komponenten? Und wo landen die Teile am Ende? Mit Glück bei der Verwertung, aber das Meiste vermutlich im Hausmüll .....

Zeig mir mal wie das die Hersteller Deiner Einzelkomponenten so anbieten: https://www.apple.com/de/recycling/

Bin wie immer, sehr gespannt.
 
Zuletzt bearbeitet:
immortuos schrieb:
Nein, aber es bedeutet das schlechte Aufrüstbarkeit unnötige Umweltbelastung bedeutet, das war alles was ich damit aussagen wollte. Und das liegt nur an Apple und den Leuten die den Mist dann auch noch kaufen. Denn wie gesagt wenn alles verlötet ist musst du bei einem Teildefekt gleich alles entsorgen/tauschen lassen, das kann man nicht wegdiskutieren und verhindert dass ich mir jemals wieder einen Mac kaufen werde (eben solange es so bleibt).
Ach wäre die Welt doch so schön Schwarz-Weiß.
Wenn du in deinem Desktop die GPU tauscht, erzeugst du schon mehr Müll, als wenn in einem MB, MBA oder MBP das gesamte Logic Board wegen irgendeines Defekts getauscht werden muß. Die Logicboards sind im Vergleich deutlich(!) kleiner.

Wieviel Fläche nehmen die Platinen der ewig langen Liste all deiner verbauten Komponenten ein? Davon kann man jede Menge Logicboards für Macbooks herstellen.
Wieviel Plastik wurde allein für dein Monitor und deine Tastatur verbaut, das nach wenigen Jahren schlicht im Hausmüll landet, statt beim Recycling?
Wieviel Energie verbrät ein iMac oder MBP im Betrieb und während des gesamten Lifecycles von Produktion bis Zerlegung im Vergleich zu dem Gemischtwarenladen deines Selbstbau-PCs?
Dazu dann RAM-Riegel mit jeder Menge überflüssigem Zierrat, getarnt als Kühlkörper, der nur der Optik dient; eine Wasserkühlung mit enormen Materialverbrauch allein für den dicken Kühlkörper und Radiator. Auffällig auch, daß alle deine Komponenten recht neu sind, also wohl doch des Öfteren mal getauscht werden. Ein iMac oder Macbook läuft dagegen unverändert locker 5-10 Jahre.

Sorry, aber dein Umweltargument ist scheinheilig.
Ergänzung ()

(+) schrieb:
Ja und der unterschied ist trotzdem fast marginal. Es gibt kein Scenario wo man Vorteile noch unterschiede mit 5k zu 4k hat und sieht. Apple will nur anders sein und das wars. Vergleich die Auflösung mal mit den Augen und nicht über Geizhals!
Ich denke, du hast nicht ganz verstanden, warum Apple solche Auflösungen verbaut. Es geht einzig und allein um die Pixeldichte und damit dargestellte Elementgröße.

So ist bei allen iMacs die Schriftgröße gleich groß, der Betrachtungsabstand ist ja auch halbwegs unabhängig davon, ob es der 27" oder 21,5" iMac ist. Durch die Verdoppelung der Auflösung (also doppelte Pixelanzahl in jede Richtung) kann man einfach das Bild auf 200% skalieren und erhält - Überraschung - wieder eine gleich große Darstellung, allerdings deutlich schärfer gerendert.
Ich erhalte also nicht mehr Arbeistfläche, sondern eine bessere Darstellung. Und daher ist der Unterschied zwischen einem 4K- und einem 5K-iMac für jeden Laien sofort sichtbar. 21,5" und 27" sind eben nicht zu übersehen.

Das gleiche bei den MacBooks. Gleiche Pixeldichte, unterschiedlich Diagonale. Man hat beim größeren MB automatisch mehr Platz, aber die gleich große Darstellung. Oder vergleiche die iPads. Das neue iPad Pro hat genau soviele Pixel hinzubekommen, um die gleiche Pixeldichte auf 10,5" zu erhalten, wie beim 9,7" oder 12,9" iPad.

Bei jeder Gerätegattung hat Apple eine Art Sweet Spot bzgl. Pixeldichte und Betrachtungsabstand definiert und skaliert bei Retina-Displays immer mit 200%, sodaß Geräte der gleichen Gattung Schriften und Bedienelemente immer gleich groß darstellen. (Ausnahme: iPad mini). Fotos und Videos werden dagegen automatisch Pixelgenau dargestellt. Das hat beim 5K-iMac den Vorteil, daß Videos in 4K in voller Auflösung geschnitten werden können und trotzdem noch genügend Platz für die GUI des Schnittprograms bleibt.

Haben sich die App-Entwickler vor Erscheinen der Retina-Displays an Apples UI Design Guide gehalten, waren ihre Apps ohne aufwändige Anpassungen sofort mit Retina kompatibel. Sie mußten lediglich doppelt so hoch aufgelöste Icon-Bitmaps nachliefern.
UIs von Apps, die irgendwelche eigenen Wege gegangen sind, wurden vom OSX einfach hochgerechnet. Alles blieb damit bedienbar, nur die Schriften und Icons erschienen etwas stufiger, als der Rest.

Das ist etwas, was in der Wintel-Welt so nicht durchsetzbar ist. Da gibt es dann unsinnige FHD (Schriften aus Lego) oder 4K (nativ viel zu kleine Schrift, bei Skalierung nicht fein genug) auf 27" oder 4K auf einem 13"-Notebook oder 32"-Monitor.
Das ganze wird garniert mit dem Unvermögen Microsofts, eine funktionierende Skalierung in Windows zu implementieren.
 
@trendliner: ich bin ja in beiden Welten zuhause und kann Dir nur uneingeschränkt zustimmen.
 
trendliner schrieb:
Wieviel Fläche nehmen die Platinen der ewig langen Liste all deiner verbauten Komponenten ein? Davon kann man jede Menge Logicboards für Macbooks herstellen.
Wieviel Plastik wurde allein für dein Monitor und deine Tastatur verbaut, das nach wenigen Jahren schlicht im Hausmüll landet, statt beim Recycling?
Wieviel Energie verbrät ein iMac oder MBP im Betrieb und während des gesamten Lifecycles von Produktion bis Zerlegung im Vergleich zu dem Gemischtwarenladen deines Selbstbau-PCs?
Dazu dann RAM-Riegel mit jeder Menge überflüssigem Zierrat, getarnt als Kühlkörper, der nur der Optik dient; eine Wasserkühlung mit enormen Materialverbrauch allein für den dicken Kühlkörper und Radiator. Auffällig auch, daß alle deine Komponenten recht neu sind, also wohl doch des Öfteren mal getauscht werden. Ein iMac oder Macbook läuft dagegen unverändert locker 5-10 Jahre.

Sorry, aber dein Umweltargument ist scheinheilig.

Du denkst viel zu kurz. Ich hab jetzt schon mehrfach gesagt dass ich grundsätzlich kein Problem mit AIOs habe, solange man defekte Einzelkomponenten tauschen kann. Mehr muss man dazu nicht schreiben, das geht bei Apple eben nicht.
Meinen "Plastik" Monitor behalte ich genau so lange bis er defekt ist, machst du das mit deinem Mac Monitor auch? Dann kannst du die darin enthaltene Hardware nicht recyclen ;)
Meine Tastatur wird auch so lange genutzt bis sie auseinander fällt, meine letzte war eine Cherry Blue Line Cybo@rd, ist 15 Jahre genutzt worden und wird auch heute noch an meinem Zweitrechner genutzt, wie lange nutzt du so deine Apple Tastaturen die du zu jedem Mac neu dazubekommst?
Achja, es ging mir überhaupt nicht darum dass ein Mac ja ach so lange unverändert laufen kann, das kann ein normaler PC schließlich auch, aber bei einem Defekt kannst du bei einem normalen PC das Teil einfach tauschen, viel Spaß mit dem Mac.
Naja egal, mit Mac Usern braucht man echt nicht zu diskutieren...
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben