In-Ears für Basshead

Volus

Lt. Junior Grade
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258
Da ich mit den Brainwavz B400 "Blut geleckt" und Gefallen an guten In-Ears gefunden habe, nun eine weitere
Frage an euch. Die Brainwavz sind schon gut für entspanntes Hören, keine Frage.

Thread https://www.computerbase.de/forum/threads/in-ears-mit-wechselbarem-kabel-gesucht.1845899/

ABER..., ich konnte es nicht lassen und habe mich mal etwas auf Headfi herumgetrieben... Speziell im Thema
"Bassheads". :) Schon immer war und bin ich ein Fan von abgrundtiefen Tönen, die von mir aus auch ruhig
mal überbetont werden dürfen. Wer ab und an mal mit Jazz in Berührung kam, dem sagt der Bassist Stanley
Clarke vielleicht was. Da habe ich einige Aufnahmen im .flac Format, die ich, nun ja, gerne noch VIEL druckvoller
als über die Brainwavz genießen wollte. Die Schlagzeuger um ihn herum sind auch immer erste Sahne, versteht
sich. Auch da fehlt mir das "AHA-Erlebnis" mit den Brainwavz. Der Equalizer Apo schafft da zwar schon einiges,
aber die Brainwavz In-Ears können eben nicht zaubern.

Der langen Rede kurzer Sinn, auf Headfi-Org wird immer wieder Aurisonics ASG-2.5 als "brutales, wenn auch
geniales" Set von In-Ears erwähnt. Alles, was im Bassbereich liegt, sollte wohl mit diesen In-Ears in den Schatten
gestellt werden. Leider hat wohl Fender die Firma gekauft und führt diese In-Ears nicht mehr weiter fort.
Gebraucht (zu utopischen Preisen) würde ich sowas aus hygienischen Gründen eh nicht kaufen.

Frage: Hättet ihr Empfehlungen, die sich mit diesen In-Ears im Bassbereich messen können? Ich wäre bereit,
sagen wir mal ~500€ auszugeben.

Gruß
Volus
 
Das ultimative Basserlebnis: Hyla CE-5 (kostet aber $915.00 bzw. sold out)…
Sonst wäre noch FiiO FH5, Etymotic ER4XR, BGVP DMG, Oriveti Basic oder Rhapsodio Clipper.
 
und sicherlich ist der "OM" faktor in den fast 1K inkludiert, oder?
kopfschüttel
 
nun, daß sowas vom preis/leistungs verhältnis jenseits von gut und böse ist
und der OM faktor ist das pseudo esoterische gewäsch, mit dem das verkauft wird.
schließlich will "teurer als gold" irgendwie argumentiert werden.

ist zwar nur meine bescheidene meinung, aber schließlich ist das forum zum austausch von meinungen da.

meine empfehlung: guter DAC, fiio oder sowas, und wesentlich weniger geld in ein vergleichsweise kurzlebiges produkt wie einen in ear.
und das in verbindung mit entsprechend hochwertigem zuspielmaterial.
ich meine damit weniger formate wie flac, sondern musik, die nicht wie die mehrzahl an erhältlicher titel bereits studiomäßig für "low end devices" gemischt sind.
 
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whats4 schrieb:
nun, daß sowas vom preis/leistungs verhältnis jenseits von gut und böse ist
und der OM faktor ist das pseudo esoterische gewäsch, mit dem das verkauft wird.
schließlich will "teurer als gold" irgendwie argumentiert werden.

ist zwar nur meine bescheidene meinung, aber schließlich ist das forum zum austausch von meinungen da.

meine empfehlung: guter DAC, fiio oder sowas, und wesentlich weniger geld in ein vergleichsweise kurzlebiges produkt wie einen in ear.
und das in verbindung mit entsprechend hochwertigem zuspielmaterial.
ich meine damit weniger formate wie flac, sondern musik, die nicht wie die mehrzahl an erhältlicher titel bereits studiomäßig für "low end devices" gemischt sind.

Zuspieler ist am PC eine neu gekaufte EVGA Nu Soundkarte. Die Brainwawz sind ok, aber liefern eben nicht genügend Bass. Simple as it is...
 
Für 500€ könntest du dir schon CIEM anfertigen lassen. Hab welche von Cosmic Ears, bin total zufrieden. Bass haben die auch ausreichend aber das ist ja recht subjektiv. Bei CIEM sollte man sich vorher einen Demo Hörer ordern bevor man endgültig bestellt.
 
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Was ist so toll an "zu viel" Bass?

Ich hab einen Ultimate Ears Triple.fi, der ja auch kein Kind von Traurigkeit ist. Am Anfang war das ganz lustig, aber ich hab dann bald die Bässe und Höhen per EQ etwas "zurechtgestutzt"
 
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Bass und Kopfhörer ist ne schwierige Sache weil ihr den wirklich spannenden Teil kaum mit den Ohren wahrnehmen.

Mich wundert allerdings etwas das dir dein se215 nicht bassig genug ist. Welche Tips benutzt du ?
 
BOBderBAGGER schrieb:
Bass und Kopfhörer ist ne schwierige Sache weil ihr den wirklich spannenden Teil kaum mit den Ohren wahrnehmen.

Mich wundert allerdings etwas das dir dein se215 nicht bassig genug ist. Welche Tips benutzt du ?

Die Large Silicone Tips beim SE215. Klingt aber trotzdem ziemlich muffig.
Ergänzung ()

Den Gedanken von @pabe finde ich ganz spannend. Warum sich nicht mal sowas einmessen lassen!?
 
naja, mir fällt gar ned soviel musik ein, wo der bass auch vorhanden ist.
da ist die referenz immer noch pink floyd mit dem beginn von "dark side of the moon"

das basskräftigste (nicht nur) hifi-system das ich je hörte war:
mark levinson anlage
cd laufwerk
wandler
vorverstärker
1x die große stereo endstufe für mid/high
2x die großen mono endstufen für bass
armdicke kabel
infinity IRS Beta, magnetostaten für mid und high
je kanal 4x 30cm bässe

bis 16hz linear, ohne pegelabfall

und ich habe den preis der anlage vergessen, weil ich ihn vergessen wollte. das war recht genau vor 30jahren.

das war das system, bei dem man hörte, daß die dark side of the moon keine stille am anfang hat
bloß daß das fast kein lautsprecher wiedergeben kann.
 
Dark Side of the Moon... :) Ich hörte das damals mal über eine Accuphase Anlage und Klipsch La Scala Boxen.
Zu dieser Silvesterfeier klingelte dann die Nachbar-Omi. Wir hatten es übertrieben und sie tat mir leid.
"Bei mir springen meine teuren Sammeltassen im Schrank..." Ich versicherte ihr, dass wir damit sofort aufhören.
 
whats4 schrieb:
naja, mir fällt gar ned soviel musik ein, wo der bass auch vorhanden ist.
da ist die referenz immer noch pink floyd mit dem beginn von "dark side of the moon"
Mir fällt da noch ein:
Trentemøller - Chameleon
James Blake - Limit To Your Love
The XX - Fantasy
Massive Attack - Teardrop
 
bei einem "echten" ~20hz bass kommt nicht der nachbar daneben, sondern der am anderen ende des hauses.

weil das haus zu hüpfen beginnt
 
Eines meiner Lieblings-"Vorführstücke" in Sachen Bass ist Manowar - Master of the Wind.
 
Ich habe ehrlich gesagt schon seit längerem Abstand von In-Ears genommen, weil sie mir nie so recht gefielen bzw. einfach zu kurzlebig sind. On-/Overears halten (mit neuen Ohrpolstern) einfach ewig, bei In-Ears lösen sich bei mir die günstigen immer auf (keine AHnung warum, aber das Gummi wird nach nem Jahr klebrig und brüchig) und auch die Mackie MP240 sind nach nem halben Jahr kaputt gegangen - da habe ich das Geld wenigstens noch wieder bekommen.

Da kaufe ich mir dann lieber schöne On-/Over-Ears und schleppe nen Rucksack mit rum :D
 
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