Informatikassistend und dann Fachinformatiker ?

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GIHomer

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(Informatikassistent <.<)

Hey ho Leute hier im Forum, :)


ich besuche zur Zeit eine Privatschule an der ich eine Ausbildung zum Informatikassitenten mache.
Wir lernen hauptsächlich Programmiersprachen kennen JAVA, C++, HTML und VB.net.

Ich hatte schon, nachdem ich die Schule beendet hatte eine Ausbildung zum Fachinformatiker begonnen, diese habe ich leide wegen dem sehr rauen Betriebsklima und dem cholerischen Chef beendet.

Nachdem ich die Ausbildung beendet hatte, nahm ich ca. 2 Monate an einer Bildungsfördernden Maßnahme teil, um die Zeit bis zu meinem Wehrdienst zu überbrücken.
Nach meinen 9 Monaten habe ich mich dann wieder als Fachinformatiker beworben, jedoch blieb dies ohne Erfolg.

Nun bin ich auf dieser Schule und bin nächstes Jahr dann ausgebildeter Informatikassistent.
Nebenbei machen wir noch die CompTia A+ Prüfung.
Soweit zur Vorgeschichte :)



Jetz habe ich mich schon durch die Weiten des Internet gekämpft und dabei immer wieder gefunden, dass Betriebe Fachinformatiker den Informatikassitenten vorzieht, ist ja auch verständlich wegen der Betrieblichen Erfahrung etc. :freak:

Jetz stellt sich mir die Frage ob ich nach dem fertigem Informatikassitenten vielleicht noch eine Ausbildung zum Fachinformatiker draufklatschen soll ?


Und euch wollte ich jetz noch Fragen:

Wenn ich jetz noch eine Ausbildung als Fachinformatiker - Systemintegration machen würde, könnte ich diese Verkürzen ?

Und wie würde es dann mit dem Gehalt in der Lehre aussehen ? Wären da paar Euro mehr drin ?


Ich hoffe ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen, und wenn ich noch irgendwas wissen wollt einfach bescheid sagen :)
 
Lehrjahre sind keine Herrenjahre ;)

würde dir aber dazu raten. Dann hast du eine Ausbildung.

1/2 kannst du theoretisch mit guten Leistungen verkürzen. I.d.R. macht das aber keiner.

Achte nur drauf, dass du in keiner kleinen Klitsche landest.

Fachinformatiker - Systemintegration würde ich nicht machen: Anwendungsentwicklung entspricht doch mehr deinen Profil.
 
Technischer Assistent für Informatik, Informatikassistent, Wirtschafsassistent usw. sind alle kaum etwas wert da es sich zwar um eine (schulische) Ausbildung handelt, diese Berufe aber kaum nachgefragt werden.

Da ich selbst technischer Assistent für Informatik bin kann ist das eigentlich recht gut beurteilen. Wenn du also kannst häng deinen Fachinformatiker dran, dann hast du was brauchbares in der Hand. :)

Und verkürzen kannst du das wohl um 6 Monate aufgrund deiner vorigen Ausbildung.
(Wenn dein zukünftiger Chef das will)
 
Verkürzen sollte mit entsprechender Vorbildung möglich sein. Ich würd versuchen vielleicht "von vorne" zu verkürzen, die Themen die anfangs gelehrt werden sind relativ leicht nachzuholen, während gegen Ende viel Prüfungen geübt werden und das ist imo deutlich hilfreicher.
Ich hab selbst meine FIAE Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzt und bin damit sehr gut gefahren.

Gehalt während der Ausbildung hängt stark vom Ausbildungsbetrieb ab. Da gibt es keine Vorgaben. Ich hatte bei mir in der Berufsschulklasse sowohl Leute die 300-400€ Brutto als auch welche mit 800+€ Brutto.
 
jaaa das habe ich leider sehr deutlich erfahren, siehe Thread:
wenn jemand wissen will warum ich gekündigt habe :)

"Ist das normal denke an Kündigung"

Dieser Informatikassistent ist ja eine komplette Ausbildung an sich schon, nur eben Schulisch.

Den Fachinfo - Systemintegration wurde ich dennoch bevorzugen, da ich dann vielleicht noch etwas mehr, verschiedenes lerne. :)
 
Fachinformatiker den Informatikassitenten vorzieht
ja, weil fachinformatiker meisterns einen FH-Abschluss haben

z.b. haben se im Finanzministerium MV 4 Fachinformatiker gesucht (mit FH abschluss)
und ich sag dir ... öffentlicher Dienst ist was schönes ;P
klar du kannst beim privaten mehr verdienen, jedoch nur kannst ... öff. Dienst hat wesentlich mehr vorteile.
und irgendwo im Ministerium oder Obere Landesbehörden chilln und ein auf admin machen
(dazu vll dieses
popup_image.php
shirt xD)

//edit: zum ausbildungsentgelt während der ausbildung ... im öff. Dienst kannst du als azubi davon ausgehen 1. Lj. ~ 500 € etc
 
Fachinformatiker oder Assi, ist doch beides relativ gering qualifiziert, da würde ich lieber schauen, dass ich möglichst schnell in die Arbeitswelt komme und mich dort hocharbeiten, noch brummt die Wirtschaft, wenn die nächste Krise kommt, bekommst du sonst überhaupt keinen Job mehr, egal ob Assi oder vom Fach.

Vielleicht kommst du irgendwo mit 30.000 brutto rein, dann passt das doch.
 
Ich würde dir auf jeden Fall eine normale Ausbildung ans Herz legen. Mit der schulischen hast du rein gar nichts in der Hand. Ich als Fachinformatiker Systemintegration kann nur sagen das viele Leute vor ihrer Ausbildung den Assistenten gemacht haben.
Mit deinen Vorkenntnissen solltest du realtiv schnell eine Stelle finden. Nächstes Jahr dann. Dieses Ausbildungsjahr kannst du es vergessen. Dafür bist du zu spät aus den Puschen gekommen. Im Dezember musst du anfgangen dich zu bewerben. Jetzt sind die ganzen guten Betriebe weg.

Mit deiner Vorbildung rate ich dir auch zum Anwendungsentwickler. AE und SI haben die ersten beiden Jahre den selben Stoff. Erst im 3. Jahr wird es spezifisch.

(HTML ist keine Programmiersprache)

@acty
Naja nen bisschen mehr ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die meisten Fachinformatiker AE/SI lernen auch nicht mehr wie ein ITA oder TIA usw.
Ich selber habe 2008 meinen ITA gemacht und studiere derzeit Angewandte Informatik. Dort habe ich es mit Leuten zu tun die genau wie ich nen ITA gemacht haben, welche die FISI/FIAE gemacht haben und welche die nach ihrer Ausbildung auch schon einige Jahre Berufserfahrung haben.
Meine Erfahrung ist das die Ausbildung rein gar nichts über den Wissenstand aussagt, genau wie irgendwelche Noten.

ja, weil fachinformatiker meisterns einen FH-Abschluss haben
Fachinformatiker ist ein Ausbildungsberuf....
Informatiker(Studium) und Fachinformatiker sind nicht das gleiche^^
 
GIHomer schrieb:
Den Fachinfo - Systemintegration wurde ich dennoch bevorzugen, da ich dann vielleicht noch etwas mehr, verschiedenes lerne. :)

In den Ausbildungen lernt man aber nicht wirklich viel.
Absolviere lieber ein Informatik Studium, davon hast du wesentlich mehr was die Qualifikation und Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt betrifft.
 
@Fonce

Da sagen die Leute aus meiner Klase was anderes. Sie hatten nach nen haben Jahr mehr gelernt als in ihren 2 Jahren Assistentausbildung.
Fürs studieren braucht er auch erst Abi. Falls er es nicht hat: paar Jahre Berufserfahrung und dann kannst du studieren. Wobei nicht jedem das Studieren schmeckt.
 
Ich hatte damals den Assistent für technische Informatik gelernt und mit ein paar Zusatzprüfungen konnte man die Fachhochschulreife erreichen.
Geht das bei dir auch? Dann könntest du studieren.
 
Ich stand genau vor der gleichen Frage wie du. Bei mir lief es folgendermaßen:

Ich habe auch meinen Assi an einer Berufsschule gemacht, mehr wegen der Qualifikation zum studieren als für den eigentlichen Berufsabschluss. Diese hätte ich zwar auch mit einer 1 Jahr kürzeren HöHa bekommen können aber die (vermeintlich) zusätzliche Qualifikation hat mich einfach gereizt. Wie auch immer, ich kann guten Gewissens sagen, dass die schulische Ausbildung nicht ein Viertel soviel wert ist, wie die, die in großen Unternehmen angeboten werden. Erstens wird sie sehr geringschätzig von Unternehmen angesehen (trotz überdurchschnittlichen guten Noten) und zweitens ist Lern- und somit Nutzenfaktor sehr gering. Das Niveau einer "richtigen" Ausbildung ist schon was ganz anderes.

Nach meiner 3-jährigen Assistentenphase hat mich dann die Informatik so in ihren Bann gezogen, dass ich statt des erstmalig geplanten Studiums eine Ausbildung als FiSi angefangen habe und mich jetzt im zweiten (bald 3en) Lehrjahr befinde und diese Entscheidung nicht bereue. Ich habe jetzt schon so gut wie eine "Versicherung" auf einen Platz nach meiner Ausbildung bei einem wirklich super Mitarbeiterklima.

Ich würde dir trotz allem dazu raten dich mit einer professioniellen Person (vom Arbeitsamt bzw. Berufsberatungszentrum) zusammenzusetzen und etwaige Zukunftspläne nochmal durchzugehen. Die sind oft eine größere Hilfe als man glauben mag.

Trotz allem kann ich sagen, dass ich eine anschließende Ausbildung empfehlen kann. An alle Anderen: Zieht einer schulischen Ausbildung immer die betriebliche vor, wenn es wirklich darum geht diesen Job auch ausführen zu wollen. Es ist in den meisten Fällen verschwendete Zeit.
 
Wichtig in der Ausbildung ist jedenfalls, dass du die Theorie in die Praxis bekommst.
Ich haben in den letzten Jahren feststellen müssen, dass studierte (Wirtschafts-)Informatiker immer schlechter werden und kaum noch zu gebrauchen sind, bis sie eine interne Ausbildung durchlaufen haben.

Ich bin selbst FIA und bin mit 29 bereits im Vorstand. Ausbildungsstand hat fast nichts mit den Erfolgsmöglichkeiten zu tun.
Einigster Unterschied:
Wenn du studiert hast wirst du fast sofort eine Stelle finden und eine menge Vorstellungsgespräche haben.
Als FIA must du mehr Überzeugungsarbeit leisten, aber ist möglich.
FIS schwierig und vor allem sehr niedriges Einstiegsgehalt.
Alles andere, da muss man Glück haben.

Aktuell war es bis 2008 so, das Fachinformatiker einen schlechten Ruf hatten. Jetzt haben es die studierten Informatiker weil sie einfach durch das Studium geprügelt werden.

Ein kleiner Tipp von mir.
Entweder mach FIA oder studiere Wirtschaftsinformatik. In beiden Fällen stehen dir alle Möglichkeiten offen.

Und noch ein Tipp: Je größer das Unternehmen je seltsamer sind die Vorstellungsgespräche. Versuch mal kleine Unternehmen (bis 50/100) Mitarbeiter. Ist ein ganz anderes Klima und da lernt man auch noch was.
So long
 
Zuletzt bearbeitet:
@Gatso
Vergiss das Arbeitsamt, die raten dir eh zu 99,9% immer zu nem Studium, dann bist du nämlich nicht mehr deren Problem. Hab das jetzt auch schon bei vielen unterschiedlichen Beratern gemerkt.
 
Also Studium wird bei mir eher nicht in Frage kommen, da ich endlich selber ein wenig Geld verdienen möchte, möglichst dann auch mal eigene Wohnung etc.

Werde mich einfach für nächstes Jahr jetz umschauen das ich einen Ausbildungsplatz in ner Firma bekomme, in der auch das Arbeitsklima passt :)
 
Eine betriebliche Ausbildung bietet noch mehr Vorteile:
=> Man bezahlt Sozialabgaben und bekommt Gehalt
=> Man erhält Arbeitslosengeld nach der Ausbildung oder falls man später das Studium abbricht
=> Wenn man dann über 23 ist darf man im Falle einer Arbeitslosigkeit seine Krankenkasse auch noch selbst zahlen wenn man vorher nichts in die Sozialkassen abgeführt hat.
( 130 €> / Monat )
=> Bei einem Abbruch kann man theoretisch fast gleich weiterarbeiten, man fällt relativ weich

Bei einer schulischen Ausbildung bedeutet ein Studiumsabbruch dann fast gleich Arbeitslosigkeit. Und natürlich erhält man beruflische Erfahrung im Betrieb, die einem später mehr helfen als bei den schulischen Geschichten.

Bei uns haben sich schon einige beworben die dann in einer ganz späten Phase das Studium geschmissen haben. Dann hat man die super Arschkarte.
 
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