Second Nick
Lieutenant
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Also war die Polizei anwesend und konnte für Ordnung sorgen.Dies machte nicht nur den Einsatz einer Polizei-Hundertschaft notwendig, sondern auch die Festnahme von elf Feiernden wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen die Beamten.
So, und wie will man das im Vorfeld wissen? Es hatten sich im einen Fall ja 16000 angemeldet und nur 10% davon sind gekommen. Beim nächsten Mal melden sich vielleicht nur 100 an und es kommen 1000. Es gibt keine Anmelde- bzw. Teilnahmepflicht.Einige Innenminister fordern nun ein Verbot dieser Veranstaltungen. „Wenn die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährdet wird, müssen Facebook-Partys im Vorweg verboten werden“, erklärte etwa Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) gegenüber der „Welt am Sonntag“.
Ich würde mal sagen, dass nicht derjenige, der einen Einzeiler ins Netz stellt, der zu bestrafende Verursacher sein sollte (Zeitaufwand: Sekunden?), sondern die tatsächlichen Müll- und Krawallverursacher, die extra anfahren (Zeitaufwand: mitunter Stunden?). Sonst muss man ja demnächst Privatinsolvenz befürchten, wenn man nur "Geile Party hier" twittert und danach die Party gestürmt wird.„Wird wegen Straftaten ermittelt, muss der Verursacher womöglich auch die Kosten des Polizeieinsatzes zahlen." Auch Schünemann verwies auf die Haftung der Eltern für Jugendliche, die oft nicht wüssten, welchen Schaden sie eigentlich anrichteten. Seiner Meinung nach könnten die betroffenen Kommunen den Eltern den Schaden in Rechnung stellen: „Sie müssen dann für die Schäden und Müllabfuhr aufkommen. Das kann schon mal mehrere tausend Euro kosten.“
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