News Innenminister wollen Facebook-Partys verbieten

es ist ganz einfach. in zukunft sollte jeder vollgas zur verantwortung gezogen werden, wenn sowas passiert wie diese tussi da gemacht hat. kein wenn und aber. für kinder haften und blechen die eltern. und dumme jugendliche die einen auf erwachsen machen wolln zu dem aber randale nicht gehört solln auch wie erwachsene verurteilt und zu rechenschaft gezogen werden.

wenn das mal mit ganzer härte durchgezogen wird, wird es ruhiger.
 
@Soulreaver:

Nicht der User ist immer der, den man für alles zur Verantwortung gezogen werden muss.
Wer mit dieser Einstellung an eine Produktentwicklung ran geht der wird in aller Regel am Markt versagen.
Ich komme aus einer Branche in der Sicherheitsaspekte grundlegender Gedanke in der Produktentwicklung sind. Dort gilt es den Nutzern des Produktes die Freiheit zu nehmen bestimmte Fehler zu machen.

In dem Fall Facebook ist es mit einfachsten Mitteln möglich dem User die Freiheit zu nehmen den Fehler zu machen den das Mädel in Hamburg gemacht hat.

1.) Jede neu eingestellte Veranstaltung ist Standardmäßig als privat Veranstaltung voreingestellt
2.) Um diese Veranstaltung zu einer "öffentlichen Veranstalltung" zu machen muss man aktiv einen "Schalter" umlegen und eine entsprechende Sicherheitsabfrage bestätigen.


Diese Änderungen umzusetzen ist für Facebook innerhalb weniger Stunden realisierbar.
Ein verantwortungsbewusster Produktentwickler hätte diese Änderungen nach dem Ereignis in Hamburg binnen weniger Stunden umgesetzt.

Aber die Betreiber von Facebook sind nicht verantwortungsbewusst!
Der Gründer von Facebook nicht zuletzt durch Aussagen bekannt geworden in denen er Privatsphäre als ein überholtes Gut bezeichnet.

Ich habe es gerade versucht ... wenn ich eine Veranstaltung erstellen möchte ist noch immer der Button bei "öffentliche Veranstaltung" gesetzt ohne, dass ich dafür etwas tun muss.
Das provoziert bewusst Fehler!

Ich kann nur begrüßen wenn hier die Politiker ihrer strengen Linie gegenüber Facebook und Co. treu bleiben und klar machen, dass in der Welt des Web 2.0 keine anderen Regeln gelten können als in der realen Welt.

Es ist immer wieder erstaunlich wie hier Facebook, google und Co. gehuldigt und vergöttert werden.
Die selben Personen beklagen an anderer Stelle die angebliche Einschränkung unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung und unser Persönlichkeitsrechte.
Erstaunlich dieser Spagat. Wo doch Facebook und Co. eine weit größere Gefahr für unsere Grundordnung darstellen als es unsere Politiker jemals könnten.
 
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Interessant wieviele hier gegen ein Verbot sind.
Ich bin ganz klar für ein Verbot.(Bezug auf Thessa´s Geburtstag)
Nichts gegen Party,aber bitte nicht auf Kosten anderer Leute.
Aber vielleicht begreifen es einige erst,wenn vor der eigenen Bude 1600 Hirnis stehen,die ihre Zufahrt versperren,Glasflaschen auf die Straße werfen,auf den PKW´s der Anwohner sitzen,ständig einen Namen rufen,dessen Person sie eigentlich gar nicht kennen,sonstige Randalieraktionen abziehen und nichts besseres im Leben zu tun haben als jedem Aufruf zu folgen.Oder einfach nur einen grund brauchen um sich die Birne dicht zu kippen.Es gibt Grenzen,eine dieser Grenzen wurde mit dieser Thessa-Aktion überschritten.
Daß das Konsequenzen hat ist gut so.Da braucht man sich dann nicht wundern.

Den meisten ging es doch gar nicht um Thessa´s Geburtstag,sondern dachten sich einfach nur...Boah...Saufen.
Egoistische Partygesellschaft.

Ausserdem braucht man nicht die Schuld nur auf das Mädchen schieben.
Nur weil ein Mädchen zu einer Party aufruft (gewollt oder ungewollt) muß man nicht gleich jedem Mist hinterher rennen.
 
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@0815-TYP: Das Problem ist das die Politiker scheinbar nicht daran denken das es ein solches Verbot bereits gibt!

Ich weiß nicht ab welcher Größe, aber Party's/Versammlungen über einer bestimmten Teilnehmerzahl sind zu melden und mit entsprechenden Sicherheitsvorbereitungen zu versehen. Weiters gibt es bereits ein Verbot das Randalieren. Da braucht es keine neuen Verbote wenn die Staatsgewalt fähig wäre jene Verbote die bereits bestehen durchzusetzen und bei übertreten zu bestrafen.

Wenn allerdings knapp 2000 Leute durch 200 Polizisten gebändigt werden sollen, dann ist auch klar das diese 200 nicht jeden Randalierer in der Gruppe ausfindig machen können, da gilt dann zuerst dafür sorgen das Ruhe ist und dann schaun wo man noch Schuldige findet. Auch klar das man da nicht mehr alle erwischt. Das hat aber nichts mit dem vorliegenden Fall zu tun sondern ist bei jeder (auch legalen) Versammlung, die eskaliert, genau so.

Ich bin im übrigen ebenfalls dafür das solche Partys verboten werden sollen, das sind sie jedoch bereits mit den aktuellen Gesetzen. Es besteht also kein Handlungsbedarf bei den Gesetzen, maximal bei deren Umsetzung. Natürlich ist es viel einfacher ein Verbot für Facebook-Partys einzurichten und zu sagen damit wars das, als eine Reform bei den Einsatzkräften (in diesem Fall Polizei) anzukurbeln und umzusetzen. Vor allem da der durchschnittliche Bürger mit einem weiteren Verbot, dass dann wieder nicht umgesetzt werden kann glücklich ist.
 
Wer soll denn was melden, wenn es versehentlich zu einem Aufruf kommt. Wird man dann automatisch zum Veranstalter auserkoren?

Dieser Button, wenn ich das so richtig verstanden habe, ist sehr schnell übersehen (hab selbst keinen Facebook-Account) und das könnte man doch eleganter lösen.
 
@Sidestream:

Der Schalter ist direkt unter dem Testfeld wo die Beschreibung der Veranstaltung eingegeben wird. Ungefähr da wo hier bei Beitragserstellung die "Beitragssymbole" ausgewählt werden können.

Klar kann man das lesen, wenn man denn darauf achtet. Aber der Fehler im System ist eindeutig, dass dieser Schalter automatisch auf "öffentliche Veranstaltung" steht.

@TrueAzrael:

Ich gebe Dir in fast allen Punkten recht.
Aber ich sehe durchaus Handlungsbedarf. Die oben genannte Grundeinstellung bei Facebook führt dazu, dass jede Veranstaltung die nicht explizit als privat deklariert wird zu einer öffentlichen Veranstaltung wird. Eine öffentliche Veranstaltung ist, wie Du bereits erwähnt hast, per Gesetz an strenge Regeln gebunden.
Bei Facebook sind wohl 99% der Nutzer Privatpersonen die eine öffentliche Veranstaltung weder durchführen könnten noch wollen.

Kurzum:
Um geltendem Recht gerecht zu werden müsste bei Facebook die entsprechende Einstellung "umgekehrt" werden. Das wäre wohl das minimale dessen, was man tun muss.
Die Betreiber von Facebook scheinen aber zu ignorant zu sein dies umzustezen.
Also muss man sie leider per Gesetz zwingen.
 
Wenn ich bei Amazon 100 Artikel anstatt einem bestelle bin ich doch auch selber schuld oder? :D

EDIT: Fraglich ist doch auch was für Idioten dass sidn die eifnach mal auf eine Party von einem unbekannten gehen der mit Ihnen in keinerlei Kontakt stehen.

Wie diese Geburtstagsfeier damals in Hessen war das irgendwo oder?
 
Cpt. Subtext schrieb:
Wenn ich bei Amazon 100 Artikel anstatt einem bestelle bin ich doch auch selber schuld oder? :D

Würdest Du das Selbe auch noch sagen, wenn bei Amazon bei jedem Artikelkauf die Anzahl der Artikel im Einkaufswagen auf 100 voreingestellt ist?
 
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