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News Instagram-Chef: Frust und Wut über KI werden weiter zunehmen
- Ersteller Andy
- Erstellt am
- Zur News: Instagram-Chef: Frust und Wut über KI werden weiter zunehmen
Poati
Captain
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Ich glaube den meisten wird klar sein, dass es da um viel mehr geht als um die Knappheit von Unterhaltungselektronik. Daran bekommen es manche jetzt natürlich sehr direkt zu spüren, aber irgendwann wird man sich halt um die Chips wortwörtlich kloppen müssen und damit meine ich nicht ein paar wütende Gamer im Mediamarkt. Was die Umfrage sehr schön zeigt, das Thema polarisiert und das zu recht. Wir haben bahnbrechende Innovationen auf der einen Seite und die gehen mit großen Risiken auf der anderen Seite einher. Ganz persönlich bin ich der Meinung, dass wir ohne KI die großen Probleme der Menschheit wohl nicht mehr gelöst bekommen. Ob wir es mit KI schaffen, wird sich zeigen müssen, aber ohne dieses sehr mächtige Werkzeug wird es vermutlich auch nichts. Das hat man jetzt ja lange genug bewiesen.FabianX2 schrieb:Und sorry aber die paar PC Gamer die gerade keine GPUs oder RAM haben sind im großen gerade mittel und langfristigem entwicklungskontext doch scheiß egal. Dass das auswirkungen auf die Umfrage hat ist Bubbledenken mehr nicht.
Sherman789
Lieutenant
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Land_Kind schrieb:Für all jene, die denken, Musk habe ja die Lösung dafür, indem Rechenzentren in den Orbit ausgelagert werden, sind auf dem Holzweg.
Laber laber
YouTube
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pseudopseudonym
Fleet Admiral
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Wenn deine Fähigkeiten wirklich primär Programmieren sind, sah es aber auch vor 10-20 Jahren schon eher schlecht aus.Pipmatz schrieb:Gut ausgebildete Programmierer haben immer mehr Probleme einen neuen Job zu finden.
Ergänzung ()
So wird KI deshalb auch aus guten Gründen nicht für Softwareentwicklung genutzt.Dedenne1987 schrieb:Hatte heute mal das Bezahl Modell von Chat GPT probiert und musste mehrfach korrigieren.
[...]
Solange man KI solche Fehler macht, kann man eigentlich nicht überflüssig werden.
DerOlf
Admiral
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Wer braucht denn sowas beim aktuellen Spieleangebot?helge schneider schrieb:eine Top Graka
Ich habe seit Jahren nichts mehr gesehen (in Reviews, LetsPlays) was mich wirklich angesprochen hätte. Klar sieht das alles supertoll aus ... aber beim Spielspass versagts dann meist doch (zumindest konnte mich die angespielten Titel nicht begeistern ... und was das auf Minimalgrafik nicht schafft, dem wird das auch auf ultrahigh Settings nicht gelingen).
Es gibt aber einige ältere Games, die genau das (mich begeistern) immer wieder schaffen ... auch wenn ich es in den letzten 20 Jahren hundert mal durchgespielt habe.
Was soll ich also mit einer aktuelen Top-Karte? Die würde sich bei mir mit Mafia (2002), Gothic 2 oder GT-Legends eh nur langweilen.
@ekw0
Im akademischen Bereich kann ich mir das sehr gut vorstellen. Schon vor 20 Jahren war ich hellauf begeistert, wie schnell mir SPSS die Standardabweichungen für einen ganzen Datensatz (MxN-Matrix) ausgespuckt hat. Millisekunden für eine Arbeit, für die ich (zu Fuß) Tage gebraucht hätte. Gerade wenn man mit großen Datenmengen hantiert, ist "computer-aid" Gold wert. Das war schon vor KI der Fall und wird mit KI nichts anderes sein. Es hilft und nimmt einem zeitaufwendige (und oft auch etwas stupide) Arbeiten ab.
Da kann man sich dann auf das wesentliche Konzentrieren (was auch immer das im konkreten Projekt auch sein mag) und vor allem spart man unglaublich viel Zeit.
In der Wissenschaft gibt es auch ein Komntrollinstrument - die wissenschaftliche Community bzw. der Diskurs. In diesem dürfte sich die Wirkung von KI in kontrollierbaren Grenzen halten, denn dieses System ist seit Jahrhunderten drauf getrimmt, Unsinn letztlich doch auszusortieren.
Es kommt aber ganz auf den Bereich an.
In Mathematik klappt das (und in allen verwandten Wissenschaften daher auch) ... in Musik klappt es nicht. Aktuellen KI-Kompositionen fehlt das gewisse Etwas. Technisch ist das sauber, aber es fehlen die Ideen, die einem Musikstück das gewisse etwas geben.
Obwohl ich mich schon fast mein ganzes Leben mit Musik und Komposition beschäftige, traue ich mir nicht zu, dieses "Handwerk" einer Maschine beizubringen. Ich wüsste nichtmal wo ich anfangen sollte. Die KI Musik analysieren zu lassen, klappt in meinen Augen jedoch nicht. Was fehlt, ist der "Wille" aus dem, was bereits da ist, etwas Neues zu erschaffen. Im Grunde kann man nur bereits dagewesenes rekombinieren, Regeln anwenden, und bekannte Erfolgsrezepte neu befüllen. Im Moment klappt aber auch das noch nicht wirklich so gut, dass es mit menschlichen Kompositionen mithalten könnte.
Zuletzt bearbeitet:
FabianX2
Lieutenant
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Aha und du klaubst in unser kontingenzmaximierten Welt hast du auch nur den bruchteil der Ahung wie irgendwelche Dinge funtkionieren die du täglich nutzt die du gar zum überleben brauchst? Also nicht nur um Geld zu verdienen? Der Zug ist längst abgefahren und das war er schon zu Zeiten der Dampflock.DCM schrieb:finde ich es bedenklich, da über eine lange Zeit einfach das Wissen verloren geht.
NoNameNoHonor
Lt. Commander
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Das hat mich sofort an den Film "Idiocracy" erinnert...Postman schrieb:[...]
Zudem geht zukünftig auch viel Wissen für einen manuellen menschlichen Weg verloren.
Schon heute wissen viele Menschen nicht mehr, wie Produkte und Dienstleistungen von Grund auf entstehen. Diese Entwicklung wird sich vermutlich weiter verstärken. Würden Brotproduktion, Landwirtschaft und andere zentrale Bereiche vollständig automatisiert ablaufen, könnten Stromausfälle, Energiemangel oder gar Kriegssituationen schnell zeigen, wie abhängig wir geworden sind.
[...]
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Auch KI einsetzen will gelernt sein. Das wichtigste was man wissen muss, KI macht Fehler wie Menschen und sollten Arbeitsabläufe machen wie Menschen. Du schreibst auch keine 10 Seiten Code und gibst die ungeprüft in Produktion. Gerade in der Programmierung muss du Loops bauen.Dedenne1987 schrieb:Was machst du beruflich, dass KI so viel ersetzen kann?
Hatte heute mal das Bezahl Modell von Chat GPT probiert und musste mehrfach korrigieren. Als Antworten nach hinweisen auf Fehler kam nur, ich zitiere: „
Du hast völlig recht. Entschuldige bitte, ich hätte dies nicht einfach hinzufügen dürfen.“
Bei mir z.b. plane ich mit einem Agenten, spreche Mockups durch, lasse mich nach edge cases ausfragen, dann wird eine grobe Spec geschrieben. Danach plant ein Agent die Implementierung, und zeigt seinen Plan einem anderen Agenten, der macht Anmerkungen und wenn beide zufrieden sind geht's zum Implementieren in kleinen Tasks durch einen dritten Agenten. Ist der mit einem Task fertig entscheidet ein vierter Agent wie aufwendig die Änderungen sind und sucht ein entsprechend intelligenten 5. Agenten der sich den Diff ansieht. Finde der Fehler geht's zurück an den 3. Das geht solange hin und her bis der 5. Agent zufrieden ist. Wenn alle Tasks implementiert sind kommt der 6. Agent schaut nochmal über alles und je nachdem was für eine Anwendung es ist klickt er sich nochmal durch und lässt Tests laufen. Und erst dann ist die Entwicklung fertig. Und ganz ehrlich, ich schaue mir nicht Mal mehr an was da programmiert wurde. Teilweise geht das so in Produktion. Bei neuen Features schaue ich nochmal ob das Mockup richtig umgesetzt wurde und ob kritische Pfade funktionieren.
Natürlich entstehen trotzdem Fehler und manchmal wurde etwas anders umgesetzt als ich das mit vorgestellt habe, weil ich zu unpräzise in der Planung war. Aber ist ja nicht so, dass mein Code vorher fehlerfrei war oder ich nicht auch mal am Ziel vorbei entwickelt hätte.
areiland
Fleet Admiral
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Deshalb bin ich froh, raus aus dem Hamsterrad zu sein. Meine Frau macht noch drei Jahre und ist dann ebenfalls froh da raus zu sein. Finanziell wirds bei uns kein grosses Loch reissen, weil es neben unseren Altersrenten auch noch betriebliche Absicherungen gibt und wir kräftig Rücklagen bilden. Wenn meine Frau auch aufhört, dann legen wir weniger bis gar nichts mehr zurück, was alleine schon unsere Fixkosten deutlich senkt und damit die entstehende Lücke deutlich verringert. Vermutlich werden wir dann auch nur selten auf unsere Rücklagen zurückgreifen müssen.hardwärevreag schrieb:Naja, vor allem gibt es ja auch keine sicheren, einträglichen Jobs mehr, auf die man hinarbeiten könnte, die nicht "Handwerk" oder "Pflege" sind.
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GrooveXT schrieb:Auch KI einsetzen will gelernt sein. Das wichtigste was man wissen muss, KI macht Fehler wie Menschen und sollten Arbeitsabläufe machen wie Menschen. Du schreibst auch keine 10 Seiten Code und gibst die ungeprüft in Produktion. Gerade in der Programmierung muss du Loops bauen.
Bei mir z.b. plane ich mit einem Agenten, spreche Mockups durch, lasse mich nach edge cases ausfragen, dann wird eine grobe Spec geschrieben. Danach plant ein Agent die Implementierung, und zeigt seinen Plan einem anderen Agenten, der macht Anmerkungen und wenn beide zufrieden sind geht's zum Implementieren in kleinen Tasks durch einen dritten Agenten. Ist der mit einem Task fertig entscheidet ein vierter Agent wie aufwendig die Änderungen sind und sucht ein entsprechend intelligenten 5. Agenten der sich den Diff ansieht. Finde der Fehler geht's zurück an den 3. Das geht solange hin und her bis der 5. Agent zufrieden ist. Wenn alle Tasks implementiert sind kommt der 6. Agent schaut nochmal über alles und je nachdem was für eine Anwendung es ist klickt er sich nochmal durch und lässt Tests laufen. Und erst dann ist die Entwicklung fertig. Und ganz ehrlich, ich schaue mir nicht Mal mehr an was da programmiert wurde. Teilweise geht das so in Produktion. Bei neuen Features schaue ich nochmal ob das Mockup richtig umgesetzt wurde und ob kritische Pfade funktionieren.
Natürlich entstehen trotzdem Fehler und manchmal wurde etwas anders umgesetzt als ich das mit vorgestellt habe, weil ich zu unpräzise in der Planung war. Aber ist ja nicht so, dass mein Code vorher fehlerfrei war oder ich nicht auch mal am Ziel vorbei entwickelt hätte.
Was machst du eigentlich in 5-10 Jahren so?
Mit dem Geld, welches hier gerade investiert wurde und wird, hätte man die Probleme der Menschheit schon gelöst. Die Lösungen sind doch bekannt, will nur niemand bezahlen.Poati schrieb:Ganz persönlich bin ich der Meinung, dass wir ohne KI die großen Probleme der Menschheit wohl nicht mehr gelöst bekommen. Ob wir es mit KI schaffen, wird sich zeigen müssen, aber ohne dieses sehr mächtige Werkzeug wird es vermutlich auch nichts. Das hat man jetzt ja lange genug bewiesen.
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FabianX2 schrieb:Ich schätze hier im Forum ist einfach die Quote der Menschen die in der IT oder deren Umfeld arbeiten groß, demenstprechend auch der verzweifelte Widerstand.
Das IT-Feld ist riesig, als Anwendungsentwickler steht einem eine Vielzahl an Optionen offen.
Verstehe die Verzweiflung nicht, außer natürlich, dass das ü10k Gehalt halt nicht mehr drin ist.
Zuletzt bearbeitet:
Das bezweifle ich stark, da merkt man, dass Du vom lehren keine Ahnung hast, meine Frau ist Lehrerin. Lehren ist Wissen vermitteln, lenken, motivieren, fordern und ein nicht unerheblicher Teil davon ist sogar die Erziehung. Das möchte ich sehen, dass eine KI nen Null Bock jugendlichen vorwärts bringt oder einen Grundschüler das lesen und schreiben, die wegen jeder Kleinigkeit emotional abdriften.Manegarm schrieb:Mathelehrer
Und natürlich auch fast alle anderen Lehrer (nur nicht Sportlehrer, es sei denn da steht irgendwann ein Roboter der etwas vorturnt)
Die KI wird in den nächsten >200 Jahren keinen Lehrer ersetzen können, da der Mensch eine schwierige eigensinnige und komplizierte Spezies ist, außer man lässt die Menschen(Eltern und Kinder) tief fallen. Die KI wird hier lange nur ein Addon bleiben.
Zuletzt bearbeitet:
Verak Drezzt
Fleet Admiral Pro
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@w1ldr3dx nur blöd das Wissen und Bildung relativ sind. sonst würden wir nicht in der Welt leben in der wir leben und ansatzweise aus den Fehlern der Geschichte etwas lernen und es ist ein Irrglaube zu denken dass uns KI in irgendeiner Weise weiterbringen wird, wenn man mal unser kaputtes System anschaut wo Gier keine Grenzen kennt und KI genau dafür genutzt wird um diesen Status Quo weiter zu forcieren
der Film Elysium bringt es da ganz gut auf den Punkt, aber ob wir als Menschheit überhaupt noch soweit kommen werden, eher fraglich wenn man sich mal die Entwicklung unserer Ökosysteme und dessen Auswirkungen anschaut, mit dem anziehen des Klimawandels und dem weiteren Raubbau an der Natur um für mehr als 5 Milliarden Menschen in Industrie+Schwellenländern unseren vermeintlich täglichen Gott gegebenen Wohlstand hier im Überfluss zu gewährleisten
wären wir dann auch wieder bei deinem tollen Beitrag zum Thema Wissen und Bildung...
der Film Elysium bringt es da ganz gut auf den Punkt, aber ob wir als Menschheit überhaupt noch soweit kommen werden, eher fraglich wenn man sich mal die Entwicklung unserer Ökosysteme und dessen Auswirkungen anschaut, mit dem anziehen des Klimawandels und dem weiteren Raubbau an der Natur um für mehr als 5 Milliarden Menschen in Industrie+Schwellenländern unseren vermeintlich täglichen Gott gegebenen Wohlstand hier im Überfluss zu gewährleisten
wären wir dann auch wieder bei deinem tollen Beitrag zum Thema Wissen und Bildung...
freekymachine
Lt. Junior Grade
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Frust und Wut ist bereits auf max^^ - genau wie Preis 
..und das waren noch d e guten zeiten !
hier die schlechteren....
wat soll da noch mehr Wut und Frust bringen ?! wie ?
Die sind doch eh schon unbeazhlbar - wie ein Ferrari - guckt man sich an, denkt man aber eh nie drüber nach weil man sich ja eh keinen zu Lebzeiten kaufen wird... ?
"hat sich bereits erledigt^^"
achjaaaa
..und das waren noch d e guten zeiten !
hier die schlechteren....
wat soll da noch mehr Wut und Frust bringen ?! wie ?
Die sind doch eh schon unbeazhlbar - wie ein Ferrari - guckt man sich an, denkt man aber eh nie drüber nach weil man sich ja eh keinen zu Lebzeiten kaufen wird... ?
"hat sich bereits erledigt^^"
achjaaaa
gute Bildung und Wissen ist leider kein Garant für gutes Gelingen, dann wäre mittlerweile jeder Nichtraucher und Nichttrinker. Es gibt ja kritische Stimmen aus allen Bereichen zum Thema KI, aber ich sage mal so, daß Ausmaß der Möglichkeiten ist unmöglich abzusehen. Staatliche Regulierung und dergleichen kann man versuchen, schützt aber nicht 100% vor Mißbrauch oder derart krassen Sprüngen am Markt wie es gerade passiert.Verak Drezzt schrieb:@w1ldr3dx nur blöd das Wissen und Bildung relativ sind. sonst würden wir nicht in der Welt leben in der wir leben und ansatzweise aus den Fehlern der Geschichte etwas lernen...
Zuletzt bearbeitet:
Cyberpunk61
Lt. Commander
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Vielleicht im Sinne dieses Threads etwas off topic, aber an jüngsten Vorgängen konnten wir ja schon sehen dass es ordentlich rumort. Auch wenn man bislang dazu noch in andere Länder blicken muss...Fighter1993 schrieb:Ohne Aufstand und Gewalt wird es keine Änderung geben....
Das sind mMn die Zeichen an der Wand, und der heutigen jungen Generation stehen spannende Zeiten bevor.
Bin da vielleicht etwas zu skeptisch, aber die Systeme scheinen wieder an Endpunkten angekommen zu sein.
Transformation zum Besseren wäre schön aber vermutlich illusorisch...
NissinSama
Cadet 2nd Year
- Registriert
- Okt. 2026
- Beiträge
- 22
Und von wem oder was, wenn nicht von KI?User38 schrieb:Der 08/15 Bootcamp-Code-Monkey wäre früher oder später sowieso aussortiert geworden, mit KI passiert es eben früher.
Für "fertige" Entwickler stimmt das schon - es kommt nur leider keiner als fertiger Wozniak auf die Welt, und "Grunt-Work" ist nun mal das, was einfach genug ist, um reinzukommen und Routine aufzubauen.User38 schrieb:Heutzutage muss man man eben mehr drauf haben als Tutorials abzutippen oder einen Zwei-Zeiler in den Agenten zu tippen…
Wie stringent ein Entwickler Tests überprüft, wenn er selbst nie welche schreiben musste, bzw. schlecht getestete Software warten musste? Ich prophezeie, dass der normale Entwickler von heute der Experte von morgen ist, der so angeschaut wird, wie wir auf Leute schauen, die noch in Assembly/BASIC/COBOL etc. gecoded haben.
Könntest du im Blindtest KI-Musik von menschengemachter unterscheiden? Und haben Lieder in den Charts das gewisse Etwas?DerOlf schrieb:in Musik klappt es nicht. Aktuellen KI-Kompositionen fehlt das gewisse Etwas. Technisch ist das sauber, aber es fehlen die Ideen, die einem Musikstück das gewisse etwas geben.
Es ist nun dreißig Jahre her, langsam wir es Zeit, das Dass als Dass zu akzeptieren.Sanjuro schrieb:
Das Problem ist Sinnverlust
Für mich ist der Punkt nicht, dass irgendwelche Hardware teurer wird. Ich seh das eher so, dass ich auch keine Hardware mehr brauche, wenn es keine Inhalte/Aufgaben mehr gibt, die irgendwie Sinn machen. Das ist dann auch reflektiert auf dem Arbeitsmarkt. Was macht heute noch Sinn anzustreben?
Ich als junger Mensch würde entweder die Finger von der IT-Branche lassen oder mich voll in den KI-Kram stürzen. Das reizt aber jetzt rein von dem, was es ist, nur ein Bruchteil jener Leute, die sich für etwas interessieren, das gerade von KI "überflutet" wird. Ich denke, dass die IT-Branche für junge Leute mehr oder weniger tot ist, gerade auch weil Firmen dazu tendieren jungen Leuten keine Chance zu geben um KI überhaupt zu dem Ding ihrer Generation zu machen, sondern die etablierten Mitarbeiter das mitvereinnahmen - wahrscheinlich mit zweifelhafter Effizienz/Erfolg, aber das ist letztlich wie es immer läuft. Man kann natürlich versuche, da als Freelancer reinzukommen. Aber da kommen dann die Hardwarekosten.....
Das Gute ist, dass es genug Branchen gibt, die Mitarbeiter suchen, die KI nicht ersetzen kann und für die man sich auch interessieren kann. Nur ist vieles, was junge Leute begeistert, womit sie aufgewachsen sind, was sie geprägt hat, betroffen. Das ist die Generation, die mit Smartphones aufgewachsen ist, bei denen die "digitale Welt" so einen großen Raum eingenommen hat. Und das alles ist als Jobperspektive nun im Prinzip weggeslopt.
Grundsätzlich hat KI als Werkzeug hat großes Potential. Werkzeuge muss man aber klug einsetzen. KI als Krebsgeschwür ist halt ein Problem. KI wird leider dazu genutzt, vieles durch Slop beliebig zu machen, zu überfluten, und das ermüdet und frustriert.
Der zweite Aspekt ist nämlich die Freizeit. Für mich macht gefühlt KI auch die Freude auf neues kaputt. Denn man muss zunehmend davon ausgehen, dass massenhaft Zeug kommt, aber größtenteils Slop. Die Masse macht es da dann einfach kaputt.
Für mich mit Ende vierzig ist es nicht so schlimm zu sagen, dass ich damit durch bin, dass meine Zeit wohl rum ist und dass es genug "altes" gibt, was wertvoll ist und mein Leben bereichert. Für junge Leute ist das ein Problem. Wenn es nichts gibt, worauf man sich noch freuen kann, weil KI alles mögliche austauschbar und wertlos macht, dann ist das ein Problem. Natürlich kann man argumentieren, dass "handgemachtes" dann umso wertvolller wird, aber es verbraucht mehr Zeit und Energie herauszufinden, was es noch wert ist, als man dann überhaupt an "schöner Zeit" gewinnt, wenn man was gefunden hat.
Deswegen: Mein Tipp wäre, dem ganzen den Rücken zu kehren. Man muss nicht jeden Sch... mitmachen. Es ist ein guter Grund, das Smartphone einfach wegzulegen und ein Buch zu lesen, sich nen Beruf zu suchen, wo man mit Händen und menschlichem Tun die Welt bereichern kann. Das ist durch keine KI zu ersetzen.
Im Prinzip bestätigt sich durch die aktuelle Entwicklung für mich, wie falsch es war alles "ins Digitale" zu zwängen, besonders in Schulen sogenannte "Digitalisierung" voranzutreiben. Es hat junge Menschen in eine Richtung getrieben, in eine Sackgasse für viele, und viele haben nicht gelernt wie es ohne geht, wie befriedigend es ist mit den Händen etwas zu erschaffen, mit Menschen zu arbeiten statt mit Bildschirmen etc.. Dadurch ist keine Resillienz gegenüber dieser Entwicklung vorhanden.
Für mich ist der Punkt nicht, dass irgendwelche Hardware teurer wird. Ich seh das eher so, dass ich auch keine Hardware mehr brauche, wenn es keine Inhalte/Aufgaben mehr gibt, die irgendwie Sinn machen. Das ist dann auch reflektiert auf dem Arbeitsmarkt. Was macht heute noch Sinn anzustreben?
Ich als junger Mensch würde entweder die Finger von der IT-Branche lassen oder mich voll in den KI-Kram stürzen. Das reizt aber jetzt rein von dem, was es ist, nur ein Bruchteil jener Leute, die sich für etwas interessieren, das gerade von KI "überflutet" wird. Ich denke, dass die IT-Branche für junge Leute mehr oder weniger tot ist, gerade auch weil Firmen dazu tendieren jungen Leuten keine Chance zu geben um KI überhaupt zu dem Ding ihrer Generation zu machen, sondern die etablierten Mitarbeiter das mitvereinnahmen - wahrscheinlich mit zweifelhafter Effizienz/Erfolg, aber das ist letztlich wie es immer läuft. Man kann natürlich versuche, da als Freelancer reinzukommen. Aber da kommen dann die Hardwarekosten.....
Das Gute ist, dass es genug Branchen gibt, die Mitarbeiter suchen, die KI nicht ersetzen kann und für die man sich auch interessieren kann. Nur ist vieles, was junge Leute begeistert, womit sie aufgewachsen sind, was sie geprägt hat, betroffen. Das ist die Generation, die mit Smartphones aufgewachsen ist, bei denen die "digitale Welt" so einen großen Raum eingenommen hat. Und das alles ist als Jobperspektive nun im Prinzip weggeslopt.
Grundsätzlich hat KI als Werkzeug hat großes Potential. Werkzeuge muss man aber klug einsetzen. KI als Krebsgeschwür ist halt ein Problem. KI wird leider dazu genutzt, vieles durch Slop beliebig zu machen, zu überfluten, und das ermüdet und frustriert.
Der zweite Aspekt ist nämlich die Freizeit. Für mich macht gefühlt KI auch die Freude auf neues kaputt. Denn man muss zunehmend davon ausgehen, dass massenhaft Zeug kommt, aber größtenteils Slop. Die Masse macht es da dann einfach kaputt.
Für mich mit Ende vierzig ist es nicht so schlimm zu sagen, dass ich damit durch bin, dass meine Zeit wohl rum ist und dass es genug "altes" gibt, was wertvoll ist und mein Leben bereichert. Für junge Leute ist das ein Problem. Wenn es nichts gibt, worauf man sich noch freuen kann, weil KI alles mögliche austauschbar und wertlos macht, dann ist das ein Problem. Natürlich kann man argumentieren, dass "handgemachtes" dann umso wertvolller wird, aber es verbraucht mehr Zeit und Energie herauszufinden, was es noch wert ist, als man dann überhaupt an "schöner Zeit" gewinnt, wenn man was gefunden hat.
Deswegen: Mein Tipp wäre, dem ganzen den Rücken zu kehren. Man muss nicht jeden Sch... mitmachen. Es ist ein guter Grund, das Smartphone einfach wegzulegen und ein Buch zu lesen, sich nen Beruf zu suchen, wo man mit Händen und menschlichem Tun die Welt bereichern kann. Das ist durch keine KI zu ersetzen.
Im Prinzip bestätigt sich durch die aktuelle Entwicklung für mich, wie falsch es war alles "ins Digitale" zu zwängen, besonders in Schulen sogenannte "Digitalisierung" voranzutreiben. Es hat junge Menschen in eine Richtung getrieben, in eine Sackgasse für viele, und viele haben nicht gelernt wie es ohne geht, wie befriedigend es ist mit den Händen etwas zu erschaffen, mit Menschen zu arbeiten statt mit Bildschirmen etc.. Dadurch ist keine Resillienz gegenüber dieser Entwicklung vorhanden.