News Instagram-Chef: Frust und Wut über KI werden weiter zunehmen

Gerade diejenigen die aktuell beruflich von KI profitieren werden später darunter leiden weil man selber überflüssig wird.

leckerbier1 schrieb:
Wenn man mehr lesen würde das KI in der Medizin Fortschritte bringt, wäre ich nicht so skeptisch. Bisher sind die Meldungen gefühlt eher von negativer Art.

KI soll Geld generieren und daran wird sich nie etwas ändern und wann hatte Ausbeutung je einen positiven Aspekt.
 
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Tja es wird ein steiler und ruppiger weg bis wir das Ziel erreichen Ki Steuert alles wir lehnen und zurück und erhalten durch nichtstun high universal income was wir dann für konsum ausgeben können. :p
 
K.I ist der 3D Drucker unter den Software Services. Eigentlich für Profis hilfreich, benutzen es viele weil es eben da ist. Anstatt Plastik-Schrott eben A.I Slop.

Man sollte den Zugang zu K.I auf die Leute begrenzen, die wissen was sie tun oder echte Ergebnisse bringen. Forschung, Entwicklung oder eben Coding. Dann bräuchte es auch dieses sinnlose, umweltzerstörende und Energie verschwendende Wettrüsten bei Rechenzentren nicht, wo der Ouput in keinem Verhältnis zum Input steht....auch finanziell bei weitem nicht.
 
Wenn der Chef das schon sagt, dann nutzt es halt nicht.
 
Die Zukunft mit KI wird eh komplett anders als die meisten hier sich die Vorstellen. Das wir Privatanwender mehr oder weniger uns frei austoben können, ist der relativ neuen Ära geschuldet in der wir uns befinden. Früher oder später wird KI für Privatanwender eingeschränkt und reguliert. Die Big Techs sorgen schon dafür.
 
DerOlf schrieb:
Wer braucht denn sowas beim aktuellen Spieleangebot?

Ich habe seit Jahren nichts mehr gesehen (in Reviews, LetsPlays) was mich wirklich angesprochen hätte. Klar sieht das alles supertoll aus ... aber beim Spielspass versagts dann meist doch (zumindest konnte mich die angespielten Titel nicht begeistern ... und was das auf Minimalgrafik nicht schafft, dem wird das auch auf ultrahigh Settings nicht gelingen).
Es gibt aber einige ältere Games, die genau das (mich begeistern) immer wieder schaffen ... auch wenn ich es in den letzten 20 Jahren hundert mal durchgespielt habe.

Was soll ich also mit einer aktuelen Top-Karte? Die würde sich bei mir mit Mafia (2002), Gothic 2 oder GT-Legends eh nur langweilen.

@ekw0
Im akademischen Bereich kann ich mir das sehr gut vorstellen. Schon vor 20 Jahren war ich hellauf begeistert, wie schnell mir SPSS die Standardabweichungen für einen ganzen Datensatz (MxN-Matrix) ausgespuckt hat. Millisekunden für eine Arbeit, für die ich (zu Fuß) Tage gebraucht hätte. Gerade wenn man mit großen Datenmengen hantiert, ist "computer-aid" Gold wert. Das war schon vor KI der Fall und wird mit KI nichts anderes sein. Es hilft und nimmt einem zeitaufwendige (und oft auch etwas stupide) Arbeiten ab.
Da kann man sich dann auf das wesentliche Konzentrieren (was auch immer das im konkreten Projekt auch sein mag) und vor allem spart man unglaublich viel Zeit.
In der Wissenschaft gibt es auch ein Komntrollinstrument - die wissenschaftliche Community bzw. der Diskurs. In diesem dürfte sich die Wirkung von KI in kontrollierbaren Grenzen halten, denn dieses System ist seit Jahrhunderten drauf getrimmt, Unsinn letztlich doch auszusortieren.

Es kommt aber ganz auf den Bereich an.
In Mathematik klappt das (und in allen verwandten Wissenschaften daher auch) ... in Musik klappt es nicht. Aktuellen KI-Kompositionen fehlt das gewisse Etwas. Technisch ist das sauber, aber es fehlen die Ideen, die einem Musikstück das gewisse etwas geben.
Obwohl ich mich schon fast mein ganzes Leben mit Musik und Komposition beschäftige, traue ich mir nicht zu, dieses "Handwerk" einer Maschine beizubringen. Ich wüsste nichtmal wo ich anfangen sollte. Die KI Musik analysieren zu lassen, klappt in meinen Augen jedoch nicht. Was fehlt, ist der "Wille" aus dem, was bereits da ist, etwas Neues zu erschaffen. Im Grunde kann man nur bereits dagewesenes rekombinieren, Regeln anwenden, und bekannte Erfolgsrezepte neu befüllen. Im Moment klappt aber auch das noch nicht wirklich so gut, dass es mit menschlichen Kompositionen mithalten könnte.
Ich bin auch Musiker und einerseits kann ich dir recht geben. AIs sind nicht kreativ schon per Definition. Sie nimmt schon Vorhandenes und baut daraus halt das, was man haben möchte. Aber was ist denn Kreativität? Was passiert bei einem kreativen Menschen, wenn er etwas neues schafft? Ist es nicht auch so, dass er in seinem Leben Erfahrungen aller Art gesammelt hat und diese dann in seinem Gehirn zu Neuem verknüpft? Und was unterscheidet dann die AI, die ja auch nur das "gelernte" miteinander verknüpft, vom Menschen? Emotionen? Ein göttlicher Funke? Ich finde, durchaus nicht einfach zu beantworten.

Ein anderer Punkt, den ich bei der AI-Diskussion als absolut entscheidend erachte, ist aber das Verhältnis zwischen den was eine AI kann und dem, was der "Schnitt"-Mensch kann.


Für Musik oder generell Kunst:
Die AI kann ohne Probleme Musik herstellen, die 99% der Menschen genug ist. Macht Dieter Bohlen und Co auch nicht anders. Ist absolut generisch, aber trotzdem erfolgreich.
Was den Unterschied ausmacht, sind die Live-Situationen. Ein Konzert, bei dem man mit den Künstlern auf welche Art auch immer, interagiert, ist immer etwas Besonderes. Nicht nur bei der Musik, sondern bei allen Künsten.

Für alle anderen Bereiche des Lebens:
AI wird Arbeit in absolut jeden Bereich des Lebens, bei dem nicht der Mensch, sondern das Produkt im Mittelpunkt steht, mittelfristig zumindest größtenteils überflüssig machen. Das kapitalistische System ist ja so aufgebaut, dass etwas "erneuert" wird, sobald es sich finanziell lohnt. Und auch wenn die Roboter noch heben Wände rennen oder andere dumme Fehler machen, wird sich das doch sehr schnell ändern und diese Fehler passieren immer seltener. Und dann gibt ss plötzlich keine Handwerker mehr (spezialisierte Roboter sind schneller, sicherer und billiger), keine Kassierer mehr, keine Busfahrer, keine Informatiker, keine Wissenschaftler, keine Bäcker, keine Mechatroniker, etc. mehr. Oder besser, vielleicht nicht "keine", aber halt dann nur noch das 1%, was dann aus welchen Gründen auch immer doch noch gebraucht wird. Und der Rest von 99% hat halt nichts.

Der große Unterschied aber zu den anderen großen industriellen Revolutionen ist die Tatsache, dass früher jede Revulotion neue Jobs gebracht hat, die AI-Revulotion aber im Gegensatz dazu die Jobs, die sie schafft, auch gleich wieder überflüssig machen wird.

Die einzige Lösung kann sein, dass sich die Gesellschaft wie auch immer weiterentwickelt, damit wir wirklich nicht überflüssig werden. Und das möglichst ganz schnell.
Dass das passiert, da habe ich aber momentan so meine Zweifel...
 
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Ki nutzen um ki erstellte Inhalte nicht anzeigen zu lassen 🫠
 
Saint81 schrieb:
Ich kann absolut nachvollziehen, das es für einen jungen Menschen absolut abstoßend sein muss, in der aktuellen Welt auf Jobsuche gehen zu müssen, wo man bei Bewerbungsgesprächen vor eine KI gesetzt wird um als einer von tausend Bewerbern ohnehin nie wieder etwas von der Firma zu hören.

War ohne KI schon schwierig genug, aber jetzt? Ich beneide niemanden der das aktuell durchmachen muss.

Ich will ja nicht wissen wie viele davon ihre Bewerbungen von der KI schreiben oder verbessern lassen...
Oder wie viele sich in den letzten Jahren schon von der KI bei Hausaufgaben haben "helfen" lassen.

Alles top Ausgebildete Leute die da auf den Arbeitsmarkt strömen und wo sich Meta, Google und co die Finger nach lecken um die Flut an Top Programieren für ihre KI Softwarevervesserungen zu rekrutieren...

Persönlich nutzte ich immer öfter KI. Auch Leute im Bürgergeld dürften dank KI leichter an alle möglichen Zuschüsse kommen können. Einfach die KI nach Möglichkeiten fragen und auch gleich die Mail dafür formulieren lassen.
 
Ich bin bei KI zwei gespalten, auf der einen Seite finde ich es gut, da es jetzt schon nützlich sein kann, in privaten Bereich, auf der anderen Seite sehe ich es negativ Preise für Hardware, nicht immer richtig bzw. genau
 
Schon heute, mitten in einer Zeit, in der wir deutlich einen zunehmenden Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt sehen, haben wir bereits Millionen Menschen, die strukturell und ökonomisch abgehängt sind.
Langzeitarbeitslose, die trotz aller Arbeitsmarktprogramme keinen Fuß mehr in den ersten Arbeitsmarkt bekommen.
Menschen mit niedriger Qualifikation, deren Jobs in den letzten Jahrzehnten durch Globalisierung, Rationalisierung und Automatisierung weggebrochen sind.
Die wachsende Zahl von Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen (Minijobs, Scheinselbstständigkeit, befristete Kettenverträge), die sich von Monat zu Monat hangeln und trotz Arbeit am Existenzminimum und später dann in der Altersarmut landen.
Wenn man zu diesem ohnehin schon chronisch kranken Fundament jetzt die Welle der KI- und Roboter-Automatisierung draufsattelt, die auch mittlere Qualifikationen, Verwaltung, Logistik und Wissensarbeit erfasst, dann reden wir nicht mehr über einen „Strukturwandel“, sondern über einen systemischen Flächenbrand.
Das zeigt, wie brüchig das Versprechen des Kapitalismus ist, dass „Leistung sich immer lohnt“ und auskömmliche Arbeit für alle da ist.
Wenn das System schon heute Millionen Menschen aussortiert, obwohl die volle Automatisierung erst am Anfang steht, wie soll das erst werden, wenn Maschinen und KI die menschliche Arbeitskraft in der Breite im 1:1-Vergleich unterbieten und teilweise ersetzen?
Ein System, das sich seiner eigenen Grundlage, der menschlichen Arbeit und der daraus gespeisten Solidargemeinschaft entzieht, beraubt sich auf Dauer selbst der Existenzberechtigung.
 
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Tjaaa, wird halt Zeit wieder in die echte welt zurückzukehren.

Software Entwicklung wäre auch ohne KI in Hochlohn Ländern gestorben. Keine Ahnung, ich picke mir das bisschen guten content im Internet raus und das war’s.

Hardware zu teuer und so, dann such ich mir ein anderes Hobby. Mach mich da nicht abhängig
 
Gestern erst bei X wieder so einen geteilten Mist bzgl. Pools auf Hochhäusern gesehen - klar, wenn man das als Unterhaltung führt, dann ist es nicht anders, als würde jemand einen Ausschnitt aus einem Film teilen, doch das Pack markert es mitunter nicht.
 
w1ldr3dx schrieb:
Das bezweifle ich stark, da merkt man, dass Du vom lehren keine Ahnung hast, meine Frau ist Lehrerin. Lehren ist Wissen vermitteln, lenken, motivieren, fordern und ein nicht unerheblicher Teil davon ist sogar die Erziehung. Das möchte ich sehen, dass eine KI nen Null Bock jugendlichen vorwärts bringt oder einen Grundschüler das lesen und schreiben, die wegen jeder Kleinigkeit emotional abdriften.

Die KI wird in den nächsten >200 Jahren keinen Lehrer ersetzen können, da der Mensch eine schwierige eigensinnige und komplizierte Spezies ist, außer man lässt die Menschen(Eltern und Kinder) tief fallen. Die KI wird hier lange nur ein Addon bleiben.

Es braucht keine akademisch orientierten Lehrer mehr. Denn das, was diese bestenfalls in den Köpfen der Schutzbefohlenen erzeugen, ist komplett wertlos. Jede halbwegs anständige KI kann den intellektuelln (!) Wissens- und Fähigkeitsstand eines 18-Jährigen abdecken. Schulen (wie Gymnasium, nicht Lehre) sind daher eine antiquierte Fehlproduktion.

PastaSchuta schrieb:
Schon heute, mitten in einer Zeit, in der wir deutlich einen zunehmenden Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt sehen, haben wir bereits Millionen Menschen, die strukturell und ökonomisch abgehängt sind.
Langzeitarbeitslose, die trotz aller Arbeitsmarktprogramme keinen Fuß mehr in den ersten Arbeitsmarkt bekommen.
Menschen mit niedriger Qualifikation, deren Jobs in den letzten Jahrzehnten durch Globalisierung, Rationalisierung und Automatisierung weggebrochen sind.
Die wachsende Zahl von Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen (Minijobs, Scheinselbstständigkeit, befristete Kettenverträge), die sich von Monat zu Monat hangeln und trotz Arbeit am Existenzminimum und später dann in der Altersarmut landen.
Wenn man zu diesem ohnehin schon chronisch kranken Fundament jetzt die Welle der KI- und Roboter-Automatisierung draufsattelt, die auch mittlere Qualifikationen, Verwaltung, Logistik und Wissensarbeit erfasst, dann reden wir nicht mehr über einen „Strukturwandel“, sondern über einen systemischen Flächenbrand.
Das zeigt, wie brüchig das Versprechen des Kapitalismus ist, dass „Leistung sich immer lohnt“ und Arbeit für alle da ist.
Wenn das System schon heute Millionen Menschen aussortiert, obwohl die volle Automatisierung erst am Anfang steht, wie soll das erst werden, wenn Maschinen und KI die menschliche Arbeitskraft in der Breite im 1:1-Vergleich unterbieten und teilweise ersetzen?
Ein System, das sich seiner eigenen Grundlage, der menschlichen Arbeit und der daraus gespeisten Solidargemeinschaft entzieht, beraubt sich auf Dauer selbst der Existenzberechtigung.

Welcher Fachkräftemangel? Der Fachkräftemangel ist eine Lüge. Ich habe als Arbeitskraft noch nie einen Fachkräftemangel verspürt. Und ich habe jetzt etwa 15 Jahre oder sowas gearbeitet. In einfachen Jobs, als Unternehmensberater, in Finance, als Softwareentwickler, als selbstständiger Freelancer. Es ist nicht so, dass dir die Leute mit Geldscheinen wedelnd hinterherlaufen. Im Gegenteil schreibst du Bewerbungen, RFPs / Angebote, anderen Bullshit noch und nöcher, um deine paar Kröten zusammenzubekommen. Ich wünschte, man könnte einfach arbeiten. Aber fast die meiste Zeit geht ja für Bullshit drumherum drauf.

Und ich habe alles gemacht wie man es machen soll. Abi 1,0, Uni 1,0, Mint studiert, Coden gelernt, Abschlüsse in mehreren Hauptfächern und noch mehr Nebenfächern, oh und nicht zu vergessen scheissteure "Executive Education" / MBA. AI seit 2016 (gut Machine Learning, aber egal). Alles fürn A*

Und heute soll jeder noch seine eigene Brand aufbauen und was weiss ich. Dann die HR-Nasebohrer, die zwar keine Ahnung vom Job haben, aber entscheiden, ob du ihn bekommst. Usw. - also wer was anderes sagt, den kann ich eigentlich nur als weltfremd belächeln. Oder vllt. Kontakte oder was weiss ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
hardwärevreag schrieb:
Welcher Fachkräftemangel? Der Fachkräftemangel ist eine Lüge.
Der Fachkräftemangel zieht sich durch nahezu alle Wirtschaftszweige in Deutschland, ist aber in einigen Bereichen besonders akut.

Beispiele:

1. Gesundheit, Pflege und Soziales
Gesundheits- und Krankenpflege: Dies ist strukturell einer der am stärksten betroffenen Bereiche. Aufgrund der alternden Bevölkerung steigt der Bedarf rasant, während gleichzeitig viele Pflegekräfte in den Ruhestand gehen.
Altenpflege und Betreuungsberufe: Hier herrscht seit Jahren ein extremer Mangel, da die Nachfrage nach stationärer und ambulanter Pflege stark wächst.
Kinderbetreuung und Erziehung: In Kitas und Kindergärten fehlen bundesweit zehntausende Erzieherinnen und Erzieher.
Das bremst oft auch den Wiedereinstieg von Eltern in den Beruf.

2. Handwerk, Bau und Technik
Bau- und Elektrohandwerk: Fachkräfte für den Ausbau, Elektroinstallationen (z. B. für Solaranlagen und Wärmepumpen) sowie Heizungs- und Sanitärtechnik sind extrem gefragt.
Ingenieurwesen: Besonders gesucht werden Bauingenieure (für Infrastrukturprojekte), Maschinenbauer sowie Spezialisten für Robotik und Elektrotechnik.

3. IT und Digitalisierung
Softwareentwicklung & Cybersecurity: Die digitale Transformation sorgt für einen großen Bedarf an Informatikern, Cybersecurity-Experten, Data Scientists und Cloud-Architekten.
Da viele Unternehmen ihre Systeme digitalisieren oder absichern müssen, übersteigt die Nachfrage hier das Angebot deutlich.

4. Bildung und Schule/Lehrkräfte:
Vor allem an Grundschulen, Berufsschulen und im Bereich der Sonderpädagogik fehlen Lehrkräfte.

Warum ist der Mangel gerade in diesen Berufsfeldern so groß?
Demografischer Wandel: Die geburtenstarke Generation der „Babyboomer“ geht in Rente, und es rücken geburtenschwächere Jahrgänge nach.
Zusätzlicher Bedarf (Transformation): Die Energiewende (Klimaschutz, Wärmepumpen, E-Mobilität) und die Digitalisierung erfordern völlig neue Fachkräfteprofile, die am Arbeitsmarkt erst ausgebildet oder umgeschult werden müssen.

Natürlich gibt es den Fachkräftemangel, nur betrifft er nicht alle Branchen gleichermaßen.

Das Phänomen, dass hochqualifizierte Arbeitskräfte keine adäquate Beschäftigung finden und deshalb Stellen unterhalb ihres Ausbildungsniveaus annehmen, ist ein vielschichtiges Problem des modernen Arbeitsmarktes.

Wenn Hochqualifizierte Jobs annehmen, die eigentlich für geringer Qualifizierte gedacht sind, hat das Kettenreaktionen zur Folge:

Hochqualifizierte verdrängen mittelqualifizierte Arbeitskräfte, welche wiederum in niedrigere Qualifikationsstufen abgedrängt werden.
Am Ende des Arbeitsmarktes trifft dies vor allem Menschen mit geringerem formalen Schul- oder Berufsabschluss besonders hart, da sie kaum noch konkurrieren können.
Wenn hochspezialisiertes Wissen in einfacheren Tätigkeiten ungenutzt bleibt, geht der Volkswirtschaft wertvolles Produktivitätspotenzial verloren.
Zudem rentieren sich die privaten und staatlichen Investitionen in eine lange Ausbildung (Studium) volkswirtschaftlich langsamer.
Das hast Du ja anscheinend in deiner Berufsbiografie selbst so erlebt.
 
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DerMond schrieb:
Gerade diejenigen die aktuell beruflich von KI profitieren werden später darunter leiden weil man selber überflüssig wird.

Sehenden Auges säge auch ich momentan an dem Ast auf dem ich sitze, ohne eine Ahnung was ich anderes machen könnte, jetzt und in Zukunft.

Ich verfluche den Tag, an dem ich von ChatGPT gehört habe.
 
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@GRB221009A
Man darf auch niemals vergessen, dass an unseren Arbeitsplätzen alles andere, was diese Gesellschaft und diesen Staat ausmacht, mit dranhängt.
Werden im Zuge des technischen Fortschritts und der Automatisierung immer mehr Menschen arbeitslos, fallen Steuereinnahmen und Sozialabgaben aus.
Unsere sozialen Sicherungssysteme (Renten/Pensionen, Gesundheit/Krankheit, Pflege, Jobverlust/Existenzsicherung etc.) wären dann nicht mehr finanzierbar.
Was das für unsere Gesellschaft bedeuten würde, sollte jedem glasklar bewusst sein.
Alles hängt mit allem zusammen und steht in Wechselwirkung zueinander.
Wenn man auf der einen Seite einspart, erzeugt man auf der anderen Seite meistens negative Verwerfungen, die das ganze Wirtschafts- und Gesellschaftssystem gefährden und in den Kollaps führen können.
Davon wären alle betroffen, auch diejenigen, die sich heute noch auf der „Gewinner- und Sonnenseite“ verorten.
 
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@PastaSchuta : Das glaubst du doch selbst nicht, oder?

Ich habe Cloud usw. gemacht. Hier wartet niemand auf Fachkräfte. Wenn ja, ich bin da, wenn mir jemand den Hintern vergolden wollte. Ich habe mich zuletzt als AI Engineer beworben in CH (weit über 100 Bewerber, habe mit der Recruiterin sogar telefonieren können; meinte sie selbst wäre auch zuletzt mehrere Monate arbeitslos gewesen bevor sie die Stelle bekommen hätte). Also, wen glaubst du mit diesen Zahlen veräppeln zu können.

Papier ist geduldig, der Arbeitsmarkt spiegelt die Wahrheit.

Oder auch Pflege: Wenn du 10k / Monat für einen Pfleger bezahlen würdest, würden wir hier alle umschulen. Stattdessen ist es halt eine Drecksarbeit, vor allem für Ausländer (Wir reden ja Tachelos, oder?). Ein Bekannter von mir hat das dann noch studiert, um wenigstens Leitung oder sowas machen zu können. Aber du machst scheinbar auch damit keinen Schnitt.

Elektriker gebe ich dir Recht, aber ein Freund von hier hat da als Geselle angefangen Ende der 2010er Jahre, ging mit 1xyz nach Hause. Meinte auf dem Bau sind vor allem Osteuropäer. Aber definitiv der Beste von den genannten Bereichen: Ich versuche hier selbst gerade als Quereinsteiger reinzukommen.

Kita / Schule / Soziales: Vollkommen überzogen. Vollkommene Fehlentwicklung in dem Bereich, wenn du mich fragst. Aber zahlt ja der Staat und der kann ja beliebig Schulden machen (noch). Keiner würde, wenn er es selbst zahlen müsste, diese Misswirtschaft zahlen. Und die Pisa Ergebnisse zeigen ja auch, was das für ein Sauladen ist. Ist aber eigentlich auch schon egal, weil ich, wenn ich was wissen will, eh KI fragen kann und die Kids genauso. Ein Lehrer ist also überflüssig. Eine Betreuungskraft nicht. Aber muss die dann so teuer sein?

Aber das ist halt Deutschland: Beamtenstaat. Wo du belächelt wirst, wenn du in die Privatwirtschaft gehst und wir alle von "Sondervermögen" leben können. Und Propagandaopfer, die jeden Scheiss glauben.
 
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Manegarm schrieb:
Man könnte jetzt schon folgende Berufe durch ki ersetzen.

Journalisten
Soso, dass will ich sehen. Du scheinst nicht viel über Journalismus zu wissen.

Die Verantwortung einen LKW, Bus oder Zug alleine durch KI fahren zu lassen möchte ich zudem auch nicht übernehmen.

Aber ja KI lädt zum geistigen Verblöden ein und der alles entscheidenen Frage was einen Schüler heute noch motivieren soll gute Leistungen zu erarbeiten, wenn das in drei Minuten mit KI besser erledigt werden kann, wofür der Schüler eine Stunde benötigen würde.

Die persönliche Leistung ist faktisch nämlich nichts mehr wert bzw. wird durch KI komplett entwertet.

Genau das wird zukünftig enorme Probleme innerhalb der Gesellschaft verursachen, die Entwertung von menschlichen Leistungen.
 
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KI Hotlines sind DER LETZTE DRECK.
Das Problem wird immer erst gelöst, wenn man mit einem Menschen telefonieren kann.
Die KI kann nur Standardfälle bearbeiten, für die man sowieso keine Hotline benötigen würde.
Und dann diese unfassbar langsam sprechenden, übertrieben freundlichen KI Stimmen.
Es nervt so unglaublich.
 
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