Intel 2500 vs 2500K

gorko122

Cadet 4th Year
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Hallo!
Da ich momentan noch auf die Sandy Bridge Boards warten muss, habe ich meine CPU-Wahl aufgrund des Preisverfalls beim 2500K nochmal überdacht. Ich stelle mir die Frage - was das Fehlen von Intel VT-d beim 2500K für mich bedeutet.

Kann mir jemand genau erklären, was es sich mit Intel VT-d auf sich hat?
Ich frage mich auch, weshalb Intel beim K dieses Feature weggelassen hat!?

Würdet ihr eher zum K oder zum normalen 2500er greifen?
 
ich zitiere mal Sven:
Durch Virtualisierung können auf einem Rechner parallel mehrere Betriebssysteme aufgeführt werden, denen jeweils ein extra Rechner vorgegaukelt wird. Die Virtualisierungstechnik Vanderpool der CPU erlaubt es auch Prozessoren zu emulieren, sodass einem virtuellem Betriebssystem auf deinem Rechner eine ganz andere CPU beschrieben wird.

Kurzum. Wenn du es nicht brauchst, kannst du es auch auslassen. Es beeinträchtigt die Funktionsweise der CPU nicht. Einschalten sollte man es eben, wenn man mit virtuellen Rechnern arbeitet.

Ob du das brauchst, musste selber entscheiden.
Ich würde eher zum K wegen dem offenen Multi tendieren.
 
Die Vorteile des 2500k kenne ich - ich habe mich nur gefragt, wieso Intel beim K ein Feature entfernt und ob es notwendig ist...

Laut dieser Seite muss es von der CPU gar nicht unterstützt werden - sondern nur vom Chipsatz. Kann des jemand bestätigen?
Voraussetzungen für Intel VT-d:

der verwendete Chipsatz sowie das BIOS müssen Intel VT-d unterstützen
ab Intel Nehalem Mikroarchitektur möglich, etwa mit Xeon 34xx, 55xx und neuer, auch diverse Desktop-CPUs, siehe Intel CPUs im Überblick)
an die CPU selbst gibt es keine speziellen Anforderungen, da VT-d eine Funktion des Chipsatzes ist, die CPU muss nur VT allgemein unterstützen

Verliere ich beim K eigentlich die Garantie, wenn ich ihn Übertakte? (ich hoffe mal nicht...)
 
du verlierst immer die garantie wenn du übertaktest. egal ob grafikkarte oder cpu. nur kann der hersteller keine übertaktung nachweisen (außer geflashtes bios bei ner grafikkarte). du bekommst sonst auch normal die garantie falls die cpu defekt ist - außer es ist offensichtlich dass man zu doof zum übertakten war und das ding gegrillt hat.

theoretisch erlischt dann grundsätzlich beim oc die garantie, aber naja...in der praxis siehts nunmal anders aus.
 
die Poster kennen alle nicht den Unterschied zwischen VT-d und VT-x. Das was alle da oben meinen ist VT-x und das haben beide. Somit kann man Virtualisierung auf beiden betreiben!!!!!

ABER! ... wenn man zum Beispiel physikalische Devices an die VM übergeben möchte. Z.B. eine PCI Karte (z.B. Grafikkarte, TV-Tuner, ...), dann benötigt man VT-d, da diese DMA (Direct Memory Access) benötigen wird (wahrscheinlich) und somit würde dies nicht gehen (d.h. das Gerät durchreichen an die VM). VT-d ist somit nur eine Erweiterung für die normale Virtualisierung VT-x.

Wenn du z.B. nun VirtualBox nutzen wirst zum Virtualisieren, wirst du wahrscheinlich gar nicht eingeschränkt werden. USB Geräte durchreichen kann auch VT-x.


Die meisten Anwender kennen den Unterschied zwischen VT-x und VT-d nicht, da sie beides in einen Topf werfen (unter Stichwort 'Virtualisierung') und sich die Sache nicht genau anschauen ... aber es gibt den gewissen Unterschied ;)

http://en.wikipedia.org/wiki/X86_virtualization#Intel_virtualization_.28VT-x.29
 
Zuletzt bearbeitet:
@kanal108: Danke!

Ich habe zwar vor ein bischen zu Virtualisieren, aber da ich vermutlich nahezu keine Geräte verwende, welche auf diese Art und Weise durchgeschliffen werden müssen, werde ich wahrscheinlich den K nehmen, da mir dann doch die CPU-Leistung wichtiger ist.
 
jo .. so geht es mir auch .. hab mir auch lange überlegt ob 2600 oder 2600k (gerade auch am Warten auf die 'gecleanten' Boards mit B3 Stepping ;) ) .. und werde mich für den 2600k entscheiden :)
 
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