News Intel: 40 US-Dollar Fertigungskosten pro CPU

AMD muß aber fast den gesamten Gewinn der Prozessorsparte sofort reinvestieren. Intel kann ein Großteil einstecken und parken. Wenn du in mein Link geguckt hättest, würdest du eine Zahl von 4 Millirden US-$/ Jahr für 'Research and Development' gesehen haben. Intel baut also mehrere Jahre vor. Nenne mir mal sonst noch eine Firma außer Microsoft, die ohne jegliche Aktivität Jahre überleben würde. Schon gar nicht Simons Pizzabude...

Aber letzlich ist das Ganze auch nicht Intels 'Schuld': solange Abnehmer zu den Preisen da sind, braucht man auch nicht weniger verlangen. Ist ja schließlich kein Wohlfahrtsverein...
 
LeChris schrieb:
AMD muß aber fast den gesamten Gewinn der Prozessorsparte sofort reinvestieren.
[...]
Deinen Link hab ich nicht gelesen, hab ihn auch jetzt erst gesehen *g*:rolleyes:..

Das ist ja alles gut und richtig nur das hat doch mit den Herstellungskosten so wie sie hier gemeint sind an sich nichts zu tun.
 
Moin!!!

Is ja eigentlich auch egal wie hoch Intel's Marge ist.Andere Dinge haben weitaus höhere Margen,beispielsweise Handies,Möbel,Farben u.s.w. ...
Ne CPU kann meinetwegen auch 500 Euro kosten - ich erhalte für mein Geld etwas was ich niemals selbst produzieren könnte.Aber für ein bisschen Holz (Möbel) die zusammengepresst werden (IKEA u.s.w.) teilweise 1000 Euro zu verlangen ist einfach nur unverschämt.
 
Direkt nicht. Aber Endverbraucherpreis-Herstellungskosten-x ergibt den Gewinn. Einige müssen diesen dann gleich wieder komplett benutzen, andere halt nur einen Teil. Das hängt dann letzlich von den abgesetzten Stückzahlen ab.

Für einige, die sich bisher mit Lithographieprozessen noch nicht so beschäftigt haben, vielleicht mal ganz interessant die Relation zu sehen. Für jene mit heißlaufendem Prescott vielleicht auch noch die Anmerkung: dieser Prescott hat gegenüber dem Northwood ganz klar den Vorteil der kleineren DIE-Size...für Intel...
 
Da gebe ich dir recht.Das wird aber nicht soviel ausmachen.
Ein weiteres Problem sind aber die Zwischenhändler,die teilweise mächtig draufschlagen.
Aber wie schon gesagt ne CPU ist es wert.Andere Dinge nicht.
 
Zuletzt bearbeitet: (http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=139584)
Ja, eben, mit dem Namen Intel läßt sich irgendwie Geld aus den Taschen ziehen.

"Aber wie schon gesagt ne CPU ist es wert.Andere Dinge nicht."

Da mußt du für dich selbst sprechen. Das subjektive Wertempfinden ist aber tatsächlich ein Preisbildungsfaktor, siehe zB Autos mit dem Stern. Im 21. Jahrtausend schaue ich da aber doch genau hin: bereits vermeintlich schwache Neu-CPUs sind für das Gros der Aufgaben geeignet. Zumal sich einige Komponenten wie Grafikkarten anschicken, die Rechenlast selbst zu übernehmen.

Meine 60€-1,6GHz-CPU hält sich auf jeden Fall ziemlich gut. Da begrenzen eher Speicher und Festspeicher die allgemeine Performance...
 
Mit subjektivem Wertempfinden hat das nicht viel zu tun.
Man muss sehen welche alternativen es gibt.Für Handies beispielsweise gibt es genügend alternativen.Ich zum Beispiel besitze schon lange keines mehr,weil das Preis/Leistungsverhältnis nicht stimmt.
Für ne CPU gibts keinen Ersatz.Wer nur ne "normale" CPU braucht zahlt einmalig 50 Euro und ist im Internet.Mach das mal mit nem Handy...
 
Hey,

vorallem dürft ihr nicht vergessen das die Chefs ja auch immer mehr Kohle verdienen wollen und auch nicht in Betracht ziehen mal etwas auf das Gehalt zu verzichten, die eh schon unmengen an Geld bekommen/haben. (Können halt den Hals nicht voll genug bekommen..)

Lieber werden dann ein paar Arbeitsplätze gestrichen/gekündigt, damit auch wieder genug Geld reinkommt..

MfG
CYA

iNsuRRecTiON
 
George Bush schrieb:
... Wer nur ne "normale" CPU braucht zahlt einmalig 50 Euro und ist im Internet.Mach das mal mit nem Handy...
Ohne weiteres kann ich die CPU nichtmal "anschalten", wie ich damit ins Internet gehen soll verstehe ich nicht ganz. :p
 
@29

ich habe von keinerlei Entlassungen bei Intel oder microsoft gehört.
Die stellen eher Leute ein, glaub mir
 
Die hälfte der Poster hier hat keine Ahnung von Betriebswirtschaft...

Herstellkosten und Fertigungskosten sind bei den meisten hochtenologisierten Serienprodukte der kleine Anteil... Die Forschung & Entwicklung verschlingen Millionen und Milliarden... Und das muss mit jedem Stück das verkauft wird abgestottert werden...

Bei Medikamenten ist das gleich, Viagrapillen herstellen und abpacken kostet kaum was aber die 5 jährige Entwicklung hat Millionen gekostet zudem kommt noch das enorme Riskio in diesem Fall für Pfilzer... wird aus dem Produkt nichts bzw. kommt die Entwicklung auf keinen grünen Zweig, ist sehr viel Geld futsch....
 
Letztendlich zählt wieviel Umsatz und Gewinn am Ende herausschaut. Also was soll man mit diesen Zahlen anfange? Sie ist wohl so aussagekräftig wie die Materialkosten. Was kostet 1Gramm Sand?

Mal wieder ein Punkt wo ich denke, die eigentliche Leistung liegt darin, jemanden zu bewegen solche Studie zu finanzieren.

Whoops, ist das jetzt nicht unser Stammtisch?
 
mat3000 schrieb:
@29

ich habe von keinerlei Entlassungen bei Intel oder microsoft gehört.
Die stellen eher Leute ein, glaub mir

Microsoft wandelt massiv feste Arbeitsplaetze in Zeitarbeitsplaetze um. Die Mitarbeiter werden entlassen und ihnen gleichzeitig geraten, sich bei der Zeitarbeitsfirma x zu bewerben. Nach einer Woche sind sie am gleichen Arbeitsplatz zu immens niedrigeren Loehnen, Pensionen und Krankenversichertenschutz taetig. Und das betrifft mittlerweile nicht mehr nur die niedrigeren Lohnstufen, sondern auch Entwickler.
Und Intel hat zwischen 2000 und 2004 gut 1600 Mitarbeiter "verloren". Ob entlassen oder einfach nicht neu eingestellt, weiss ich nicht. Zumindest haben sie 2000/2001 bei den Studenten, denen sie noch waehrend ihres Studiums einen Arbeitsvertrag aufschwatzen, versucht, sich aus eben diesem Vertrag wieder herauszukaufen. Noch ehe die Studenten ueberhaupt angefangen hatten, fuer Intel zu arbeiten.
 
Intel hat nur begrenzt etwas von den $40 Kosten.
Wenn man die Preise deutlich senkt,würde kaum ein zusätzlicher Ansturm auf PC CPUs stattfinden.

Die $40 sind aber ein Richtwert bzgl. IBM, Microsoft, Sony und Toshiba sowie dem Tricore = XBox 360 und dem Cell.
In 90nm sind die mit ca. 200mm2 sicherlich noch doppelt so teuer wie die heutigen 84/114 mm2 Dothan/Prescott,
aber man kann für 65nm und später 45nm schon die Kostenstruktur erkennen.
Den Cell kann man im Laufe der Jahre auch noch jenseits der Konsolen und Mainframes einsetzen,
das kann Intel mit seinen Designs nicht.
 
40 $ herstellungskosten ist schon ne menge wen man das pro chip sieht! und wenn das nur die reine chipherstellung ist kommen dazu noch:

1. Entwicklungskosten (welche nicht gerade gering sind)
2. chiptestkosten
3. assembley kosten
4. Finaltestkosten

allein die testkosten dürften in etwa den herstellungskosten an sich entsprechen! und das assembly ist auch nicht gerade billig!
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist der Grund warum es AMD noch gibt. Das sie die Preise für CPU´s so hoch halten können. Wenn es AMD nichtmehr geben würde, hätte Intel keinen direkten konkurenten mehr und die Kartellbehörde würde einschreiten und den Preis in europa diktieren.

Aber das in der studie wuste ich schon. Ram-chips sind kaum billiger herzustellen (wenn man von der entwicklung absieht). Bloß bei Ram bekomme ich 8 chips für einen bruchteil, auch wenn einer nur halb sogroß ist wie eine CPU.

deswegen verstehe ich auch nicht warum immer die größe der CPU (also die chipfläche) mit den Preis in verbindung gebracht wird. Der Preis ist doch sowieso von der marketing-abteilung bei Intel/AMD festgelegt.
 
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