Notiz Intel Coffee Lake: Preise auf neuem Tiefstand

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#21
Wen interessiert denn Meltdown beim PC Zuhause. Bei mir ist der Patch seit 2 Wochen deaktiviert und ich schlafe trotzdem wie ein Engel.

Warum deaktiviert man denn den Meltdown-Patch?

Der bringt doch nur sehr geringe Performance-Einbußen und Meltdown ist die wesentlich gefährlichere Lücke IMO.

Naja, muss jeder selbst wissen. Aber wegen den 2-3 fps, naja.
 

Faust2011

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#22
Ich kann es ja kaum glauben, dass es auch noch solche Meldungen gibt, die nicht von steigenden Preisen berichten. Freut mich natürlich für alle, die eine neue CPU kaufen möchten.

SSD stagnieren auf hohem Preisniveau, RAM-Preise steigen, generell sollen Halbleiter demnächst teurer werden (da Wafer-Preise steigen) und von Grafikkarten-Preisen gar nicht erst zu sprechen.
 
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#23
Dass die Preise für Coffee-Lake endlich sinken liegt 1. an der besseren Verfügbarkeit und 2. an dem $/€-Kurs, der mittlerweile bei 0,8 liegt. Ob es langfristig so bleibt ist eine andere Frage.
 

Jethro

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#24
Immerhin die CPUs werden günstiger, ist doch schonmal ein kleiner Trost für alle die dieses Jahr was neues kaufen wollen.
Wenn die Ryzen 2000 Serie kommt kann es hier sicher nochmal interessante Bewegungen geben.
 
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#25
Warum deaktiviert man denn den Meltdown-Patch?

Der bringt doch nur sehr geringe Performance-Einbußen und Meltdown ist die wesentlich gefährlichere Lücke IMO.

Naja, muss jeder selbst wissen. Aber wegen den 2-3 fps, naja.

Weil man imho. darauf Verzichten kann, wenn man im Browser keine Angriffsfläche mehr bietet. Ich hab den Windows Patch auch deaktiviert und Intel patcht keinen SandyBridge. Ist mir aber egal, der Xeon bietet noch genug Power.
 
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#26
Mir geht es beim deaktivieren doch nicht um 2/3FPS oder ein paar Punkte weniger in CB15.
Ich verstehe wie ein Meltdown Angriff funktioniert und wo die Gefahren sind. Ganz für mich und bei meinem PC brauche ich diesen Patch einfach nicht. Hier in den Threads wurde einfach viel Panik verbreitet, die bei Servern mit vielen Leuten drauf sicher auch gerechtfertigt ist aber bei mir ist nun mal wirklich nichts zu holen. Ein Hacker würde bei mir an Langeweile sterben.
 
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#27
@oldmanhunting
Um überhaupt irgendetwas zu holen, muss ja erst mal bei dem zu angreifenden PC eine entsprechende Software installiert werden und wenn man nicht gerade auf unseriöse Webseiten zurückgreift oder irgendwelche E-Mails öffnet, von denen man eigentlich die Finger lassen sollte, dann wird es auch für einen Angreifer/Hacker nicht so einfach. Ohne diese installierte Software ist kein Seitenkanal Angriff auf die CPU oder das Betriebssystem möglich.

Also können wir Dein PC schon mal von der Liste streichen, wegen geringfügigen Erfolgsaussichten! :D
 
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#28
wenn ich daran denke dass meine nächste CPU sicherer arbeiten wird, nicht aber schneller, will ich die neue CPU doch gar nicht mehr wirklich und gedulde mich eher nochmal 12+ Monate

Ryzen² wird dieses Problem aber auch nicht gelöst haben, von daher R³ oder die nächste IntelGeneration für die man dann fürs "Freischalten" von Sicherheit eventuell noch was draufzahlen darf. (so wie Intel für freischalten aller RAIDmodi eines Mainboards extra Kohle will...)
 
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#29
Um überhaupt irgendetwas zu holen, muss ja erst mal bei dem zu angreifenden PC eine entsprechende Software installiert werden und wenn man nicht gerade auf unseriöse Webseiten zurückgreift
Genau, auf unseriösen Seiten steht ja auch immer ein großer Hinweis "Vorsicht unseriös!". Gleiches gilt für alle Programme bzw. deren Download-Quellen. :D

Anders als Spectre, ist Meltdown nicht prozessgebunden. Wenn es in irgendeinem Prozess auf dem PC ausgeführt wird, kann es auch auf Daten aus anderen Prozessen zugreifen.

Auch eigentlich vertrauenswürdige Quellen können gehackt und deren Inhalte verändert werden. Also eine Unterscheidung zwischen seriös und unseriös ist nicht immer so einfach.

@oldmanhunting: Du machst auf deinem PC also keine Zahlungstransaktionen bzw. nutzt kein Java Script und installierst nie irgendwelche Apps, die nicht aus dem Windows Store oder ähnlich zuverlässigen Quellen kommen?
Falls ja, kannst du wirklich auf den Patch verzichten.
 
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#30
Auch eigentlich vertrauenswürdige Quellen können gehackt und deren Inhalte verändert werden. Also eine Unterscheidung zwischen seriös und unseriös ist nicht immer so einfach.
Ist aber auch kein Problem, wer einen 100%tigen Schutz für seinen Home PC will, den gibt es ja: Einfach den Netzstecker vom Router ziehen, schon ist man 100% sicher! :daumen:
 
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#31
So sieht's aus. ;)

Hundertprozentigen Schutz gibt es nicht. Aber 2% Risiko sind immer noch besser als 20% (jetzt bitte nicht auf den Zahlen festnageln, ihr wisst, was ich meine).

Das größte Risiko sitzt aber fast immer vor dem PC. :D
 
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bensen

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#32
Naja, Volker. Der 7700K hat die meiste Zeit nicht viel weniger gekostet. Jetzt gibt es 2 Kerne extra für kaum mehr Geld. Das macht Intel nicht freiwillig. Und die Preise sind gerade noch im freien Fall.
Das ist ja richtig, hat aber nichts mit Felle davon schwimmen zu tun.
Sie hätten jahrelang keine Konkurrenz und haben das gemacht was für das Unternehmen am besten ist: Gewinnmaximierung.
Jetzt ist Konkurrenz da und reagieren. Statt Preise zu senken, gibt's überall ein paar mehr Kerne/Threads. Das macht die dies etwas größer, aber nicht wirklich viel. Schmälert die Marge somit nicht stark. Coffelake würde ja deswegen proaktiv entwickelt.
Ich denke sie haben Ryzen etwas schwächer eingeschätzt und waren von dem durchweg super Echo von Medien und OEMs überrascht, weswegen sie dann Coffelake schnell im Markt haben wollten.
Überrascht würden sie von Threadripper und haben deswegen Skylake-x vorgezogen und mehr Kerne spendiert.

Verstehe nicht warum man deswegen Intel immer Fehlplanung oder Unfähigkeit vorwirft. Mehr als reagieren kann man nicht. Von vorneherein auf Marge verzichten und fettere CPUs zu liefern ist doch unsinnig.
Lediglich die Launches selber waren unter aller Sau. Die restliche strategische Planung ist vollkommen in Ordnung.
CPUs entwickelt man nicht über Nacht und bevor man nicht weiß, was die Konkurrenz in der Hand hat, kann man nur schätzen und entsprechend planen.
 
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#33
Laut den pro Intel-Vertretern, ist dann der i7 8700 nichts wert.
Geringer Basistakt wie die Ryzens, dafür keine OC Möglichkeit.
Somit ist nur der K-Bruder kauffähig!
Und der geht ab wie meine Katze.
 
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#34
Hab jetzt doch zugegriffen, obwohl mein 7700k noch dicke gereicht hätte. Bisher kann ich keinen Unterschied feststellen.
 

frankkl

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#35
Das ist wie jedes Jahr der Core i3 kostet etwa 110 Euro das ist immer das gleiche,
nur die passenden neuen Intel H Chipsätze fehlen und die Arbeitsspeicher Preise sind exstrem hoch :(

frankkl
 

DonL_

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#36
Das ist aber ein Prozessor, der bis zum erscheinen des CL und auch bis in den November 140-180€ gekostet hat.
Der CL i3 8100 ist nämlich nichts anderes als ein Kaby Lake i5.
 

frankkl

Rear Admiral
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#38
Das ist aber ein Prozessor, der bis zum erscheinen des CL und auch bis in den November 140-180€ gekostet hat.
Der CL i3 8100 ist nämlich nichts anderes als ein Kaby Lake i5.
Nein mit irgendwelchen Einführungspreisen kann man nicht rechnen,
die Core i3 Preise sind immer gleich !

https://geizhals.de/?cmp=1329935&cmp=1557514&cmp=1699931


Und auch mein Core i3 3220 hat im Handel vor Ort etwa 110 Euro gekostet.

frankkl
 
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#39
"auf niedrigem Niveau"?
Wie kommt man zu der Erkenntnis?
Ich finde 350 Euro für ne CPU liegt nicht auf niedrigem Niveau, zumal die Vorgänger zum selben Zeitpunkt ihres Produktlebenszyklus afair sogar noch günstiger waren (zumindest Dollarbereinigt) und die auch keine Konkurrenz hatten.

Ich habe eigentlich gehofft, dass der 8700k unter die 300 Euro geht und der 8600k bei gut 200 landet.
Da muss AMD wohl mal was nachlegen, ich will ja nicht ewig mit der Sandy zusammen bleiben. ;)
 

Birke1511

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#40
Aufgrund der schlechten Verfügbarkeit wurden die ersten Käufer lange genug gemolken. Endlich sind die Preise da wo sie von Anfang an sein sollten.
 
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