News Intel Goldmont Plus: Große Überarbeitung ebnet Weg für ein 32-Kern-SoC

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#2
Ich hätte gern einen Gemini Lake Octacore für Office, Präsentationen, bisserl Videobearbeitung etc - sollte mit der Architektur die perfekte skalierbare lowcost-Umgebung sein welche auch sehr einfach für den mobilen Einsatz optimiert werden kann. Einfach ein paar Kerne deaktivieren bei fehlendem Bedarf.
So ist Gemini Lake schon in vielen Fällen ausreichend schnell, aber auch im Office-Alltag gibt es Situationen in denen der workflow etwas mehr Leistung verlangt. Da ist der Sprung zu Core-Prozessoren schon fast overkill.
 

Capet

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#3
ARM-Server? Gutes Stichwort.

Gibt es davon denn inzwischen welche in freier Wildbahn, bei denen es sich nicht um irgendwelche Nischenprodukte für spezielle Anwendungsfälle handelt?

Alles, was ich zu dem Thema bisher gehört und gelesen habe, waren Ankündigungen und Erklärungen, dass hohe Erwartungen in diese Technik gesetzt werden.

Fertige Produkte habe ich noch keine gesehen. Vielleicht habe ich aber auch nur nicht richtig gesucht.
 

Simon

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#5
Hmm. Selbst ein 32 oder 48-Kern Atom wäre als Gegner für die neuen ARM-Server-CPUs m.E. nur bedingt geeignet.

Die nächsten ARM-Killer kommen vielleicht doch eher "Early 2018" mit Xeon D Prozessoren auf Skylake-SP-Basis.

Da wird es spannend, was es alles so als Upgrade gibt:

Broadwell-Kern --> Skylake-SP-Kern (bringt schon mal AVX-512-Support mit, aber dann wohl aufgrund des TDP-Budget nur 1x pro Kern)
Anzahl Kerne: bleibt es bei maximal 16, oder gibt es mehr?
RAM-Limit: 128 GB --> ??? GB (Qualcomms Centriq 2400 kann immerhin 768 GB)
RAM-Kanäle: Broadwell-DE hatte nur 2, hier wäre ein Upgrade schon sinnvoll
Netzwerk: Alles andere als 2x 40G mit QuickAssist wäre ja fast schon eine Überraschung
TDP: Bleibt es bei maximal 65 Watt wie beim D-1587 oder gibt es da künftig für die Topmodelle mehr Spielraum nach oben? (ein Centriq 2400 darf immerhin fast das doppelte verbraten)
Fertigung: Ist es 14 nm+ oder sogar 14 nm++?

Wenn man mal träumen darf: Ein imaginärer "Xeon D-1587 v2" mit 24 Kernen @ ~2,0/2,5 GHz (Base/Turbo), 4x DDR4-2667 mit max. 512 GB, 2x 40 GbE (die sich bei Bedarf per Breakout-Cable zu 8x 10 GbE aufteilen lassen) samt QuickAssist, 85/95 Watt TDP und in 14 nm++ gefertigt wäre schon ganz nice.
 

Holt

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#6
Skylake ist wie Broadwell immer 14nm, 14nm+ ist Kaby Lake und 14nm++ Coffee Lake, wenn die Kerne also nicht Skylake-Sp sondern Kaby Lake-SP oder Coffee Lake-SP genannt werden, dann wäre es nach bisherigem Namesschema 14nm+ bzw. 14nm++. Aber was die Bennungen angeht, scheint es bei Intel ja auch nicht mehr so zu sein wie früher.
 

Simon

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#7
Nein.

Skylake-S (Desktop) = 14 nm
Skylake-SP (Server) = 14 nm+

Genauso wie

Kaby Lake = 14 nm+
Kaby Lake Refresh = 14 nm++ (wie auch Coffee Lake)

Es passt also nicht mehr. Es gibt innerhalb eines "Codenames" mittlerweile unterschiedliche Fertigungen.

Daher wäre es zumindest theoretisch denkbar, dass die Xeon-D-SoCs mit Skylake-SP-Architektur sogar 14++ sind. Praktisch glaube ich auch nicht unbedingt daran, wundern würde es mich aber nicht.
 
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Holt

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#8
Ob Skylake-SP 14nm oder 14nm+ ist, kann man nicht letztlich sagen, da gibt es widersprüchliche Angaben, die eine schreiben für S. 2066 pauschal 14nm++, die anderen unterteilen klar 14nm für Skylake-X, die ja die gleichen Dies wie auch die kleineren Skylake-SP verwenden und 14nm+ für Kaby Lake-X. ZU Kaby Lake hat Intel selbst auch deutlich geschrieben: Der verbesserte Prozess wird also extra erwähnt, nicht aber bei Skylake-SP:
The new generation, the Intel® Xeon® processor Scalable family (formerly code-named Skylake-SP), is a “tock” based on 14nm process technology.

Da es eben nicht mehr der neuste Prozess ist, sollte es nicht wundern wenn Intel sehr schmallippig ist, aber ich gehe davon aus das die ganze Skylake CPU, egal welcher Familie, aus dem gleiche Fertigungsprozess sind. Die Architektur der Kerne ist ja von Skykale über Kaby Lake bis Coffee Lake nicht angerührt worden, während man die AVX-512 Erweiterung und die Änderungen am Cache bei den großen Slykake CPUs durchaus als Architekturändererungen betrachten könnte. Die Bezeichnungen sind also nur noch Bezeichnungen der Fertigungstechnik, nicht der Anordnung der Transistoren.
 

Holt

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#10
Ralf555, danke ja, das hatte ich im Beitrag von Simon noch glatt übersehen. Es bestätigt aber auch, dass eben alleine die Fertigungsprozesse die Namengebung bestimmt. 14nm+ ist eben Kaby Lake und nicht Skylake und bei Kaby Lake Refresh ist es ein nochmal optimierter 14nm+ Prozess, aber eben nicht der 14nm++ von Coffee Lake.

Sowas wie einen Skylake-DW gibt es jedenfalls in der Liste von Intels Platform Codenames nicht und alle Skylake Modelle dort sind Released, aber es gibt noch einige Codenamen für Embedded Plattformen die Pre-release sind.
 

Simon

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#11
Ob Skylake-SP 14nm oder 14nm+ ist, kann man nicht letztlich sagen, da gibt es widersprüchliche Angaben, die eine schreiben für S. 2066 pauschal 14nm++, die anderen unterteilen klar 14nm für Skylake-X, die ja die gleichen Dies wie auch die kleineren Skylake-SP verwenden und 14nm+ für Kaby Lake-X. ZU Kaby Lake hat Intel selbst auch deutlich geschrieben: Der verbesserte Prozess wird also extra erwähnt, nicht aber bei Skylake-SP
Laut Intel Offcial Folie zum Xeon-W eindeutig 14nm+:

https://pics.computerbase.de/7/9/9/0/2/6-1080.242435453.png
 

Holt

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#12
Danke, die Folie hatte ich nun noch nicht gesehen. Damit scheint Intel bei den Xeons von dem Namensschema abzuweichen.
 
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