Test Intel Optane SSD DC P4800X: Das leistet 3D XPoint im Server-Format

Volker

Ost 1
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#1
tl;dr: Die Intel Optane SSD DC P4800X gibt es nun auch mit 750 GByte Speicherplatz. Die Server-SSD profitiert vom 3D-XPoint-Speicher insbesondere bei Latenzen und Dauerlast und lässt in bestimmten Szenarien selbst sehr schnellen NAND-Flash-SSDs keine Chance.

Zum Test: Intel Optane SSD DC P4800X: Das leistet 3D XPoint im Server-Format
 
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#2
Ich würde mich noch sehr über Systemstart- und Anwendungsstart-Tests freuen.
 
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#3
Habt ihr zufällig eine Lizenz für Dragon Naturally Speaking? Wenn ja, wäre es euch möglich einmal die Anwendung + Benutzerdatei auf der SSD zu installieren und dann die Erkennungsgenauigkeit und Erkennungsgeschwindigkeit im Vergleich zu einer normalen SSD zu ermitteln?
 

v_ossi

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#4
Ich würde mich noch sehr über Systemstart- und Anwendungsstart-Tests freuen.
Bezweifle, dass da große Differenzen zu sehen sind, zumindest in den gängigen Consumer Anwendungen. Selbst SATA zu NVMe macht ja häufig kaum einen Unterschied. (Ja, die 1000 Tab Fraktion wird mir widersprechen, Schande über mein Haupt :D)

Mit 3D X-Point sind wir mMn jedenfalls an einem Punkt angekommen, an dem der Fortschritt selbst für den Durchschnitts-CB-Forenuser nicht mehr spürbar ist. Und wir sind schon die obere 5% der deutschen Prosumer.

PS.: heißt das eigentlich
a) XPoint, ausgesprochen wie der Buchstabe X vor dem Point;
b) XPoint, Cross-Point gesprochen
oder in Anlehnung an Apple
c) XPoint, Ten/Zehn-Point?
 

Willi-Fi

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#5
Der gemeine, normale, casual User will nur wissen, ob Windows bzw. der PC damit unter 8 Sekunden bootet und ob sein Lieblungsspiele <insert here> damit schneller lädt als wie mit der Samsung 960. Ein Berg an Consumern kauft die 960 aufgrund von theoretischen Tests. Dabei fehlt der Szene endlich mal ein praktischer Stopuhrtest. Ich hoffe da kommt irgendwann mal was ;)
 
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#7
Eben, System- und Anwendungsstart juckt vor allem keine Sau außer die mit Nummer- und Balkenfetisch. Solche SSDs ergeben nur Sinn wenn man sie mit Last bombadiert. Was glaubt ihr warum die IOPS dort mit angegeben sind? Die sind wichtig nicht die Transferrate. Die mag beim erst mal wichtig sein um eine Downtime/Migration zu kalkulieren aber sobald mal der DB-Server mit so einer SSD oder auch NVMe läuft juckt es einfach nicht mehr.
 
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#8
bei den Real Case Tests scheint wirklich die SSD nun mehr wenig zu limitieren.

Mich würden noch Unterschiede der normalen M2. Varianten zwischen den Plattformen mehr interessieren als dieses High End Spielzeug ;)
 
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#9
Da gerade die 4k Q1T1 Lese!!Werte des XPoint die der 960 Pro um das 6-fache übersteigen erwarte ich mir gerade bei Windows- und Programmstart Vorteile. Das sind doch echte 4kQ1T1 Lese-Anwendungsfälle?
 
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#10
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#11
Dir ist schon klar, dass 4kb x 4kb IOPS = 4k Transferrate ist? In dem Fall sind hohe IOPS = hohe 4k Transferrate.

Niemand spricht von sequenziellen Transferraten wie du höchstwahrscheinlich angenommen hast.

Kannst sogar nachrechnen... 4kQD32 IOPS sind so ca 180.000... x 4kb = 720.000 kb/s ~ 700 mb/s... steht auch so ungefähr in den CrystalDiskMark Ergenissen.

Verstanden?

Somit heißt es auch, dass die Xpoint ca 6-mal so viele 4k1Q1T IOPS schafft wie die 960 Pro.
 
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#12
Es dürfte im High-End-Bereich eine spannende Zukunft werden, die später auch im heimischen PC Einzug halten könnte.
Fragt sich nur noch wie lange es dauert 2-4TB für 600€ anbieten zu können. Die Leistung ist ja schon da. Nur die Fertigung scheint der absolute Horror zu sein für Intel. Aus Spaß an der Sache werden auch die Consumer SSD nicht so viel kosten wie aktuell.

Und Samsung schläft ja auch nicht, die erhöhen auch ständig die Volumen. Ob Intel es jemals schafft da anzuknüpfen. Ich denke nein. Auch Intel ist nicht Flop sicher.
 
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#14

obi68

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#15
Wer bei diesen Preisen, als Privater, die P4800X zum Booten seines Rechners brauchen möchte hat nicht alle Tassen im Schrank.

Jeder darf natürlich machen was er möchte. Für mich ... out of reach and meaning!
 
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#16
Danke für den ausführlichen Test, auch wenn dieser leider nur eine geringe Aussagekraft hat. Im Test fehlt einfach die Vergleichbarkeit zu Konkurrenz, sowohl aus den eigenen Reihen, als auch von anderen Anbietern.

Da der Artikel nun letztlich eine Werbeaktion von Intel ist, hätten sie ruhig zum Vergleich auch eine DC P4600 oder DC P4500 beilegen können oder gleich ein Konkurrenzprodukt von Sandisk, HP oder Samsung.

Ich glaube vor allem für ehemalige Kunden, der total überteuerten Fusion-io Dinger ist diese SSD bestens geeignet.
 
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nordic_pegasus

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#17
als Privatanwender soll man ja nicht die P4800X kaufen sondern die 900p, welche vor 2 Wochen released wurde. Diese ist zwar mit ca. 600 € für 480 GB auch sehr teuer, aber dies sollte ein paar Hardware-Nerds mehr ansprechen. Ein Test der 900p hätte ich interessanter gefunden ;)
 
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#18
Ob die heißen M.2 NVMe Riegel auch endlich einmal dünne Kühlkörper erhalten werden?

Bei den PCIe Karten gibt es doch genügend Luftzirkulation in diesen teils unnötig riesigen Gehäusen, die anscheinend immer noch am Leben erhalten werden.
 
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#19
Dir ist schon klar, dass 4kb x 4kb IOPS = 4k Transferrate ist? In dem Fall sind hohe IOPS = hohe 4k Transferrate.

Niemand spricht von sequenziellen Transferraten wie du höchstwahrscheinlich angenommen hast.

Kannst sogar nachrechnen... 4kQD32 IOPS sind so ca 180.000... x 4kb = 720.000 kb/s ~ 700 mb/s... steht auch so ungefähr in den CrystalDiskMark Ergenissen.
Erneut, häng dich doch nicht so auf IOPS oder MB/s auf. Das sagt nur aus wie gut man die SSD bombadieren kann. Je mehr IOPS destro besser für z.B. ein DB-Server. Dadurch kommt aber nicht der "Speed" der SSD. Der Unterschied zwischen einer HDD mit 50 IOPS (5400 RPM), 210 IOPS (15k SAS) oder einer SSD kommt durch die Latenz (in ms). Schau dir mal das 1. Bild an, was das für ein Unterschied ist zu NAND und von NAND zur HDD.

Ein Spiel oder Windows selber wird aber kaum schneller booten oder starten weil die Software nicht auf die Speichertechnologie ausgelegt ist. Es benötigt hier sehr spezielle programmierung um die Leistung wirklich 100% abzurufen. Datenbanksysteme besitzen diese und genau deswegen sind solche SSDs auch super geil dafür. Eine Boot-SSD wird das Teil aber nie werden weil es einfach raus geworfenes Geld ist.
 
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#20
Wenn Intel einen Server mit einer SSD schickt und für den Test vermutlich noch ein Sümmchen aus dem Werbeetat springen lässt, dann sagt man nicht nein.

Die 900p ist wie die meisten Intel SSDs praktisch nicht lieferbar und für 600€ erst recht nicht zu bekommen.
https://geizhals.de/intel-optane-ssd-900p-480gb-ssdped1d480gasx-ssdped1d480gax1-a1717910.html

Es benötigt hier sehr spezielle programmierung um die Leistung wirklich 100% abzurufen. Datenbanksysteme besitzen diese und genau deswegen sind solche SSDs auch super geil dafür. Eine Boot-SSD wird das Teil aber nie werden weil es einfach raus geworfenes Geld ist.
Eigentlich ist nicht die Programmierung entscheidend, sondern die Last. Ein Datenbanksystem oder Webserver wird heutzutage häufig mit 32+ Threads und tausenden Abfragen so eine SSD richtig auslasten. In einem PC gibt es eine solche Last schlichtweg nicht.

Als "Systemplatte" taugt so eine SSD aber durchaus, allerdings in einem entsprechend dimensionierten Terminal Server mit 100+ Benutzern.
 
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