News 3D XPoint: Intel Optane SSD kopiert 25 GByte in unter 15 Sekunden

Jetzt muss Intel nur noch die Engpässe in der Praxis beseitigen.

Angefangen bei der Limitierung der PCIe Lines durch Chipsatz und CPU. Der nächste Topchipsatz (Nachfolger von X99) braucht mal mehr als 1 x GBit LAN (am besten 2 x 1 Gbit + 2 x 10 GBit), und dann wird auch SATAIII zur Bremse. Hier muss Intel definitv nachbessern.

Sonst bleibt die Leistung in der verstaubten Intel-Technik auf der Stecke!

greetz
hroessler
 
haiopai schrieb:
Netter vergleich, links steht internal sata ssd to external sata ssd (vermutlich via usb3.0)
Und beim rechten internal to internal..

Wasn das fürn vergleich?

Lies dir doch mal den Text durch, jeweils intern zu extern via Thunderbolt. Auch auf dem Bild steht bei der Optan extern dran. Natürlich ist und bleibt das ein Benchmark vom Hersteller und damit ist das alles mit Vorsicht zu genießen.
 
"Allerdings weist Intel darauf hin, dass es sich um einen „frühen Prototypen“ der Optane SSDs handelt."

Zum Glück weist Intel darauf hin, denn sonst hätte mich die 1.95 GB/s nicht sonderlich beeindruckt.

Für weniger als 500 Euro kann man heute schon (2 x 512 GB) SSDs, die ca. 1.5 GB/s leisten, haben.
 
Oh man, beim Betrachten der Bilder habe ich mich echt kurzzeitig gefragt was Kim Jong Un da verloren hat.....
Die Qualität der Fotos war auch schon mal besser ;)
 
Ihr wisst alle schon wie "Langsam" die ersten SSD's waren oder?
Setz doch mal die Postville als DIESE SSD die getestet wurde...
Da guckt ihr dann aber aus der wäsche...

Nur bis zur Nasenspitze denken die leute....
 
h00bi schrieb:
Alleine schon die Tatsache dass sie von Optane auf TB3 kopieren verwundert mich.
Normalerweise würde doch jeder vernünftige Mensch von Optane auf Optane kopieren um zu demonstrieren wie toll und schnell das Produkt ist.

Die Optane SSD und auch der DIMM bekommen ja keine neue Schnittstelle. Bei SSD wird es PCIe 3.0 x4 (vllt auch mehr) und bei DIMM eben DDR4. Dadurch wird halt auch die Kompatibilität zu bestehenden Plattformen erhalten, auch wenn die Speichertechnik völlig neu ist. Bei Thunderbolt 3 wird im Grunde nichts anderes als PCIe 3.0 x4 genutzt.

v_ossi schrieb:
Wenn ich den zweiten Absatz richtig interpretiere, hat man das doch gemacht. Musst mir das aber auch zwei mal durchlesen
System 1: Interne Optan SSD (vermutlich via PCIe angebunden) über TB3 an externe Optane SSD
System 2: Interne NAND SSD (via SATA angebunden) über TB3 an externe NAND SSD

Genau so ist es! Habe ich vielleicht etwas umständlich ausgedrückt.

Ozmog schrieb:
Erst kürzlich ein Artikel über neue Micron SSDs hier gewesen. PCIe 4x bis 3GB/s lesen, 2GB/s schreiben mit 16nm-2D-NAND.

Jau, und der Vergleich mit solchen SSDs wäre viel interessanter. Allerdings hätte der Prototyp damit vielleicht nicht mithalten können :evillol: Wie schon geschrieben wurde liegen die Stärken von 3DXP aber nicht nur bei den Transferraten sondern vor allem bei Zugriffszeiten und der Byte-Adressierung wie bei DRAM. Wie stark sich das im Alltagseinsatz bemerkbar macht, ist die große Frage. Ich hoffe ordentlich!

strex schrieb:
Was es demonstriert ist ganz klar, dass man jede Speicherzelle zu jeder Zeit separat ansprechen kann und somit nicht in Blöcke arbeiten muss - somit durchgängige Schreibraten. Das merzt einer der großen Nachteile von NAND aus.

Exakt, genau das meinte ich. Das ist der wesentliche Unterschied zu NAND-Flash.

Brian McDonald schrieb:
Ich kann jedem nur empfehlen die Drecks Propaganda von Intel nicht zu glauben ... wir wissen nichtmal ob der Windows Cache an war.

Wenn ich mir die 1,5 GB/s am Anfang bei der SATA-SSD ansehe, denke ich dass der Cache zumindest bei dieser aktiviert war. ;) Da wurde erstmal ordentlich gepuffert, bevor dann die wahre Leistung zum Vorschein kam.

Wilhelm14 schrieb:
Und wie intern? Und wie ist Thunderbolt 3 mit dem Rechner verbunden? Steckkarte, PCI, PCI-E, Chipsatz, USB-, SATA-Adapter?

Es gibt ja Thunderbolt 3 direkt auf Mainboards, das dann vier PCIe 3.0 Lanes abzweigt. Die interne Optane-SSD wird sicher ebenfalls über PCIe 3.0 x4 (als Karte oder über U.2) am Mainboard hängen.

das_mav schrieb:
Oh man, beim Betrachten der Bilder habe ich mich echt kurzzeitig gefragt was Kim Jong Un da verloren hat.....
Die Qualität der Fotos war auch schon mal besser ;)

Leider gab der Stream nichts besseres her. Und mehr Infos habe ich leider auch nicht zu dem Thema, da ich nicht in China war. :p

Ihr könnt euch den Stream ja auch selbst anschauen. Verlinkt ist er, ab 53.30 gehts los, dauert nicht lange die Demo.
 
Syberdoor schrieb:
Sollte es die Zugriffszeit sein... Aber ich bin in großer Sorge wenn sie als Benchmark einen vollkommen sinnlosen Filecopy Prozess verwenden... Wurde irgendwas in punkto Zugriffszeit erwähnt?


In den Slides findet sich dies.


nsn4265d.png


wlbhb5xf.png


https://hubb.blob.core.windows.net/...nNpm/Xo2R3Nok=&se=2016-04-17T10:10:52Z&sp=rwd
https://hubb.blob.core.windows.net/...nNpm/Xo2R3Nok=&se=2016-04-17T10:10:52Z&sp=rwd
 
v_ossi schrieb:
Ist wie jeder Benchmark, den Hersteller durchführen, nur mit Vorsicht zu genießen. Warte da lieber auf die ersten unabhängigen Tests, aber das wird sicher noch dauern.
Das wird mit Sicherheit ok sein, der Test, zumal das aber noch nicht final ist.

Mehr stört mich eigentlich, dass hier Äpfel mit Birnen verglichen werden. Hier
wird eine PCIe SSD gegen eine SATA getestet, was wie ein Quadcore gegen
einen Singlecore ist. Die sollen sich mal eine Samsung 95X mti NVME und PCIe
x4 vorknöpfen. Immer noch kein echter Gegner, aber dann weiß man die Optane
etwas besser einzuschätzen.

Ich sehe da bei Endkunden kein Szenario für so eine SSD, auch wir der Preis
unfasslich sein.
 
SirBerserk schrieb:
aktuelle nand ssd´s finde ich auch schnell genug, aber nicht günstig genug.
Da gibt es ja auch schnellere und günstigere, die günstigsten sind aber nicht unbedingt die schnellsten.
SirBerserk schrieb:
was bringt mir eine optane xnand ssd die 5k€ kostet? bitte kostenoptimierung zuerst anpacken!
Das Zeug nennt sich nicht XNAND sondern X-Point und dann wird doch bei NAND SSDs schon seit einiger Zeit maasiv an der Kostenoptimierung gearbeitet, wenn auch oft genug auf Kosten der Performance, wie man bei den meisten Budget SSDs sieht. Die Optane zielt eben auf ein anderes Marktsegment und da geht es um Performance- und nicht um Kostenoptimierung.

hroessler schrieb:
Jetzt muss Intel nur noch die Engpässe in der Praxis beseitigen.

Angefangen bei der Limitierung der PCIe Lines durch Chipsatz und CPU.
PCIe 4.0 ist noch nicht final spezifiziert und mit 40 PCIe 3.0 Lanes von der CPU ist der X99 doch wohl gut genug ausgestattet.
hroessler schrieb:
Der nächste Topchipsatz (Nachfolger von X99) braucht mal mehr als 1 x GBit LAN (am besten 2 x 1 Gbit + 2 x 10 GBit), und dann wird auch SATAIII zur Bremse. Hier muss Intel definitv nachbessern.
Ja heute ist der Netzwerkanschluss meist der langsamste Port eines Mainboards und verliert nur noch gegen USB2 und PS/2, aber die sind schon Legacy, es wird wirklich Zeit wenigstens innerhalb kurzer Distanze ein LAN mit mehr als 1Gb/s aufbauen zu können, selbst per WLANs ist ja inzwischen mehr drin. Aber die Xeon-D SoC haben ja schon zwei 10 GbE Ports integriert, hoffentlich zieht Intel im Mainstrem nun endlich mal nach, damit auch das Zubehör so langsam mal mehr Verbreitung und damit günstigere Preise bekommt.

hroessler schrieb:
Sonst bleibt die Leistung in der verstaubten Intel-Technik auf der Stecke!
Wer bietet denn mehr? Außerdem gibt es von Intel auch Karten mit den passenden Ports zum Nachrüsten.

MichaG schrieb:
die Stärken von 3DXP aber nicht nur bei den Transferraten sondern vor allem bei Zugriffszeiten und der Byte-Adressierung wie bei DRAM. Wie stark sich das im Alltagseinsatz bemerkbar macht, ist die große Frage. Ich hoffe ordentlich!
Das hoffe ich auch, wobei der aber eben nicht durch so einen Kopiertest gezeigt werden kann. Bzgl. der Byte-Adressierung wie bei DRAM würde mich mal sehr interessieren, was die Kontroller dann noch genau machen, ob die also überhaupt noch ein Wear-Leveling durchführen oder für eine bessere Performance komplett drauf verzichten, denn immerhin ist das ja auch noch deutlich haltbarer als NAND.

MichaG schrieb:
Wenn ich mir die 1,5 GB/s am Anfang bei der SATA-SSD ansehe, denke ich dass der Cache zumindest bei dieser aktiviert war. ;) Da wurde erstmal ordentlich gepuffert, bevor dann die wahre Leistung zum Vorschein kam.
Da wurde mit dem Explorer kopiert und der nutzt ja selbst auch schon mal unbelegtes RAM als Puffer und gibt die Geschwindigkeit immer auf das Basis des gelesenen Datenvolumens an, damit bekommt man beim Kopieren von einer Quelle von der schneller gelesen werden kann als das Ziel die Daten schreibt, immer so einen Effekt und wenn man die Datein vorher schon einmal gelesen hatte und sie noch im Diskcache von Windows stand, dann bekommt man da zuerst auch Leseraten die das Quelllaufwerk gar nicht liefern kann.


borizb, kennst Du denn die Preise schon um so eine Aussage machen zu können? Und kennst Du die Anwendungen aller Endkunden auf der Welt? Dann sag mir bitte welche Kristalkugel Du hast, die scheint ja viel besser als meine zu sein :D
 
Ich wünsche mir bei solchen Tests immer ein Anwenungsnahes Szenario, zB. von Software Entwicklungs Umgebungen, wo 100x am Tag 400k kleine 0,2 - 2 MB große Dateien aus einem Git oder SVN Repo ausgecheckt werden.
Eine große Datei, wie toll -.-
 
Syberdoor schrieb:
Also erst mal: Nein aktuelle SSDs befinden sich im Bereich von Mikro-Sekunden, nicht von Millisekunden, was die Zugriffszeit angeht. Zwar wird oft sowas wie 0,2 Millisekunden angeben, entspricht jedoch 200 Mikrosekunden.

Würden wir uns im Bereich von Millisekunden bewegen und die Zugriffszeit würde sich um den Faktor 1000 beschleunigen, während wir erst im Bereich der Mikrosekunden.

Entschuldige bitte, es ist alles andere als böse gemeint, nur wenn man schon mit Zahlen umsich wirft und darauf verweißt, dann denke ich, sollte man es richtig machen. ;)

Zudem darf man nicht vergessen, dass sich im Bereich des PCs so einige Latenzen summieren und vielleicht der Vorteil der Zugriffszeiten durch die Anbindung limitiert wurde/wird. Ebenso möglich: Es gibt kein demonstratives griffiges Beispiel, welches man hätte vorführen können, da z.B. andere Faktoren bei der Demonstrationen eher limitieren als die "Festplatte".

Das starten eines Programmes hängt ja auch nicht nur ausschließlich von der Festplatte ab und ob ein Programm bereits nach 0,5 Sekunden gestartet ist oder doch erst nach 1,5 Sekunden ist für viele Menschen nicht unbedingt greifbar als Demonstration.

TenDance schrieb:
Wie in diesem Beitrag geschrieben: Vielleicht gab es auch einfach keine "griffige" Simulation für eine Vorführung, mit der man es hätte publikumswirksam demonstrieren können, oder dass andere Faktoren den Vorteil zu nichte machen.
 
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