News Intels Quartal analysiert: Magdeburg gestrichen, 14A auf Messers Schneide, SMT zurück

Salutos schrieb:
Ja das ist richtig, allerdings sehe ich die Ausgangslage für Intel als deutlich problematischer.
Ja weil sie viel größer und wichtiger sind als AMD es damals war^^

AMDs Abstieg ging aber auch über viele Jahre, und es dauerte viele Jahre, glaube das vergessen einige. Es ist schön da mal in alten News zu blättern, wie hier von 2008: https://www.computerbase.de/news/prozessoren/amd-schlechtere-prognose-massive-entlassungen.21639/

Da hatten sie zuvor ja sogar noch 17.000 Angestellte. Da brannte die Bude schon lichterloh, Jahre VOR Blulldozer!!! Dann kam Rory Read 2011, Lisa Su übernahm erst 2014. Und Zen kam 2017. Und da hatten sie irgendwann zwischendrin noch 8-9.000 Angestellte.

Also ja, 10 Jahre dauert es dann durchaus mal, von richtig brennen bis wieder aufstehen.
 
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Screenshot_20250725_120302.jpg

Die wollen einen doch verarschen. Die Fläche über 0, die vom Gewinn eingespannt wird, ist ja wohl groß genug um das bisschen minus abzudecken. Selbst wenn es paar dünne Jahre geben sollte...
 
Volker schrieb:
Naja, Rory Read vergessen viele, er hat vorher den "Butcher" spielen müssen, er war drei Jahre der Chef, hat Su schließlich selbst geholt und dann später ihr das verschlankte AMD übergeben. Es ist nicht alles Su was da jetzt steht. Genau so wie nicht Jim Keller alle AMD-CPUs erfunden hat. Behaupten ja auch imemr viele^^

Und genau das macht Tan jetzt bei Intel. Denke auch das er da nicht lange bleibt. Er schlachtet nun erstmal
Die Zeit spielt gegen Intel.
Der margenträchtige Bereich Datacenter wird immer dünner. Eigentlich gibt es ihn schon nicht mehr.
Den stabilen, verlässlichen Tanker Intel gibt es nicht mehr.
Datacenter Produkte sind das beste Beispiel dafür.
Mit heute so und morgen so gewinnt man kein Vertrauen zurück.
Dabei müsste Intel jetzt! etwas marktreif haben.
Wettbewerb und zuletzt die Kunden warten nicht. Nebenbei wird ARM immer stärker.

Letztlich produziert Intel nur noch, etwas das es an jeder Ecke gibt.
Keine Innovationen, kein vorangehen mehr.
 
Es könnte Intel an sich längerfristig sehr gut tun und damit auch der Konkurrenzsituation. Die Designs sind an sich wirklich brauchbar, nur die Fab-Situation ist (mittlerweile) ein gewaltiger Klotz. Eben wie es auch bei AMD war. Ohne diese Belastung kann die Rivalität der beiden wieder besser ausgetragen werden. Nicht Problem- sondern Innovationsgetrieben. Und das sage ich als AMD-Fan...

Der Situation mit TSMC tut das natürlich im Gegenteil nicht gut, aber wer weiß, vielleicht findet sich ein "Neueinsteiger" als Käufer als Konkurrenz der alle unnötigen Zöpfe gleich abschneiden kann und gerade eine Möglichkeit gesucht hat und nun gefunden, neue und innovative Technologien in dieser Richtung umsetzen zu können

Thema SMT und e-cores: wie viele schon darlegten ist ein Verzicht auf SMT natürlich nicht effizient. Vielleicht aber Verwaltungstechnisch doch der besser gangbare. Oder es lag an noch weiter drohenden Sicherheitsproblemen... Womöglich ist dies nun endlich lösbar geworden...
Der Einwand dass mehr E-Kerne mehr bringen in der Fläche als SMT bei den P-Kernen dürfte gelten. Ebenso dass es für die letzten Leistungsprozente des Leistungskerns besser ist, den rein für einen Thread freizuhalten auch. Nur frage ich mich ebenso, wäre es deswegen nicht eigentlich besser, nur bei den E-Kernen zusätzliches SMT zu bringen und die P-Kerne freizuhalten?
 
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Na das mit Magdeburg freut doch die Leute hier sicherlich! All das gute Ackerland ist jetzt safe. Keine Not an Brot!
 
Hatte mich eh schon letztes Jahr gewundert wie man bei Intel zu der Entscheidung gelangt ist SMT abzuschaffen obwohl der direkte Konkurrent eine SMT CPU nach der nächsten vorstellt - das damit keine Konkurrenzfähigkeit mehr möglich ist hätte man doch vorab sehen müssen, es sei denn man hätte die fehlenden SMT Kerne durch reale Kerne ersetzt, was man aber auch nicht getan hat - da fragt man sich ernsthaft obs in der oberen Entscheidungsebene zuviel Sektfrühstück gab - anders kann ich mir solche Entscheidungen nicht plausibel erklären.
 
Zuletzt bearbeitet:
SHARK5000bf2 schrieb:
Die Fläche über 0, die vom Gewinn eingespannt wird, ist ja wohl groß genug um das bisschen minus abzudecken.
Und der erwirtschaftete Gewinn lag auf dem Sparbuch und wurde in gar keinem Fall reinvestiert für Wachstum?
 
Volker schrieb:
Ja weil sie viel größer und wichtiger sind als AMD es damals war^^
Größer ja, wichtiger nein.

Volker schrieb:
Also ja, 10 Jahre dauert es dann durchaus mal, von richtig brennen bis wieder aufstehen.
Intel hat aber nach meiner Meinung keine 10 Jahre mehr.
Denn es gibt heute zu viele Alternativen, als dass der Markt warten würde bis Intel sich berappelt hat.
 
interessant zu beobachten wird sein, ob intel in nächster zeit woanders eine fabrik aufbaut....
 
Der Graph für Umsatz ist doch dabei, also ja, trotz Investitionen haben die jedes Quartal ordentlich Gewinne gemacht.
Klar ist das ne Milchmädchen Rechnung von mir, weil die Ausgaben nicht klar ablesbar sind, dennoch müssten die Taschen voll sein. Genauso wie bei Nvidia, Microsoft, Apple, Lego usw
 
Intel-CEOs Lip-Bu Tan scheint alles richtig zu machen, bald ist Intel Geschichte
 
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Raptorlake schrieb:
Tschüss PC Hardware.
Ahh stimmt da intel das einzige Unternehmen ist das CPUs herstellt 😂 Leg dich wieder ins Bett.
 
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oldBeat schrieb:
Ahh stimmt da intel das einzige Unternehmen ist das CPUs etc herstellt 😂 Leg dich wieder ins Bett.
Intel sorgt aktuell dafür das man noch günstig an CPU's kommt. Ohne sie wird dann AMD abdrehen wie sonstwas. Tun sie ja jetzt schon teilweise.
 
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Ich glaube noch nie wurde ich so oft zitiert wie hier :D

@Kaufmannsladen

Intel war lange sehr arrogant, sieht man auch daran wie die Marktmacht missbraucht wurde um die Konkurrenz zu unterbinden. Da bin ich bei dir

@Cool Master

ich denke da leider immer an Boeing...traurigerweise ähnlich gelaufen. Die BWLer vom Douglas haben einiges zerstört.

@S.Kara

Intel hatte anfangs auch überhaupt keinen Druck mehr zu liefern und ich habe den Eindruck besonders hier im Forum gewonnen, dass die Entwicklung noch lange verteidigt wurde.
Intel stagniert nicht mehr, ist aber in einigen Bereichen nicht mehr sonderlich konkurrenzfähig. Leider sehe ich das ganze noch nichts so positiv. Alder Lake etc. sollte ja die erste Wende bringen und wohin hat man es gebracht?

Die aktuelle Gen hatte anfängliche Probleme und die Ryzen sind einfach zu stark. Hinzu kommt, dass Intel weiterhin darauf setzt alle zwei Generationen die Plattform zu wechseln. Riesenfehler in meinen Augen.

@DevPandi

Ich kann mich noch an die Zeit erinnern, als z.B. AMD nicht SAP zertifiziert war und Intel da einfach ein Monopol drauf hatte, ja definitiv haben die sich auf sowas zu lange ausgeruht.
 
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Ich beweihräuchere mich diesmal echt gerne (und müsste jetzt mal 'nen Thread raussuchen), wo ich sagte, daß HyperThreading bei Intel eine Art "rinn in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln" ist.

Wenn die es zurückbringen, sehe ich das aber positiv. Es ist eine etablierte Technologie, die auch in sehr vielen Fällen gut funktioniert.

Jetzt müsste Intel nur noch eine eigene Variante vom 3D Cache aufsatteln (größeren L3 Cache gab es bei Intel zu Broadwell Zeiten doch auch mal), die Energieeffizienz vom Arrow Lake beibehalten und man wäre wieder eine Alternative.
 
milliardo schrieb:
Na das mit Magdeburg freut doch die Leute hier sicherlich! All das gute Ackerland ist jetzt safe. Keine Not an Brot!
Mich freut dabei eher, dass der Steuerzahler 10 Milliarden Euro spart. Schon allein deshalb sah ich das Ganze kritisch.
 
Raptorlake schrieb:
Wünscht Du dir das?
Bestimmt nicht, aber mit seinem radikalen Kurs wird das bestimmt nicht fördernd sein für Intel.
Seit er zurück ist, höre ich nur Negatives über Intel.
 
K1LL3RC0W schrieb:
Mich freut dabei eher, dass der Steuerzahler 10 Milliarden Euro spart. Schon allein deshalb sah ich das Ganze kritisch.
Am Ende ist das Geld eh weg. Spielt für die Bürger daher keine Rolle wo es versickert. So hätten wir aber wenigstens gewusst wo es genau versickert.
 
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