Internet-Hardwareshop aufmachen? Was gibt es zu bedenken?

Glaubt ihr ich hätte Erfolg damit? Würdet ihr bei mir kaufen?


  • Umfrageteilnehmer
    52
Naja, aber ich kann ja praktisch nichts verlieren, wenn ich nicht gerade in nen Rechtsstreit gerate....

Edit: Des weiteren muss ich keine bilanzen schreiben und habe so gut wie nichts mit Bürokratie am Hut xD

PS: Warum soll ich gerade dann Umsatzsteuern zahlen, wenn ich nebenbei als Händler noch für mich selbst Hardware kaufen kann...
 
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... wenn ich nicht gerade in einen Rechtsstreit gerate.

Dazu kann man schneller kommen als zu einem Kind. Gerade wenn man online was macht. Aber muss ja jeder selber wissen, was er da tut.

Ich würde an Deiner Stelle erstmal mit einem Businessplan anfangen - da tauchen dann meist Fragen auf, an die man vorher nie gedacht hätte. Ansonsten finde ich die Idee, bei ebay die B-Ware (als Powerseller) zu verkaufen, gar nicht so übel.
 
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Tja, wenn man aber alle Vorsichtsmaßnahmen befolgt, ich klau ja nicht Software oder sowas bzw. verkaufe die dann...

Aber ich habe durch die Diskussion ngemerkt, dass das ein besonders wunder Punkt ist...

Was machst du eigtl. nebenberuflich - siehe Sig.link

@ ebay: Da is soviel Konkurrenz, dass ich erst gar nich anfangen brauch...

--> wolffstore
 
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Bei ebay ist Dir zu viel Konkurrenz? Dir ist aber klar, daß dort nur ein geringer Bruchteil der PC-Händler aktiv ist?
Der Markt wartet so oder so nicht gerade auf Dich.
Und der Rechtsstreit ist schnell da - und da wiederhole ich mich gern - wenn sich z.B. die Gesetzeslage ändert und Du das zu spät merkst.
Kleines Fax, kurzes Schreiben, 3 Tage Reaktionszeit, die Einnahmen des ganzen Jahres futsch... und dafür der ganze Aufwand.
Es muß ja nicht so kommen, aber ohne Rechtsbeistand ist die Sache ne Gratwanderung.
 
Tja, wie schon oben geschrieben ist das ein äußerst wunder punkt, hab ich mir einfacher vorgestellt...

Naja, wegen der einen Sache muss man ja nicht gleich aufgeben...

Evtl. muss man sich Rechtssachen wirklich überlegen- kann man das von der normalen steuer als Verlust oder so abschreiben und es wird nicht ganz so bitter...
 
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Lass es einfach sein!

Hardwareshops sind zu überlaufen und gleichzeitg FullTimeJobs!

Außerdem wirst du nie an günstige Einkaufspreise rankommen.

Nicht einmal lokale Computerhändler schaffen das. Deren EK Preis ist höher als der VK von Alternate, Norsk-IT etc. Und das obwohl die tagtäglich Lieferungen in 4 stelliger Höhe von diesem Lieferanten bekommen.

Grund: Lokaler Computerhändler kauft bsp. 20 CPU's pro Woche.
Alternate kauft aber 500 CPU's die Woche.

Bei den Lieferanten geht das nach Abnahme und Umsatz!

Und dann willst du mit 100er Investitionen Gewinne einfahren? Forget IT

Gruß
 
ich will nich für 100€ einkaufen, sondern 100€ gewinn machen...

Und bei dem Moni bin ich mir ziehmlich sicher - Quelle geheim...

und bei 1400€ Umsatz, das wären vll. ma ne Geschichte von 10 Bildschirmen alle 2 Monat oder wenn der Penryn käme vll. 5 stück davon oder solche Geschichten...
 
@hardwärevreag
Nebenberuflich? Wieso nebenberuflich?
Nebenberuflich gestalte ich Webseiten, hauptberuflich lebe ich von und für die Börse ;).
 
OK, da fällt noch ein wichtiges Wort: gewerbesteuer...

--> Für mich gilt allerdings der freibetrag
 
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also wenn ich behauptet habe das die umsätzt steruerplichtig sind dann hab ich davon gesprochen das die das bis zu einem betimmten betrag sind. anonsten hab ich von algemeinen steuern geredet wie zb. einkommensteuern die jeder der über 450€ verdient entrichten muss.
 
Ein Freund von mir hat seit ca. 2 Jahren einen Spiele-Versand, läuft auch ganz gut. Er verkauft online PC- Spiele, Konsolen spiele, Joysticks usw. der Aufwand und das Risiko sind nicht so hoch wie bei einem Hardware Versand. Versuchs doch erstmal damit, mach dir einen Namen und erweitere dann deine Produktpalette;)
 
Naja, je größer der Verkaufsbereich, desto größer die Chance irgendwo was zu verdienen - wenn mir ne Palette Spiele unterkäme - warum nicht, oder jemand ne limited edition von mir kaufen möchte...
 
Blade1988 schrieb:
also wenn ich behauptet habe das die umsätzt steruerplichtig sind dann hab ich davon gesprochen das die das bis zu einem betimmten betrag sind.
Auf Umsätze werden einzig und allein Umsatzsteuern erhoben, dabei wird der Unternehmer nur anteilig für den Mehrwert belastet, den er erwirtschaftet hat (daher auch Mehrwertsteuer genannt), der Rest ist lediglich ein durchlaufender Posten (Vorsteuer). Für die Besteuerung der Einkünfte aus dem Gewerbebetrieb wird ausschließlich der Gewinn herangezogen, der Umsatz spielt dabei überhaupt keine Rolle.

greetings, Keita
 
@Keita
Genau so sieht es aus :).

Blade1988 schrieb:
...@conglom natürlcih wid der umsatz ab einem bestimmten wert versteuert:freak: und zwar wenn er 450€ übersteigt. ...

=>
fresse.gif
 
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@hardwärevreag: Du siehst hoffentlich langsam, dass das alles nicht so einfach ist.

Nebenberuflich kann man so etwas meiner eigenen Erfahrung nach überhaupt nicht betreiben, ohne absicherndes Grundkapital schon gar nicht.

Arbeitszeit und Grundkapital aus meinem ersten Beitrag sind auch nicht von ungefähr und nicht willkürlich gewählt.

Denn...

... um wettbewerbsfähige Preise zu erzielen, musst Du entsprechend einkaufen. Ein-Mann-Wohnzimmer-Unternehmen bekommen nicht die Einkaufspreise, die die "normalen" Händler erhalten. Bei den großen Distributoren wie Ingram oder Tech Data sind die Einkaufspreise für einen neuen Händler ohne Umsatz höher als die Preise im Media Markt (Nettoeinkaufspreise sind höher als Bruttoeinkaufspreise)

... um überhaupt im Wettbewerb wahrgenommen zu werden benötigst Du Werbung, d. h. zumindest eine Listung bei den größten Preisvergleichern. Drei Preisvergleicher kommen für einen Newcomer bei ca. 100 - 200 Artikeln monatlich ca. 1000 Euro.

... um von der potenziellen Kundschaft wahrgenommen zu werden gehört ein absolut professioneller Internetauftritt mit vielen verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten und z. B. Sendungsverfolgung zum guten Ton. Außerdem natürlich günstige Versandkosten und Transparenz bei Bestellung und Retoure.

... Du musst unbedingt ausreichende Rücklagen für Retouren und potenzielle Expansion und Rechtsstreitigkeiten haben. Da kommst mit ein paar Groschen nicht weit.

... bevor Du überhaupt ausreichend Umsatz machst um wirklich Gewinn zu machen, brauchst Du locker ein halbes Jahr, abgesehen davon wirst Du den Job alleine nicht machen können, insofern sich denn überhaupt etwas dreht (Stichworte: Buchführung, Administration, Aktualität). Sowas lässt sich absolut sicher nicht innerhalb von 30-60 Minuten am Tag erledigen.

Nochmal: So einen Geschichte funktioniert nicht als 7 Stunden / Woche - Job. Auch bei eBay wirst Du zu 1000% nicht glücklich.
 
Ich will mich ja gern eines besseren belehren lassen, aber wozu brauch ich 500000 Mäuse, wenn ich nur 1450€ überhaupt umsetzen kann?

Mit Kleinunternehmer ist Bürokratie dann sogar auch Pasee...

Falls du keine Ahnung hast bzw. immer noch n ein Großunternehmen denkst, ließ doch bitte, was oben steht...
 
Mit Kleinunternehmer ist Bürokratie dann sogar auch Pasee

Was heißt bei dir passe?

Die Kleinunternehmerregelung befreit dich nicht von der Bürokratie.
Du mußt genauso Buchhaltung betreiben und monatlich deine Vorsteueranmeldung abgeben etc.
 
Ja, aber nur eine Umsatz - und Gewinnkalkulation, solange du unter 17xxx € jährlich bleibst...

--> Laut Quelle da oben...
 
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