News Internet of Things 2019/2020: Telefónica und IDG veröffentlichen neue Studie

SV3N

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Sebbi

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Gefährliche Entwicklung imho ....

weil viele IoT Geräte lange genutzt werden, der Lifecycle aber oft nur eher kurz und dann oft auch bescheiden läuft wenn überhaupt. Server bleiben zwar online weil darüber auch neuere Produkte laufen, die Lücken auf Altgeräten bleiben bestehen ..... im schlimmsten Fall fällt dadurch sogar der Server und auch die neueren Produkte ohne eigentlichen Sicherheitslücke werden zu Zombies gemacht.

Solche Projekte auch noch voranzutreiben ..... seufz
Wenn ich mir überlege: IoT Stromzähler und Wasseruhren wie es ja durch die nuSim ermöglicht werden sollten. Das diese dann auf einmal komplett verschrobene Werte übertragen, weil einer sich in das Netz eingeklinkt hat und die ganzen vernetzten Geräte malipuliert, wird es natürlich sehr interessant.

Apropos maniluliert, haben diese "Digitalen" Zähler eigentlich noch ein manuelles Zählwerk dran? Denn wer garantiert mir eigentlich, das das Energieunternehmen oder der Wasserlieferant nicht mal elektronisch die ein oder andere kWh / einen m³ dazubucht ohne das das tatsächlich verbraucht wurde .... ich mein die Möglichkeit bestehte ja und wir kennen ja unsere Pappenheimer

Aber ja, wie gesagt, ich halte das ganze für bedenklich diese ganze Vernetzung, von der zusätzlichen Umweltbelastung und dem extra Stromverbrauch will ich nicht mal erst noch anfangen, da wird mir ehrlich gesagt schon etwas übel. Und nein, ich bin keiner dieser Umweltterroristen, die am liebesten zurück auf den Bäumen leben würden. Aber mein gesunder Verstand sagt mir, das IoT Geräte in 90% der Fälle einfach nur maximale Bequemlichkeit ist damit die Leute noch fetter werden können.
 
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MR2007

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Also ich kann das ja verstehen, wenn Leute sich im privaten das Leben damit einfach machen wollen.

Aber in Unternehmen? Datenschutz from Hell? Keine USB Sticks an PCs und sich trotzdem Kryptotrojaner einfangen, aber dann eine IoT Struktur aufbauen? Da braucht man ja echt Sinn für Humor..
 

SV3N

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Ich persönlich kenne es bislang nur aus der Automobilindustrie und ein großer Premiumhersteller mit Stern hat mittlerweile an allen Ecken und Enden IoT-Projekte laufen.

Scheinbar fahren gerade die ganz großen Player darauf ab, auch wenn sich mir noch nicht ganz erschließt warum.

Aber in der Produktion soll es bereits erste Vorteile bringen wurde mir mitgeteilt.
 

druckluft

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Anscheinend müssen wir in Zukunft alle möglichen 'Dinge' in Alufolie einwickeln um sie sicher zu machen und dafür zu sorgen, dass sie uns nicht zu sehr auf die Pelle rücken. Sich schon mal einen Mobilfunkwellendetektor anzuschffen ist vielleicht auch nicht verkehrt.
'Smart' ist das neue Wort für Unsicherheit und Überwachung.
 

Fritzler

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@Sebbi:
Da muss nix manipuliert werden diese Smartmeter messen einfach von vornerhein falsch: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Smart-Meter-messen-oft-falsch-3644942.html
Da werden wohl zu wenig Samples über eine Vollwelle genommen um die Wirkleistung zu bestimmen.
(denn das braucht teurere ADCs und leistungstärkere µCs = kostet auch mehr)

Aber ja, man spricht von Umwetschutz und dann wird einem aufgezwungen Elektroschrott äh IoT Zeugs in die Bude zu stellen.
 

SV3N

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Es ist immer ein schmaler Grad zwischen nützlich und albern.

Wie die meisten hier, würde auch ich mir durchaus eine gewisse Technikbegeisterung zusprechen.

Als mir aber ein Freund zuletzt gezeigt hat, dass er auch unterwegs die Temperaturen seines LG Signature Kühlschranks [im Wert eines Kleinwagens] im Auge behält, musste ich schon leicht schmunzeln. Gleiches gilt für die Umdrehungszahl beim Schleudergang seiner LG Signature Waschmaschine. :D

Ich meine, man kann es ganz einfach auch übertreiben. Sicherlich gibt es einige wenige Szenarien in denen das IoT auch im Privaten Sinn ergibt, aktuelle Anwendungsszenarien sind für mich aber eher [teure] Spielereien.
 

beercarrier

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Es ist immer ein schmaler Grad zwischen nützlich und albern.

Wie die meisten hier, würde auch ich mir durchaus eine gewisse Technikbegeisterung zusprechen.

Als mir aber ein Freund zuletzt gezeigt hat, dass er auch unterwegs die Temperaturen seines LG Signature Kühlschranks [im Wert eines Kleinwagens] im Auge behält, musste ich schon leicht schmunzeln. Gleiches gilt für die Umdrehungszahl beim Schleudergang seiner LG Signature Waschmaschine. :D

Ich meine, man kann es ganz einfach auch übertreiben. Sicherlich gibt es einige wenige Szenarien in denen das IoT auch im Privaten Sinn ergibt, aktuelle Anwendungsszenarien sind für mich aber eher [teure] Spielereien.
Naja, aber letztendlich geht es genau darum. Die Motivation der Unternehmen dahinter ist natürlich mehr Daten zu erfassen um mit ihren Modellen die Wirklichkeit besser abzubilden und schneller und exakter auf Änderungen zu reagieren. Der Komfortgewinn für den Kunden ist das Bonbon mit dem gelockt wird und wie du bemerkt hast ist das manchmal recht sinnfrei, zumindest solange er jetzt nicht losrennt und Anpassungen vornimmt. Nur werkseitig kann man so natürlich teure Toleranzen wegoptimieren. Auch in der Produktion. Und lustigerweise fällt es da den Technikbegeisterten wieder auf die Füße. Wer nicht innerhalb der vorgegebenen Systemparameter funktioniert für den wird das Leben in der Zukunft noch schwieriger. Klar erstmal werden Geräte überwacht und geregelt, aber wieviele Fitnesstracker sind jetzt schon unterwegs. Nunja, bei steigender Bevölkerungszahl gibt es jetzt nicht soviele Alternativen zur besseren Effizienz. Und da ist man letztendlich froh über jeden der sich selbst reguliert mit teurem Equipment, diese Datenverarbeitung ist die nächste große Goldmine, und Telekommunikationsunternehmen möchten sich da gerne eine Scheibe abschneiden.
 

Andy4

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Die wollen das ja alle, damit sie noch mehr über jeden wissen. In jedem blöden Gerät wird Wifi und co eingebaut? Warum sollte man den tollen Smartmeter auch wollen? Es kostet ja auch noch mehr Geld im Jahr. Und Arbeitsplätze fallen auch weg. Es sind nun mal viele Dinge, die wir nicht brauchen. Ich will auch keinen Smartmeter...
 

Sebbi

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@SV3N

mal sehen wenn die Waschmaschiene die gute Schonwäche bei 95°C kocht und mit 20000 RPM schleudert und die Kühlschrank eher der Antarktis ähnelt, während der Kompressor glüht :D

noch witziger ist dann, das dann noch die anderen Netzwerkgeräte wie NAS, Laptop und Router (hängen ja idR alle im Gleichen Netz wie die I(d)oT(en) Geäte) schnell nicht mehr ganz so das machen, was der Nutzer ihnen vorgibt.

ich hab selbst auch leider ein IoT Gerät dank unserer Heizung wegen Fernwartung durch den Heizungstechniker. Dieses Gerätes hängt aber in einen gesonderten Gastwlan. hat keine Zugriffsmöglichkeit auf den Router oder andere Geräte, zumindest laut Einstellungen.
 

ryzen-

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Die totale Vernetzung hat auch Nachteile und ich sehe ehrlich gesagt in der heutigen Welt auch nur einen geringen Vorteil darin gar nicht mehr aufstehen zu müssen und alles läuft automatisch... dazu noch die Überwachung... IoT ist in der Masse aktuell nicht mehr als Gadget, der Durchbruch kommt erst wenn für kleines Geld alles automatisierbar ist.
Bin irgendwie dankbar noch in einer anderen Zeit aufgewachsen zu sein...
 

PrinceCharming

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itm

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Das kann sich ja eigentlich nicht auf Telefonica O2 Germany beziehen. Wäre das BT O2.uk (Telefonica/O2 UK würde ich das glauben. Vielleicht)
 

Ripcord

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Jetzt verstehe ich auch, warum die CDU nicht mehr um ein Digitalministerim mehr herum kommt :D

Es geht so langsam voran, trotz der CDU.
 

Benji18

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Ich persönlich kenne es bislang nur aus der Automobilindustrie und ein großer Premiumhersteller mit Stern hat mittlerweile an allen Ecken und Enden IoT-Projekte laufen.

Scheinbar fahren gerade die ganz großen Player darauf ab, auch wenn sich mir noch nicht ganz erschließt warum.

Aber in der Produktion soll es bereits erste Vorteile bringen wurde mir mitgeteilt.
Solange nan das Iot netz vom rest abschottet und die Devices mit Firewalls schützt und beschränkt sehe ich aktuell nicht so das problem, kommt aber immer auf die SW des devices an.
 
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