Ipad im Uni Betrieb

besetzt

Cadet 3rd Year
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Hallo zusammen :)

Gestern habe ich telefonisch das neue Ipad bestellt. Ich möchte es gerne im Uni Betrieb nutzen. Vor allem die Slides aus den Vorlesungen möchte ich endlich nicht mehr drucken müssen. Soweit ja kein Problem, entsprechende Programme gibt es zu Hauf und ein Jot Pro wird auch noch bestellt.
Nun studiere ich aber Volkswirtschaftslehre und häufig reicht es leider nicht aus ein paar Anmerkungen auf die Slides zu kritzeln. Oft wollen längere Umformungen gemacht werden und vor allem Diagramme gezeichnet werden. Mit dem Ipad soll das auch gehen. Nur möchte ich die Diagramme und Rechnungen gerne an der entsprechenden Stelle in den Vorlesungsfolien "dazwischen schieben".
Bisher mache ich solche Sachen auf der Rückseite der ausgedruckten PDFs, weil auf den Slides selber natürlich nicht genug Platz ist.
Da die Rückseite auf dem Ipad aber ja keine Option mehr ist, brauche ich eine App mit der ich nicht nur möglichst flexibel (verschiedene Farben, Marker etc.) auf die Slides kritzeln kann, sondern die App soll auch leere Slides in ein geöffnetes PDF einfügen können.

So, jetzt habe ich doch ein bisschen weiter ausgeholt...
Kennt ihr ein Programm welches das genannte leistet?

Vielen Dank im Voraus
besetzt
 

Sherman123

Fleet Admiral
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Parallel einen Schreib-Block hernehmen und anschließend die Diagramme einscannen und ins pdf einfügen.
 

bambule1986

Banned
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Sollte nicht auch bald MS Office fürs Ipad erscheinen? Das ist bestimmt ne gute Lösung, ob es jedoch besser ist als ein block + stift bleibt zweifelhaft.
 

ice-breaker

Commodore
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Sollte nicht auch bald MS Office fürs Ipad erscheinen? Das ist bestimmt ne gute Lösung, ob es jedoch besser ist als ein block + stift bleibt zweifelhaft.
hat Microsoft nicht dementiert an einem iPad Office zu arbeiten?

Also ich bezweifle mal sehr stark, dass du mit einem Tablet die gleiche Geschwindigkeit beim Schreiben usw hinbekommen würdest, wie mit einem Blatt Papier, neuere Technik ist nicht immer besser :lol:
Falls es einen Stylus für das iPad gibt und ein App sinnvolles notieren ermöglicht, könnte man eventuell in die gleiche Effizienzklasse kommen, aber nicht wenn man per Hand alles notieren muss.
 

schpaik

Lieutenant
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Die quasi Referenz für diesen Bereich ist wohl "GoodReader". Da habe ich zb alle Unterlagen drin bzw sie werden mit der iDisk synchronisiert.

Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht das ich besser/schneller mit Stift und Papier meine Notizen in der Vorlesung mache (mit Verweis auf die Seite des jeweiligen PDF Dokument).

Allerdings ist es Super mit mit dem iPad zu lernen. In GoodReader kann man mehrere PDFs gleichzeitig geöffnet haben, nach Schlagwörtern suchen, Lesezeichen setzen etc.

Also kurzum:
-Dokumente anzeigen, Ja.
-direkt in die Dokumente schreiben, eher nicht.
 

besetzt

Cadet 3rd Year
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Danke für die Tips!
Dann werde ich wohl GoodReader und iAnnotate ausprobieren müssen. Hoffentlich können die eine neue Seite einfügen...
 

Andreas87

Admiral
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Ich habe auch beide Apps, muss aber zugeben, dass man in den meisten Fällen mit Stift und Papier effektiver arbeiten kann. Es gibt aber auch Vorlesungen, in denen man nur gelegentlich aber dann längere Notizen in PDFs eintragen muss, für so etwas ist das iPad ideal.

Deine Erfahrungen mit dem Jot Pro würden mich auch interessieren. Die haben doch auf der CES auch einen bluetooth-Stylus vorgestellt, mit dem man durch die Druckstärke die Linienbreite variieren konnte. Damit könnte eventuell ja auch das lästige Handballen-Disaster vermieden werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

besetzt

Cadet 3rd Year
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Für das Handballen-Problem gibts doch bei allen Apps die was auf sich halten das sog. Wrist-Protection, bei dem die App den Handballen erkennt und nicht als Eingabe interpretiert. Ich dachte eigentlich, dass das funktioniert...

Jot Touch hatte ich auch gesehen, das Konzept ist auch cool.
Nur man hat halt wieder ein zusätzliches Gerät was aufgeladen werden will. Und ich befürchte, dass die zusätzliche Technik das Schreiben noch zusätzlich verlangsamen wird. Naja, muss man abwarten. Der Jot Pro wird gekauft und meine Einschätzung poste ich auch gerne hier.
 

besetzt

Cadet 3rd Year
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Das Ipad kommt zwar leider erst am vierten April, aber der Jot Pro ist seit gerade eben da.
Bevor jetzt alle schreien, ich hätte mich noch gar nicht ausgiebig damit beschäftigt - das stimmt.
Ich habe den Jot Pro jedoch schon mit dem Macbook Touchpad benutzt - dort funktioniert er auch - und die Navigation funktioniert hervorragend. Der Stift liegt sowohl gut in der Hand. Aber auch das Gefühl auf dem Trackpad ist sehr weich und überhaupt nicht kratzig, wie ich befürchtet hatte.
Der Stift macht einen sehr wertigen Eindruck. Verarbeitung ist auf den ersten Blick sehr gut.
Die Originalverpackung ist sehr schön anzusehen, allerdings derart sicher verschlossen, dass ich bestimmt 10 Minuten brauchte, um den Stift zu befreien. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, weiß ich nicht.

Ich werde nochmal posten, wenn ich das Ipad und ein paar Tage den Stift darauf ausprobiert habe ;)
 

besetzt

Cadet 3rd Year
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So, nachdem ich nun eine Statistik Zusammenfassung auf dem Ipad geschrieben und mehreren Vorlesungen mit dem Ipad gefolgt bin gebe ich hier mal meine Einschätzung ab.

Als App verwende ich Notability, da sich mir GoodReader überhaupt nicht erschlossen hat. Bei Notability ist die Eingabe per (Touchscreen-)Tastatur und per "Freihand" möglich. Die Bedienung ist wirklich sehr intuitiv. Anbindung an Dropbox ist vorhanden. Auch ein Einfügen von leeren Seiten in ein vorliegendes PDF ist möglich und damit erfordert Notability alle großen Anforderungen von meiner Seite.

Zum Stift: Der Jot Pro ist wohl der beste von den zahllosen Ipad-Stiften und es macht auch Spaß damit zu arbeiten. Schreiben ist möglich, nur ist natürlich nicht mehr einem Kuli und einem Block vergleichbar. Mit ein wenig Übung schreibt man allerdings schnell genug, um bei Vorlesungen in denen Folien vorliegen mitzukommen. Falls viel von der Tafel abgeschrieben werden muss ist man aber unter umständen besser mit Block und Kugelschreiber bedient.

Gestern habe ich ein Übungsblatt auf dem Ipad bearbeitet und es ist angenehm bei Fehlern oder Unordentlichkeit nicht alles noch einmal abschreiben zu müssen, sondern einfach auszubessern.
So habe ich auch einen Beweis in Statistik geführt und konnte Fehler schnell berichtigen.
Wenn man mal keinen Platz mehr hat für die letzte Zeile braucht man kein neues Blatt zur Hand zu nehmen und darauf nur eine Zeile zu verfassen.
Falls man auf eine Seite oben noch etwas nachtragen muss und keinen Platz mehr hat bleibt einem das Abschreiben erspart und man muss nur das bisher geschrieben markieren und weiter runter "ziehen".

Abschliessend würde ich sagen, dass die Vorteile für mich die Nachteile ausgleichen, sodass ich weiterhin zumindest in Vorlesungen auf dem Ipad die vorliegenden Folien bekritzeln werde. Aber wie immer geht es auch um persönliche Vorlieben.

Hoffe meine Einschätzung hilft irgendwem, bei Fragen einfach melden :)
 

Cool Master

Fleet Admiral
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Evtl. mal an eine kleine Bluetooth Tastatur gedacht? Da gibt es so fertig Gehäuse von Logitech glaube ich aber bin ich mir aktuell nicht sicher.
 

besetzt

Cadet 3rd Year
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Notizen auf Vorlesungsfolien mit Tastatur zu verfassen ist ganz schön nervig. Vor allem wenn man Formeln, Rechnungen oder Beweise macht.
Wenn ich ne Tastatur brauche nutze ich mein Macbook ;)
 

Cool Master

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ShadowAlien

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Ich glaube nicht, dass das iPad bei vielen Notizen, die man machen muss, ein guter Begleiter ist.... oder halt wirklich nur ein Begleiter... gegen nen Block kommt im Moment kaum was an =/
 

TalBar

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Andreas87

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Ich wurde heute in der FH mal wieder von einem Skript "überrascht" und konnte da schon etwas mit dem iPad machen. Markieren von Textpassagen, kommentieren mit Textfeldern und einfache Zeichnungen waren bei mir durchaus machbar, mitschreiben mit meinem Stift zumindest nicht.

Aber dafür hab ich es auch nicht gekauft.
 

ice-breaker

Commodore
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Da musste ich gerade lachen. Als ob die Mini tastaturen Cherry schalter haben :D Die die ich kenne sind aus Gummi und man hört genau 0 :D
du findest in den Unis aber auch sehr viele billige Notebooks, und die haben eben nicht die beste Qualität. Egal wodurch in der Tastatur der Lärm entsteht, so mancher der die Vorlesung lang irgendetwas tippt fällt schon störend auf.
 
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