Caine1 schrieb:
1. ok ich habe gelernt das man im heimnetzwerk das klasse c netz nutzt also standard 192.168.x.x, wann benutzt man klasse a und b privatbereiche?
Wie Mallory bereits es bereits sagte, es ist jedem selbst überlassen wann man was verwendet. Das sind im Normen (RFC?) wann Du was verwenden solltest. Die ersten FritzBox Geräte die ich damals konfigurieren durfte, hatten als Klasse C Netz
"172.168.0.0/24" verwendet.
Beispiel:
Code:
IP PC: 172.168.0.5
Subnetz: 255.255.255.0
IP Router: 172.168.0.1
Subnetz: 255.255.255.0
Ebenso könntest Du auch für Dich Zuhause ein Klasse A
"10.0.0.0/8" oder Klasse B
"172.16.0.0/12" Netz verwenden. Es kommt halt drauf an wie vielen Geräten Du eine IP Adresse verpassen willst. Bei einem handelsüblichen Klasse C Netz kannst Du maximal 254 PCs anschließen, dann ist Schluss. Bei einer Schule mit mehr als 254 Endgeräten (Router, Server, PCs etc.) wird es dann eng und somit kommt Klasse A oder Klasse B zum Einsatz.
Und wenn Dir Langweilig ist, könntest Du auch
"10.0.0.1/24" verwenden und könntest Deine Endgeräte von 10.0.0.1 - 10.0.0.254 durch nummerieren

Hab ich schon alles gesehen.
Was Frage 2 angeht, da sagte auch schon jeder das Dein Router eine IP Adresse von deinem Provider bekommt. Wenn sich also dein Router nun ganz neu mit dem Internet verbindet, schaut dein Provider welche Adresse gerade frei ist und vergibt Dir diese. Wenn ich mich nicht irre, müsste es sogar eine
"192.168.158.55/32" Adresse sein. Wobei es sich hierbei jetzt um eine Beispiel IP Handelt, nur das Subnetz müsste ein /32 oder /31 sein, wenn ich mich nicht irre.
Wer einen Kabel DE Anschluss und keinen Router hat, müsste eigentlich seine IP + Subnetzmaske auslesen könnten und die dürfte, wenn ich mich jetzt nicht irre ungefähr so etwas beinhalten...
Code:
IP: 192.168.0.0 (Beispiel!)
Netz: 255.255.255.255 oder 255.255.255.254
Und was das Thema IPv6 angeht, z.B. bei meiner FritzBox Zuhause ist das schon aktiviert, dadurch hat meine FritzBox von der Telekom eine IPv4 und IPv6 Adresse zugewiesen bekommen. Der Vorteil von IPv6 soll für die Zukunft darin liegen, dass man in seinem Router nicht mehr NAT aktivieren muss, wenn man etwas freigeben will.
Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, bekommt deine FritzBox (Router etc.) dann einen IP Adressraum vom Provider zugewiesen (IPv6-Präfix) und dieser wird in Deinem lokalen Netzwerk verteilt.
- IPv6-Präfix: 2002:1111:1a2a::/56
Alle PCs in Deinem Netzwerk Zuhause haben dann alle eine IPv6 Adresse, die mit
"2002:1111:1a2a" anfangen sollten. Somit soll es dann in Zukunft einfacher sein, Freigaben im Internet zu machen, wenn man z.B. einen Server bei sich Zuhause für diverse Dienste aufgebaut hat. Aber so genau habe ich mich leider damit noch nicht befasst und Subnetting ist schon ein paar Jahre her
Gruß, Domi