Mhh bei der ganzen Sache gehen mir zwei Zitate durch den Kopf :
"Wir wollen das Ende aller Gewalt,notfalls auch mit Gewalt."
-unbekannt,naher Osten,1992-
und
"Viele die Leben verdienen den Tot und viele die Tot sind verdienen das Leben, kannst Du es ihnen wiedergeben?
Dann sei auch nicht so schnell mit Deinem Todesurteil."
-HdR,Gandalf zu Frodo,JRR Tolkien-
Was mir auffällt (habe gerade diesen Thread entdeckt und von vorne bis hinten in einem durchgelesen) ist, das Stan eigentlich am Anfang für die grundsätzlichen Menschenrechte eingetreten ist
und dann immer mehr von vielen in die Anti-Amerikanische Ecke verdrängt wurde und diese Rolle sogar angenommen hat. Schade, denn das passt so gar nicht zu Deinen humanistischen Denkansätzen.
Auf der anderen Seite ist wauwau, der Anfangs ein bisschen blauäugig mit Phrasen um sich geworfen hat, dann aber Stück für Stück selber nachgedacht hat und begonnen hat, "Medien-Wahrheiten" zu hinterfragen.
Zum Ende hin allerdings hat sich ein Grabenkampf entwickelt und nun schmeissen sich die Konfliktparteien festgefahren Phrasen an den Kopf.
Nun ja, ich selber bin bekennender Pazifist und Humanist und sehe keine Notwendigkeit für einen Krieg im Irak, den Atomwaffen sind taktische Waffen und ein Saddam Hussein wird mit Sicherheit keinen Krieg mehr auf dieser Welt beginnen, da jeder Erstschlag seinerseits eine Reaktion der Weltöffentlichkeit zur Folge hätte.
Auch ein Diktator wird keine Atomwaffen abfeuern, da er in einer Welt wie der unseren mit einem Gegenschlag rechnen muss und das auch tut. So Grössenwahnsinnig Saddam auch erscheinen mag, er ist nicht dumm oder naiv, sonst würde er nicht über 20 Jahre im Irak herrschen.
Kommen wir zu den USA. Wahr ist mit Sicherheit, das die USA viel gutes (!!FÜR UNSERE WESTLICHE GESELLSCHAFT!!) getan haben.
Und das Problem das viele "USA-Hasser"(Achtung Überspitzung!)
haben, ist meiner Meinung nach ein gesellschaftliches Problem.
Als einzige Weltmacht haben sie den kalten Krieg überstanden und in dieser Zeit die Politik der westlichen Welt massgeblich gelenkt.Nun stehen sie vor einer veränderten Welt und haben ein Problem damit ihre Langfristigen Strategien und (aussen-)politischen Ziele den neuen Gegebenheiten anzupassen, ein Koloss tut sich schwer mit schnellen Veränderungen.
Nun aber steht die amerikanische Verfassung für einen demokratischen Dialog in Konflikt Situation und das heisst aber auch das Sie Kritik und andere Meinungen akzeptieren müssen,
imho sie müssen auch eine UNO-Resolutionen gegen einen Irak-Krieg mittragen.Warten wir ab wie GWB sich entscheiden wird.
das_ICH
PS: Fragt mal bei Amnesty International nach, wieviele Menschenrechtsverletzungen es jährlich in den USA gibt !
PPS: Ich habe ein Problem damit, wenn Politiker Kriege schön reden, sie sollten so ehrlich sein und sich zu den offensichtlichen
Zielen bekennen. Kein Krieg, der schnell begonnen wurde, diente je "höheren Idealen", sonderen wirtchaftlichen Intressen.
PPPS: Sowohl im WW2 als auch z.B. im ehemaligen Jugoslawien
hat es lange gedauert und viel Leid zu gelassen bis man reagiert hat ! Fehlende Wirtschaftliche Intressen ?