Das klingt mir einleuchtend aber bei Far Cry 2 gibt es auch einen Multiplayer Modus, welcher laut meinem Bekannten weniger Suchtpotential birgt als der von COD4.
Ich denke, dass es auch immer um das Umfeld des Spiels geht. "COD2&5 spielen in der Vergangenheit, Far Cry2 in Afrika. COD4 und CS spielen allerdings in der Gegenwart und in einer, mehr oder weniger, zivilisierten Gegend.
Zum ersten Punkt:
Das Suchtpotential ist bei Far Cry 2 deshalb geringer, da man nicht Levels erreichen muss um neue Waffen zu bekommen, einen neuen Rang zu erreichen und der MP eher nur auf (Team-)Deathmatch ausgelegt ist.
Bei Far Cry 2 schlummert eher das Suchtpotential im umfangreichen Editor, vor welchem man sicherlich viele Stunden verbringt und versucht immer bessere Maps erzustellen.
Auch ist wichtig zu erwähnen, dass CoD4 eine weitaus größere Spieleranzahl besitzt.
Zum zweiten Punkt:
Diese Interpretation kann man machen, trägt aber nicht viel bei.
Wenn man es einzig aufs Suchtpotential auslegt, also es auch mit anderen Spielen vergleicht, lässt sich kein Zusammenhang finden. Mass Effect und Oblivion sind Spiele die nichts mit Realität zu tun haben und trotzdem verharren Viele unzählige Stunden in diesen Spielen. Zwar sind es keine Egoshooter, aber einfach jetzt als Beispiel.
CS und CoD4 besitzen einfach die größten Communities, wodurch das Spiel in aller Munde ist und so viele dazu verleitet es auch zu probieren, deshalb sind die Zahl der Süchtigen sicherlich weitaus größer als bei anderen Spielen.
Auch ist zu erwähnen, dass CS und CoD4 viele Clans besitzen, wodurch diejenigen, die einem angehören, eine Pflicht spüren zu jedem Training zu erscheinen, zu üben und so viel Zeit investieren müssen. Sie sind es auch, die alles dem Spiel unterordnen. So leidet das soziale Umfeld und der Spieler, der zuviel Zeit mit dem Spielen verbringt, vernachlässigt vieles.
Ich glaub ich sollt dir mal meine Maturaarbeit schicken, welche von Computerspielsucht handelt
mfg,
SouL