Ist Geld = Geld?

Sc0rc3d

Commander
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Hallöchen liebe CB Community,

ich bin nebenbei bei einem Internet Café teilhaber und Arbeite die ein oder andere
Stunde auch dort, z.B Heute. ::freak:

Und jeden Tag aufs neue reg ich mich über so manche Kunden auf... :rolleyes:
Nein nicht das sie die Plätze hinterlassen wie ne Sau oder das sie Unfreundlich sind
damit kann ich meistens leben, ;) was mich aufregt ist das sich die Kunden wohl immer
in InternetCadé's dazu genötigt werden ihr Kleingeld los zuwerden...
Ich kann verstehen wenn der ein oder andere Kunde mal das ein oder andere 5 cent
Stück los werden möchte und hier und da auch mal n paar Cent Stücke. Aber dann gibt
es wieder Leute die setzen sich hin und Surfen, Essen, Trinken und Bezahlen dann
8,30€ in 5,2,1cent Stücken.... Da gehr mir persönlich der Hut hoch. Zur erklärung muss
ich dazu wohl noch sagen das wir alles unter 10cent nicht in die Kasse tun. Daran wird sich auch nichts ändern das alles unter 10 cent nicht in die Kasse kommt, bitte nicht daran rummosern ich weiss es ist nicht so toll.. :rolleyes: Und mir so z.B Heute 8,30 in der Kasse fehlen, gut für mich jetzt nicht so Schlimm da das dann ja nicht mein Verlust wäre.

Nun meine Frage an euch kennt ihr so etwas? Wie sieht die Gesetzeslage bei
so etwas aus? Wie würdet ihr mit dem Thema umgehen? Und was denkt ihr darüber?

Abschliessend möchte ich nur eins Sagen ich weiß Geld ist Geld egal in welcher weise
aber soetwas muss doch nicht sein, vorallem da die Kunden es auch größer hätten.
Wenn jemand reinkommen würde und nichts anderes hat weil er vielleicht auf der Straße
wohnt und nur kurz Telefonieren möchte kann ich bestens damit leben.

MfG


Sc0rc3d
 
Ich glaube ab einer bestimmten Menge mußt du das lose nicht mehr annehmen. Höchstens gerollt. Ach wenn ich bei den ganzen Service- und Wissensmagazinen nicht lustlos wegzappen würde, ich könnte dir auch sagen in welchem mal ein Beitrag lief in dem das vorkam. Die haben das dem Supermarkt zwar als Unfreundlichkeit ausgelegt, aber im Endeffekt war der Supermarkt nicht verpflichtet das anzunehmen. Gut die Waren kann man zur Not stehen lassen, bei euch wird es komplizierter. Letztendlich würde ich es irgendwo deutlich anschreiben, das ihr keine großen Beträge in Kupferstücken annehmt und der Kunde weiß vorher woran er ist. Und aus Kulanz dann ein paar Cent-Stücke anzunehmen geht immer noch.

Eure Buchführung halte ich zwar für etwas schwierig, Kleinbeträge läppern sich ja auch, aber soll ja nicht mein Problem sein. :D

Edit: AH, es gibt eine Regelung: http://bundesrecht.juris.de/m_nzg_2002/__3.html Und zwar mußt du wohl nicht mehr als 50 Münzen bei einer Zahlung annehmen. Oder nicht mehr als 100€ in Münzen.

Ich persönlich habe zwar Probleme mein Kleingeld loszuwerden, aber alleine aus Zeitgründen würde ich nie mehr als die hundertstel-Stellen damit bezahlen. Ich halte es auch für affig, da mein kleinstes Kleingeld auszubreiten, nach dem Motto zähl mal. Zudem fliegt das eh immer raus, um das Portmonnaie nicht zu schwer und unförmig für die Hosentasche zu machen. :freaky:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, fuer das ganze Kleinkeld hab ich auch meine Spardose die dann in unregelmaessigen Abstaenden zur Bank wandert.:D

Hmm, die Grenze von harmloser Kleingeldmenge bis zur Zaehlzumutung fuer den Kassierer ist natuerlich fliessend. Ich hab mich beim Kassieren ueber sowas nicht so aufgeregt aber da war es auch alles im Rahmen bw. selten 8 Euro in Centstuecken. Letztendlich darf man schon froh sein wenn die Kundschaft ueberhaupt zahlt:rolleyes:

Ich wuerd es mit Fassung tragen und als taegliche Fingeruebung fuers Zaehlen und Kopfrechnen abhaken. Dann das ganze in einen Behaelter werfen, regelmaessig zur Bank in die Zaehlmaschine werfen und den Fehlstand in der Kasse mit groesseren Muenzen ausgleichen.

Letztlich besser als sich womoeglich Kundschaft zu vergraulen. Es gibt schlimmerers;)

Besser Kleingeld als kein Geld:D
 
Manche Läden freuen sich auch über Kleingeld, denn dann müssen sie das nicht teuer bei der Bank holen.

Im Aldi um die Ecke haben sie einem Freund mal das ganze Kleingeld "abgekauft". Er hat etwas mehr gekriegt, als er gegeben hat. Das muss sich ja irgendwie für beide Seiten gelohnt haben ;)

Abgezähltes Geld nehmen alle Geschäfte gerne. Aber nicht 1€ in Centstücken.
 
Nun ja das mit dem Schild ist schon eine Gute Idee allerdings kommt mir dann die Regelung in die quere weil "50 Münzen bei einer Zahlung annehmen. Oder nicht mehr als 100€ in Münzen."
ist auch schon verdammt viel klimper zeug. ^^

Weil wenn mir jemand 50 x 1cent münzen hinhaut um damit 50cent zu bezahlen (was bei uns 20 Minuten sind) glaub ich mein Puls geht auch ziemlich hoch. :(

Aber ich denke eine Regelung alá Wir akzeptieren nur 1cent Stücke bis 10cent | 2cent Stücke bis 20cent | 5cent stücke bis 50cent Und 1,2 und 5cent stücke bis Maximal 50cent wäre perfekt aber wird sich wohl nicht mit dem Gesätz vereinbaren lassen. :(
 
Ehrlich gesagt wäre ich über jeden Kunden froh, der in meinem Laden etwas konsumiert und dann - wie auch immer - zahlt. Wozu gibt es Banken, die können das Kleingeld doch im Rahmen ihrer Aufgaben zählen!?
 
@Tankred Nun ja über Kunden kann man sich wirklich nicht beschweren. ;)
Aber was hilft es dem Angestellten wenn der Kunde zwar Zahlt er aber trotzdem
Minus in der Kasse hat, nicht viel! :(

@F!o Damit hast du allerdings Recht. :D
 
Tja, Tankred, aber vorher darfst du das auch zählen. Und der Kunde hat es vorher hoffentlich auch gezählt. Mühselig. Das annehmen vom Kunden übernimmt halt die Bank leider nicht. ;)

Aber ich denke die Größenordnung bis 50 Münzen ist lästig, aber hinnehmbar. Der Kunde kann ja nichts für die Buchführung der Inhaber. :p
 
Ich würd mir mit dem Nachzählen der Münzen einfach so viel Zeit lassen, dass es den Kunden selbst zu blöd wird ;)


Ist das denn ein bestimmter Kundenkreis der so zahlt? Ich mein, sowas erlebt man doch sonst auch nirgends außer vielleicht an Supermarktkassen.
 
Eine andere Möglichkeit, das Zählen zu beschleunigen, wäre das Wiegen der einzelnen Münzgrößen. So wird es auch in der Bank gemacht, vor allem bei rolliertem Geld. Sonst müssten die ja jede einzelne Rolle aufmachen und durchzählen. :D
 
Nunja das ist unterschiedlich also man kann jetzt nicht sagen nur solche oder solche Leute zahlen so, sehr schlimm ist es wenn die Schlange zum bezahlen etwas länger ist und der
erst viel kleingeld hinlegt machen es alle die es gesehen haben zu 80% nach. ^^

Nunja besonders 4 Kunden übertreiben es gern und machen es mit Purer Absicht, davon
bin ich überzeugt weil zum einen es ihnen schon mehrfach freundlich gesagt wurde wenn
möglich bitte nur mit Münzen ab 10cent zu Zahlen und zum anderen ist nach der Zahlung
ein deutliches Grinsen zu sehen...

Das Absurde ist als ich einmal einen der 4 besagten Kunden der mit einem 50€ Schein bezahlt hatte für einen Betrag von 50cent, gab ich ihm 2 x 20€ Scheine 1 x 5€ Schein
2 x 2€ Stücken und 50cent in 5cent Stücken worauf hin er mich dann "dumm angemacht" hat von wegen warum wir ihm so nen "scheiß" geben auf mein Argument das er
mit dem gleichen schon mehrfach gezahlt habe meinte er bloss frech "das er das darf wir aber nicht..." seitdem ist er mein persönlicher Lieblingskunde... *hrhr*


Eine Wage zukaufen sehe ich nicht ein sorry... :(
 
Kauf Dir so ein Münztablett, da kann man die Münzen dann reinstecken und erspart sich das umständliche zählen. Wenn der Schacht dann voll ist, rollen und ab zur Bank. Das Problem kenne ich sehr gut, leider habe ich auch keine andere Möglichkeit gefunden. Annehmen musst Du es leider, ist ja ein gültiges Zahlungsmittel. Du kannst natürlich am Eingang ein Schild aufstellen, das Du keine Münzen unter 10 Cent annimst, ob das allerdings der Bringer ist wage ich zu bezweifeln. Die "Kunden" die immer mit Kleingeld zahlen werden dann zur Bank gehen, Kleingeld besorgen und nur noch in 10 und 20 Cent Münzen zahlen, die sie vorher Rollenweise eingetauscht haben.
 
Gibts da nicht irgendwelche Regelungen, dass man bei gestörtem Geschäftsablauf vom Hausrecht Gebrauch machen kann? Sowas wäre doch möglicherweise der Fall.

Oder seid ihr von diesen 4 Kunden abhängig? Sonst würd ich selbigen vielleicht den Zutritt verweigern.
 
Wieso stört jemand den Geschäftsablauf der mit gültigen Zahlungsmitteln seinen Besuch zahlt. Wie er zahlt bleibt ihm doch überlassen. Er hat ja nicht randaliert, um Lokalverbot zu bekommen, wie z.B. in einer Kneipe. Wenn der Inhaber nicht in der Lage ist, das Geld schnell genug zu zählen oder nicht Willens ist es anzunehmen, kann dafür der Kunde nichts und berechtigt den Inhaber nicht, ihm deshalb den Zutritt zu verweigern. Das ist auch nicht gerade eine gute Reklame, dem Kunden den Zutritt zu verweigern, weil er mit Centmünzen seine Zeche zahlt.
 
Nun ja ich kann die Zahlung ja akzeptieren und dann von meinem Hausrecht Gebrauch machen. Nein angewiesen auf jeden fall nicht, aber Kunde ist Kunde... -.-


@werkam

Ich kann von meinem Hausrecht immer gebrauch machen dazu muss der Kunde nicht mal etwas machen.
Und zum Thema reklame damit könnt ich Leben wenn nur die Leute kommen die "ordentliches" Geld haben. :D
 
Der Kunde, der klein zahlen darf und dich für Kleingeld anmault, macht er eigentlich weiter so?
Ich hatte mein FOS-Praktikum bei uns im Schülercafé, da sollte man meinen die Leute haben viel Kleingeld...nix da!
Entweder wurde mit Scheinen bezahlt (jeden Tag die gleichen Leute!), "normal", oder wenn jemand seine 10erl in Nahrungsmittel umsetzen wollte hat er das aber auch noch in einigermaßend passabler Größe gehabt.
Kannst die Leute ja mal Fragen ob sie Kindern die Sparschweine klauen, soviel Kleingeld hat doch kein Mensch auf Dauer, oder?
 
@Sc0rc3d
Ich kann von meinem Hausrecht immer gebrauch machen dazu muss der Kunde nicht mal etwas machen.

Bei der Ausübung des Hausrechtes ist ihm nur die Grenze gesetzt, dass er bei der Auswahl der berechtigten Personen keine Diskriminierung begehen darf und auch keine willkürliche Auswahl treffen darf. Zulässig ist daher ein Ausschluss von Personen, die nicht Clubmitglieder sind, sofern es einen solchen Club gibt, der Ausschluss von betrunkenen Personen oder Personen, die unter Drogeneinfluss stehen, Personen, die schmutzige Kleidung tragen, Händlern, Bettlern u.s.w.
Und wenn Du jemandem den Zutritt verweigerst, der nur mit "Kleingeld" zahlt, ist das schon eine Diskriminierung. Da musst Du Dir schon einen anderen Grund einfallen lassen. Da es ein Gebäude ist, wo eigentlich jeder, der Alt genug ist Zutritt bekommt, kannst Du es ihm nicht verwehren, ausser Du machst einen Club davon, der nur den Mitgliedern den Zutritt gewährt. Anders ist es in Deinem Privathaus, da musst Du keine Gründe haben um jemanden den Zutritt zu verweigern.
 
Hmm....mir ist mal sowas passiert,
da war aber ich der kunde und noch "kleiner", als es noch die D-Mark gab :D
Ich fands ziemlich unverschämt von dem typen
und fühlte mich auch irgendwie beschissen !
Ich weiss zwar nich was ich damals gekauft habe, aber es
war nicht gerade teuer und so klein war das geld auch nicht.

Das war meine einzige negative Erfharung mit kleingeld !
Sonst wird mein kleingeld überall angenommen.
 
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