Ok, ich habe mich vielleicht ein wenig missverständlich ausgedrückt. Was ich bezüglich Deutschland ein wenig seltsam finde, ist dass trotz hoher Bevölkerungsdichten eine Unterversorgung der Haushalte stattfindet. Es ging mir gar nicht so sehr um die Leitung an sich, obwohl so eine 10/10 Mbit Leitung schon ganz nett ist.
Ich wohne hier so ziemlich im Wald ohne etwas um mich herum zu haben was annähernd an Stadt erinnert. Trotzdem ist es hier zu einem günstigen Preis möglich obwohl das Verlegen der Leitung im Vergleich zu den resultierenden Einnahmen sicher nicht lukrativ war.
Ich denke, dass man hier erkannt hat, dass das Internet und ein vernünftiger Zugang an sich, d.h. >2Mbit kein Luxusgut mehr sein darf. Es ist vielmehr eine Investition in die Zukunft auch wenn man z.Z. Verluste machen wird.
Wenn hier behauptet wird, dass das Internet einen Großteil zum Wirtschaftswachstum der Industrienationen beitragen wird, und auf der anderen Seite wird beklagt, dass zu wenig investiert wird, warum dann nicht verstärkt ins Internet investieren. Sind andere Staaten uns nun voraus oder hinken wir ein paar Schritte hinterher?
Ich würde eine nicht ganz so unverschämte Preispolitik, die sich zwar gebessert hat aber immer noch nicht im richtigen Verhältnis steht, sehr begrüßen. Und was längst fällig ist, einen DSL Anschluss unabhängig eines Telefonanschlusses anzubieten, flächendeckend.
Bitte teilt mir mit, wenn ihr anderer Meinung seid.