News Jugendschutz bei Spielen: Online-Petitionen gestartet

HappyMutant schrieb:
Wenn schon die Petitions-Ersteller nicht begreifen, was die USK ist und warum sie existiert, dann ist da eh Hopfen und Malz verloren. Zu glauben das Austauschen der Verantwortung (was es faktisch nicht ist, außer das die USK genauer prüft im Auftrag der Spieleindustrie und diese nicht wie bei PEGI mehr oder weniger selber nur schätzt) ändere was an den deutschen Gesetzen ist schon schwer zu begreifen.

Aber dann noch zu glauben, dass PEGI etwas an den zugrunde liegenden Werten und damit eben der gesellschaftlichen Einordnung von Spielen (ob man die nun mag oder nicht) ändern würde, das ist dann aber schon schwere Realitätsverweigerung.

Mit dieser Petition, sollte sie wider erwarten auch nur minimales Gehör finden, schadet man dem vermeintlichen Anliegen mehr, als das es was helfen würde. Und das ist das traurige, weil man es nicht merkt.

Agree! Wo ich aber Handlungsbedarf sehe, ist bei der Zensur bereits als ab 18 bzw. jugendgefährdent eingestufter Titel. Eine Zensur von Spieleinhalten ist hier nach meiner Einschätzung grober Unfug und unnötig. Oder aber wir färben gleichzeitig in div. Erotikfilmchen entsprechende Körperflüssigkeiten grün ein.

Beim Thema Jugenschutz benötigen wir keinen weiteren Ersatz durch amerikanische Konzern-Systeme. Wohin das führt sehen wir an der aktuellen Europapolitik.

Für eine elterliche Kontrolle - soweit das der eigene und hoffentliche klare Menschenverstand zulässt - gibt es keinen Ersatz!

Diese Petition ist wie so viele andere absoluter Nonsens. Das gemein hin als Killerspieler-Image gepflegte Feindbild der Medien wird dadurch wieder Aufwind bekommen.
 
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Da die "Zensur" aber eine Selbstzensur ist, meist um den Vorwurf der Gewaltverherrlichung zu vermeiden, ließe sich da zunächst wenig ändern. Außer eben die Anwendung dieses Paragraphen ändert sich.

Pornographie ist hierzulande ja nun mal auch "indiziert", von daher hinkt der Vergleich. Denn den Status möchten die Hersteller von Actionspielen vermutlich nicht, obwohl sie dadurch mehr "künstlerische" Freiheiten hätten. Die meisten betroffenen Spiele könnten unzensiert aber indiziert durchaus auf den Markt gebracht werden.

Letztendlich ist es aber wie gesagt egal ob PEGI oder USK, viel mehr eine Frage wie bestehende Gesetze angewendet werden bzw. zu welchem Zweck neue geschaffen werden. Dies kann sich nur durch eine Änderung der Politiker, Richter und Jugendschützer ergeben. Natürlich auch in der Mehrheitsmeinung der nicht an Spielen interessierten Teilen der Bevölkerung.

Von oben herab ein neues Bewertungssystem auf diese Situation zu stülpen und hoffen das alles gut wird, das ist dagegen zum Scheitern verurteilt und widerspricht ja eigentlich auch dem Anliegen, vernünftigere Entscheidungen zu treffen und Spiele als "Kulturgut" einen besseren Stellenwert zu verschaffen. Wenn man sich einerseits zurecht dagegen wehrt, wie bei der Online-Einstufung und dann andererseits aber hier letztendlich nichts anderes anstrebt, dann ist das kritisch. Das Ziel mag ein anderes sein, die Mittel nicht.

Da sehe ich ebenso das mühsam verbesserte Image gefährdet. Und nur darüber geht es.
 
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Naja gut das es das schöne Österreich gibt.
Über Games Only bestellt und gut ist.
Da lässt sich Deutschland nur die Steuern entgehen und der Handel selber leidet drunter.
 
Mein Vorschlag:

PEGI prüft Titel und vergibt Freigabe, alles was unter 18 ist, ist bindend. Sollte ein Spiel als 18 eingestuft werden, Prüft die USK nochmal nach und vergibt somit ein nicht für Jungendliche unter 18 Freigegeben oder eben ob solch ein Titel überhaupt hier erscheinen darf, zB. nicht erlaubte Symbole etc!

Ist zwar doppeltgemoppelt, aber anders scheint es ja nicht zu klappen. 18er Titel gehören nicht in Kinderhand, sollte aber genauso wenig gegenüber Erwachsenen "geschützt" werden.
 
Ich empfehle dem Petenten und allen Unterzeichnern das Lesen von
Paragraph 15(2) JuSchG Seite 9.
Bevor sich da nix ändert, ist es egal nach welchen Richtlinien ein Spiel gekürzt wird, ob PEGI oder USK.
USK testet die SPiele wenigstens noch selbst, während bei PEGI ein Fragebogen nach Gusto der Hersteller ausgefüllt wird.
Also ist es meiner Meinung nach eine sinnlose Petition.
 
die erste petition ist murx da sich da nicht ändert höchten noch alles verschlimmbessert

einfach alle gewaltspiele uncut lassen dafür dann ab 18 bzw wegen mir noch eine einstufung ab 21 dazu

und fertig warum müssen alle leiden nur weil gewissen eltern nicht aufpassen was ihr lütten verzapfen

bzw kaufen , so wie es jetzt ist das die spiele bewertet werden ist ja schon ganz passend nur noch die

beschneidung und indizierung weglassen , wenn sich einer nicht daran hält dann den laden der die verkauf

bestrafen bzw die eltern verwarnen ansich ist das ja schon so geregelt so oder soähnlich nur überprüft

das kaum einer

die zweite ist murx ............... ich kenne diese spiel was da erwähnt wird nichtmal ..........


edit http://www.gamestar.de/spiele/bulletstorm/news/bulletstorm,46016,2320881.html super bestes beispiel , ein spiel wo ansich alle hauptelemente rausgenommen wurden ;D

(egal manche mögen die art spiele manche nicht wird ja nimand gezwungen das zu kaufen) ist mal übertrieben gesagt wie sich ein auto kaufen nur ohne räder frontscheibe und

bremsen ;D
 
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Entschuldigung, aber es gibt viele Petitionen, warum werden 2 solch kleine hier erwähnt, ich finde es interessant, aber 140 Unterschreiber ist nicht mal ein halbes kleines Dorf......

Aber das Thema hat immerhin ne Interessante Disskusion angeregt ^^.

Ich halte die USK für gut, ich muss mir auch keine extra UNCUT-Version aus dem Ausland holen, den Spaß machen auch fast alle zensierten Spiele. Und immerhin haben wir damit einen strengeren Jugendschutz für Spiele als sonst wo.

Aber manchen ist das immernoch nicht genug ^^.
 
Also ich weiß nicht was das alles soll ich habe auch schon mit ~14 Call of Duty 2 gespielt und die Freigabe änder doch eh nichts daran ob jüngere ein Spiel spielen oder nicht

Die Eltern müssen ihre Kinder eben gut erziehen

Ich kann wohl nicht wirklich sagen ob ich gut erzogen bin aber ganz sicher das ich nicht irgendwie gewalttätig bin bzw. geworden bin


Dinge wie keine Hakenkreuze in Deutschen spielen oder die Zensur bei Team Fortress 2 finde ich mehr als schwachsinnig
Also ich brauche keine Hakenkreuz in einem Spiel! aber wenn in einem WW2 spiel dann normale Kreuze etc. sind ist das schon irgendwie komisch
 
Wir sollten uns mal ein Beispiel an anderen Ländern nehmen und lieber die Politik des duldens und erziehen führen, wie verbieten und dressieren.... den Weg des Verbietens und Dressieren haben wir schon 1940 eingeschlagen und was hat es uns gebracht?

Und wenn Kids Gewalt Spiele spielen, kann keine USK oder sonst wer das verhindern, einzig und allein die Eltern können das verhindern. Von daher muessen auch die Eltern zur rechenschaft gezogen werden wenn Kinder solche Spiele spielen.
Ich versteh nicht was ihr mit euren Verboten habt,raft deutschland nicht das verbieten nichts bringt?
Schaut euch doch alleine unsere Drogenpolitik an, wir verfolgen Kiffer härter wie Vergewaltiger, trotzdem gibt es in Deutschland mehr kiffer wie in holland, trotzdem sterben in Deutschland mehr junge Menschen an harten Drogen wie in holland wo mittlerweile das durchnitsalter eines heroin abhängingen dank der liberalen drogenpolitik in Holland bei 38 jahren ist, wer sich für unser Durchnittsalter intressiert soll sich mal die kinder vom bahnhof zoo angucken ;) In Holland gibt es keine Endmündigung der eigenen Bürger, ich hoffe das es auch irgendwann in Deutschland so sein wird...
 
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Schön mal einen direkten Vergleich zu sehen welche Interessen wirklich vertreten werden.
Ich meine die 144 Unterzeichner für einen schwereren Zugang zu Rollenspielen sprechen für sich im Gegensatz zu den 3800 die eine auflockerung der Zensierung wollen.
 
man sollte mal eine petition einreichen die es leuten untersagt Kinder zu bekommen wenn diese unfähig sind ihre Kinder im Jahre 2011 zu erziehen.

Mal ehrlich, wie kommen die kids denn überhaupt zum Spielen solcher Spiele? Na wenn einen PC oder eine Spielekonsole haben. Und wie kommen sie an die? Meißt durch die Eltern oder durch selbst erspartes mit deren einverständniss. Demnach ist die Schuld in erster Linie bei den Verursachern zu suchen. Sprich bei den Eltern.
Wenn diese den Zugang zu einem PC beschränken würden/könnten wäre das Suchtrisiko genommen.

Fakt ist doch das eine solche Petition nur die unzulänglichkeiten der Personen offenlegt die sie eingereicht oder unterzeichnet haben.

Ähnlich verhält es sich bei den sogenannten Killerspielen. Nur das hier die Problemstellung etwas komplizierter ist weil man es dann auch mal nem Kollegen Spielen kann der es sich, ohne das Wissen seiner Eltern, illegal runter geladen hat.
Obwohl das kaufen solcher Spiele für minderjährige meißt auch keine Hürde ist.

Als ich so um die 10 Jahre alt war ist mir Wolfenstein (das original) über den Weg gelaufen. Und selbst zu dieser Zeit schon über kuriose Wege :D
Aber ihr glaubt garnicht wei schnell mein Vater das spitz bekommen hat und ich das Spiel wieder los war. Ebenso bei Quake anschließend.

Viele der heutigen Eltern sind einfach mit ihrem eigenen Leben völlig überfordert und sind immer ganz überrascht wenn man ihnen erzählt das es sowas wie Skype, Tablet PCs und 3D Filme gibt.


Ich Fahre unglaublich gerne Auto. Man könnte sagen ich bin süchtig nach meiner Karre. Soll man mir nun den Führerschein wegnehmen?
 
bei so komischen autoritätswechseln geht es doch meist nur darum der mächtigeren instanz (in was für einer weise auch immer) vorlass unter einem noblen thema zu gewähren.
 
Das Problem ist doch bei der ersten Petition, dass die USK erhalten bleibt. Faktisch würden dann hier zwei Systeme parallel existieren, von denen eines (nämlich die PEGI) jederzeit vom anderen (nämlich die USK) ausgehebelt werden kann. Das macht in meinen Augen nur sehr wenig Sinn, da kann man die PEGI auch gleich weglassen und dadurch die Bürokratie verringern.
Dann das Problem, dass die erste Petition Punkte fordert, die nicht unter die Zuständigkeit des Bundestages fallen. Punkt 2 fordert etwas, was so gar nicht stimmt. Was hier passiert ist keine aktive Zensur, es ist eine Beschneidung des Entwicklers/Publishers. Die Pflicht zur Einhaltung hier geltender Gesetze ist keine Zensur, insofern kann man bei den Spielen auch nicht von Zensur sprechen. Die Punkte 3, 5 und 6 verlangen viele Dinge, die nicht unter die Zuständigkeit des Bundestags fallen (z. B. die Online-Altersnachweise in Punkt 5 oder die Kurse für Eltern in Punkt 6). Punkt 4 wäre nur eine weitere Stigmatisierung von Computer-/Konsolenspielern, zumal das bereits erlaubt ist und nur aus wirtschaftlichen Gründen nicht gemacht wird.

Von der zweiten Petition will ich eigentlich gar nicht erst anfangen... :rolleyes: Da findet wieder nur eine weitere Stigmatisierung statt, die aus reiner Unwissenheit heraus wächst. Derjenige, der die Petition eingereicht hat, hat keine oder wenn, nur sehr oberflächliche Kenntnisse mit der Materie. Zudem schwingt hier die Unterstellung mit, dass ja ALLE männlichen Jugendlichen in dem Alter diese Spiele spielen würden, was so gar nicht stimmt. Zudem fällt das nicht in die Zuständigkeit des Bundestages sondern in die Verantwortung der Eltern, die darauf achten sollten, was ihre Kinder so vor der Kiste machen.

EDIT: @sanders, das Problem ist doch, dass schon den kleinen Erstklässlern in der Grundschule Medienkompetenz eingetrichtert werden soll und den Kleinen der Umgang mit dem PC beigebracht wird und auch aktiv mit ihnen im Unterricht gearbeitet wird, sodass die Kinder zu Hause auch Zugriff auf einen PC haben wollen. Da sich die Eltern aber ihren eigenen PC nicht blockieren lassen wollen, wird natürlich ein weiterer für das Kind angeschafft, wo er auch desöfteren unbeaufsichtigt dran sitzt und Dinge macht, die, ich sag mal "problematisch" sein können.
 
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Alle Staaten in der EU haben Pegi ausser Deutschland die haben USK also wo ist die Globalisierung?
 
Die Eltern sollten mal anfangen ihre Kinder zu erziehen. Es kann nicht sein, dass jetzt die Grundschule/Gymnasium und das Staat die Erziehung übernimmt. Warum werden dann diese Menschen überhaupt Eltern genannt ?

Die Faulheit zu Erziehen ist in letzter Zeit gestiegen. Diese Laissez-Faire Erziehung....omg
 
HappyMutant schrieb:
außer das die USK genauer prüft im Auftrag der Spieleindustrie und diese nicht wie bei PEGI mehr oder weniger selber nur schätzt

Die USK prüft genauer, stimmt. Nicht nur einmal, sondern gerne auch 6 oder 7 Mal, oder wie war das mit Deadspace 2? ... lol
 
Der Verfasser der ersten Petition hat sich wenigstens Mühe gegeben und halbwegs vernünftige Argument gebracht. Aber die zweite Petition ist doch eigentlich schon eine kleine Frechheit! 5 kleine Zeilen zur Begründung?? Naja.....
 
Wenn man in Schnittberichte reinsieht ,wird einen schlecht dazu die offizielle seite der bpjm. Wieviel auf den index kommtUnd wieviele anträg es gibt.
aber wenn man genau hinsieht ist eben nur Bayern fleissig dabei PC und Konsolenspiele auf den index zu bringen, war das einzigste bundesland mitt den meisten anträgen zur prüfung
http://www.bundespruefstelle.de/bpjm/Jugendmedienschutz/statistik.html
http://www.bundespruefstelle.de/bpj...erty=pdf,bereich=bpjm,sprache=de,rwb=true.pdf
bei Filmen kann man stellenweise verstehen wiso was auf den Index kommt, aber PC und konsolenspiele die weitaus harmloser sind, versteh ich es nciht.Im übrigen Filme prägen mehr als Spiele.
 
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Petition schön und gut. Man hofft wohl dass PEGI milder ist (was möglicherweise stellenweise der Fall ist.
Das ändert aber nichts an der verkorksten Einstellung und den teilweise zu straffen Werten Deutschlands.

Ich sehe mich persönlich auch eingeschränkt in meiner Wahl der Videospiele oder Filme.
Natürlich bin ich auch der Meinung dass Gewalt und Co nicht in Kinderhände soll.
Aber wie schon oft erwähnt den Leuten die es dürften "alle"Freiheiten zu nehmen ist dann auch wieder Quatsch.

Einerseits können wir es natürlich auch im Ausland bestellen.
Auch wenn ich glaube dass es ggf wirklich den deutschen Markt auffrischen könnte.
Andererseits ist es mit so einer Petition nicht getan, wenn auch die Idee dahinter stimmen mag.
Deutschland ist bei der Einstufung unnötig streng, was überwachung angeht in den Läden dagegen zu nachlässig. (Ist zwar nen anderes Thema aber: nicht umsonst jagt ein Lebensmittelskandal den nächsten, oder?)

Fakt ist: Geschäfte UND Eltern sollten mal etwas darauf achten wie das Kind sich entwickelt
(Ich wiederhole möglicherweise auch nur wieder was^^)

naja gut, wenn man mal sieht welcher Teil der Bevölkerung die meisten Kinder hat, bei denen auch OHNE Gewaltspiele die Entwicklung daneben geht ist das nur ein Puzzleteil des Ganzen.^^
 
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