Kameraempfehlung bis 1.800€ gesucht!

karl_laschnikow

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Hi,

ich bräuchte mal ein paar Meinungen und Ratschläge. Um es Anfangs amüsant klingen zu lassen, anscheinend komme ich in meiner Midlife Crisis und mag beim spazieren/ Wandern seit einem 3/4 Jahr ca Fotos zu machen. Bisher mit meinem Pixel 8 pro mit Raw Fotos. Ich nache das nur für mich, sb und zu poste ich im Status ein paar Fotos. Lightroom nutze ich auch seit ca 3 Monaten . Mittlerweile stören mich ein paar Sachen an der Smartphone Fotografie, wie Bildrauschen bei gewissen Lichtverhältnissen, breeige Texturen beim croping, bokeh etc. Naja lange Rede kurzer Sinn ich habe die Sony Alpha im Blick. Hier der Fragebogen

1) Wo würdest Du Deine fotografischen Fähigkeiten einordnen?

Einsteiger mit Ambitionen. Ich nutze bereits Lightroom für die Bearbeitung meiner Handy-Fotos (RAW), stoße dort aber an die Grenzen der Hardware.
2) Finanzielles

a) Preislimit Kamera/Objektiv: ca. 1.200 - 1.800 €.

b) Preislimit Zubehör: Erstmal zweitrangig, ca. 350€ für SD-Karten/Tasche, Gurt.

3) Würdest Du auch ein älteres Modell kaufen wollen?
Ja, absolut, ich liebäugle ja mit der Sony Alpha 7 III

4) Ich präsentiere meine Bilder hauptsächlich:

Monitor: 4K Monitor.
Gedruckt: Gelegentlich A4 bis A3.

5) Gedenkst Du viele Ausschnitte aus Deinen Fotos zu machen?

Ja, sehr wichtig! Mein aktuelles Handy (Pixel 8 Pro) liefert bei 50MP-RAWs oft nur "Matsch" beim Reinzoomen. Ich suche echte optische Details für Crops.

6) Welche physikalische Größe und Gewicht sollte die Kamera haben?
Darf deutlich größer als ein Handy sein, sollte aber für Wanderungen noch in einen Rucksack passen.

7) Soll die Kamera einen Sucher haben?
Ja, elektronischer Sucher ist bevorzugt.

8) Würdest Du Wechselobjektive in Betracht ziehen?

Ja. Bisher kein vorhandenes System.

9) Was gedenkst Du hauptsächlich zu fotografieren?
Landschaft
Architektur
Nachtaufnahmen

11) Möchtest Du die volle Kontrolle?

Ja, ich möchte mich in die manuelle Fotografie einarbeiten. Automatik ist mir aber auch wichtig

12) Sind Stoßfestigkeit wichtig?

Normale Robustheit für Outdoor/Wandern reicht aus.

13) Sind Dir besondere technische Spielereien wichtig?

Ein hoher Dynamikumfang für die RAW-Bearbeitung ist mir am wichtigsten.

14) Thema Videofunktion:

Foto/Video: 95% Foto / 5% Video.

c) Stabilisierung:

Ja, ich habe einen Essentiellen Tremor. Nicht schlimm mit ca 6 Hz aber ohne geht nicht. Ich kann meine Ellenbogen an mich stützen. Bei Langzeit Aufnahmen nutze ich wie mit Handy Stützmöglichkeiten in der Umgebung .

15) Thema Stromversorgung:

Ersatzakkus: Kein Problem.
Laden: USB-Laden in der Kamera wäre ein Pluspunkt.

16) Welche Kamera hattest Du bisher und was gefiel Dir / gefiel Dir nicht?

Bisher Google Pixel 8 Pro und Huawei P30 Pro.
Positiv: Die Verfügbarkeit

Negativ: Die künstliche Nachbearbeitung der Software. 50MP-Modus wirkt beim Bearbeiten in Lightroom oft aquarellartig/matschig. Ich vermisse die natürliche Tiefe und echte Details beim Reinzoomen


Wie findet ihr als Anfang dieses Angebot?
https://amzn.eu/d/0dejGiWO

Vollformat fände ich aufgrund der Landschaftsfotografie gut und nur weil das Modell veraltet ist sind die gelobten Fotoqualitäten von damals nicht schlechter.

Evtl irgendwann ein Weitwinkel und 200mm Tele.
 
Ich bin aktuell nicht mehr so in dem Thema drin, deswegen kann ich keine konkreten Kauftipps geben.

Dennoch eine kleine Anmerkung an dieser Stelle: Mit das Wichtigste ist das Objektiv-Ökosystem (Bajonett/Anschluss). Gute Objektive können mitunter viele Kamerabodies überleben, aber ein kompletter Systemwechsel ist deutlich aufwändiger (auch wenn es natürlich Adapter gibt). Es lohnt sich unter Umständen auch vorab mal ein kurzen Blick auf den Gebrauchtmarkt für Objektive um einen Eindruck für die verschiedenen Systeme zu bekommen.

Ansonsten schonmal vorab viel Spaß mit dem (potentiell) neuen Hobby.
 
Willst du Vollformat oder reicht dir APS-C Sensorgröße?
APS-C hat einen Cropfaktor bereits eingebaut.
Wenn du echte optische Details beim Croppen willst, dann Vollformat und teure, scharfe, lichstarke Objektive.
Ich persönlich würde bei Neuanschaffung immer zum Vollformat greifen, weil mit guten Objektiven die erzielbare technische Bildqualität durch den großen Sensor besser ist.
Ich würde mir als Startausrüstung eine Vollformatkamera mit einem lichtstarken 50 mm Standardobjektiv kaufen.
Bei Sony Alpha wäre eine Empfehlung das Sony SEL-55F18Z – Zeiss 55mm F1.8
Sehr gutes, lichtstarkes Objektiv mit hervorragender Abbildungsleistung.
Sony A7 III + Zeiss 55 mm Objektiv wärst du dann bei 1.878 € (bei Amazon).
Das wäre ein richtig guter Einstieg in die Vollformatfotografie und die Qualität von Kamera + Objektiv stimmt, damit du auch Spaß und Freude an deinen Fotos hast, jedenfalls technisch.
Mit hoher Lichtstärke kannst du dann deine Kamera voll ausnutzen und auch tolle Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen und in der beginnenden Dämmerung machen, ohne ein Stativ mitschleppen zu müssen.
Bei fast offener Blende erhälst du am Vollformatsensor auch eine tolle Freistellung (Bokeh) was die Fotos beim Betrachter eindrucksvoll wirken lässt.
Das sind alles wichtige Dinge, die man berücksichtigen sollte.
Als Einsteiger wirst du mit dem 50 mm Objektiv das Fotografieren lernen können und wenn du dann die notwendige Erfahrung gesammelt hast, kannst du dir je nach gewünschtem fotografischen Themengebiet weitere Objektive zulegen.
Entscheidend ist am Anfang, das die Kamera + Objektiv nicht zum Ballast wird, sondern man sie immer dabei hat.
Den sonst verliert man recht schnell wieder die Lust und den Spaß am Fotografieren.
Weniger ist mehr und man hat die Kamera dann dabei.
 
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also ich habe auch "wegen" wandern mir eine kamera gekauft, smartphone war nicht mehr ausreichend :)

Was ich empfehlen kann bzw. was ich auch verwende: Canon R10 + Sigma 16-300 Objektiv (das Objektiv habe ich seit letzter Woche) davor hatte ich das Canon 18-150 Objektiv.


Ein paar Beispielbilder die ich mit der R10 + Sigma 16-300 gemacht habe:

1777305719003.jpeg


1777305733481.jpeg



1777305741174.jpeg



1777305749409.jpeg



1777305755505.jpeg


Ich finde das Sigma 16-300 eigentlich auch perfekt "für meine Bedürfnisse" - deckt viel Brennweite ab was perfekt als "immer drauf-objektiv" ist, gibts auch für Sony.

Kamera lässt sich auch mit USB Laden, ich habe aber Ersatzakkus die ich auch mittels USB-C aufladen kann - ist für mich besser als wenn ich die Kamera aufladen muss (Akku leer = akutauschen und ersatzakku in der tasche mit der powerbank laden und kamera weiternutzen)

Bezüglich Vollformat: ist halt die Frage ob du es wirklich brauchst, ist halt in der Regel größer/schwerer, das wäre für mich ein Negativpunkt beim Wandern (auch beim Wandern nehme ich immer mein Stativ mit)

Pluspunkt für Sony: mehr 3-Hersteller Objektive - brauchst du aber wirklich eine riesige Auswahl?
Ich persönlich habe aktuell nur das Sigma 16-300 Objektiv, in der zukunft werde ich mir vl. ein lichtstärkeres mit einer Festbrennweite kaufen um "bessere" Fotos vom Sohn zu machen
 
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blende11 schrieb:
Willst du Vollformat oder reicht dir APS-C Sensorgröße?
APS-C hat einen Cropfaktor bereits eingebaut.
Wenn du echte optische Details beim Croppen willst, dann Vollformat und teure scharfe Objektive.

Ein Negativ Punkt von den Handy Kameras hab ich vergessen zu erwähnen. Wenn ich was mit Auge sehe würde ich es gerne genau so auf Kamera erfassen. Nicht kleiner als es ist , das stört mich bei Motiven die entfernt sind. Deswegen dachte ich Vollformat.

Aber die Bilder von @AleksZ86
sind such sehr überzeugend. hmmmm
 
Kannst du dir auch eine ältere DSLR-Vollformat vorstellen oder willst du eine spiegellose Kamera haben?
Was sind deine Motivinteressen, was willst du hauptsächlich fotografieren?
Das müsste man ebenfalls noch wissen, um eine seriöse Empfehlung zu geben.
 
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Zwecks Gewicht würde ich eine Spiegellose bevorzugen.
 
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Vollformat oder APS-C?
Lichtstarke Festbrennweite oder lichtschwaches Zoomobjektiv?
Das sollte man wissen, um einschätzen zu können, was für dich als Einsteiger sinnvoll wäre.

OK, Landschaft, Architektur und Nachtaufnahmen.

Für Landschaften brauchst du ein Weitwinkelobjektiv, genauso wie für Architektur.
Bei Nachtaufnahmen/Architektur zwingend ein stabiles Stativ und Fernauslöser, wenn du es richtig machen willst.
 
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Vollformat und als Einstieg eher ein Lichtschwaches Zoomobjektiv. Quasi zum probieren. Ich will erstmal Natur und Architektur aufnehmen. Später vielleicht ein Weitwinkel und ein 200mm Tele.
 
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Meine Empfehlung für dich als Fotoeinsteiger wäre dann:

Nikon Z50II Kamera (APS-C) Kit 16-50 DX + 50-250 DX 1.199 €

Damit kannst du 95 Prozent aller möglichen Fotomotive abdecken und das in guter Fotoqualität.
Mehr brauchst du als Einsteiger-Hobbyfotograf definitiv nicht.
Dazu dann noch ein stabiles handliches Stativ für Landschafts-, Architektur- und Nachtaufnahme-Fotos, einen Fernauslöser für die Nikon Z50 II Kamera und eine Blitzschuh-Wasserwaage, um stürzende Linien bei Architekturfotos schon bei der Aufnahme zu vermeiden, that's it.
Mindestens einen zweiten Akku würde ich mir zur Kamera auch noch mit dazukaufen.
Du musst dir aber bewusst sein, das Lichtstärke 6,3 am Telezoom bescheiden ist.
Da musst du schon sehr gutes Licht haben, um auf schnelle Belichtungszeiten zu kommen, z.B. bei Sportfotos und auch mit der ISO weit hoch gehen.
Das ist der Grund, warum professionelle Sportfotografen sehr teure lichtstarke Teleobjektive verwenden.
Damit erzielst du auch bei schlechtem Licht und offener Blende dann noch annehmbare Belichtungszeiten und kannst bei Offenblende die Sportler schön vom Hintergrund freistellen und du musst den ISO-Wert nicht zu stark erhöhen, was die Bildqualität verbessert.
Der Bildstabilisator nutzt dir dann nichts, da du schnelle Belichtungszeiten brauchst, um scharfe Fotos zu erhalten.
Also das immer im Hinterkopf behalten.
Vollformat macht dann eigentlich keinen Sinn, da zu teuer, gerade beim Objektivkauf.
 
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Zoomobjektiv beim Wandern kann ich nur empfehlen, wie ich angefangen habe, bin ich mit einer festbrennweite + Zoomobjektiv gewandert, auf der kamera war das festbrennweite objektiv, zufällig bin ich dann einem "vogel" begegnet, der ein wenig weiter entfernt war, als dann die objektive tauschen wollte ist das vögelchen weggeflogen und somit konnte ich das vögelchen nicht mehr fotografieren :)

und ich nehme an du wirst nicht in der dunkelheit wandern sondern bei tageslicht, somit sollt ein "lichtschwaches" objektiv kein problem darstellen :)

aber ist nur meine Erfahrung ;)
 
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Geh doch einfach mal in ein Fachgeschäft (Mediamarkt und Co. sind keine Fachgeschäfte) und nimm ein paar Kameras in die Hand.

Für Dein Vorhaben spielt die Technik nicht so sehr die Rolle, da ist jede Kamera der letzten zehn Jahre mehr als gut geeignet, aber sie muß sich auch gut in der Hand anfühlen und auch leicht zu bedienen sein (sprich alle Bedienelemente leicht zu erreichen sein).

Nach diesem Ausflug können wir uns gerne über Deine Erfahrungen und Vorlieben weiter unterhalten.
 
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Das Sony-E-System hat als Vorteil, dass größte Angebot an Fremd-Objektiven zu haben, bei Nikon und Canon ist es deutlich restriktiver.
 
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karl_laschnikow schrieb:
Wenn ich was mit Auge sehe würde ich es gerne genau so auf Kamera erfassen.
Dann würde exakt ein 50mm (bei Kleinbild) genügen, bzw. ein 35mm Objektiv am Crop.

Hier mal die Möglichkeit, die Bildqualität (u.A. Rauschen) der Sony A7 III und Nikon Z50 II (und der Canon R10) zu vergleichen:
https://www.dpreview.com/reviews/nikon-z50ii-review#IQ

Zur Nikon gibt dann hier ein vermutlich brauchbares Review (in Text oder Video)
https://gwegner.de/review/nikon-z50ii/

Ob Du Dir mit zwei Objektiven einen Gefallen tuts, musst Du natürlich selber entscheiden. Das 16-50 entspricht am Kleinbild einem 24-75mm. Genauso, ob Größe und Gewicht eine Rolle spielen. Die A7 III ist ohne Objektiv 100g schwerere wie die Z50 II und die EOS R10 ist nochmal 120g leichter.
 
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Ausdrucke bis A3: MFT ab 16 Megapixel

Preislimit 1.800 Euro und es soll in/an den Wanderrucksack passen: Lumix G80/81/85, GX80 oder irgendwas Olympus/OM System und mehr Objektive, als Du für den Anfang neben dem Kit-Objektiv (12–60 oder 14–42 mm) sinnvoll verwenden kannst. 35–100 und/oder 14–140 mm, als Standard-Festbrennweite den Klassiker 25 mm 1,7 (Panasonic) oder 1,8 (Olympus) oder 20 mm 1,7 (Panasonic), für Portraits 42,5 1,7 (Panasonic) oder 45 mm 1,8 (Olympus), eventuell passt bei dem Budget am längeren Ende noch ein 100–300 (Panasonic) oder 150–300 (Olympus) – jeweils aus der Plasteklasse, selbstverständlich.

Ausschnitte aus den Aufnahmen schneiden: Klingt für mich nach knippsen (oder auf Deutsch: Point and Shoot) und nicht nach bewusster Fotografie, möchte ich aber auch nicht schlecht machen. Hobby ist Hobby und dabei geht es darum, Spaß zu haben, Kontrast zum Alltag, Entspannung. Da wäre ich auch bei Vollformat als Empfehlung, was aber bei Preis, Platzbedarf und Gewicht nicht zu anderen Deiner Anforderungen passt.

In manuelle Fotografie einarbeiten: Klingt für mich nicht nach knippsen und später aussuchen, was das Bild überhaupt zeigen soll.

Stromversorgung: Ich habe eine FZ300 (Bridge-Kamera, mit der habe ich begonnen, winziger Sensor auf Smartphone-Niveau) und die G80, welche beide den selben Akkutyp nutzen. Weil sie Foto-Video-Hybriden sind, gibt es einen Dongle, der ins Batteriefach eingesetzt wird und die Stromversorung per Netzteil oder Powerbank ermöglicht. Es gibt aber auch ein offizielles und einige inoffizielle Ladegerät/e mit USB-Anschluss, mit denen sich ein Wechsel-Akku im Rucksack per Powerbank nachladen lässt.

Autofokus und Tremore: Der Autofokus der Panasonic Lumixens vor der G9 II arbeitet kontrastbasiert, was als Schwäche betrachtet werden kann. Mit beiden Händen greifen, Ellenbogen an den Körper legen und den Sucher an die Augenhöhle pressen, stabilisiert bereits, wie Du selbst sagst. An einen Baum lehnen oder, falls der fehlt, ein Einbeinstativ (viele Reisestative bieten auch die Möglichkeit, eins der Beine als Monopod zu verwenden) hilft auch.

Wenn Du bei Kamera und Objektiven innerhalb der Marken bleibst, kannst Du für die Stabilisierung den schwimmend gelagerten Sensor und die selbe Funktion der Objektive gleichzeitig nutzen. Das gibt Dir in dafür geeigneten Situationen ein paar Blenden mehr Belichtungszeit, ohne dass es vewackelt. Für Stativaufnahmen (Dreibein) natürlich abschalten, sonst verwackelt eventuell die Elektronik beim Versuch, das nicht vorhandene Wackeln auszugleichen.

Ich will Dir nicht die Sony ausreden, aber 2.150 Euro sind aus meiner Sicht ein unverständlich großes Budget für den Einstieg. Für 400–600 Euro gibt es gebrauchte G81 mit Zubehör, bei mpb.com für unter 300 Euro die nackte Kamera inkl. Akku, Ladegerät und einem Jahr Gewährleistung.
 
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Ich war vor etwa einem Jahr in genau der gleichen Situation. Vielleicht meine 5ct dazu, wie ich das gelöst habe. Sony und Vollfomat war auch mein erster Gedanke. Ich hatte aber dann für mich die Anforderung formuliert die Kamera mgl. oft dabei haben zu wollen und deshalb bin ich Richtung APSC abgebogen. Ich bin sehr viel zu Fuß unterwegs, auch im Urlaub und mit Rucksack, da sollte der Body und mgl. das oder die Objektive klein sein. In Body Stabilisierung (IBIS) war mir auch wichtig, ebenso wie ein großer Akku. Einen guten Griff wollte ich auch haben. Ich wollte auch manuell fotografieren und mgl. viel mit Drehrädern einstellen. Entschieden habe ich mich für diese Kombination:

https://www.foto-erhardt.de/kameras...ifilm-x-s20-plus16-50mm-f2-8-4-8-r-lm-wr.html

Das Croppen (bzw. meinen Bedarf dazu) hatte ich ein wenig unterschätzt. Ich komme immer wieder in die Situation, dass ich drehen und zuschneiden will und mir die Pixel ausgehen. Also tendenziell würde ich eher Richtung mehr MP gehen. Wie sind deine Augen? Bei "Midlife Crisis" ... da ist eventuell ein guter Sucher von Vorteil. Darauf schaue ich jedenfalls jetzt mehr. Ich habe mich auch deshalb für FUJI entschieden, weil immer wieder die Bedienung gelobt wurde in diversen Tests sowie die Haptik und das Gefühl in der Hand. Für mich hat sich das bestätigt. Ich liebe es die Kamera(s) (mittlerweile sind es zwei :D ... und insg. 4 Objektive) dabei zu haben sowie den Prozess selbst Fotos zu machen. Was ich nicht so liebe ist mit Lightroom an den Bildern herumzuschrauben, daher schätze ich die Filmsimulationen und das Imageprocessing von Fuji sehr.

Wenn ich jetzt nochmal bei Null stehen würde, wäre heute meine Wahl dieses Setup:

https://www.foto-erhardt.de/kameras...-t50-plus16-50mm-f2-8-4-8-r-lm-wr-silber.html

Nach einer Weile hab ich dann auch angefangen mich mehr für Festbrennweiten zu interessieren und fotografiere aktuell sehr gerne mit einem gebraucht gekauften Fuji 35mm 1.4 alles was mir vor die Linse kommt. Generell ein sehr guter Tip ist der von @dx1 gebraucht zu kaufen. Gerade bei Online Anbietern wie Calumet oder MPB kann man ohne Risiko doch Einiges einsparen und wenn man nach einiger Zeit feststellt, dass das Hobby doch nichts für einen ist, kann man die HW mit geringem Verlust wieder loswerden. Viel Spaß mit der Kamera, welche es auch immer werden mag. Ich fotografiere seitdem kaum noch mit meinem Pixel 9 Pro ... es macht einfach keinen Fun mehr :D
 
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@karl_laschnikow
Man kann eigentlich in fast jedem Thread, wo Kameras gesucht werden, das Selbe schreiben, denn im Prinzip ist es egal, was du benutzt (MFT, APS-C, VF, MF), solange du es benutzt (vorher unbedingt ausprobieren, wie die Geräte in der Hand liegen), es dein Budget hergibt und du die Limits der Systeme kennst, denn ein größerer Sensor hat nicht nur Vorteile.
Am Ende ist es aber eine dieser entscheidenden Fragen, die man sich nur selbst beantworten kann: welche Größe bin ich gewillt, noch mitzuschleppen.
Auch in Sachen Bildrauschen oder Tiefenunschärfe, braucht man sich heute kaum noch Gedanken machen, da du sowieso in RAW fotografierst, kannst du in der Nachbearbeitung einiges rausholen.

Was jetzt kompakt wäre:
Sony A6700, Fujifilm X-T5 / T50 / S20, Canon R7
Und dazu z.B. das Sigma 18-50mm F2.8
Noch besser für Nachtfotografie mit Zoom macht das Objektiv ordentlich größer:
Z.B. Sigma 17-40mm F1.8
Günstiger, lichtstärker und kompakter wirds dann nur mit Festbrennweiten, wie die Viltrox Air Reihe (15, 25, 35 oder 56mm F1.7) oder Sigma 56mm F1.4 oder Fujifilm 33mm F1.4
Da du auch schreibst, dass du Objekte nicht weiter weg haben möchtest, als du sie selbst siehst, solltest du eine Brennweiten von über 40mm (auf Vollformat gerechnet) nehmen.
 
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Eine Sache die ich anbringen möchte, was evtl. deine Suche ein bissel einschränkt, je nachdem wie viel und wie anstrengend du wanderst würde ich empfehlen nicht viel mehr als 1kg an Kamera + Objektiven rumzuschleppen.
Die Kamera wirste die meiste Zeit um den Hals oder am Körper tragen weils zu nervig ist die ständig rauszuholen. Wenn das mehr als 1kg wiegt wird das beim Bergsteigen recht schnell sehr anstrengend und unbequem. Es wandert sich einfach nicht 8 bis 10h am Tag gut mit ner schweren Kamera. Das ist zumindest meine Erfahrung. Dementsprechend würde ich auch Vollformat erstmal sein lassen. Das wird einfach zu schnell zu schwer wenn du lange und anstrengende Wanderungen machst.
Dann wie andere schon sagten ist ein Zoom Pflicht. Ob du bereit bist während ner Wanderung Objektive zu wechseln musst du selbst entscheiden. In der Stadt fällt mir das deutlich leichter, da hab ich kein Problem damit mit 2 Objektiven rauszugehen und nach Bedarf zu wechseln. Auf ner Wanderung mache ich das eigentlich nie weils zu nervig ist.

Wenn du natürlich nicht so viel wanderst, eher Spaziergänge machst oder generell Wanderbilder nur ein kleiner Teil aller Bilder die du machen wirst sind, dann sind meine ganzen Anmerkungen oben nicht so wichtig.

Und wie auch vor mir gesagt wurde, ich empfehle auf jedenfall den Body vor dem Kauf in der Hand gehabt zu haben.
 
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karl_laschnikow schrieb:
Wenn ich was mit Auge sehe würde ich es gerne genau so auf Kamera erfassen.
Da ist es egal, welches Format du wählst. Das macht das Objektiv. Da bist beim Scharfsehbereich bei einer Brennweite von 50mm KB (ca. 33mm APS-C, 25mm bei MFT) bzw. Ultraweitwinkel, wenn die gesamten 180° abgedeckt werden sollen (aber schon sehr speziell). Die 50mm KB bekommst eigentlich bei jedem Hersteller als ordentliches Zoom. Sehr gut wäre darauf zu achten, einen stabilisieten Sensor und ein stabilisiertes Objektiv zu nutzen. Das wirkt sich dann positiv auf die Belichtungszeit bei schlechten Lichtverhältnissen aus.
Sollte Fujifilm auch zur Wahl stehen, gebe ich hierzu auch gerne Infos.
 
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