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Kann man mit alten Netbooks noch vernünftig arbeiten?

Selbst dieses JVC verfügt über einen schnelleren Prozessor gegenüber den ersten Netbooks. Solche Gebrauchtgeräte der 2000€ Arbeitsklasse gingen um 2009 schon für um 100-200€ gebraucht weg. Leider aber beschränkt beim RAM aufrüstbar gewesen.

Von der Verarbeitung und Tastatur messen sich diese Subnotebooks auch mit älteren Thinkpads.


In Anbetracht aktueller Webbrowserentwicklungen und steigender Anforderungen im Web durch Datenaufkommen und Auflösung wie auch fehlerhafte Prorammierung, was Ressourcen bedeutet, sollte man mit einem 1,5Ghz Core Duo einsteigen, damit man eine CPU in Reserve hat. Für Office reicht aber noch der Pentium M Vorgänger aus. Jetz mal den RAM Vebrauch nicht betrachtet.

Was noch auf dem Pentium M ULV aka Stealy im letzter Strukturverkleinerung geht, sieht man hier.
Oder auf dem TC1100 mit Linux drauf. Potentes Gerät, was die damaligen Netbooks in die Tasche gesteckt hat.

Leider ist der gesamte, brauchbare Subnotebookmarkt durch die vielen schlechten Netbooks weggebrochen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mojo1987 schrieb:
Damit kannst du nicht mehr viel Anfangen, allein schon weil idr nur Windows XP oder sehr alte Linux Distributionen darauf laufen, da PX Unterstützung und Co. fehlen und dadurch eine Installation verhindert wird.

Hör auf so ein blödsinn zu verbreiten, selbst auf dem ersten eee pc lief windows 7
 
Hab mir vor einer Woche ein gebrauchtes Lenove Flex 10 mit Celeron N2807 ersteigert. 4GB RAM, Win8Pro fuer ca. 120EUR
Also bis jetzt laeufts geschmeidig. Ich denke bei 10.1" gehts fast nicht besser fuer den Preis. Jetzt kommt noch ne 850Evo rein und gut ist :)
Office 2007 funktioniert ohne Probleme. Bis jetzt hab ich Access, Excel und Outlook probiert.
 
MMn kann man sogar auf einem Pentium3- Notebook mit 320MB RAM "vernünftig arbeiten" - sofern man darunter Surfen und Word-Tippen versteht. Man muss eben das OS richtig einrichten und ressourcenschonende Software verwenden.
Ich habe mir zum Spaß ein Thinkpad 570E mit Debian Jessie + Openbox aufgesetzt. Midori als Browser, Abiword für Text-Dokumente und der Rest per Shell.
Läuft überraschend gut.
 
Janush schrieb:
Hab mir vor einer Woche ein gebrauchtes Lenove Flex 10 mit Celeron N2807 ersteigert. 4GB RAM, Win8Pro fuer ca. 120EUR
Also bis jetzt laeufts geschmeidig. Ich denke bei 10.1" gehts fast nicht besser fuer den Preis. Jetzt kommt noch ne 850Evo rein und gut ist :)
Office 2007 funktioniert ohne Probleme. Bis jetzt hab ich Access, Excel und Outlook probiert.

Das geht wirklich nicht besser bei dem Preis. Da hast du großes Glück gehabt. Und dann noch 4GB RAM.
Bei Windows ist eine SSD schon Pflicht. Würde es bei Linux auch einen großen Geschwindigkeitsvorteil geben? Linux ist ja allgemein ressourcenschonender.


MusicJunkie666 schrieb:
MMn kann man sogar auf einem Pentium3- Notebook mit 320MB RAM "vernünftig arbeiten" - sofern man darunter Surfen und Word-Tippen versteht. Man muss eben das OS richtig einrichten und ressourcenschonende Software verwenden.
Ich habe mir zum Spaß ein Thinkpad 570E mit Debian Jessie + Openbox aufgesetzt. Midori als Browser, Abiword für Text-Dokumente und der Rest per Shell.
Läuft überraschend gut.

Debian läuft also auch auf einem Pentium-Notebook. Wie komfortabel ist das Arbeiten?
 
Wie ich schon sagte: Läuft überraschend gut. Wie bei modernen Geräten ist meistens die HDD das Bottleneck - wenn man sich nicht die Kernelmodule selbst kompilieren will. Das kann ich auf einem Coppermine- Pentium III nicht empfehlen.
 
Ach was, 320MB sind eine ganze Menge, wenn man nicht Windows oder Linux mit KDE nutzt.
Ohne ein Programm zu starten (also nur OS, Services und Desktop Environment) brauche ich 56MB RAM.
 
Also ich habe noch ein altes EEE-Netbook im Schlafzimmer stehen. Allerdings mit 2gb Ram.
Daran hängt ein 22 Zoll mit 1680x1050er Auflösung. Installiert ist Win7 Home.

Ich sag mal so, arbeiten mit bspw LibreOffice ist weniger das Problem. Surfen mit Chrome oder Firefox funktioniert auch. Youtube-Videos gehen auch, solange man nicht auf Hd geht, da gibt es ab und an Ruckler.
Andere Streamingseiten sind da etwas problematischer, gerade wenn diese Flash benutzen. Das macht keinen Spaß.
Videos gucken über VLC geht allerdings wieder problemlos (Streame gerne vom Netzlaufwerk direkt, kein Problem).

Mit einem ressourcenschonendem Linux kann man da sicher noch einiges rausholen.
Also zum bisschen Filmgucken, Surfen und Briefe schreiben vollkommen ausreichend.
 
WhiteShark schrieb:
Also ich habe noch ein altes EEE-Netbook im Schlafzimmer stehen. Allerdings mit 2gb Ram.
Daran hängt ein 22 Zoll mit 1680x1050er Auflösung. Installiert ist Win7 Home.

Was hast du für einen Prozessor? Unter 2 GHz und 1 Kern?

Ich versuche mir ein Bild zu machen, welche gebrauchten Geräte für mich in Frage kommen würden und worauf man besonders achten sollte. Ich möchte nicht an den falschen Stellen sparen. Bisher habe ich das so verstanden, dass bei alten Notebooks 2 GB RAM wichtig sind und eine SSD Vorteile bringt, auch unter Lubuntu. Die CPU-Leistung scheint weniger wichtig zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist ein 1,6ghz Atom Single Core.
2gb RAM sollten es auf jeden Fall sein. War auch damals das erste was ich aufgerüstet hab, quasi noch vor dem ersten einschalten.
 
Lieber mehr als 2GB wenn es geht 4, aber die sind sehr leicht nachrüstbar, daher musst du nicht so sehr darauf achten.
SSD's kann man auch sehr günstig hier im MP bekommen,
Ich würde mehr auf das Display,die Tastatur und die CPU achten, denn diese Teile sind fest.
 
@ Photon
Das X200 ist schon an der Größenobergrenze was Subnotebooks betrifft.
Ich spreche von Geräten von 8" aufwärts. Also deutlich mobilere Produkte im Subnotebook Bereich.
Damit einen Produktivbereich, den die sinnlosen Netbooks als schlechte Produkten erobert haben.


Warum Netbooks wenig taugen oder besser Embeddedsysteme darstellen, weil stark angepasste Software und Anwendungebereiche gefordert sind, zeigt wohin die Disskusion tendiert und das sieht man spätestens mit Vista auf einem Netbook.
Für einen Core Duo kein Problem und ein Pentium M stemmt ebenso Vista.

Aber auch unter Windows 7, würde ich nur die grundlegenden Anwendungen vom Desktop verwenden, so würde es auf einem Netbook keine Freude bereiten. Leistungsreserven zur Kompensation von Softwarefehlern oder so manch Webseite sollten vorhanden sein. Fällt irgendow Hardwarebeschleunigung aus, wird es eine schwache CPU nicht kompensieren können.

Wie die Softwareanforderungen angestiegen sind, sieht man bei ARM Produkten. Mit einem Pocket PC von 2003 aufwärts konnte man noch problemlos bis 2009-2010 im Web surfen, teils kompromiert. Bei einem RAM von 64MB. Die Halbwertszeit ist bei den Geräten extrem gesunken und ohne enstprechende Software kann ich nicht mal mit einem Gerät von 2009 vernünftig Webseiten erreichen, weil die Webseiten ganz andere Anforderungen haben, obwohl die Webseiten oft einfarbig daherkommen. Wir bewegten uns damals in ARM Leistungsklassen eines Pentium 1 bis 2 und moderne ARM Prozesoren bewegen sich auf ATOM Leistungsniveau. Bei guter Mehrkernunterstützung der Software könnte man es mit einem Core 2 Duo aufnehmen.
 
Na ja. Mit einem c2d aber auch nur bei den ganz modernen cpus und wenn dann alle 8 kerne ausgenutzt werden. Arm-cpus sind ziemlich Leistungsfähig geworden. Aber hinter dem x86 hinken sie noch sehr stark hinterher.
 
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