Kann man mit dieser Sony A7 III und dem Objektiv noch was anfangen?

EmViO

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Hi zusammen,
vor kurzem ist mir leider ein Missgeschick passiert und meine geliebte A7 III inkl. Samyang 35 1.4 ist leider kaputt gegangen.
Es ist wirklich schwierig das auf Fotos rüber zu bringen, aber gibt es hier Experten, die dazu eine Einschätzung geben können, ob vielleicht Bastler was damit anfangen können und ob man sowas vielleicht einfach mal bei Kleinanzeigen einstellen kann? Vielleicht als Ersatzteilspender oder sowas?

Also das Display der Kamera ist noch ganz und der Akku auch. Auch SD Karten können problemlos rein und rausgemacht werden.
Der Rest, seht selbst.

Vielen Dank schon mal
 

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Autsch, das sieht heftig aus.

Bekommst du das Bajonett vom Objektiv was noch an der Kamera dran ist ab?
 
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Aua...

Wenn ich das richtig sehen ist das Objektiv hinüber.
Die Kamera könnte noch zu retten sein, wenn du das Bajonett raus bekommst, halt ohne Sucher.
Kriegst du noch ein Bild, wenn du die Kamera anmachst? (Klar unscharf ohne Objektiv)
 
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Toms schrieb:
Autsch, das sieht heftig aus.

Bekommst du das Bajonett vom Objektiv was noch an der Kamera dran ist ab?
Gut, dass du mich drauf hinweist. Das hab ich noch gar nicht probiert gehabt.
Aber ja, es ging problemlos ab, nachdem ich das Objektiv nochmal dran gehalten habe und dann mit dem Unlock-Button abgedreht habe.
Ergänzung ()

Ironbutt schrieb:
Aua...

Wenn ich das richtig sehen ist das Objektiv hinüber.
Die Kamera könnte noch zu retten sein, wenn du das Bajonett raus bekommst, halt ohne Sucher.
Kriegst du noch ein Bild, wenn du die Kamera anmachst? (Klar unscharf ohne Objektiv)
Die Kamera geht gar nicht mehr an. Also sie lädt auch nicht hab ich grade mal gemerkt. Wahrscheinlich weil das Akkufach ja total verbogen ist.

Ich hab sie grad einmal probiert anzumachen und dann ist der Shutter runtergefahren und hängt jetzt vor dem Sensor.
 

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@lowrider20 ob sich das noch lohnt?

Evtl nach einer gebrauchten umsehen, oder gleich investieren und was neues holen.
 
Ich würde sagen: Kamera hin (Sucher zerstört, Akkufach, ...), Objektiv definitiv hin, schreib es ab, richte das Krönchen, mach noch paar dramatischere Bilder von den Schäden und lass dich bei Reddit oder im DSLR-Forum feiern ... :daumen:
P.S.: Tut mir natürlich für dich leid, sowas ist echt hart. Trost ist, dass waren jetzt keine 5k€.
 
Eventuell mal bei Repairshops anfragen, ob sie das als Teilespender aufkaufen.
 
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Autschi, mein Beileid! Davor hab ich auch immer am Meisten Bammel, dass mir meine Pana G9-II mitsamt teurem Leica Elmarit malmhinsegelt.

Ich habe mir dafür extra einen speziellen "Griff" mitsamt Schlaufe um die Hand angewöhnt, den ich schon bei der Vorgängerkamera (ner Panasonic G81) verinnerlicht hatte - so kann die Kamera eigentlich niemals nicht hinfallen (toi toi toi).

Zeige ich gleich mal in nem Foto oder nem Video (schreib gerade von wo anders).

Ryzen 14900KS schrieb:
Trost ist, dass waren jetzt keine 5k€
Aber durchaus vierstellig ist der Schaden, wenn man jetzt beides gebraucht wieder anschaffen möchte und glaub es oder nicht: manchen tun die "nur" 1000 Euro deutlich mehr weh, als anderen 5000 Euro.

Ich würde mich an die Ratschläge von @wuselsurfer und @Fragger911 halten.

Idealerweise fragst du mal im DSLR-Forum nach, da treiben sich richtige Freaks rum, die a) entweder selbst reparieren können oder b) die passenden Shops finden. Mit etwas Connections bekommt man evtl. die betroffenen Baugruppen, um z.B. die Cam wieder in Gang zu bringen. Beim Objektiv wirds vermutlich komplizierter, sowas öffnet und schließt man als Privatmensch nicht eben mal zuhause am Küchentisch, ohne dass Unmengen an Verschmutzungen eintreten.
 
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Also das Objektiv ist hin, da lohnt die Reparatur sicherlich nicht.
Bei der Kamera ist mind. das Bajonett zu wechseln und der Gehäuserahmen im Bereich des Akkufachs (k.A. wieviele Teile das sind), dazu ein neuer Sucher. Das wird sich angesichts des Gebrauchtpreises einer A7 III auch niemals rechnen.
Dass sie jetzt so lange offen rumliegt wird dem Sensor auch nicht guttun, da dürfte sich einiges drauf sammeln
 
Madcat69 schrieb:
Das wird sich angesichts des Gebrauchtpreises einer A7 III auch niemals rechnen.
Wie gesagt: gebrauchte Modelle in sehr gutem Zustand mit zwölfmonatiger Restgarantie von mpb liegen bei über 1000 Euro - da kann sich die Reparatur durchaus lohnen, wenn es sich im Rahmen hält.

Fragen (im DSLR-Forum, wie schon erwähnt) kostet außer ein wenig Zeit exakt gar nichts. Ein KVA bei einer guten Reparaturschmiede (ob nun Sony direkt oder ein freier Shop) kostet dann vermutlich einen hohen zweistelligen bis niedrig dreistelligen Betrag, der aber in der Regel zur Reparatur hin verrechnet wird.

Madcat69 schrieb:
Dass sie jetzt so lange offen rumliegt wird dem Sensor auch nicht guttun, da dürfte sich einiges drauf sammeln
Den Sensor von Staub oder sonstigen (losen) Fremdpartikeln reinigen ist aber zum Glück kein Hexenwerk.

Hier mal wie versprochen meine "Haltetechnik" - kann man mit jedem gängigen (passend langen) Lanyard umsetzen:
cam01.jpg

Kamera "frei" gehalten - Gefahr, Gefahr!

cam02.jpg

Kamera mit Lanyard über Kreuz um die Hand gewickelt - schnürt nix ab und dennoch sicherer Halt

cam03.jpg

"Fallbeispiel"


Hier als "Videoanleitung" :)

Wie gesagt, das hab ich mir vor Jahren beim Kauf der G81 angewöhnt und bei der G9-II so beibehalten. Die besseren Kameras haben i.d.R. immer solche Schlaufen an den Ecken, normalerweise für nen Gurt um den Hals (finde ich schrecklich störend), da kann man das Schlüsselband perfekt anbringen.

Meine Frau nutzt mittlerweile die G81 und selbst sie hat sich das angewöhnt. Da muss schon der Anker aus dem Gehäuse brechen (oder das Lanyard reißen bzw. dessen Schloss brechen), damit da was passiert.

Aber so oder so: vor dem "Aus der Hand gleiten" ist das in erster Linie ein effektiver Schutz.
 
DJMadMax schrieb:
Autschi, mein Beileid! Davor hab ich auch immer am Meisten Bammel, dass mir meine Pana G9-II mitsamt teurem Leica Elmarit malmhinsegelt.

Ich habe mir dafür extra einen speziellen "Griff" mitsamt Schlaufe um die Hand angewöhnt, den ich schon bei der Vorgängerkamera (ner Panasonic G81) verinnerlicht hatte - so kann die Kamera eigentlich niemals nicht hinfallen (toi toi to
Alles andere finde ich auch grob fahrlaessig.
Und auf jedem.objektiv IMMER ein uv Filter als Schutz.
 
Ich nutze da Peak Design Clutch cl-2 Quick-attaching, Quick-Adjusting schwarz Handschlaufe https://amzn.eu/d/0fhMXvku

Das Teil hält die A7 IV mit Batteriegriff und 50-400 dran sicher in der Hand.


Servicepartner von Sony wäre https://www.geissler-service.de/reparatur-sony.html

2020 hat Platinenwechsel schon über 400€ gekostet
https://www.systemkamera-forum.de/topic/128061-sony-a7-iii-reparaturkosten-angemessen/

Hier ist mind. EVF, Bajonett und Gehäuse fällig. Eventuell hat auch die Sensoraufhängung/IBIS etwas abbekommen, das geht sich niemals unter 1000€ aus. Und den Body gibt’s gebraucht für unter 1000€.
 
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DJMadMax schrieb:
Die besseren Kameras haben i.d.R. immer solche Schlaufen an den Ecken, normalerweise für nen Gurt um den Hals (finde ich schrecklich störend), da kann man das Schlüsselband perfekt anbringen.
Finde es eher bequem mit dem Halsband, man hat beide Hände frei.
Zum Fotografieren schlüpft der rechte Arm rein, das Handgelenk umwickelt einmal das Band und hält dann die Kamera. Im selben Atemzug nimmt man den Kopf aus der Schlinge und die Schlaufe wird über Ellenbogen, Oberarm und Schulter gestützt und unter Spannung gehalten... ;) ähnlich einem Waffentragegurt, davon ist auch das Prozedere abgeleitet zur sicheren Handhabe.
 
polizei schrieb:
Und auf jedem.objektiv IMMER ein uv Filter als Schutz.
Das würde ich so pauschal nicht behaupten.

Selbst die besten UV-Filter nehmen in diversen Szenarien sichtbaren Einfluss auf die Bildqualität, da gibt es auch genügend Tests zu. Manche dieser Einflüsse sind gewünscht (dafür sind UV-Filter ja auch gut), manche wiederum sind nicht wünschenswert.

Ich habe z.B. auch einen variablen UV-Filter von K&F - der ist für's Geld auch okay, dient mir aber ausschließlich zur Abdunklung bei Langzeitbelichtungen. Für alles andere ist der nicht auf dem Objektiv.
Ergänzung ()

Fragger911 schrieb:
Finde es eher bequem mit dem Halsband, man hat beide Hände frei.
Die habe ich auch - wenn ich nicht fotografiere, klemme ich mir die Kamera mit der verbauten Adapterplatte an meinen Rucksackgurt. Quick-Release sei Dank ist sie dann auch ruckzuck wieder zurück in der Hand und einsatzbereit :)

Um den Hals herum stört das Gewicht doch schon nach 5 Meter Laufen. Keine Ahnung, wie man das aushalten kann - egal mit welchem Gurt. Und gesund für die Wirbelsäule ist das auch niemals.
 
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DJMadMax schrieb:
Um den Hals herum stört das Gewicht doch schon nach 5 Meter Laufen. Keine Ahnung, wie man das aushalten kann - egal mit welchem Gurt. Und gesund für die Wirbelsäule ist das auch niemals.
Im Vergleich zu dem, was früher um den Hals hing, ist Kamera federleicht :D bin so durch Neuseeland gewandert ohne Probleme.
 
@Fragger911
Mit der Alpha III + Samyang 35mm 1.4 trägt man schon locker 1,3 Kg um den Nacken. Kein Mediziner auf der Welt wird das als unbedenklich einstufen. Das ist 1,3x eine Milchtüte, die ständig den Nacken nach vorne herunterzieht.

Das kann man mal für ne kurze Zeit machen, aber wenn ich stets und ständig auf Foto-Tour bin (was ich in meiner Freizeit oft bin), dann sorge ich zwangsweise für Fehlstellung und chronische Probleme insbesondere im Alter.

Das mag und darf aber jeder gerne handhaben, wie er/sie/es das möchte.

Ich bin jedenfalls gespannt, ob @EmViO ein brauchbares Angebot für die Reparatur des Bodies sowie für eine eventuelle Inzahlungnahme als Ersatzteilspender für das Objektiv einholen kann.
 
Grundsätzlich lässt sich so gut wie alles reparieren. Wenn man die Kamera und das Objektiv jedoch in einem gängigen Reparaturbetrieb reparieren ließe, wäre das ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die Reparaturkosten würden den Wert übersteigen. Dieser Weg wäre nur gangbar, wenn man a. günstig an Ersatzteile kommt und b. jemanden kennt, der diese Dinge privat günstig repariert.

Ansonsten sollte dieser Fall daran erinnern, wie empfindlich diese Technik ist und wie sorgsam man mit ihr umgehen muss. Nicht umsonst haben Profis immer mindestens ein Backup dabei.
 
@DJMadMax
Ja so eine Schlaufe hab ich auch immer genutzt. Die hätte das Unglück hier aber auch nicht verhindert :D Darauf möchte ich aber auch nicht mehr eingehen :D

Danke euch auf jeden Fall für euren Input!

Kurzes Update auf jeden Fall:
- Habe hier nach den Ratschlägen einfach mal die Kamera bei Kleinanzeigen reingestellt, weil mir bewusst wurde, dass man da nix mehr mit anfangen kann sonst (also ich auf jeden Fall nicht) und sie ging dann auch für einen akzeptablen Preis weg.

Mir ging es hier auch in erster Linie nicht darum, dass ich die Kamera kostengünstig für mich wieder repariert haben gewollt hätte, sondern dass ich sie nicht einfach entsorge, obwohl sie noch jemand gebrauchen konnte.
 
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